[Anzeige] Mit dem Smartphone zum Smart Home – So geht’s

Geschrieben von Hamashi
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Ein Smart Home System ist nur so lange gut, wie es sich auch einfach bedienen lässt. Die ganze schlaue Technik bringt uns nicht viel, wenn wir immer noch den gleichen Aufwand leisten müssen wie vorher, nur um etwas zum Laufen zu bringen. Das Handy zur Steuerung für ein Smart Home zu nutzen ist verlockend: Eine Fernbedienung weniger, die zu Hause rumliegt. Stattdessen benutzen wir das Smartphone, das wir ohnehin die meiste Zeit dabeihaben. Hier ist der Guide für das Smartphone als Smart Home Bedienung.

Möglichkeiten des Smartphones im Smart Home

Das Smartphone als Bedienung für unser Smart Home zu nutzen ist nicht nur ein Weg, um die Funktionen unserer Smart-Geräte zu steuern, wie wir es auch über eine normale Fernbedienung täten. Stattdessen kann unser Handy das gesamte System unseres Smart Homes erweitern und uns neue Funktionen bieten.

Wer möchte, kann Türschlösser oder elektrische Geräte des Heimnetzes mit dem Smartphone verbinden und einstellen, dass sich Türen abschließen oder Maschinen abschalten, wenn man einen gewissen Radius um das Haus herum verlässt. Vergessen das Bügeleisen auszuschalten? Diese Sorge kann man jetzt getrost hinter sich lassen. Wir hören zu laut Musik und hören die Türklingel nicht? Dafür bringen wir der Musikanlage bei, bei der Betätigung der Klingel kurz zu pausieren.  

Mögliche Anwendungsbereiche für das Handy als Steuerelement gibt es für beinahe alle Smart Home-Bausteine, wie:

  • Beleuchtung (Glühbirnen, Lichtschalter)
  • Entertainmentsysteme (Soundsystem, Fernseher)
  • Sicherheitssysteme
  • Türschlösser & -klingeln
  • Gartenpflege (Rasenmäher, Bewässerung)
  • Küchengeräte (Kaffeemaschinen)
  • Rauchmelder, Thermostate, Thermometer
  • Steckdosen (und damit auch „nicht-smarte“ Geräte)

Mehr zu verschiedenen Smart Home Elementen und ihrer Einrichtung gibt es auf https://basic-tutorials.de/.

Das Handy als Steuerung

Zur Steuerung über das Smartphone dienen uns meist die Apps der Geräte-Hersteller, die wir einzeln oder gesammelt in einer Smart Home Anlage oder einem App-Center aufrufen können. Über die Einstellungen der einzelnen Apps haben wir die Möglichkeit Befehle zu geben. Und das auch von unterwegs. Noch interessanter ist das Festlegen von Regeln für automatisierte Abläufe.

Hersteller-Apps

Die Hersteller von Smart Home Geräten bieten in der Regel eine kostenlose App an, mit der man Einstellungen und Vorlieben einrichten kann. Für einen Roomba gibt es die iRobot-App, auf der man den Staubsauger starten oder feste Zeiten zum Saugen einstellen kann. 

Wie kleinteilig die Einstellungen sind und ob es Widgets zu der App gibt, die man für den Schnellzugriff auf dem Handy nutzen kann, unterscheidet sich zwischen Herstellern und Geräten.

Der Nachteil: Hat man viele Smart Home Geräte, braucht man unter Umständen etliche Apps, denn die wenigsten Anbieter schließen sich unter einer App zusammen.  

Smart Home Anlagen

Smart Home Geräte lassen sich innerhalb des Hauses in einer Anlage zusammenfassen. Ähnlich wie bei einem Router werden hier alle Geräte des Netzwerks hinterlegt. Die Hersteller dieser zentralen Anlagen bieten ebenfalls Apps, über die die einzelnen Geräte alle an einem Ort ansteuerbar sind.

App-Center

Ein App-Center ist die digitale Variante der Smart Home Anlage. Hier können wir die einzelnen Apps aller Smart Home Geräte in unserem System zusammenführen. Diese App-Clients gibt es als offizielle Lösung, wie das HomeKit für Apple-Nutzer, oder durch Third-Party Anbieter. Bei diesen muss man gut recherchieren, vor allem, wenn das Smart Home System auch Sicherheitsanlagen beinhaltet. Sonst kann man sich angreifbar machen.

Mit Sprachbefehlen

Man muss sich kein Amazon Echo und Co. anschaffen, um sein Smart Home mit Sprachbefehlen zu steuern. Dafür reicht auch der Sprachassistent aus, den wir als Alexa, Siri oder Google Assistant auf unserem Handy haben. Statt der Displayeingabe können wir à la „Siri, dimm das Licht!“ den Befehl geben, die Lichtintensität zu ändern. Bei den Sprachassistenten-Einstellungen im Handy muss man dafür erst einmal die Verknüpfung mit den jeweiligen Smart Home Geräten einrichten.

Einziger Nachteil: Die Analyse und Algorithmen der Assistenten sind noch nicht sehr ausgefeilt. Die Anweisungen müssen relativ genau sein, damit sie verstehen, was gewollt ist.

Automation ist der Traum und das Ziel aller Smart Home Besitzer. „Mein Zuhause ist so intelligent, dass es mir ganz von allein Arbeit abnimmt.“ Bis jetzt sind wir in den meisten Bereichen noch auf manuelle Zwischenschritte angewiesen, wie Gesten oder Sprachsteuerung.

Heimautomation

Mit Sensoren und Verknüpfungen können wir das umgehen. Damit entsteht die ideale Synergie zwischen den einzelnen Geräten. Wird der Raum zu warm, kann das Thermostat das wahrnehmen und die Information weiterleiten, damit sich Ventilatoren oder Klimaanlagen einschalten und das Raumklima ganz von alleine regulieren.

Dafür muss man den Geräten aber erst einmal beibringen, was sie in welchen Situationen zu tun haben. Dafür dienen die Herstellerapps oder App-Hubs wie HomeKit auf dem Smartphone.

Fazit

Das Handy ist das ideale Steuerungselement für ein Smart Home. Mit einer Lösung, die die Apps der einzelnen Anbieter zusammenfasst, hat man direkt alle Einstellungen zur Hand. Auf dem Smartphone lassen sich die Systeme besser miteinander verknüpfen, indem man Regeln für automatisierte Prozesse einstellt. So lernt ein Rasensprenger zum Beispiel sich abzuschalten, wenn man einen Bewegungsmelder aktiviert oder ihm mit dem Smartphone zu nahekommt.

Interesse an mehr zum Thema Smart Home?
Hier ist unser Smart Home Podcast #smarteinander. Hört rein!

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Hamashi

Zahlen Narr, Technik Lover, ewiger Student. Stark am Thema erneuerbare Energien interessiert, immernoch auf der Suche nach dem richtigen Smart Home System. In der Freizeit gern mit Freunden unterwegs.

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