Belkin hilft Wasser sparen – mit Phyn

Phyn - tropfender Wasserhahn
Geschrieben von tobias
ssmaart-Haus

Ein Siebtel des gesamten Wassers, dass wir Zuhause verbrauchen, verschwindet durchschnittlich ungenutzt wieder im Abfluss. Das Joint Venture Projekt “Phyn” soll helfen, unnötigen Wasserverbrauch im Smart Home vorzubeugen.

Noch befindet sich das Projekt Phyn in der Pilotphase, will aber schon in diesem Herbst mit den ersten intelligenten Wasserlösungen auf sich aufmerksam machen. Die beiden Firmen, die hinter dem Joint Venture stehen sind indes keine Unbekannten:

Aus Belkin WeMo Water wird Phyn

Phyn Logo

Phyn wird gemeinsam von dem finnischen Sanitärexperten und Trinkwasserinstallateur Uponor sowie der Firma Belkin entwickelt. Dessen WeMo-Reihe dürfte in vielen Smart Homes bereits ihren Platz gefunden haben. Besonders Belkin engagiert sich immer stärker im Smart Home. Nicht zuletzt durch den Release einer NetCam mit Nachtsichtmodus.

Schon Anfang letzten Jahres präsentierte Belkin auf der CES 2015 mit WeMo Water überdies schon einen Sensor, der Dank Echotechnologie und Vibrationsanalyse den Wasserverbrauch im gesamten Haushalt messen und überwachen können sollte. Im Mai 2016 stieß Uponor als strategischer Partner mit 15 Millionen Dollar Einlage dazu – und aus WeMo Water wurde Phyn. Der Hauptsitz des neuen Konzerns wird ebenso wie das Forschungslabor in Seattle, WA liegen.

Ziel: Intelligentes Wasser sparen

Bisher wurde Wasser bzw. dessen Einsparung im Bereich Smart Home nur stiefmütterlich behandelt. Das soll sich nun ändern. Das erklärte Ziel beider Unternehmen ist es, möglichst viele Immobilien mit Hilfe von Phyn diesbezüglich ökologisch und ökonomisch aufzurüsten. Dabei sollen Sensortechnologien eingesetzt werden, die einem unnötigen Wasserverbrauch vorbeugen – und sogar selbst regulieren können.

Phyn soll aus verschiedenen Bestandteilen bestehen, die neben dem Wasserverbrauch unter anderem auch den Energieverbrauch während der Wasseererwärmungen optimieren können sollen. Bei Druckverlust soll das System sogar selbständig das Wasser abstellen können – um Wasserschäden durch Überläufe zu vermeiden.

Insgesamt orientiert man sich eng an dem Konzept des Smart Homes. Wasserprozesse (um nicht zu sagen: Wasserszenen) sollen also ebenso automatisiert wie programmiert werden können. Wie dieses recht ganzheitliche Konzept realisiert werden soll, werden die ersten Nutzer ab Herbst ausgiebig testen können. Anmeldungen für die Betaphase sind noch möglich, allerdings nur auf die USA beschränkt.

Belkin und Uponor Logo

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tobias

Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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