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Der ASUS Zenbo oder: Der lächelnde Haushalts-Roboter

by tobias1. Juni 2016

Auf der Computex in Taiwan hat ASUS neben dem neuen Zenfone 3 auch einen kleinen digitalen Assistenten vorgestellt: den ASUS Zenbo. Er kann sich selbständig bewegen, hört auf’s Wort und ist erschwinglich. Heißt das, dass wir jetzt nie wieder von der Couch aufstehen müssen?

ASUS Zenbo – der erschwingliche Roboter

Wer an kleine Haushalts-Roboter denkt, der denkt wahrscheinlich an die kleinen Saugroboter – oder an Codsworth aus Fallout 4 oder dem niedlichen Wall-E aus dem gleichnamigem Film. Doch mittlerweile sind digitale Assistenten in unserer Wirklichkeit angekommen. ASUS greift diesen immer stärker werdenden Trend nun auf und präsentiert mit Zenbo nicht nur einen eigenen Weg, sondern zum ersten Mal auch einen wirklich erschwinglichen Haushalts-Roboter.

Einblick in die Funktionen

ASUS Zenbo

Der Zenbo – eine Mischung aus Wall-E und dem alten iMAC G4.

Zenbo kann sich im Raum bewegen, lässt sich per Sprachbefehl bedienen und kann Dank der Kopfkamera flexibel auf neue Situation reagieren. Auch Videotelefonie sowie Streaming ist mit dem Kopf-Bildschirm möglich.

Zugegeben, für die Reiferen unter uns sieht der Roboter wie der alte Apple iMAC G4 mit Augen aus. Einen PC braucht es aber nicht, um den ASUS Zenbo zu programmieren. Interaktive Lernspiele sowie ein Kalender mit Erinnerungsfunktion machen ihn für beide Bereiche, nämlich kindliche Bildung sowie Seniorenbetreuung interessant.

Für alle Anwender, die sich zwischen diesen beiden Lebensphasen befinden, könnte Zenbo die Steuerung des Smart Homes sowie ganz normale Sicherheitsaufgaben im Haus erfüllen – als bewegliche Kamera beispielsweise.

Eine neue Welt – für 600 Dollar

Zenbo mit Kind

Zenbo als Spielgefährte

Geht es nach dessen Erschaffern, dann soll der ASUS Zenbo nicht lange alleine bleiben. Mit Zenbo Partners will man zukünftig auf ein eigenes, völliges neues Öko-System setzen, dass über ein eigenes SDK verfügt.

Vorerst müssen wir uns aber noch damit zufrieden geben, dann und wann mal von der Couch aufzustehen, denn: ob und wann Zenbo auf den deutschen Markt kommt, scheint ungewiss. Auch, weil der deutsche Markt traditionell Innovationen weniger schnell aufnimmt, als in anderen Ländern.

Auf dem amerikanischen Markt soll der digitale Assistent hingegen schon für 599 Dollar erhältlich sein. Das ist zwar wesentlich teurer als der Einstieg in die Welt von Amazon Echo oder Google Assistant, aber dafür haben beide Anbieter keine Hardware mit einem so süßem Gesicht anzubieten.

Alle weiteren Informationen findet ihr auf: zenbo.asus.com

Oder wie seht ihr das? Würdet ihr euch einen Zenbo von ASUS zulegen?

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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