Alle müssten ein Smart Home wollen – wenn Sie nur wüssten…

Geschrieben von Nase
ssmaart-Haus

…was für Vorteile das alles bietet. Jan Tißler hat das mal zusammengefaßt und zwar so gut, dass der Chris gleich in Begeisterung verfällt: „Super! Alles genau wie ich es immer sage!“

Ausgemacht hat Tißler vier Gründe: Komfortgewinn, Energieersparnis, mehr Sicherheit, seniorengerechtes Wohnen.

Sein Fazit:

“Ich finde es vor allem spannend, wenn sich der Haushalt zu einem gewissen Grad automatisiert und ich mir weniger Gedanken um solche Details meines Lebens machen muss. Heute wäre das für mich vor allem ein Komfortgewinn. Eventuell spare ich auch Energie und kann mich insgesamt sicherer fühlen. In einigen Jahrzehnten aber bin ich vielleicht heilfroh, wenn meine Wohnung so schlau ist, dass sie mir mit meinem alltäglichen Leben hilft.”

Den kompletten Text findet ihr auf blog.conrad.de.

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Nase

Hallo, ich bin die Franzi und als Freiberuflerin vor allem im Dresdner Lokaljournalismus unterwegs. Von mir lest ihr hier vor allem News und Bookmarks. Mit ganz viel Stolz hab ich vor Kurzem erst die ersten Smart Home-Komponenten in meinem Zuhause installiert - stolz, weil mir technisch manchmal ein bisschen der Durchblick fehlt.
Wenn ich nicht arbeite, bin ich meist am zocken und ich liebe Katzencontent.

4 Kommentare

  • Schön geschrieben, überzeugt mich aber nach wie vor nicht. Ich werde kommendes Jahr ein Haus bauen, aber nach reiflicher Überlegung werde ich auf “smarte” Dinge vorerst fast komplett verzichten. Selbst die Rolladen werde ich nach wie vor von Hand bedienen ;-) Entsprechende Leerrohre werden aber verlegt.

    Jetzt fragen sich sicher einige wieso? Generell bin ich sehr technikaffin und ich kann mich durchaus mit der Idee anfreunden. Allerdings überzeugen mich die heutigen Lösungen kaum bis gar nicht. Alles ist noch extrem zerrissen, verschiedene Standards, verschiedene Hersteller, kein einziger der alles aus einer Hand bietet. Da sind selbstgebaute Lösungen fast am besten, jedoch möchte ich nicht zig Stunden basteln, bis etwas funktioniert.
    Des Weiteren wird man dadurch doch nur faul. Kinoprogramm!? Wtf??? Rolladen oder Lichter von Hand steuern ist doch kein Problem. Wenn ich alles mit der App mache dann steh ich ja gar nicht mehr vom Sofa auf. In der heutigen Zeit hat man sowieso viel zu wenig Bewegung und da kann es nicht schaden.
    Last but not least die Mehrkosten. Bei einem Einfamilienhaus muss man je nach Lösung ca. 8000-20000 Euro berappen. Bei einem Hausbau hat man das aber nicht so leicht über. Da investiere ich lieber in bessere Fenster, Heizung, Küche oder Möbel.

    Ich denke das Thema wird aktuell sehr gehyped. In 10 Jahren kann man ja immer noch problemlos nachrüsten. Dann gibt es vielleicht sinnvollere und komplexere Anwendungsmöglichkeiten und vor allem ist dann wieder Geld vorhanden.

  • Glückwunsch zur Entscheidung des Häuschenbau und alles Gute dafür!

    Ja, ich gebe dir Recht, das wir heute noch nicht den Status haben, das Smart Home wirklich eine “Usability” hat. Die Softwareoberflächen haben noch keine “best practise” Elemente (wie etwa das rote X oben Rechts das in jedem Betriebssystem das Fenster schließt) – im Smart Home muss quasi alles neu erfunden werden.
    Was aber nie passieren wird ist, das du alles aus einer Hand bekommst – und das ist Gut so! Im Smart Home treffen IT udn Handwerk aufeinander und dazu noch die verschiedensten Gewerke. Schwer genug das ein Elektriker oder nun IT Strukturen durchschauen und Szenen programmieren soll. Aber wer soll denn der Fachmann für Alles sein? Wer soll dir denn ein laufruhiges Thermostat bieten und gleichzeitig die beste Türschließanlage. Natürlich muss der auch noch die Markisensteuerung und Gartenbewässerung liefern und das alles smart mit einem Funkstandard.
    Dafür gibt es Funkprotokoll ewie Zigbee, Z-Wave und Enocean, damit du dir von jedem das Beste heraussuchen kannst.

    Aber für dein Häuschenbau würde ich dir empfehlen wenigstens schonmal Kabel reinzulegen. Ein Bus ist ein Bus und wird immer aus mind. 2 Adern bestehen. – diese pornoröse Lage, das ganze Haus mit einem Schlag verkabeln zu können, wirst du nie wieder haben ;-)

    • Danke für deine Antwort. Ja das stimmt. Wenn ich die Leerrohre rein mache könnte ich auch direkt einen Draht mit dazu legen, das macht den Teig auch nicht mehr fett. Reicht da ein einfacher Klingeldraht oder was würdest du vorschlagen?

      • Hey, ich würde direkt Buskabel (wie hier) oder einfaches LAN Verlegekabel nehmen. Prinzipiell kannst du entweder eine Sternverkabelung machen, das wird viel (von jedem Element zum zentralen Punkt zurück) oder du folgst den Elektriker Installations Bus (EIB -> heute KNX) ich denke da machst du nichts falsch. Kabel später durch Leerrohre ziehen ist immer ein mega generv.

Gib deinen Senf dazu!