Canary stellt kabellose, wetterfeste Kamera vor – Canary Flex

Geschrieben von crissxcross
ssmaart-Haus

Vor kurzem hatte Hans-Max sich das All-in-One Sicherheitssystem “Canary” angesehen, nun stellen die Macher des Systems ein neues Modell vor: Canary Flex.

Canary Flex - Outdoorkamera

Canary Flex – Outdoorkamera

Hans-Max war in seinem Video von dem Kickstarter finanzierten Canary All-in-One System überzeugt. Lediglich für das Abo-Modell gab es Punktabzug. Das System ist schnell erklärt: Ähnlich wie die All-in-One Sicherheitskamera Piper (die wir hier getestet hatten), verfügt auch Canary neben der HD Kamera über einen integrierten Bewegungsmelder, eine Sirene sowie einen Luftqualitätssensor. Lediglich auf den Z-Wave Funk wurde im Unterschied zur Piper verzichtet.

Canary Flex ist das neue Modell aus dem Hause Canary. Dabei handelt es sich um eine HD Sicherheitskamera – zwar ganz ohne die eben aufgezählten Sensoren, dafür ist diese im Innen- sowie auch Außenbereich einsetzbar und kann wahlweise mit – oder ohne Kabel via Batterien betrieben werden. Die technischen Specks sind daher vergleichbar mit der Netgear Arlo-Q Kamera, welche sich Kevin hier im siio Blog schon einmal angesehen hatte.

Aus dem Hause Canary heißt es, der Akku soll dank verlängerter Lebensdauer eine „monatelange Verwendung ohne Kabel“ ermöglichen. Damit wird Canary Flex seinem Namen gerecht und lässt sich problemlos frei im Raum positionieren, oder wahlweise per Magnetfuß (wie wir es von der Arlo-Q schon kennen) an der Wand befestigen. Wer lieber auf dauerhafte Stromversorgung setzen möchte, der kann das beiliegende Kabel mit dem wetterfesten Magnetstecker nutzen und die Kamera an die Steckdose anschließen.

Canary Flex - Betteriebetriebene IP Kamera

Canary Flex – Betteriebetriebene IP Kamera

Canary Flex kann entweder als Zusatzkomponente zu dem All-in-One Sicherheitssystem verwendet – oder aber auch eigenständig betrieben werden. Verbunden wird die Kamera via WLAN mit deinem heimischen Netzwerkrouter, ein zusätzlicher Hub (wie bei Netgear Arlo-Q) ist indes nicht notwendig. Bilder oder Livestreams landen somit direkt in der Canary-Smartphone App.

Ab Anfang 2017 wird es Canary Flex für einen Preis von 219 Euro in den Farben schwarz und weiß zu kaufen geben.

Canry Flex ist für den Innen- und Aussenbereich geeignet

Canry Flex ist für den Innen- und Aussenbereich geeignet

Auch an dem Abo Modell will man etwas geändert haben. So können Nutzer zukünftig 30 Tage lang auf die Videoaufzeichnungen zurückgreifen und erhalten zudem unbegrenzten Speicherplatz und eine unbegrenzte Anzahl an Videodownloads. Dieses neue Abo ist ab Oktober verfügbar und der Preis staffelt sich nach den angemeldeten Geräten. Für ein Gerät kostet das Abo dann 9,99 Euro / Monat, für zwei bis drei Geräte 14,99 Euro und jedes weitere Gerät kann für 4,99 hinzugebucht werden. Ob dieses “Cloud-speichern-Abo-Modell” nun benutzerfreundlich ist oder nicht, darüber darf natürlich in den Kommentaren diskutiert werden. Ich persönlich finde, Smart Home Daten und Kamerabilder haben ausser auf meiner NAS, nichts auf anderen Servern zu suchen.

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

crissxcross

Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

2 Kommentare

  • Die Cloud-Kosten sind ein wenig hoch, aber die Server an sich sind bestimmt sehr sicher. Danke für den informativen Beitrag zu dieser IP-Kamera.

  • Hallo,

    tolle Beiträge hier, vielen Dank!
    Verfügt die Canary Flex über einen MJPEG Stream, so dass ich sie in mein Smart-Home-System einbinden könnte. Ich habe hierzu nirgends etwas gefunden…?!
    Danke und Grüße,
    alex

Gib deinen Senf dazu!