Homee – Smart Home so einfach wie Lego

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Geschrieben von crissxcross
ssmaart-Haus

Die Universal Fernbedienung für dein Smart Home

Der Hausautomatisierungs-Markt wächst rasant. Viele neue Startups und auch bekannte Hersteller drängen in den Markt. Ausser einigen wenigen Hersteller Allianzen, wie zum Beispiel “Qivicon” die Plattform der Telekom, versuchen sich die meisten Hersteller mit ihren eigenen Insel-Lösungen.

Jetzt kommt das junge Startup Unternehmen “Codeatelier” und zeigt den “Großen” wie einfach Smart Home sein kann. Seit Ende 2012 beschäftigt sich das das deutsche Startup Unternehmen aus der Nähe von Stuttgart mit dem Thema Smart Home. Das Gründerteam möchte aber nicht einfach noch eine Technologie in den Markt werfen, sondern vereint bestehende Smart Home Funkstandards in einem einfachen Smart Home System und macht dieses per App und Webbrowser steuerbar.

Smart Home per USB-Stick an der Fritz!Box nachrüsten

In der ersten Version ihres Produktes “Homee” schickte “Codeatelier” ein System ins rennen, welches sich durch einen günstigen Preis und einer offenen Plattform von dem Wettbewerb abgrenzte. “Homee” bietet einen 99 Euro teuren USB-Stick an, welcher an eine Fritz!Box angeschlossen wird (unterstützt werden u.a. FRITZ!Boxen 7390, 3370, 7270).
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Hom.ee Stick unterstützt Z-Wave ©Codeatelier

Homee wird bunt und einfach wie Lego

Im Frühjahr 2014 kommt Homee in einer ganz neuen Version und wird völlig eigenständig ohne Fritz!Box arbeiten.
Zudem hat sich das Design verändert – Homee besteht jetzt aus kleinen Würfeln, welche einen modularen Aufbau des Smart Home Systems ermöglichen und somit flexibel erweiterbar sind. Das Ganze soll nach dem Baukastenprinzip funktionieren, bezahlbar und einfach zu bedienen sein. Klingt nach einer zukunftssicheren Sache!

Weißer Klotz – ist hochintelligente Basis

Der weiße Basis Stein der “Brain Cube” ist ein kleiner Mini-Rechner mit WLAN.
Durch die WLAN Unterstützung kann Homee bereits die Steuerung von eHome-Lösungen wie Nest, Netatmo, Koubachi oder Lockitron ermöglichen.
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Home.ee Brain – Smart Home Basis ©Codeatelier

Codeatelier hat sich jedoch zum Ziel gesetzt, möglichst viele der Smart Home Technologien in ihrem Produkt zu integrieren – quasi die Universal Fernbedienung der Hausautomatisierung.
Dabei funktioniert Homee wie ein Legoartiges Baukasten-System. Jeder Baustein stellt ein anderes System für die Hausautomatisierung dar. Egal ob Zigbee, Z-Wave oder EnOcean.
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Homee SmartHome Cubes ©Codeatelier

Das erlaubt Homee die Heizung von Hersteller A, die Jalousie von Hersteller B, die Webcam von Hersteller und den Sound via Airplay über eine einzige App zu steuern. Diese gibt es kostenlos für iOS- und Android- Geräte.
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Homee App iPhone Menü

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Homee App Gruppen

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Home App Favouriten iPhone

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Homee App auf iPhone

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Home App auf nexus ©Codeatelier

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Auf der Website von Homee kann man bereits Z-Wave-Komponenten kaufen wie zum Beispiel Heizkörperthermostate, (dimmbare) Zwischenstecker, Schaltereinsätze, Bewegungsmelder sowie Tür- und Fenstersensoren.

Alle auf der Homee Webseite gelisteten Artikel sind auf Kompatibilität getestet worden. Weitere Z-Wave und Zigbee basierenden Komponenten sollten natürlich auch unter Homee funktionieren.

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Homee Web Oberfläche auf MacBook

Modulares System ist Zukunftssicher & birgt Kostenvorteil

Diese verschiedenen Standards in einem Gerät unterzubringen ist zwar technisch lösbar, aber auch für Hersteller und damit letztendlich für den Kunden entsprechend teuer. Nicht jeder Nutzer braucht jede Technologie. Sind zu Hause nur Z-Wave Komponenten im Einsatz, so hätte der Käufer für viele andere Technologien Geld ausgegeben, ohne sie jemals zu nutzen.

Bis es vielleicht einmal “den einen” Smart Home Funkstandard geben wird, werden sicher noch viele neue Funkprotokolle auf dem Markt landen. Homee bringt daher den charmanten Vorteil mit, das es wahrscheinlich jeden neuen Funkstandard als “Lego” Baustein adaptieren kann. Somit hat der Nutzer, welcher auf Homee setzen wird, eine gewisse Sicherheit für die Zukunft.

Die Verbindung geht ohne Umwege nach Hause

Im Gegensatz zu anderen Hausautomatisierungslösungen (wie zum Beispiel Gigaset elements) greift Homee auf keine Serverlösung zurück. Wenn man über das Internet mit seinem “Homee” die Lichter zu Hause ein- oder aus-schaltet, kommuniziert man direkt mit seinem Homee – ohne zwischengeschaltete Server welche eventuell Daten oder Profile speichern.

Ich finde die Datensicherheit ist ein äußerst wichtiger und sensiblen Punkt den man in der Hausautomatisierung nicht aus den Augen verlieren sollte. Mich überzeugt das Konzept. Sobald Homee auf dem freien Markt verfügbar sein wird, schaue ich mir das System auf jedenfall genauer an und werde es im praktischen Einsatz testen.

 

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Diesen Blogpost hat geschrieben ...

crissxcross

Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

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