Essential Home: Der smarte Lautsprecher mit Display und Sprachsteuerung

Geschrieben von tobias
ssmaart-Haus

Nachdem Amazon mit dem Echo Show einen smarten Lautsprecher mit Display präsentierte, steht nun der erste Konkurrent gleichen Typs in den Startlöchern. Essential Home arbeitet nach dem gleichen Prinzip wie die Echo-Serie, stammt aber aus der Feder des Android-Vaters Andy Rubin. Das Ergebnis erinnert stark an den Amazon Echo Dot, hat aber vielleicht einen entscheidenen Vorteil: Ambient OS.

Auf den ersten Blick sieht der Essential Home aus wie ein Amazon Echo Dot mit kleinem Display an der Oberseite. Doch im Gegensatz zum Dot ist das Gerät aus der Feder von Andy Rubin leicht abgeschrägt. So bleibt der Inhalt des Displays aus verschiedenen Blickwinkeln stets leicht lesbar, siehe z.B. Wikipedia-Artikel oder Wetterdaten, Kalendereinträge oder Erinnerungen an wichtige Ereignisse wie dem Hochzeitstag.

Sprachsteuerung und Ambient OS

Betrieben wird der smarte Lautsprecher vom sogenannten Ambient OS. Out of the box soll die softwareseitige Eigenentwicklung bereits in der Lage sein, sich selbsttätig bereits bestehenden sowie neuen Geräten „vorzustellen“, heißt es. Darüber hinaus soll es in Kürze dank SDK auch Drittentwicklern eine Plattform für eigene Erweiterungen bieten. Dann soll auch der Funktionsumfang noch einmal deutlich wachsen und sich bald schon mit dem von Amazon und Alexa messen lassen können.

Apropos Alexa: Der Essential Home verfügt zudem über eine Sprachsteuerung, die im Gegensatz zu Alexa jedoch keine Cloud benötigt. Alle Sprachkommandos und Daten werden lokal im Gerät verarbeitet – und sollen auch dort verbleiben. Kurioses Detail ist, dass der smarte Assistent nicht nur auf Zuruf oder Berühren des Displays aktiviert werden kann, sondern auch mit einem Blick. Bestätigt ist dies jedoch nicht.

Erste Einschätzung

Alles in allem ist der Essential Home Smart Speaker zwar erstaunlich ansehnlich gestaltet, bietet aber darüber hinaus nur wenig, was wir nicht schon von anderen Herstellern gesehen haben.

Einzig die Ankündigung, dass das Gerät selbständig und proaktiv erkennen lernen soll, wie sich die Routinen seiner Nutzer gestalten. Oder auch, dass es die Musik leiser stellt, sobald menschliche Stimmen ein Gespräch beginnen, lässt darauf schließen, dass es in Sachen (lokaler) KI noch so einiges zum Essential Home zu erfahren gibt.

Nachdem Amazon mit dem Echo Show bereits einen smarten Lautsprecher mit Display präsentiert hat (wir berichteten: Amazon Echo Show: Der neue Smart Speaker mit Touchdisplay) und auch Phil Schiller von Apple noch einmal bekräftigte, dass ein Display erst so richtigen Mehrwert schaffen könne, scheint die Zukunft der Lautsprecher also klar. Der Essential Home ist nun ein weiteres, klares Indiz hierfür. Übrigens: Einen Namen scheint der Sprachassistent derzeit noch nicht zu haben.

Preis und Verfügbarkeit des Essential Home

Leider ist derzeit nicht bekannt, wann das Gerät in den Handel kommen wird? Für den US-amerikanischen Markt ist der Sommer als möglicher Termin im Gespräch. Dann werden wir auch wissen, zu welchem Preis das Gerät verfügbar sein wird.

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

tobias

Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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