34 Kommentare

Neuheit! Homee macht Smart Home ganz einfach

von am27. Juli 2014
 

Wir hatten bereits hier und da mal auf siio über Homee geschrieben. Von der Idee über die Crowdfunding Phase, bis hin zum fertigen Homee, welcher die nächsten Tage die Regale im Handel füllen wird – war es ein langer Weg. Wir haben uns den allerersten Homee noch vor Verkaufsstart gesichert und ihn für euch getestet.

Die Gründer & Entwickler von Homee – „Codeatelier“ starteten Ende 2013 eine Crowdfunding Kampange um Homee in Serienproduktion schicken zu können. Leider wurde das Funding Ziel nicht erreicht. Doch gerade diese Kampagne brachte den Jungs von Codeatelier den Aufwind mit dem Projekt weiter zu machen. Sie erhielten viel positives Feedback und Unterstützung für Ihre Idee. So dürfen wir uns ab August auf den Verkaufsstart von Homee freuen.

Was macht Homee besonders?

Der Smart Home Dolmetscher

Smart Home ist in den letzten Jahren zu einem immer größeren und interessanteren Thema geworden. Viele Hersteller versuchen auch ihre Produkte in die Wohnungen der Kunden zu bekommen. Dabei konnte man sich aber leider bislang noch nicht auf einen Standard einigen. Dennoch kristallisieren sich, neben den proprietären System, einige Funkprotokolle als zukunftsweisend heraus:

  • Z-Wave (Der Z-Wave Allianz gehören bereits mehrere hundert Hersteller an- dadurch bereits eine große Produktvielfalt auf Z-Wave Basis)
  • Zigbee (Vor allem in der Beleuchtung zu finden – auch Philips Hue arbeitet damit)
  • EnOcean (Komponenten arbeiten meist ohne Batterien, da Sie den Strom durch Eigenenergiegewinnung beziehen – erspart das Batterienwecheln)

Untereinander sind Komponenten mit diesen verschiedenen Funkstandards bislang nicht kompatibel. So kann man zum einen nicht die verschiedenen Komponenten untereinander in einem System betreiben, um sich „das Beste heraus zu suchen“. Zum anderen ist diese Masse an verschiedenen (Funk)Protokollen und proprietären System der Grund warum viele Nutzer bislang Abstand von einer Kaufentscheidung gehalten haben. Was wenn es in ein oder zwei Jahren das System nicht mehr gibt für welches ich mich entschieden habe? Oder wenn es demnächst einen Funkstandard gibt, für welchen Komponenten erhältlich sind welche ich gern hätte – die aber dann nicht in mein System passen.

All diese Probleme kann Homee als Dolmetscher lösen, denn genau deswegen sieht Homee aus wie große Lego Steine für den Papa. Homee baut auf einem modularen System auf, wobei jeder bunte Stein ein Funkprotokoll ist. (Im übrigen sind die Steine gar nicht so groß, gerade einmal 5x5x5 cm misst jeder einzelne von Ihnen.) Somit kann man nur die Bausteine kaufen, für die Funkstandards welche man auch benötigt und man kann seinen Homee jederzeit um weitere Bausteine (Funkstandards) erweitern. Ab Verkaufsstart im August wird es einen Z-Wave und einen EnOcean Baustein geben. Der Zigbee Würfel soll zeitnah folgen.

Homee ist einfach!

Aktuell ein weiteres Problem im Smart Home, ist die Komplexität der verschiedenen Zentralen. Natürlich finden Systeme wie FS-20, FHEM oder Homematic ihre Fans, aber für die breite Masse sind die Systeme eher weniger geeignet. Wer versteht schon etwas von Zentralen Programmen oder Scripten? Wohl die wenigsten.

Homee wird einfach werden. In vielen meiner Blogs sprach ich vom WAF, dem Woman Accepted Factor, welchen ich bislang auf das Design bezog. Das Homee dies mitbringt sieht man hoffentlich auf den ersten Blick. Das Design ist schlichtweg gelungen. Aber in den letzten Tagen, beim Testen vom Homee stellte ich fest, dass man den WAF nicht ausschließlich auf das Design von Smart Home Komponenten beziehen kann, aber dazu später mehr und damit genug des allgemeinen bla bla. Ich habe mir den Homee angesehen und bereits seit ein paar Tagen im Einsatz. Hier mein Review zu Homee:

Unboxing

Auf der Front jeder Box steht der Slogan: „Your Home Remote“ – also die Fernbedienung für dein Zuhause. Homee was in der Jugend umgangssprachlich soviel wie Kumpel bedeutet ist also nicht nur irgendeine Hausautomatisierungszentrale, sondern soll dein Kumpel fürs Zuhause werden.

Die Verpackung ist sehr schlicht in weiß gehalten und enthält nur die wesentlichsten Informationen. Dies erinnerte mich ganz leicht an die Boxen von Apple. Bei dem Brain Cube – der Zentrale ist auf der Rückseite die Kurzanleitung für die Erstinstallation aufgedruckt.

Brain Cube (weiß) 

Der weiße Stein ist die Zentrale, der Brain – also das Gehirn. Er integriert WLAN und lässt sich darüber in dein vorhandenes heimisches Netzwerk integrieren. Übrigens unterstützt er bereits Airplay, DLNA soll bald folgen. Dafür hat der Homee Brain Cube einen Klinke Audio Ausgang, so das du ihn an deine Stereoanlage, oder an ein paar Speaker anschließen kannst. Im Lieferumfang des Brain liegt ein Netzteil mit USB Port und ein USB – Micro USB Kabel zur Stromversorgung des Homee bei. Auf der Unterseite hat der Brain Cube Gummifüße für einen sicheren Stand, an der Oberseite des Würfels befinden sich vier Magnetkontakte auf welche der nächste Stein aufgesetzt werden kann.

Erweiterungs-Bausteine

Die Verpackungen der Eweiterungssteine sind ebenso schlicht gehalten wie die des Brain Cube. Im Lieferumfang befindet sich logischerweise kein USB Netzteil und Kabel. An der Unter- und Oberseite jedes Steins befinden sich wieder die vier Magnetkontakte über welche das modulare System erweiterbar ist. Alle Bausteine, der Brain Cube inbegriffen machen einen sehr hochwertig verarbeiteten Eindruck, welches von dem Gewicht der Steine untermauert wird. By the Way: der lia Würfel ist für Z-Wave, der türkis-farbene Würfel ist für EnOcean.

Die Einrichtung (Erstinstallation)

Ich möchte voransetzen, die Installation kann jeder der schon einmal ein Smartphone bedient hat. Ich habe mir schon einige Smart Home Zentralen angesehen. In der Regel sieht die Installation aller Smart Home Zentralen gleich aus und muss über ein Webfrontend am PC oder Notebook erfolgen. Bei Homee nicht! Daher hatte ich bei der Installation ein echtes „WOW“ Erlebnis.

Homee muss nicht wie andere Smart Home Zentralen über ein LAN Kabel an den Router angeschlossen werden. Er wird über WLAN mit dem Smartphone verbunden. Homee ist damit auch die erste Smart Home Zentrale die ich kenne, welche vollständig über das Smartphone eingerichtet wird. Alterantiv ist dies natürlich auch am PC oder Notebook möglich.

  1. Homee per USB Kabel mit dem Netzteil verbinden
  2. kostenlose Homee App herunterladen
  3. App starten und die Nummer welche sich auf der Unterseite des Brain Cube (weißer Würfel) befindet in das Anmeldefeld eingeben.

Homee öffnet zunächst ein eigenes WLAN. Die Installation ist daher ähnlich der bei Belkin Wemo (Philipp hatte Sie getestet). Nur muss man bei Homee nicht in die Einstellungen des Smartphones wechseln um sich mit diesem WLAN zu verbinden, das passiert im Installationsassistenten automatisch wie von Geisterhand.

So kannst du in der Installation direkt fortfahren, dir deinen persönlichen Benutzernamen und Kennwort vergeben. Die Handlungsanweisungen sind in der gesamten Installationsroutine super verständlich beschrieben. Über das Wording scheint man sich lange Gedanken gemacht zu haben. Im letzten Schritt muss du nur noch auswählen, ob du Homee in deinem Netzwerk betreiben möchtest – somit kannst du auch von Unterwegs schauen ob Zuhause alles in Ordnung ist. Um Fernzugriff auf deinen Homee zu erhalten, benötigst du keinerlei Kenntnisse über Portfreigaben oder DynDns. Diese Einstellungen übernimmt Homee für dich. Keine Angst, deine Daten bleiben immer auf deinem eigenen Homee und werden nicht auf anderen Servern abgelegt!

Alternativ kannst du aber auch Homee alleine betreiben, dabei hast du dann nur Zuhause in Reichweite des Homee Zugriff auf deine Hausautomatisierung.

Falls du dich dafür entscheidest Homee in dein Netzwerk zu integrieren, werden dir alle verfügbaren WLAN Netzwerke angezeigt. Hier nur noch das eigene WLAN Netz auswählen, das WLAN Passwort eingeben und schon ist die Installation abgeschlossen.

 

Geräte an Homee anmelden

Beim ersten Aufruf der App ist diese logischerweise ziemlich leer, denn es sind noch keinerlei Sensoren oder Aktoren angemeldet.

Was kann ich denn jetzt alles anmelden?

Bei Z-Wave sind laut Codeatelier, alle Geräte von Fibaro getestet worden. Heißt du kannst die Fibaro Wall Plug Steckdose, den Motion Sensor, Unterputz Schaltaktor, Fibaro Rauchsensor, die Fensterkontakte, und und und … anmelden. Da es im Z-Wave Funkprotokoll nur vier (Haupt-) Geräteklassen gibt, sollten auch Steckdosen und Schalter aller anderen Hersteller erkannt werden.

Zum Anmeldevorgang geht es über das Plus (+) Zeichen. Hier können die Geräte Inkludiert (so nennt man bei Z-Wave den Anmeldevorgang) oder Exkludiert (abgemeldet) werden. In der Homee Oberfläche ist das viel einfacher beschrieben dort steht „Los geht’s“ oder „Gerät resetten“.

Bild © crissxcross

Homee Smart Home Zentrale mit Fibaro Motion Eye und Everspring Steckdose (Z-Wave)

Ich hab zunächst den Z-Wave Fibaro Motion Sensor und eine Z-Wave Steckdose aus dem Hause Everspring genommen, welche auch den Verbrauch der angeschlossenen Geräte messen kann.

Anmeldevorgang

Um ein Z-Wave Gerät am Homee anzumelden, muss der Anmeldevorgang am BrainCube über den Button „LosGeht“ gestartet- und das Z-Wave Gerät in den Anlernmodus versetzt werden. Bei den meisten Z-Wave Geräten erfolgt dies über dreimaliges drücken der Taste am Gerät (TripleClick). Ansonsten einen Blick in die Anleitung der Komponente werfen. Wichtig, wie immer bei Z-Wave Geräten, dass anzulernende Geräte muss in der Nähe des Homee sein. Meine ersten beiden Anlernversuche sind genau deswegen gescheitert.

Leider sieht man während der Anlernphase nicht was gerade passiert, daher hat mein Homee beim dritten Anlernversuch mit mir geschimpft „Aufhören zu drücken“, als ich die Taste an der Z-Wave Steckdose viel zu oft gedrückt habe. War der Anmeldevorgang erfolgreich, bestätigt es dir dein Homee mit einem „Hat geklappt“.

Es hat wirklich super geklappt. Die Everspring Steckdose wurde an den Homee angemeldet und zeigt mir nun den aktuellen Verbrauch der angeschlossenen Geräte in Watt an. Der Fibaro Motion Sensor zeigt neben Bewegung auch die aktuelle Temperatur an, die Helligkeit welche der Fibaro Motion Sensor ebenfalls messen kann wird leider noch nicht in der Homee App dargestellt.

Homee Gruppen

Ich habe jetzt erstmal nur zwei Geräte angemeldet. Kommen in Zukunft noch mehr Steckdosen, Rauchmelder, Fensterkontakte und vielleicht Heizkörperthermostate hinzu, so wird es schnell unübersichtlich. Dafür sind die Homee Gruppen gedacht. Hier lassen sich mehrere Geräte gruppieren. Wie du diese strukturierst, ob nach Räumen, Gewerken oder Gerätetypen, bleibt dir dabei völlig frei überlassen.

Homeegramme  – dein eigenes ifttt

Das hier ist das eigentlich Spannende. Natürlich ist Homee – die Fernbedienung für dein Zuhause (your home remote). Aber Steckdosen nur über das Handy ein- und ausschalten ist noch keine Hausautomatisierung. Wie es der Name schon sagt soll etwas automatisch passieren.

Dazu sind die Homeegramme da. Sie ermöglichen das Starten einer Aktion bei einem bestimmten Auslöser. Dies kann ein Ereignis sein, wie zum Beispiel: der Bewegungsmelder erkennt eine Bewegung, oder die Steckdose wurde eingeschalten. Ein Auslöser kann aber ganz einfach auch nur die (Uhr) Zeit sein. So kann eine Aktion jeden Tag um 7:30Uhr gestartet werden. Es können auch mehrere Auslöser kombiniert werden.

Ist die wenn Bedingung erfüllt, kann eine Aktion ausgelöst werden. So kann die Steckdose automatisch ein- oder ausgeschalten werden, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Eine Aktion kann aber auch sein, das dir eine Push Nachricht von Homee auf dein Smartphone gesendet wird. Da man die Homeegramme nach dem erstellen ganz einfach per Schieberegler de- oder aktivieren kann, wäre es auch denkbar eine Regel zu erstellen das man eine Pushnachricht erhält, wenn eine Bewegung erkannt wurde. Diese könnte man beim Verlassen der Wohnung aktivieren um sofort benachrichtigt zu werden wenn eine Bewegung erkannt und damit ungebetene Gäste da sind.

Kurz um, Homeegramme basieren auf dem Prinzip: wenn das dann mache dies und sind damit dem ifttt Prinzip gleich zusetzten.

Aktionen lassen sich auch kombinieren. Also du kannst durch eine Aktion die Steckdose nicht nur automatisch einschalten, du könntest dir auch zeitgleich eine Pushnachricht senden lassen (Wer’s braucht). Homee kann als Aktion aber auch einen frei definierten Text als Sprachausgabe wiedergeben. Wenn du also Lautsprecher an den Audioausgang von Homee angeschlossen hast, oder ihn mit deiner Hifi Anlage koppelst, kannst du ein wenig StarTrek Feeling in deine Wohnung Einzug halten lassen. Eine sanfte weibliche Computerstimme könnte dir auch sagen das die Steckdose eingeschaltet wurde. Zum Posen vor den Kumpels solltest du dafür auf jedenfall ein Homeegramm anlegen :-) .

Anwendungsbeispiele

Zunächst habe ich gar nicht all die vielen Möglichkeiten gesehen, welche man in den Homeegrammen als „Auslöser“ verwenden könnte, bis ich festgestellt habe, dass man in der App die Zeile „Auslöser“ horizontal scrollen kann. So ist es möglich, bei dem Fibaro Motion Sensor neben der Bewegungserkennung auch die aktuelle Temperatur oder die aktuelle Helligkeit als Auslöser zu verwenden. Du könntest damit also die Steckdose Temperaturabhängig steuern falls du an dieser eine Elektro-Heizung oder ein Klimagerät angeschlossen hast. Natürlich kannst du die Temperatur welche der Fibaro Motion Sensor meldet auch nutzen um die Z-Wave Danfoss Thermostate zu steuern, welche deine Heizung regulieren.

Bei der Steckdose kann eine Aktion aufgrund des erreichen, sowie über- oder unterschreiten des aktuellen Verbrauchs ausgelöst werden. So könnte man zum Beispiel das HiFi Board komplett abschalten, wenn die Geräte nur im Standby sind und somit Strom sparen.

Alle Funktionen können auch am PC oder Notebook genutzt werden für all jene die kein Android oder iOS Smartphone haben. Dazu einfach auf https://hom.ee/login.html mit der Homee Gerätenummer und dem Benutzer + Passwort anmelden.

Fazit:

Das Designkonzept von Homee ist rund und Schlüssig. Die Würfel müssen nicht in irgendwelchen Schränken versteckt werden, sondern sind so schick, dass Sie nicht nur im Wohnzimmer stehen können, sondern es fast sogar müssen. Dank integriertem WLAN ist man bei der Platzierung von Homee sehr frei.

Die Installation ist super einfach gehalten und kann vollständig über das Android Smartphone oder das iPhone erfolgen. Dank der Erweiterungswürfel mit Z-Wave und Enocen sind bereits jetzt schon eine Vielzahl von SmartHome Komponenten verschiedenster Hersteller kompatibel. Ich freue mich jetzt schon auf den Zigbee Würfel, denn dann können auch die Philips Hue Leuchten eingebunden werden und das laut den Entwicklern direkt – ohne der Philips Hue Bridge.

Empfehlen würde ich Homee allen SmartHome Einsteigern und denen die nicht auf komplexe Systeme wie zum Beispiel von Fibaro setzen möchten, oder all denen die jetzt zukunftssicher mit SmartHome starten möchten.

Der Homee Brain Cube wird 129,- Euro, jeder Erweiterungs-Baustein (Z-Wave sowie EnOcean) soll 99,- Euro kosten. Es wird auch Startersets geben in welchen der BrainCube und je ein Erweiterungs-Baustein enthalten ist. Das diese liegen bei je 199 Euro für das Starterkit mit dem Z-Wave Baustein, sowie auch für das Starterkit mit dem EnOcean Baustein.

Bild © crissxcross

Homee Revolution im Smart Home

Homee birgt ein großes Potenzial, das es gilt auszuschöpfen. Da der BrainCube per WLAN mit dem Netzwerk verbunden ist, wäre eine Integration von anderen WLAN SmartHome Komponenten wie den Steckdosen von Belkin WeMo, oder der Wetterstation von Netatmo denkbar. Ich bin gespannt was Homee in Zukunft alles lernen wird!

 
  • 28. Juli 2014 at 1:48

    Hi Chris, toller Testbericht. Wahnsinn was sich da im Moment alles tut. Die Amis gehen einen anderen Weg und integrieren gleich mehrere Funkstandards in einem Hub. Revolv gleich 7. Wink ein paar weniger. Aber beide Systeme gibt’s bereits in Baukästen wie HomeDepo.

    Aber generell ist der Weg von hochkomplexen KNX Lösungen über HomeMatic, Fibaro und ähnliches zu reinen Smartphone-Lösungen richtig. Nur so kann sich mal (bald?) ein SH-Massenmarkt entwickeln. Gruss. AV

    Antworten

    • crissxcross
      28. Juli 2014 at 9:06

      Hallo Andreas,
      danke für dein Lob. Ich denke es ist dieses einfach, einfach – was den Massenmarkt bringen wird. Natürlich wird es immer die Nutzer geben welche auf Fibaro & Co setzen werden weil Sie „mehr“ wollen und auch mal etwas selber scripten möchten.
      Aber nur wenn die Installation einer SmartHome Zentrale so einfach ist wie die von Homee, kann SmartHome in den Massenmarkt kommen und damit eine breite Masse ansprechen.

      Antworten

  • 28. Juli 2014 at 8:49

    Wirklich toller Testbericht – das macht Lust, sich die Homee-Lösung einmal näher anzuschauen. Und ja, ich muss Andreas beipflichten – es ist Wahnsinn, was sich in diesem Markt gerade bewegt. Die Geräte und Lösungen werden günstiger und kommen in die Geschäfte, in denen ein Massenmarkt zu erwarten ist. Das ist wunderbar. Jetzt, wo der Trend quasi wieder mal aus den USA rüberschwappt, werden sich auch die vorsichtigen Deutschen mit dem Smart Home befassen… Schön, dass die Deutschen diesmal mit Start-ups wie Homee oder alphaEOS genügend Potenzial haben, den europäischen Markt selbst zu befriedigen.

    Antworten

    • crissxcross
      28. Juli 2014 at 9:09

      Hallo Martin,
      schön von dir zu hören :-)
      Ich persönliche finde es super spannend, wie du schon sagst, das die Innovationen diesmal aus Deutschland kommen. Ich muss ehrlich sagen – Homee hat micht mega geflashed – es lohtn sich wirklich Homee einmal auszutesten.

      Antworten

  • Christian
    1. August 2014 at 7:54

    Hallo Chris,

    ich habe gerade deinen Artikel gelesen, super interessant.
    Ich bin einer derjenigen die ihr SmartHome gerne mit OpenHab selber programmieren wollen (Als Softwareentwickler liegt das nahe).
    Als Zentrale wollte ich auf die Homematic CCU2 oder Qivicon setzen. Aber Z-Wave scheint ja auch ganz interessant zu sein.

    Jetzt meine Frage, kann ich mit OpenHab vom BrainCube, den ich als CCU verstehe auch Informationen abgreifen, also gibt es eine Schnittstelle nach außen, dass hattest du in deinem Artikel nicht erwähnt.

    Besten Gruß
    Christian

    Antworten

  • Katharina Clasen
    1. August 2014 at 12:17

    Lieber Christian,

    wir freuen uns sehr über dein Interesse an homee. Aktuell gibt es keine Schnittstellen für Entwickler. Jedoch überlegen wir diese Schnittstellen zu einem späteren Zeitpunkt auch frei zugänglich zu machen. Um über aktuelle Entwicklung informiert zu bleiben verweise ich dich auf unsere Facebook Seite. Homee: https://www.facebook.com/hellohomee und Codeatelier: https://www.facebook.com/codeatelier

    Liebe Grüße
    Katharina | Codeatelier

    Antworten

  • Simon
    8. August 2014 at 15:33

    Mit grossem Interesse verfolge ich den Launch von Homee; ich bin überzeugt, dass mittelfristig das SmartHome nur dann massentauglich wird, wenn der Benutzer sich nicht um den Standard (ZigBee, Z-Wave, WLAN etc.) kümmern muss. Ich nutze momentan noch Homematic, bin aber von deren begrenztes Sortiment unglücklich (ich suche ein Bewegungsmelder, der schneller reagiert und weniger träge ist), weshalb ich intensiv auf der Suche nach etwas Besserem bin. Bei fibaro habe ich ganz schöne Geräte gesehen… und über Homee könnten diese gesteuert werden. ABER: Die Möglichkeiten für Skripte scheinen mir viel zu eingeschränkt zu sein. So kann ich z.B. nicht abfragen, ob ein Sensor nachts oder tagsüber ausgelöst wurde und entsprechend unterschiedliche Aktoren ansprechen. Ich nehme an, dass diese Funktionen später noch dazukommen werden – für’s erste scheint Homee aber für mich nicht in Frage zu kommen.

    Antworten

  • Sofasportler
    Sofasportler
    19. September 2014 at 21:59

    Hallo,
    ich habe mir heute Homme + Z-Wave Cube bestellt.
    Eigentlich wollte ich auf das Figaro-System HC2 gehen, um möglichst viel Flexibilität in der Programmierung zu haben.
    Allerdings habe ich hiermit kaum Erfahrungen und es scheint sehr zeitintensiv zu sein, sich hier einzuarbeiten.
    Deshalb habe ich einfach mal einige Szenen zusammengeschrieben, die ich mir zukünftig vorstellen könnte / möchte.
    Und siehe da, ausser mein Sonos einzubinden, gab es eigentlich nichts, was ich nicht auch mit Homee realisieren könnte!
    Und Homee kann für meine Zwecke sogar noch mehr, da ich mir sobald verfügbar den Zigbee Baustein holen möchte, um dann auch Philips Hue Lampen einzubinden.
    Für mich ist Homee das System, welches für die Zukunft zur Zeit am besten gerüstet ist, da es von der Basis her absolut flexibel daher kommt. Und für diesen Preis ist es auch noch unschlagbar!
    Aber das ist natürlich nur meine rein subjektive Meinung…

    Antworten

    • crissxcross
      20. September 2014 at 0:08

      gute Entscheidung!
      Würde mich freuen wenn du dann von deinen ersten Erfahrungen von Homee berichtest. Hier oder gern im Forum.
      Solltest du Probleme haben oder Hilfe benötigen stell deine Fragen gern im siio – Z-Wave Forum. Einer der Entwicklern findet dann sicher mal eine Minute dir die Fragen zu beantworten.

      Antworten

  • Sofasportler
    Sofasportler
    23. September 2014 at 20:15

    Hallo Criss,
    habe schon im Forum geschrieben, daß ich Probleme mit der Einrichtung habe. Jetzt ist mir gerade aufgefallen, daß Dein Beitrag im Abschnitt Einrichtung völlig andere Screenshots zeigt, als ich sie bei der Installation vorgefunden habe?!
    Nichts mit automatisches Wlan, „Hat geklappt“, usw.???

    Hast Du Homee noch und gab es evtl. ein Update zwischendurch?

    Antworten

  • crissxcross
    23. September 2014 at 22:09

    Hi Sofasportler,

    ich habe noch Zugriff auf einen Homee, daher könnte ich es nochmal testen.
    Lass uns dein Problem im Forum analysieren.

    Der Vollständigkeitshalber für alle anderen hier der Link zum Forum:
    siio- Z-Wave Forum – Einrichtung Homee

    Antworten

  • Clever
    20. Oktober 2014 at 12:35

    Danke Criss für den tollen Artikel.
    Der Homee wäre ne echt super Sache für mich. Ich mag es nützliches und gleichzeitig spielerisches zu kombinieren. Eine Frage hätte ich zur Kompatibilität von Heizungsthermostaten. Ich habe Zuhause Fernwärme und müsste ja ca. 4-5 Thermostate kaufen um die Wohnung zu steuern. Gibt es auch Alternativen zu den Danfoss Thermostaten? Da kostet ja einer 60€

    Antworten

  • S-Joe
    25. Oktober 2014 at 21:28

    Hallo Zusammen.
    kann Homee eigentlich mit den plugwise-Steckdosen kommuniziren?

    Antworten

  • Richard
    27. Oktober 2014 at 10:55

    Hallo! an alle Freunde der Home Automation.

    Betrete im Home Automations Bereich Neuland und habe die Fibaro HC2 seit 6 Monate.
    Das Gerät läuft stabil solange keine BETA Versionen verwendet werden. Ärgerlich ist das nicht alle Z-Wave Geräte mit allen Funktionen erkannt werden z.B. PSM02-1, für so ein Gerät im hohen Preissegment unverständlich.
    Ich benötige Switches z.B. FGS 221 aber für Hutschienen Montage die die Eltakos im Zählerschrank ersetzen (momentan fliegende Schaltung, die auf Dauer nicht möglich ist).
    Finde ebenfalls keine Lichtschalter mit Rückmeldung ob Stromkreis ein oder ausgeschaltet ist,
    eine Kontrolle über Smartphone kommt nicht in Frage.
    Die zur Verfügung stehenden Z-Wave Schalter, die ich finden konnte, sind vom Design nicht gerade ansprechend.
    Anscheinend habe ich mich mit der FIBARO HC2 verkauft, da die Z-Wave Geräte nicht für den Professionalen Bereich gedacht sind. Jetzt steht die Überlegung im Raum, auf eNet z.B. von Jung oder Gira zu wechseln, auch die IP-SYMCON oder Homee wäre eine Diskussion wert. Wichtig ist die Funktionalität mit Alarm im Alltag, eine Steuerung über Smartphone soll primär nicht verwendet werden.
    Vielleicht hat jemand Erfahrung, z.B. ob es Z-Wave Geräte für Hutschienen Montage zur Verfügung stehen (für die HomeMatic werden anscheinend Geräte für Hutschienen Montage vertrieben).
    In der momentan begrenzten Auswahl von Z-Wave Geräten, stelle ich mir die Frage ob Z-Wave und Fibaro sich am Markt behaupten können.
    Wie sehen dies die Erfahrenen User im Forum? Über eine Diskussion würde mich freuen.

    Gruß
    Richard

    Antworten

    • crissxcross
      27. Oktober 2014 at 12:28

      Hallo Richard,

      vielen Dank für deine ausführliche Wortmeldung.
      Dein Projekt / Anforderungen klingen sehr umfangreich. So gern ich Homee mag, glaub ich nicht das diese Dinge (schon) möglich sind.
      Vielleicht magst du deine Anforderungen / und / oder Probleme in unserem Forum nieder schreiben? Wir haben einige Spezis dabei die sich mit der Fibaro sehr gut auskennen.
      Das die Fibaro aktuell im beta Chaos steckt will ich damit nicht kleinreden ;-) dennoch halte ich die HC2 für dein Projekt am besten geeignet.
      siio.de – Fibaro Forum oder auch unter Fibaro-forum.de erreichbar

      Antworten

  • gereonz
    16. November 2014 at 15:28

    Wie schaut es denn aus, wenn man Homee über mehrere Etagen in einem EFH nutzen möchte? Kann man einen 2. Home als Relais-Station nutzen? Ich kann mir nicht vorstellen, dass man vom Erdgeschoss in die 2. Etage kommt. Gerade in größeren Gebäuden macht die Heimautomatisierung Sinn.

    Antworten

    • crissxcross
      16. November 2014 at 22:41

      Hi,
      wenn du Z-Wave nutzt sollte es gehen, denn Z-Wave ist ein Mesh-Netzwerk. Aktive Komponenten fungieren dort als Repeater und erhalten eine aktive Routing Funktion. Im Netz sollte es nur eine Zentrale geben.

      Antworten

  • gereonz
    17. November 2014 at 10:26

    Dann sollte es dann meine Meinung nach mit Zibbe demnächst auch keine Probleme geben. Die Hue Lampen bauen bei mir im Haus
    ebenfalls ei Messe Netzwerk auf. Das ist der Grund, warum ich jetzt bereits knapp 30 von den Lampen in der Decke verbaut habe. :-)

    Ich möchte mit Homee Rolladen, Rauchmelder und Bewegungsmelder von Fibaro steuern. Später dann auch die Hue Komponenten.

    Antworten

  • NddKohle
    20. November 2014 at 13:08

    Finde das Produkt sehr interessant, was mich stört sind die fehlende Steuerungsmöglichkeiten in den“Homeegrammen“.
    Ich sehe keine Möglichkeit komplexere Ausführungsbedingungen zu erstellen.
    Eine And-Beziehung ist hier wohl nicht vorgesehen!?

    Antworten

  • Spanier
    22. November 2014 at 16:38

    Hallo,
    hat jemand schon das Multisensormodul von Fibaro unter Homee mit Parametern „gefüllt“?
    Würde gerne dass das Modul nur Nachts reagiert.

    Folgende Parameter habe ich gesendet, aber scheinbar ohne Funktion:
    Parameter 8 – Wert2
    Parameter 9 – alle möglichen Werte getestet ohne Funktion..

    Betse Grüße, Spanier

    Antworten

  • Dunringill
    24. September 2015 at 15:17

    Hi Christian,
    zuerst ein großes Lob für Deinen ausführlichen und informativen Artikel. Gerade als Neuling, der in die ganze SH-Geschichte einsteigen will und bei all den Anbietern ein wenig Orientierung braucht, sind solche Artikel wirklich viel wert!
    Wie ist das denn grundsätzlich: Wenn ich meine Heizung intelligent steuern möchte, könnte ich z.Bsp. ein Danfoss Link-System kaufen, bei dem ich die Heizthermostate über das Danfoss-Panel steuere. Verstehe ich das richtig, dass ich mit dem Homee-Cube (und der ZWave-Erweiterung) die Danfoss-Thermostate steuern und programmieren kann, ohne das Danfoss-Panel? Oder brauche ich die zentrale Danfoss-Steuereinheit auf jeden Fall und Homee hilft mir nur, mehrere Systeme unter einen Hut zu bringen?
    Gruß, Dun

    Antworten

    • crissxcross
      25. September 2015 at 0:30

      Hi, danke für dein Lob.
      Wir haben übrigens auch eine Übersicht zu allen von uns getesteten SmartHome Zentralen hier: http://siio.de/smart-home-zentralen-im-ueberblick/

      Also das Danfoss-Link System funkt mit einem eigenen proprietären Funksystem. Dieses geht nicht. Aber Danfoss hat auch Heizungsthermostate mit Z-Wave- also dem Funkstandard, welchen auch Homee spricht über den lila Würfel.
      Diese Thermostate findest du unter der Bezeichnung Danfoss LC-13: http://www.amazon.de/dp/B00IGE38JM/?tag=smart.home-21
      Die Programmierung von Heizzeiten pro Tag kannst du dann alles in der Homee App vornehmen.

      Vorteil von Homee ist nun, das du jetzt auch Sensoren nehmen könntest, die nicht Z-Wave, sondern EnOcen sprechen. Dann würd der EnOcean Fensterkontakt dem Homee sagen, das dass Fenster offen ist und Homee als Übersetzer sagt es dem Z-Wave Thermostat, das dann dass Ventil schließt um Energie zu sparen.

      Antworten

      • Dunringill
        25. September 2015 at 12:52

        Hi Chris,

        danke, jetzt ist mir Vieles klarer!
        Ich hatte mittlerweile auch Kontakt zu den sehr hilfsbereiten Leuten von homee und mich für den Brain Cube und den Z-Wave-Cube zuzüglich der kompatiblen Danfoss-Thermostate entschieden.
        Super Kundenkommunikation von den homees und tolle Infos/Feedback von Deiner Seite! Ich werde weiterhin mitlesen!
        Weiter so! Gruß, Dun

        Antworten

        • crissxcross
          25. September 2015 at 18:54

          Freut mich! Top.
          Am besten lädst du dir die kostenlose siio App im iOS oder Android Store. Wenn du möchtest wirst du dann bei jedem neuen Artikel via Pushmitteilung benachrichtigt ;-) So jetzt aber genug Werbung gemacht ^^

          Antworten

  • Alex
    1. November 2015 at 21:15

    Hallo, ich kann aber keine Homematic komponenten steuern oder?
    also auch keine FS20, EQ3 oder andere Standards, so wie das Mediola kann?
    Ist Kompatibiltätsliste auf der Website ist sehr kurz, das sind nicht alle oder?

    Grüße
    Alexander

    Antworten

    • crissxcross
      6. März 2016 at 20:40

      Hallo,

      nein Homematic und FS20 wird nicht unterstützt. Das sind properitäre Funkstandards und eQ3 lässt das auch niemanden in seinem Gateway verbauen. Zudem ist FS20 veraltet und wird nicht mehr supportet.
      Auf der Webseite ist nur eine Auswahl an kompatiblen Geräten. Da es mehr als 1400 Z-Wave Geräte im Markt gibt, können die Jungs nicht alle testen ;-)

      Antworten

  • Manni
    6. März 2016 at 14:55

    Hallo,
    ich habe folgendes Problem: ich habe Heizkörper, die in einer tiefen Nische verbaut sind und davor ist eine Verkleidung. Ich habe Danfos Thermostate installiert.
    Die Steuerung der Thermostate funktioniert nicht, weil diese durch die Heizungsverkleidund sehr schnell warm werden d.h. Sie schalten ab, bevor die Raumtemperatur erreicht ist. Ich wollte die Raumtemperatur über einen Sensor steuern, finde aber keinen passenden von Danfos, der für Homee geeignet ist. Kann mir jemand helfen?
    Grüße
    Manni

    Antworten

    • crissxcross
      6. März 2016 at 17:52

      hey,
      der Danfoss hat zwei integrierte Temperaturfühler, die das Ventil steuern.
      Daher macht das Ventil bei dir zu schnell zu.
      Ich weis, das man beim Comet Z-Wave von Eurotronics den internen Temperaturfühler via Parameter deaktivieren kann.
      Dann müsstest du das über Homeegramme mit einem anderen Temperaturfühler regeln. Ich weis leider nicht ob der Comet Z-Wave schon unterstütz wird. Da heißt es wohl probieren geht über studieren.

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