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Homematic IP Wired: Das kabelgebundene Smart Home

Homematic IP Kreisgrafik
tobias
Geschrieben von tobias
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Der deutsche Smart Home-Experte eQ-3 hat angekündigt, mit der „Homematic IP Wired“ getauften Produktreihe, künftig auch eine kostengünstige Alternative für das kabelgebundene Smart Home im Portfolio anzubieten. Hierzu gibt es zwei Installationsvarianten: eine lokal und eine in der Homematic IP Cloud. Müssen sich Loxone oder digitalSTROM jetzt warm anziehen?

Bei Homematic IP Wired handelt es sich, wie der Name schon vermuten lässt, um eine kabelgebundene Haussteuerung. Die dazugehörigen Geräte kommunizieren über Kabelverbindungen miteinander. Diese Eigenschaft bringt einige Vorteile mit sich. Man denke hier besonders an die Störsicherheit sowie verlässliche Geschwindigkeiten bei der Datenübermittlung.

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Mit Homematic IP Wired ist es erstmals möglich, einen Neubau kostengünstiger mit Smart-Home-Technologie auszustatten als mit herkömmlicher Elektrik, so heißt es. Die Installation erfolgt hierbei über zwei Wege. Zum einen kann das System über eine rein lokale Smart-Home-Zentrale, die CCU3, in Verbindung mit dem Homematic IP Wired-Access Point installiert werden. Die Konfiguration erfolgt anschließend über den Web-Browser. In der zweiten Variante wird das Wired-System, genauso wie schon die Homematic IP Funk-Lösung, über die Homematic IP Cloud betrieben: dabei wird es über den Homematic IP Wired Access Point mit der Cloud verbunden. Der gesamte Betrieb, ganz gleich ob via Cloud, App oder Smart Home-Zentrale erfordert keinerlei Eingaben persönlicher Daten. Das System arbeitet wie auch Homematic IP komplett anonym.

Die Geräte sind mit den Funkkomponenten von Homematic IP sowie mit der klassischen Homematic Lösung via CCU3-Zentrale kompatibel. Konfiguriert und bedient wird das gesamte System via kostenloser Smartphone-App für iOS oder Android – entweder lokal im Haus oder von jedem beliebigen Ort der Welt aus.

Übrigens: CCU3 – die offene Smart Home-Zentrale für 2018

Die neue CCU3 ist die neue Zentrale, die mit 4-Kern ARM Prozessor, 1GB RAM, 64-Bit Architektur sowie 8GB Industrie Flash Speicher für ordentlich Performance sorgen soll. Derart ausgerüstet soll sie auch komplexe Hausautomationssysteme problemlos steuern können, heißt es. Die neue CCU3 wird noch vor Ablauf des Jahres erhältlich sein und aufgrund der offenen Plattform sowie der optimierten, technischen Performanz individuelle Lösungen für jeden Bedarf zu liefern in der Lage sein können.

Übrigens: Die CCU3 wird zusammen mit Mediola AIO Creator Neo für die Protokolle Homematic und Homematic IP erscheinen. So können eigene Tablet-Oberflächen bzw. Smartphone-Apps designed werden.

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tobias

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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