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Amazon Echo: Nachfolger-Modell soll kleiner und schlanker werden

by tobias13. Juli 2017

Der Amazon Echo war erst kürzlich auf 99,- Euro reduziert und ist nicht nur deswegen einer der erfolgreichsten Smart Speaker auf dem deutschen Markt. Hinter den Kulissen arbeitet Amazon allerdings schon an einem Nachfolger, heißt es. Dieses soll deutlich schlanker werden und im Design Google Home sowie dem Apple HomePod ähnlicher werden.

Im Rahmen des Prime Day wurde der Amazon Echo erstmalig für weniger als 100 Euro online angeboten. Ein erstaunlicher Rabatt, den manche bereits als bevorstehenden Ausverkauf deuteten. In der Tat arbeitet der Versandhändler derzeit an einem Nachfolger für Amazon Echo. Um einen Ausverkauf des Smart Speaker handelte es sich indes nicht, denn einen genauen Termin für den Nachfolger gab Amazon bisher noch nicht bekannt.

Amazon Echo: Was wird neu?

Die zylindrische Form des Echo soll beibehalten werden. Lediglich die Höhe soll verringert werden und sich ungefähr auf dem Niveau von drei bis vier gestapelter Echo Docs befinden, heißt es (siehe Artikel auf Engadget). Auch die Kanten sollen deutlich gerundet werden und damit dem Smart Speaker ein stylisches Finish verleihen. Darüber hinaus sollen Teile des Geräts mit Stoff überzogen sein. Ganz so, wie wir es schon von Google Home und dem ab nächstem Jahr erhältlichen Apple HomePod.

Bedeutet die visuelle Annäherung an die Konkurrenz aus Cupertino auch eine Verbesserung in Sachen Sound? Es bleibt zu hoffen. Zwar bietet Amazon Echo ein zufriedenstellendes Klangbild, doch natürlich ist hier noch sehr viel Luft nach oben. Auch die bisher sieben verbauten Fernfeldmikrofone könnten in ihrer Zahl anwachsen.

Verfügbarkeit in Deutschland

Amazon hat offiziell kein Datum genannt, an dem ein Nachfolger der jetzigen Amazon Echo-Generation die Bühne betreten könnte. Es ist nicht unwahrscheinlich, dass man erst einmal die europäische Markteinführung des Google Home im August abwartet (wir berichteten: Google Home ab August in Frankreich erhältlich). Ein neues Smart Speaker-Flagschiff zur IFA2017 im September, scheint derzeit also mehr als fraglich. Warten wir also vielleicht doch lieber bis zum nächsten Jahr.

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tobias
Tobias ist News-Redakteur auf siio.de und privat mondäner Hausherr einer Z-Way-Installation mit HomeKit-Anbindung - Hallo aus Berlin.
  • Thomas
    13. Juli 2017 at 19:29

    Hoffentlich hört es besser. Mein Echo ist im Gegensatz zum Echo Dot ziemlich schwerhörig. Hoffentlich driftet Amazon nicht zu sehr in Richtung Fun-Outdoor-Lautsprecher. Das wäre IMO der falsche Weg. Eine Art Echo-Zentrale, die mit einer großen Anzahl an zusätzlichen drahtlosen Mikrofonen und Lautsprechern verbunden werden kann, wäre ideal.

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