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IFA2016 – ednet stellt IP HD Kamera mit integriertem SmartHome Gateway vor

by tobias30. August 2016

ednet stellt zur IFA eine kompakte IP HD Kamera vor, welche gleichzeitig ein Smart Home Gateway integriert.

Die Marke ednet. aus dem Hause Assmann richtet sich vornehmlich an Einsteiger, ist aber bislang im Bereich Smart Home abgesehen von schaltbaren Steckdosen kaum in Erscheinung getreten. Mit dem Smart Home Starter-Kit „Security“ soll sich das nun ändern. Das kosten- wie einsteigerfreundliche Set richtet sich an Privatpersonen ebenso wie an Mittelständler. Der kostengünstige Preis hat allerdings einen entscheidenden Nachteil. …

ednet HD-IP Kamera

ednet HD-IP Kamera

Das ednet. Smart Home Starter-Kit beinhaltet eine HD IP-Kamera, die gleichzeitig auch als zentrales Gateway fungiert, einen Bewegungsmelder sowie zwei Kontaktsensoren für Tür bzw. Fenster. Die Installation der einzelnen Komponenten erfolgt automatisiert über QR-Codes und verspricht, besonders unerfahrenen Nutzern einen leichten Einstieg in die Smart Home Welt zu bieten.

Die Komponenten im Überblick

Die HD IP-Kamera dient allen Komponenten des Starter Sets sowie allen zusätzlich installierten Komponenten des Herstellers als zentrale Steuerungseinheit. Die Kamera filmt mit einem 2.8mm Objektiv alles im 85 Grad Radius – in HD-Qualität. 12 zusätzliche Infrarot-LED sowie ein integrierter Bewegungssensor sorgen auch dann für den nötigen Durchblick, wenn die Lichtverhältnisse ungünstig sein sollten – zumindest auf eine Entfernung von ungefähr bis zu 10 Metern.

Der ebenfalls im Starter Set inkludierte Bewegungssensor verfügt über einen Erkennungsbereich zwischen 6 und 8 Metern und wird entweder von zwei Standard AAA-Batterien oder via Mini-USB-Port mit der nötigen Energie versorgt. Darüber hinaus verfügt der Sensor über einen Manipulationsschutz und warnt bei niedrigem Ladestatus. Festgestellte Bewegungen sendet der Sensor als Push-Nachrichten via Gateway auf das Smartphone – quasi in Echtzeit. Auch ein Live-Bild kann bei Bedarf per App abgerufen werden.

Ebenfalls im Starter Set „Security“ in doppelter Ausführung enthalten ist der Kontaktsensor. Wie schon der Bewegungssensor verfügt auch er über einen Sabotageschutz sowie ein Warnsystem bei niedrigem Ladestatus.
Das Set lässt sich zudem durch weitere ednet Sicherheitselemente ergänzen. Hierzu zählen eine Sirene für denn Innen– sowie den Außenbereich, ein Funksignalverstärker, eine HD Außenkamera, dem smarten Plug aus dem ednet.living Starter Set, einer Steckdose für den Außenbereich sowie einer Fernbedienung. Letztere funktioniert auf einer Entfernung von bis zu 300 Metern.

ednet Fernbedienung

ednet Fernbedienung

Übrigens: Die entsprechende Smartphone und Tablet App „ednet.smartphone“ ist kostenfrei für iOS sowie Android erhältlich.

Kein Bluetooth, kein Z-Wave

Abgesehen von der HD IP-Kamera sowie die Kamera für den Außenbereich, die beide auch per Smartphone-App ansprechbar sind, erfolgt die Kommunikation innerhalb des Systems via RF433. Das bedeutet, nicht die sonst handelsüblichen Bluetooth LE oder Z-Wave Protokolle kommen im Starter Kit zum Einsatz, sondern eine analoge Funkverbindung auf 433 MHz. Das ist genau jene Frequenz, auf der auch viele Babyfons oder WalkieTalkies funken. Nicht besonders vertrauenserweckend – oder verlässlich.

Dennoch muss man hier hinzufügen, das die Verbindung (laut ednet) trotz 433Mhz bidirektional ist. So ist es auch möglich, das die Geräte der Smart Home Zentrale den Empfang von Befehlen quittieren.
Als Einstieg in die Welt des Smart Homes kommt das Starter Set ausschließlich über den Verkaufspreis bzw. über das Versprechen, besonders leicht installierbar zu sein. Wer sich indes ernsthaft für smartes und vor allem sicheres Wohnen/Arbeiten interessiert, wird kaum an zukunftsträchtigere Kommunikationswege wie Z-Wave oder ZigBee vorbeikommen. Sie sind wesentlich verlässlicher und sicherer – kosten allerdings auch ein wenig mehr als ein RF433-Bausatz.
Wir werden uns das edent Smart Home ab Freitag (2.09.) auf der diesjährigen IFA ansehen und sofern möglich, natürlich zu einem späteren Zeitpunkt – hier auf siio das System in einem ersten Review ausführlich testen und vorstellen.

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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