Bosch Smart Home – Energiemanagement ist Chefsache geworden

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Geschrieben von Hamashi
ssmaart-Haus

Warum das Thema Smart Home und Gebäudetechnik immer interessanter und sich auch in naher Zukunft weiter steigender Beliebtheit erfreuen wird ist klar– Energie wird teurer, Sie zu erzeugen belastet die Umwelt und erzeugt Aufwand. Ergo ist es sowohl für den Privatanwender genauso sinnvoll Systeme für die Optimierung des eigenen Energieverbrauchs zu installieren und zu nutzen wie für Unternehmen.

Zahlen, Daten, Fakten

  1. Der Energiebedarf von 1973 bis 2012 hat sich weltweit verdoppelt
  2. Durch die immer stärkere Urbanisierung der Menschen rentieren sich Energieeffizienzmaßnahmen viel schneller
  3. 40 % des weltweiten Energieverbrauchs entfallen auf den Gebäudebestand
  4. 32 % auf die Industrie
  5. 28 % auf Transport und Verkehr

Damit bieten Gebäude das mit Abstand größte Einsparpotential im Bereich Energie- und Wärmeverbrauch, besonders wenn man bedenkt, dass ca. 75% aller Heizungsanlagen nicht energieeffizient arbeiten.

Quelle: Bosch Pressebericht 3.Juni 2014 – Energie und Gebäudetechnik

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Bosch: Energiesparpotentiale in kommerziellen Gebäuden Bild © bosch.com

„Steigende Energiekosten und höhere rechtliche Anforderungen sind wesentliche Gründe für das weltweit starke Marktwachstum für Energie- und Gebäudetechnik. Energiemanagement ist Chefsache geworden“

,sagt Dr. Stefan Hartung, Geschäftsführer der Robert Bosch GmbH und zuständig für den Unternehmensbereich Energie- und Gebäudetechnik.

„Gleichzeitig steigt der Anspruch an den Komfort und die Sicherheit von Gebäuden. Das führt zu einer steigenden Nachfrage nach Energieeffizienz- und Sicherheitstechnik sowie Dienstleistungen, Sensorik und Vernetzung bieten hier ganz neue technische Möglichkeiten.“

Und genau dort möchte Bosch mit seinen Komponenten und Lösungen anknüpfen.

Technik

MEMS-Sensoren: „Sinnesorgane“ moderner Technik Prinzipdarstellung eines vernetzten MEMS-Sensors

Mit seinen winzigen Sensoren baut Bosch am Internet der Dinge und Dienste. Künftig werden viele Gegenstände ihren Zustand übers Internet melden und neue Funktionen und Geschäftsmodelle ermöglichen. Mikroskopisch feine Strukturen im Inneren messen Beschleunigung, Luftdruck, Erdmagnetfeld, Geräusche, Drehraten oder Temperatur.

Ausgestattet mit Miniaturbatterie und winziger Funk-Schnittstelle, können sie diese Messdaten via Internet zum Beispiel aufs Smartphone des Nutzers schicken.

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Modell-Darstellung von vernetzten Sensoren für die Steuerung
von Klimaanlage, Licht oder Heizung in Gebäuden
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Winzige MEMS-Sensoren messen mit ihren mikroskopisch feinen Strukturen Beschleunigung, Luftdruck, Erdmagnetfeld, Drehrate, Geräusche oder Temperatur. Intelligent programmiert mit Software-Algorithmen und ausgestattet mit Mikrocontroller, Miniaturbatterie und winzigem Funkchip, können sie diese Messdaten verarbeiten und via Internet zum Beispiel auf das Smartphone des Nutzers schicken. Damit lassen sich im Prinzip alle Gegenstände des täglichen Lebens ins Internet bringen.

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Das Gebäude der Zukunft ist vernetzt –

Smart Home – Smart Heating

Bosch ist in diesem Markt bereits breit vertreten und schafft es sich nicht nur hochwertige Heizungssysteme herzustellen, sondern auch, sich individuell auf die verschiedenen Märkte einzustellen. Hier ein paar Beispiele

  • Schweden: App die den für den Betrieb von Elektro-Wärmepumpen jeweils günstigsten Stromtarif ermittelt. Die App ermöglicht es die vielgenutzten Wärmepumpen nur dann zu betreiben, wenn Strom gerade besonders günstig ist. Hier spielt auch mit hinein, dass in diesem Markt das Thema Smart Grid, also ein intelligentes Stromnetz schon sehr stark ausgeprägt ist.
  • Niederlanden: WLAN-fähigen Raum-regler „Nefit Easy“ in modernem Touchscreen-Design welcher bei Bedarf bequem mit dem Smartphone gesteuert werden kann

Des Weiteren achtet Bosch auf Kompatibilität zu anderen bestehenden Systemen. So sind die Heizkessel der Marke Buderus in Gebäudesysteme wie RWE Smart Home oder MyGekko integrierbar.

Offener Standard für das Smart Home der Zukunft

Bereits im Oktober 2013 hatten die Unternehmen Cisco[icons icon=”icon-link” color=”#1e73be” size=”13″], Bosch[icons icon=”icon-link” color=”#1e73be” size=”13″], LG[icons icon=”icon-link” color=”#1e73be” size=”13″] und ABB[icons icon=”icon-link” color=”#1e73be” size=”13″] erklärt einen gemeinsamen Standard schaffen zu wollen um die zukünftige Zusammenarbeit zu optimieren und dem Bereich Smart Home maximale Entwicklungsmöglichkeiten bieten zu können.

Mit etablierten Herstellern wie Bosch die das Thema Smart Home professionell angehen steht der Hausautomatisierung rosige Zeiten bevor, besonders der gemeinsame Industriestandart würde helfen, um die Hemmschwelle sowohl für Endkunden als auch neue Marktteilnehmer zu senken und entsprechende Sicherheit für Planung und Weiterentwicklung zu geben.

Quelle: Pressebericht Cisco Okt 2013[icons icon=”icon-link” color=”#1e73be” size=”13″] & Pressebericht Bosch Jun 2014

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Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Hamashi

Zahlen Narr, Technik Lover, ewiger Student. Stark am Thema erneuerbare Energien interessiert, immernoch auf der Suche nach dem richtigen Smart Home System. In der Freizeit gern mit Freunden unterwegs.

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