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Google Tochter Nest kauft Überwachungskamera Startup Dropcam

by crissxcross22. Juni 2014

Wiedermal ein Kauf eines jungen Startup Unternehmens, wieder einmal ist Google involviert und wieder einmal wird dies für viel Gesprächsstoff sorgen.

Die Google-Tochter Nest Labs übernimmt Dropcam zu einem Preis von 555 Millionen Dollar. Im Vergleich zu dem damaligen 3,2 Milliarden schweren Kauf von Nest, wurde der in den USA sehr beliebte Überwachungskamera Hersteller Dropcam wohl aus der Portokasse bezahlt. Erst vor vier Monaten übernahm der Internetriese Google das Unternehmen Nest Labs welches vor allem durch sein intelligentes Thermostat und den Rauchmelder bekannt wurde. Damit öffnete sich Google die Türen in den Markt der Hausautomatisierung.

Ihr fragt euch, was zum Teufel ist Dropcam?

Das 2009 gegründete junge Unternehmen bietet bis dato drei Produkte an. Darunter zwei WLAN Kameras sowie ein Bewegungssensor, welcher an Türen, Fenstern oder anderen Gegenständen befestigt werden kann. Die Kameras sind sehr einfach einzurichten. Nachdem Sie mit dem heimischen WLAN verbunden sind, kann der Live Stream direkt per iOS, Android oder Web App abgerufen werden.

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Damit sind sich die beiden Unternehmen Nest Labes und Dropcam sehr ähnlich – setzten doch beide auf das beste Nutzererlebnis.

Nest und Dropcam sind Gleichgesinnte. Beide entstanden aus Frust über veraltete, komplizierte Produkte, welche das Gegenteil davon sind den Alltag besser zu machen. Nach zahlreichen Gesprächen mit Nest Gründer Tony und Matt war es klar, dass wir eine ähnliche Vision teilen.
sagte Dropcam Gründer Greg Duffy
In Zukunft wolle man Produkte erschaffen, die dem Kunden ein tolles vernetztes Zuhause bieten.

Mit Dropcam erschließt sich für Google Nest neben der Hardware noch eine ganz neue Ebene, denn Dropcam verkauft nicht nur die Geräte, sondern bietet zugleich die Onlinespeicherung der Videoaufnahmen für den Zeitraum von bis zu einer Woche an. Für diesen Service zahlt der Nutzer jährlich 99 Dollar.

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Datenschutz

Dropcam soll zukünftig den gleichen Datenschutzbedingungen unterstellt sein wie Nest. Man wird keinerlei Daten mit anderen Firmen teilen – nicht einmal mit Google, hieß es in der M

Zwar wurde Dropcam durch Nest Labs gekauft, dennoch steht letztlich Google hinter dieser Übernahme. Daher musste man nicht lange warten bis die ersten Schlagzeilen auch das Thema Datensicherheit thematisieren. So schreibt die Frankfurter Allgemeine Zeitung: “Google plant noch mehr Überwachung”. Die Welt meldet: “Google steigt in die Wohnungsüberwachung ein” und der Focus Online meint: “Big Brother is watching you?”

Schade das Medien mit solchen Schlagzeilen das Interesse der Nutzer an diesem noch so jungen, interessanten Markt der Hausautomatisierung direkt in Ängste wandeln.

Ich bin gespannt welche tollen neuen Produkte uns demnächst unter dem Brand von Nest Labs erwarten.

Quelle: nest.com Blog

 

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Chris, Gründer und Blogger von siio. Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

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