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[Anzeige] Conrad Connect: deutsche Alternative zu IFTTT mit noch mehr Möglichkeiten

by Marcus6. Juli 2018

IFTTT ist euch vermutlich ein Begriff. Der Onlinedienst ermöglicht das Vernetzen von vielen verschiedenen smarten IoT-Geräten sowie Services. Mit Conrad Connect ist seit einiger Zeit ein neuer Anbieter auf dem Markt, der vom deutschen Technik-Händler Conrad, der euch vermutlich ebenfalls ein Begriff ist, ins Leben gerufen wurde. Conrad Connect bietet euch sogar noch mehr Möglichkeiten als einfache Trigger-Action-Kombis, wie sie bei IFTTT möglich sind.

Was bietet Conrad Connect?

Conrad Connect dient zum Vernetzen von IoT Geräten sowie diversen Services. Theoretisch könnt ihr euch damit ein eigenes Smart Home aufbauen, ohne dass ihr einen Hub bzw. ein Gateway (wie den Homee) im Einsatz habt.

Stattdessen legt ihr einfach alle Regeln für die kompatiblen Geräte und Services online in eurem Account bei Conrad Connect an. Dort könnt ihr dann einfach die entsprechenden Szenen eingeben, um euer Zuhause so zu automatisieren und so auf komplexe Szenarien reagieren lassen, wir ihr dies wünscht. Wie ihr diese einsetzen könnt, erklären wir nicht nur im folgenden Abschnitt, sondern haben wir auch schon bei unseren Smart Living Hacks zur WM geschildert.

Mächtiges Werkzeug: die Projekte


Der Kern von Conrad Connect ist das mächtige Werkzeug der Projekte. Diese ermöglichen euch mit etwas Logik und ein bisschen Erfahrung eure eigenen Szenen zu erstellen. Hierfür könnt ihr verschiedene Sensoren, Wetter und Zeit sowie Aktoren einfach per Drag and Drop auf ein zunächst leeres Blatt ziehen und diese dann mit Logikgatter wie „UND“, „NAND“ und „OR“ verknüpfen.

So entstehen quasi Schaltpläne für euer Smart Home, die dann bei den entsprechenden Auslösern aktiviert und ausgeführt werden. Das ist am Anfang vielleicht etwas gewöhnungsbedürftig, klappt dann aber mit etwas Übung gut.

Neben dem Erstellen eigener Projekte könnt ihr auch auf die anderer Nutzer zurückgreifen. Dies ist wunderbar, um sich zunächst einmal einen Überblick über die Möglichkeiten sowie einen Einblick in die Funktionsweise zu verschaffen und Anregungen zu holen.

Ein Beispiel wäre z. B. das Einschalten von Philips Hue Gartenleuchten, wenn es nach Nacht und die aktuelle Wetterlage „Clear“, die Temperatur über 20 Grad liegt und der Fenstersensor von Devolo an eurer Terrassentür den Status „offen“ hat. So sorgt ihr dann für Licht auf der Terrasse, wenn es dunkel wird und ihr draußen sitzt. Zusätzlich könnt ihr z. B. nach Wochenende und Wochentag unterscheiden oder euch zu einer bestimmten Uhrzeit mit rotem Licht warnen lassen, wenn es Zeit ist ins Bett zu gehen, weil morgen ein früher Termin im Kalender steht.

Mit dem Premium-Service sind so bis zu 18 Elemente in einem Projekt möglich, sodass sich auch komplexe Szenen umsetzen lassen – vorausgesetzt, dass die benötigten Geräte und Dienste von Conrad Connect unterstützt werden.

Womit ist Conrad Connect kompatibel?

Conrad Connect ist als Plattform noch nicht so weit verbreitet und bekannt wie IFTTT. Dafür sind die Möglichkeiten aber deutlich umfangreicher – zumal ihr auch IFTTT direkt in Conrad Connect mit integrieren könnt.

Zu den unterstützten Herstellern und Geräten gehören unter anderem Amazon Echo (also Alexa), Devolo, Egardia, Fitbit, Foobot, Garmin, Google Home (also Google Assistant), GreenIQ, Home Connect, Innogy, LIFX, Logitech, Nest, Netatmo, Nokia, Nuki, Osram Smart+, Philips Hue, Raspberri Pi, Somfy, Tado° und Zipato – also viele hierzulande weit verbreitete Hersteller von Smart Home Technik.

Zudem sind Twitter, der Google Kalender sowie weitere Services nutzbar. Einen kompletten Überblick aller kompatiblen Partner findet ihr auf der Webseite von Conrad Connect.

Was kostet Conrad Connect?

Die Nutzung von Conrad Connect ist prinzipiell kostenlos. Ihr könnt euch einfach für lau anmelden und dann gleich loslegen. Spezielle Premium-Angebote sind kostenpflichtig und kosten je Paket 1,49 Euro. Dann könnt ihr unter anderem mehr private oder größere (mit bis zu 18 Elementen) Projekte anlegen. Die Premium-Services können über den „Service Marketplace“ gebucht werden, sind für den Start aber in der Regel erst einmal nicht notwendig.

Unser Fazit zu Conrad Connect

Conrad Connect ist nicht nur eine willkommene Alternative zu IFTTT, sondern geht sogar noch einige Schritte weiter. Denn die Möglichkeiten sind deutlich komplexer. Die Nutzung ist komplett in deutscher Sprache möglich. Conrad Connect überzeugt mit vielen Möglichkeiten, die es wert sind auszuprobieren – zumal ihr eure Daten hier einem deutschen und keinem ausländischen Unternehmen anvertraut.

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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...
  • Michael
    8. Juli 2018 at 0:04

    Wer würde so verrückt sein u d sein Smart Home vom funktionieren der Internetverbindung abhängig machen?

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