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[Anzeige] Ideen für das smarte Badezimmer

by crissxcross22. Juli 2018

Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Smart Home Features setzen einen neuen Trend und erleichtern den Alltag. Technische Systeme werden miteinander vernetzt und lassen sich vom Handy aus bedienen. Das ist nicht nur praktisch, sondern hilft sogar dabei, Energie und Geld zu sparen. In diesem Ratgeber erkläre ich dir, welche Möglichkeiten es gibt, das Badezimmer technologisch aufzurüsten und welche Vorteile sich für dich daraus ergeben.

Smart Mirror: Ein digitaler Spiegel

Stell dir vor, du könntest in deinem Spiegel nicht nur dich selbst betrachten, sondern Videos schauen oder im Internet surfen. Mit dem Smart Mirror wird genau das möglich. Im Grunde funktioniert er wie ein großes Tablet, das fest an der Wand installiert ist. Neben einem Bildschirm, der per Touch-Funktion bedient wird, ist er mit Spiegelglas oder einer Spiegelfolie versehen. Du kannst also Serien schauen, während du dich im Badezimmer frisch machst. Falls du morgens wenig Zeit hast, kannst du parallel deine Emails checken. Das ist praktisch und komfortabel zugleich.
Suna hatte dir bereits in diesem Artikel gezeigt, wie du solch einen Spiegel selbst bauen kannst. Wem indes handwerkliches Geschick nicht in die Wiege gelegt wurde, der kann solch einen Spiegel auch fertig kaufen – ich hatte mir vor kurzem hier ein Modell davon angesehen.

Alternativer Screen von Mirror.OS

Digitale Armaturen

Elektronische Armaturen am Waschbecken funktionieren berührungslos. Den Wasserfluss löst du aus, indem du deine Hände unter den Wasserhahn hältst. Dort befindet sich ein Sensor, der die Bewegung registriert und den Wasserstrahl startet. Einer der Vorteile besteht darin, dass du die Armatur nicht anfassen musst. Dadurch bleibt sie zum einen länger sauber und frei von Fettflecken; zum anderen beugt es auch dem Übertragen von Krankheiten vor, weil sich weniger Keime ansammeln, die durch das Berühren des Wasserhahns übertragen werden könnten. Und obwohl ein solches Modell elektronisch betrieben wird, spart es Energie und Geld. Das hängt damit zusammen, dass immer nur dann Wasser fließt, wenn sich deine Hände im Erfassungsbereich des Sensors befinden und somit nichts verschwendet wird. Auch in der Dusche kommen elektronische Armaturen zum Einsatz. Bei Regenduschen mit digitaler Bedieneinheit kannst du die Temperatur zum Beispiel auf das Grad genau einstellen.

Auf der CeBit 2014 zeigte bereits der Schweizer Smart Home Hersteller „Digitalstrom“ eine „smarte Dusche“. Jede der Düsen konnte per IP Protokoll angesteuert und somit geöffnet oder geschlossen werden. Somit konnte der Wasserstrahl variieren und Massageprogramme einprogrammiert werden.

© crissxcross

Intelligentes Bad- Digitalstrom

Heizung mit Fernsteuerung

Der Klassiker im Smart Home darf erst recht nicht im Badeziommer fehlen: Die Heizungssteuerung.
WEr will schon einen ungeheizten Raum betreten zu müssen? Vor allem macht in der kalten Jahreszeit macht das wenig Spaß. In der Nacht das Bad zu heizen, verschwendet jedoch viel von der Wärme, da man ohnehin im Bett liegt. Während du dich auf der Arbeit befindest, macht es ebenso wenig Sinn, die Heizung in der Wohnung anzulassen. Andererseits hast du natürlich auch wenig Lust darauf, nach Feierabend ein unbeheiztes Zuhause zu betreten. Eine Lösung für diesen Zwiespalt ist eine digitale Heizung. Diese lässt sich mit einer App sogar vom Handy aus steuern. Außerdem kannst du einen Timer einstellen, damit sich die Heizung deinem Tagesrhythmus anpasst.

Wie du eine solche Heizungssteuerung umsetzen kannst, hatte ich hier am Beispiel des modularen Smart Home Systems „homee“ beschrieben.

Smarte Zahnbürste

Weiße Zähne und ein strahlendes Lächeln wirken charmant und sympathisch. Zum Glück können dich moderne Technologien selbst dabei unterstützen. Die smarte Zahnbürste sammelt und analysiert Daten direkt aus deinem Mundraum. Dadurch kann sie ermitteln, ob alle Zahnbereiche ausreichend gereinigt sind und diese Information direkt an eine App auf deinem Smartphone weiterleiten. Außerdem wirst du darauf hingewiesen, wenn du beim Zähneputzen zu viel Druck auf dein Zahnfleisch ausübst. Mit einer solchen Bürste werden Zahnarztbesuche zukünftig natürlich nicht hinfällig. Aber sie könnten durchaus etwas angenehmer ausfallen.

Das waren ein paar Ideen für dein smartes Badezimmer.
Und wie machst du dein Bad smart?

Bildquelle: manbob86 @ pixabay

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Chris, gelernter IT-Systemelektroniker. Inzischen seit vielen Jahren im Produktmanagement tätig, spezialisiert auf Smart Home. Familienvater, ein Sohn. Apple Fan. Raus aus Dresden genießt er das Landleben in der sanierten "Kirchmühle". Historie tirifft smarte Technik.
  • Peter
    27. Juli 2018 at 14:46

    Wie wäre es denn noch mit einer smarten Waage?

    ..Sie warnt mich vorzeitig, Sie nicht zu benutzen, weil ich mit dem Ergebnis nicht zufrieden sein werde :D

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