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CeBIT 2017: Digitaler Spiegel DIRROR als medizinischer Assistent

by tobias19. März 2017

Nachdem er bereits auf der IFA 2016 Jahr für erstaunte Blicke sorgen durfte, taucht der DIRROR getaufte digitale Spiegel nun in diesem Jahr auch auf der CeBIT in Hannover auf. Hier wird er unter anderem als medizinischer Assistent mit neuen Features zu erleben sein.

DIRROR setzt sich aus den beiden Wörtern digital sowie mirror (englisch für Spiegel) zusammen. Auf deutsch würde es vielleicht DIEGEL heißen – an den spannenden Möglichkeiten dieser neuen Kategorie smarter Technik ändert dies wenig (siehe auch: Smart Mirror: Alles wird intelligent – auch der Spiegel). Ein smarter Spiegelcomputer vereint moderne Technik mit traditioneller Optik. Das macht ihn insbesondere für technikskeptische Käuferschichten wie zum Beispiel ältere Menschen wiederum besonders interessant. Aber auch Krankenhäuser oder Altenheime kämen als Einsatzgebiete in Frage.

„Durch eine Berührung hilft er [DIRROR] das gesamte digitale Leben und auch das Smart Home zu spiegeln, übersichtlicher und steuerbarer zu machen. DIRROR ist die Zukunft des Computers, schnell und einfach bedienbar. Ohne Tastatur, mit Touch-, Sprach- und Gestensteuerung.“ Claus Weidrecht, Gründer von DIRROR

Der DIRROR kommt mit einem IPS Panel samt Touchscreen sowie integrierten Lautsprechern sowie einer Sprachsteuerung daher, heißt es weiter. Angetrieben wird der Spiegelcomputer von einer angepassten Version von Microsofts Windows 10, die in der kleinen Varianten auf einem Intel Atom X5 mit 2GB Ram und 32GB Speicher bzw. in der großen auf einem Intel Cherry Trail mit 4GB RAM und 128GB Speicher läuft. Verbindungen zur Außenwelt werden erwartungsgemäß entweder via WLAN (802.11 b/g/n) oder dank Bluetooth in der Version 4.0 realisiert.

Der DIRROR auf der CeBIT

Einer der CeBIT-Schwerpunkte in diesem Jahr stellt unter anderem das sogenannte Ambient Assisted Living, also die Zukunft des altersgerechten Wohnens mittels Digitalisierung dar. In diesem Bereich könnte der DIRROR in Zukunft Behandlungsgespräche in Echtgröße möglich machen, während derer der Arzt nicht nur den Patienten in den Blick, sondern auch Zugriff auf dessen Vitalwerte bekommt.

Wie das aussehen könnte, will das Joint Venture hinter dem Spiegelcomputer nun demonstrieren. Erstmals vor breitem Publikum wird im Rahmen der CeBIT der smarte Spiegel seine 3D-Fähigkeiten präsentieren und unter anderem eine räumliche Animation eines menschlichen Herzens liefern. Wer sich das nicht entgehen lassen will: Der DIRROR findet sich am Berlin-Brandenburg Gemeinschaftsstand, Halle 12, Stand D66!

Verfügbarkeit und Preise des DIRROR

Aktuell ist der digitale Spiegel in Größe S (10 Zoll) ab 970 Euro, Größe M (23 Zoll) ab 1.870 Euro sowie in Größe L (27 Zoll) ab 2.070 EURO käuflich im Onlineshop zu erwerben. Alle Versionen sind zudem in den Varianten „Nordisches Nussbaum“, „Java Braun Buche“ sowie „Seidenweiß“ erhältlich. Größere Varianten, die dann wie bereits erwähnt Telefonie in Echtgröße möglich machen könnten, sollen bald schon folgen, heißt es.

Bildnachweis: (c) DIRROR

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tobias
Tobias tanzt hier den News-Redakteur und ist privat mondäner Hausherr einer Z-Way-Installation mit HomeKit-Anbindung - Hallo aus Berlin.

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