homey: Das stylische Smart Home-Gateway für fast alle Fälle

Was häufig mit smarten Leuchten beginnt, entwickelt sich oft rasant und ehe man sich versieht, wohnt man in einem Smart Home. Das Problem: wie bringt man die verschiedenen Geräte und Übertragungswege unter einen Hut? Das Smart Home-Gateway homey entstammt nicht umsonst einer äußerst erfolgreichen Crowdfunding-Kampagne und verspricht, die Steuerung des smarten Zuhause so einfach wie möglich zu gestalten. Aber stimmt das wirklich? Ich habe mir das mal genauer angeschaut!

Hinter dem homey Smart Home-Gateway steckt ein fünfköpfiges Team aus den Niederlanden. Nachdem sie es schafften, im Rahmen einer Crowdfunding-Kampagne mehr als 200.000 Euro einzusammeln, konnte ihr Gerät in die Produktion gehen. Derzeit kostet der homey 299 Euro.

Unboxing und erste Technik-Details

Hat man den Home aus seiner Verpackung befreit, offenbart die weiße Kugel mit LED-Ring in der Mitte vom ersten Augenblick ein gewisses stylisches Flair. Die weiße Oberfläche besteht aus Kunststoff, fühlt sich aber durchaus wertig an. Für festen Stand sorgen drei Füsse an der Unterseite. An der Rückseite befindet sich der Anschlüsse für die USB-Stromversorgung sowie ein Klinkenanschluss. Mehr nicht. Die gesamte Oberfläche wirkt sehr harmonisch und durchdacht.

Unter der Haube zeigt sich der homey äußerst kontaktfreudig. Neben WLAN (2,4GHz) bieten sich Z-Wave, ZigBee (Philips Hue und IKEA Tradfri), Bluetooth sowie Infrarot, 433 bzw. 868MHz und sogar NFC. Damit wären fast alle der am Markt gebotenen Standards im homey versammelt – von EnOcean einmal abgesehen. Der 512MB große Speicher soll dafür sorgen, dass auch langfristig alle Geräte stets schnell und ohne Verzögerung angesprochen werden können (siehe Apps, doch dazu gleich mehr).

Die Installation des homey

Die Installation des Geräts erfolgt via http://setup.athom.com – eine separate Anleitung in Papierform existiert hingegen nicht. Auch eine deutsche Übersetzung des Installationsprozesses sucht man vergeblich. Einmal angeschlossen, wechselt der LED-Ring von Orange auf gelb. Wechselt er hingegen auf lila, muss man den Stecker ziehen und es nochmal probieren. Zumindest ist das meine Vermutung. Nach einer kurzen Weile hat der homey ein eigenes WLAN aufgebaut, ist der Rechner mit diesem verbunden und schon kann es losgehen. Eine britisch angehauchte Männerstimme bestätigt jeden Installationsschritt. Leider lässt sich diese weder deaktivieren noch leiser stellen.

Aber: im Zuge der Installation ist die Registrierung bei Athom zwingend erforderlich. Über diesen Account wird unter anderem die Steuerung von unterwegs realisiert. Prinzipiell werden zwar alle Daten im homey lokal gespeichert. Dennoch braucht man später auch für den lokalen Zugriff die Autorisierung via Athom-Webseite.

Es folgt der Download der homey-Stimme (ca. 140MB) sowie einer Desktop-App (Windows / Mac) über die alles weitere geregelt wird. Eine Installation im Browser – Fehlanzeige leider, obgleich es sich hier um eine Google Chrome-App handelt.

Die Steuerung hingegen läuft via https://my.athom.com ganz gut.

Inbetriebnahme des homey Smart Home-Gateway

Im ersten Screen sind folgende Optionen vorhanden: Devices, Flows, Music, Insights sowie Settings. Ja, alles auf englisch. Als erstes schaue ich mir die Settings an. Hier lassen sich Nutzer anlegen, die Sprache sowie die Stimme des homey individuell einstellen. Hier stehen allerdings nur englische Sprachvariationen sowie indisch einstellen. Die Stimmen klingen allesamt, als würde man über eine schlechte Skype-Verbindung telefonieren. Wer Alexa oder Siri gewöhnt ist, wird sich hier erst an […]