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mydoorbell – So wird auch deine Türklingel smart

by boomx5. Mai 2016

Auf Kickstarter findet Ihr derzeit eine interessante Kampagne: mydoorbell, die smarte Haustürklingel. Was es genau damit auf sich hat, erfahrt Ihr hier in diesem Artikel.

Der Ansatz von mydoorbell, oder auch mydbell genannt, liest sich wirklich spannend: Integration des mydoorbell-Systems in alle bestehenden Klingel-Systeme. Egal ob Mietwohnung oder Eigentumswohnung. Der große Vorteil im Vergleich zu anderen Systemen auf dem Markt ist hier die nicht benötigte, dauerhafte Stromversorgung des Senders an der Klingel. Dem Sender reicht hier die Stromversorgung, welche beim Betätigen der Klingel und dem damit geschlossenen Stromkreis anliegt.


Funktionsweise

Die Funktionsweise des mydoorbell dargestellt in einer kleinen GIF-Animation…:

Funktionsweise mydoorbell

… und eine kleiner Textauszug aus der Kickstarter-Kampagne:

  1. Durch das Betätigen der Haustürklingel wird der Stromkreislauf der Türklingel geschlossen und liefert Energie für den Klingelgong in deiner Wohnung. Direkt neben dieser Anlage wird der mydbell-Sender angebracht und parallel an die Energieversorgung der vorhandenen Klingel angeschlossen. Das macht die Integration von mydbell sehr einfach und unglaublich stromsparend, da der mydbell-Sender nur Strom verbraucht, wenn geklingelt wird.
  2. Das mydbell-Gateway ist über ein LAN-Kabel mit dem Router verbunden. Es empfängt das Klingelsignal und leitet es über den Router an den mydbell-Server weiter. Anschließend löst das Signal die mydbell-App aus. Es können auch mehrere mydbell-Sender (also mehrere Klingeln) über ein Gateway betrieben werden.
  3. Einmal mit der App angemeldet, kannst du jedes Endgerät mit deinem Account verbinden. Wie intensiv oder mit welchem Ton mydbell dich benachrichtigen soll, kannst du selber entscheiden. Ob es permanent oder nur einmal klingeln soll, blitzen, vibrieren oder während eines Spiels über Kopfhörer zu hören sein soll, überlassen wir dir.

[youtube url=“https://www.youtube.com/watch?v=ozoJ9qGaRaA“]


Vorteile von mydoorbell

Die Vorteile von dem System liegen eindeutig auf der Hand:

  1. Man muss sich nicht in Hör-Rechweite zur Klingel aufhalten. Die Benachrichtung erfolgt über das Smartphone
  2. Klingel kann zu bestimmten Zeiten deaktiviert werden (Die normale Klingel muss dazu demontiert werden)
  3. Menschen mit eingeschränktem Hörvermögen können so anderweitig über Klingelaktivitäten informiert werden

push_handy

Wer noch mehr über das System erfahren und noch weitere Bilder sehen möchte, der sollte sich die Kickstarter-Seite des Projektes mal anschauen. Auch die App bietet hier ein paar kleine Überraschungen. Die Seite auf Kickstarter ist auch komplett in Deutsch verfügbar, da die Entwickler hinter mydoorbell aus Deutschland sind und dieses Produkt komplett in Deutschland entwickelt und hergestellt wird. Über diesen Weg kann das mydoorbell-System auch unterstützt werden. Kostenpunkt 99 €. Sollte die Kampagne erfolgreich sein, dann soll ein Komplettpaket für 179 € auf den Markt kommen.

Wir werden das Projekt weiterhin intensiv verfolgen und hoffen in naher Zukunft einen ausführlichen Test durchzuführen. Es soll wohl auch eine API zur Verfügung gestellt werden, so dass das System in bereits vorhandene Smarthome-Systeme eingebunden werden kann. Sollte dies der Fall sein, dann werden wir euch natürlich etwas zur Verfügung stellen.

Den Entwicklern von mydoorbell wünschen wir an dieser Stelle viel Erfolg.

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boomx
  • 6. Mai 2016 at 10:35

    Nette Idee, hatte ich auch schon und ist derzeit mit FS 20 Klingelsender und Empfänger mittels Raspy realisiert.

    Klingelt es an der Haustür, so sendet eine kleine Anwendung vom Raspy via Pushover eine Nachricht an alle entsprechend empfangsbereiten Mobiltelefone und voila auch im Garten oder bei Omma ist es nun klar, dass der angekündigte Besuch vor der Haustür steht.

    Der FS20 Klingelsender hat ebenfalls den Vorteil, dass er keine Batterie oder Netzversorgung benötigt. Er nutzt einen großen Kondensator um vom Druck des Klingeltasters die notwendige Energie zu speichern und das Funksignal abzusetzen. Seit ca. 1 Jahr bei mir in Betrieb und ich muss sagen: Es funktioniert wunderbar.

    Der FS20 Klingelsender kostet so um 20,- EUR als Bausatz, ist bei mir wunderbar ins Klingelgehäuse integriert, denn dort war genug Platz für Batterien, die ich aber dank Klingeltrafo nicht benötige und der Empfänger / Raspy ist am Router angeschlossen und erledigt nebenbei auch noch 1001 weitere Aufgabe des Smart-Homes und sendet selbstverständlich an weitere Klingelaktoren in Haus und Garten das Signal für einen „entfernten Gong“, denn die Haustür hört man vom Garten aus nicht.

    Ich denke mal mit der einen oder anderen Z-Ware Komponente könnte man ein solches System auch leicht aufbauen.

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