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Peggy, die Internet der Dinge Wäscheklammer

by tobias28. April 2016

Der Waschmittelhersteller OMO hat eine Wäscheklammer entwickelt. „Peggy“ (engl. peg = Klammer) verfügt über Temperatur-, UV- sowie Feuchtigkeitssensoren und informiert per Wetterdatenabgleich, wie lange die Wäsche zum Trocknen brauchen wird. Und alle so: „Yeah“?

Nach dem Waschen kommt das Trocknen. Wer seine Wäsche nicht im Trockner, sondern draußen im Garten oder auf der Terasse aufhängt, hat mit der knallorangenen Wäscheklammer Peggy nun einen interaktiven Wetterwächter auf der Leine.

Zumindest dann, wenn man auf dem australischen Kontinent beheimatet ist und entweder einer der wenigen Beta-Tester ist – oder auf der „First in line“-Liste eingetragen.

Die interaktive Wäscheklammer Peggy

Peggy bietet neben einer Wettervorschau auch Messwerte bezüglich aktueller Temperatur, Luftfeuchtigkeit sowie UV-Werte. Eine Timer- und Planungseinstellung rundet den Einstellungsumfang ab. Eine Erinnerung für die Waschmaschine kann gesetzt werden.

Des weiteren teilt Peggy dem Nutzer mit, wann der optimale Zeitpunkt zum Waschen ist und bis wann die Wäsche getrocknet sein wird. Diese Werte basieren jedoch nicht auf Feuchtigkeitswerte der Kleidung, sondern auf purer Berechnung der Wetterdaten.

Sollte sich das Wetter überraschend verschlechtern und Regen aufziehen, macht Peggy seinen Nutzer ebenfalls darauf aufmerksam – via W-Lan und Smartphone-App. Bleibt das Wetter hingegen stabil, gibt die interaktive Wäscheklammer Tips, wie man das sonnige Wetter anderweitig nutzen könnte. Natürlich nur für den Zeitraum, bis die Wäsche getrocknet ist.

Peggy die smarte Wäscheklammer auf Wäscheleine

Peggy Features

Unsere Einschätzung

Man nehme einen Gegenstand des alltäglichen Lebens, versehe ihn mit W-Lan-Modul und Smartphone-App und fertig ist die neue Welt des „Internets der Dinge“. Ganz so einfach ist es natürlich nicht.

Kritiker behaupten, „Peggy“ sei eine bessere Wetter-App in Klammerform, die auch bloß irgendwann wieder aufgeladen werden müsse. Oder ist’s am Ende doch nur der PR-Stunt eines Waschmittelherstellers?

Auch, wenn OMO auf dem deutschen Markt nicht mehr tätig ist und deutsche Kunden wohl so schnell nicht in den Genuss einer smarten Wäscheklammer kommen werden, zeigt sich durch solcherlei Spielerei, wie kreativ man das Thema „Internet der Dinge“ und Vernetzung angehen kann.

Welche Innovationen sich am Ende durchsetzen werden, das steht natürlich auf einem ganz anderen Blatt.

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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