Mit der Xbox das Zuhause steuern

Geschrieben von Nase
ssmaart-Haus

DigitalStrom und Microsoft haben mal ausprobiert, wie man ein Smart Home auf Basis der Sensorbar der Xbox, also der Kinect, steuern kann. Mit Infrarotstrahlen und Videosensoren kann so quasi alles im Haushalt in ein Bedienelement verwandelt werden.

Der Vorteil liegt auf der Hand: Weil Kinect Bewegungen, Geräte und Gegenstände erfasst, ist die Steuerung ziemlich intuitiv und somit leicht zu handeln. Zudem lassen sich auch in schwer zugänglichen Ecken und Räumen Bedienelemente platzieren.

Ein Beispiel: Hält man im entsprechend vernetzten Zuhause einen Topf unter den Wasserhahn, füllt Kinect das Gefäß mit der richtigen Menge Wasser. Woher Kinect die richtige Menge kennt – Nudeln brauchen zum Beispiel viel mehr Kochwasser als Reis – verraten die Entwickler nicht.

Zu sehen und zum ausprobieren gab es das Ganze schon auf der CeBIT. Die Veröffentlichung dazu stammt von DigitalStrom selbst.

Wer zu Hause mit den Armen wedeln möchte, um das Licht anzumachen, findet die Idee sicher gut. Andere setzen lieber auf Sprachsteuerung – weniger anstrengend :-)

Foto: digitalStrom und Microsoft zeigen Konzeption für intuitive Bedienung des vernetzten Zuhauses. Quelle: digitalStrom

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Nase

Hallo, ich bin die Franzi und als Freiberuflerin vor allem im Dresdner Lokaljournalismus unterwegs. Von mir lest ihr hier vor allem News und Bookmarks. Mit ganz viel Stolz hab ich vor Kurzem erst die ersten Smart Home-Komponenten in meinem Zuhause installiert - stolz, weil mir technisch manchmal ein bisschen der Durchblick fehlt.
Wenn ich nicht arbeite, bin ich meist am zocken und ich liebe Katzencontent.

1 Kommentar

  • Die Kinectlösung finde ich nicht gut. Es macht den Anschein, dass hier versucht wird auf Biegen und Brechen ein Produkt welches schon auf dem Markt ist, in die Smarthomewelt ein zu binden. Ich sehe in einer Gestensteuerung absolut keinen Vorteil.

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