Neue PwC-Studie: Der Smart Home-Boom kommt, ganz bestimmt

Geschrieben von Nase
ssmaart-Haus

Große Erwartungen verbinden sich mit dem Smart Home, so wirklich eingetreten ist der große Hype noch nicht. Die aktuelle PwC-Studie „Baubranche aktuell“ prognostiziert nun eine Verzehnfachung des Marktes bis 2030. Aber bis es soweit ist, muss noch einiges getan werden. Das kommt einem doch irgendwie bekannt vor.

Die Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft PwC hat errechnet, dass 2030 etwa jedes dritte neu gebaute oder renovierte Haus automatisierte Elektronik, Heizung, Lüftung und/oder Sanitärbereiche hat. Derzeit liegt die Marktdurchdringung bei etwa drei Prozent, heißt es und sie soll bis 2030 auf 30 Prozent steigen.

Und was fehlt? Übertragungsstandards, Schnittstellen, mehr Anwendungsgebiete, steht in „Baubranche aktuell“. Die 28-Seiten-Studie gibt’s kostenfrei zum Download.

Zwei weitere Gründe und eine Anmerkung

Natürlich gibt es auf den Smart Home-Oberflächen bisher auch noch kein „best practice“, das bei jedem System gleich funktioniert und intuitiv bedient wird (ähnlich dem roten X oben rechts oder links, das bei Windows, Mac und Linux etc. das Fenster schließt).

Außerdem wird das Smart Home im Gegensatz zum Smart Phone von allen Familienmitgliedern bedient, alle müssen sich für ein System entscheiden und das dann auch nutzen. Deshalb hat der konventionelle Wandschalter wohl nie ganz ausgedient.

Mehr Anwendungsgebiete, wie von PwC gefordert, sind eigentlich nicht nötig. Es gibt massenweise Szenarien, die sich schon jetzt umsetzen lassen. Der Fehler liegt eher daran, dass nur wenige Hersteller diese mittels Marketing flächendeckend an die Kundschaft vermittelt bekommen.

Foto: Grafik aus der Studie “Baubranche aktuell” von PcW

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Nase

Hallo, ich bin die Franzi und als Freiberuflerin vor allem im Dresdner Lokaljournalismus unterwegs. Von mir lest ihr hier vor allem News und Bookmarks. Mit ganz viel Stolz hab ich vor Kurzem erst die ersten Smart Home-Komponenten in meinem Zuhause installiert - stolz, weil mir technisch manchmal ein bisschen der Durchblick fehlt.
Wenn ich nicht arbeite, bin ich meist am zocken und ich liebe Katzencontent.

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