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Heizung mit dem Smartphone steuern- Tado und netatmo im Test

crissxcross
Geschrieben von crissxcross
siio-App

Als das „deutsche Googel nest“ wird es gern bezeichnet. Die Rede ist von tado. Das App gesteuerte Heizungsthermostat. Doch ist es wirklich so smart und lohnt sich die Anschaffung?

Schönstes Wetter Draußen, da denkt natürlich niemand mehr ans Heizen. Bis in den nächsten Tagen bei vielen wieder die Nebenkostenabrechung ins Haus flattern wird.

Das Kickstarter Unternehmen aus München namens „tado“ verspricht Wohnkomfort und dennoch Energie sparen dank des Smartphone gesteuerten Heizungsthermostats. Macwelt hat sich unter dem Titel: Heizung steuern mit dem iPhone[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] – tado und den Wettbewerber netatmo mal angesehen.

Lieferumfang tado Thermostat

Lieferumfang tado Thermostat

Funktionsweise netatmo & tado

Beide Thermostate steuern die Heizungsanlage direkt, können also keine Einzelraumsteuerung übernehmen. Konventionell werden Gasetagenheizungen, Öl-, oder Pelletheizungen, Wärmepumpen, usw. … mit einem elektrischen Thermostaten gesteuert, der in dem Raum angebracht ist. Stupide ausgedrückt mache diese Thermostate eigentlich nichts anderes als Aus oder An. Sie prüfen die Raumtemperatur und vergleichen diese mit der SOLL Temperatur. Liegt diese darunter wird angeschalten. Ist es warm genug wird die Heizung ausgeschalten.

Tado - Heizungssteurung per Smartphone

Tado – Heizungssteurung per Smartphone

Beide Systeme, also tado und auch netatmo ersetzen dieses Thermostat und schließen den Kontakt für An oder Aus ebenso aufgrund der Raumthemperatur – lassen aber weitere intelligente Algorithmen, die sich mithilfe einer Smartphone-App beeinflussen in die Steuerung mit einfließen.

In diesen Algorithmus fließt unter anderem auch der Wetterbericht ein. Bei dem Thermostat von netatmo kann sogar die eigene Wetterstation[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] genutzt werden. So wird vermieden, das bei milden Temperaturen nicht überflüssig doll geheizt wird. Beide Thermostate passen ihren Algorithmus stetig an und lernen mit der Zeit wie lange es dauert, bis sichd die Räume erwärmen.

Das Tado Thermostat prüft anhand der Smartphone App ob der Besucher Zuhause ist oder nicht und senkt die Temperatur bei Abwesenheit ab. Ist der / die Bewohner wieder auf dem Heimweg erkennt tado dies anhand der GPS Koordinaten und „fährt die Heizung wieder hoch“.

Heizungssteuerung via netatmo Thermostat und Smartphone

Heizungssteuerung via netatmo Thermostat und Smartphone

Auszug Test Macwelt:

Im Grunde versprechen beide in etwa das Gleiche: Die Steuerung soll „intelligent“ werden, misst die Temperatur im Innenraum und steuert die Heizungsanlage. Dabei beachtet sie Zeitpläne, die man frei konfigurieren kann und die beispielsweise über Nacht automatisch die Temperatur senken.

Fazit von Macwelt

Wirklich pefekt ist keines der beiden Systeme. Grundsätzlich fällt das System schonmal für alle Mieter aus Mehrfamilienhäusern weg, da es die Heizungsanlage direkt steuert. Ausserdem:

… sind beide nicht ganz ohne Probleme zu installieren und lassen kleinere Wünsche bei der Bedienung offen.

Ich hatte ebenfalls schonmal ein Testgerät von netatmo hier, konnten es aber nicht installieren, da es zu unserer Heizungsanlage nicht kompatibel war. Bei tado bestand das gleiche Problem, daher habe ich kein Testgerät geordert. Ein Kompatibilitätscheck ist also bei beiden Geräten unabdingbar.

Der Macwelt Test zeigte, das ein Komfortgewinn durchaus vorhanden war, dennoch bleibt die Frage offen ob man soviel Energie einsparen kann, das sich dass System innerhalb der nächsten 2-3 Jahre amortisiert. Während tado stolze 249 Euro kostet[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] ist auch das netatmo Thermostat mit 179 Euro[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] nicht soviel günstiger.

Den ganzen Test der Macwelt findest du hier: Heizung mit dem iPhone steuern[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″].

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crissxcross

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Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

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