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Protonet ZOE – Smart Home mit Sprachsteuerung und Datenkontrolle

tobias
Geschrieben von tobias
siio-App

Die Protonet GmbH startet für Ihre cloud-unabhängige Smart Home Zentrale ZOE eine internationale Crowdfunding-Kampagne. Das Besondere: ZOE funktioniert per Sprachsteuerung und gewährleistet volle Kontrolle über alle hinterlegten Daten.

Protonet wurde im Jahr 2012 von Ali Jelveh und Christopher Blum gegründet. Zwei Jahre später wurden sie mit ihrem Private Cloud Server „Maya“ und einer Investitionssumme von insgesamt drei Millionen Euro Crowdfunding-Weltmeister. Von Seedmatch sowie bei den Lead Awards bekamen sie anschließend den Titel „Start-up des Jahres 2014“. Der Firmensitz von Protonet liegt in Hamburg. Zusätzlich unterhält das Unternehmen aber auch eine Niederlassung im kalifornischen Silicon Valley, CA.

Internationales Crowdfunding für ZOE

Ali Jelveh, seines Zeichens CEO sagt:

„Mit Protonet ZOE werden wir 2016 eines der smartesten und ästhetischsten Smart Home Hubs auf den B2C-Markt bringen, das mit einer intelligenten Spracherkennung ausgestattet ist. Wir stehen mit unseren Produkten für Smartness und Datenhoheit und beweisen, dass diese Aspekte vereinbar sind.“

Unter dem Motto „You always have #CHOICE“ stellt das Unternehmen auf der Crowdfunding-Plattform Indiegogo nun seine neue Smart Home Zentrale Protonet ZOE vor.
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Features: Datensicherheit und Sprachsteuerung

Protonet ZOE wird in unterschiedlichen Designs und Texturen, unter anderem Holz- bzw. Metalloptik ausgeliefert. Mit einem variabel leuchtenden LED-Lichtring lassen sich Drops wie auch die Zentrale zudem in jedes erdenkliche Raumkonzept einpassen.

Neben der klassisch manuellen Programmierung von Szenarien und Automatisierungen, kann ZOE mit der eigenen Stimme und Sprachbefehlen gesteuert werden. ZOE wird zu Beginn zirka 1.500 Sprachbefehle verstehen, heißt es, vergrößert allerdings mit jedem Software-Update ihr Vokabular und verbessert somit auch ihre Syntax-Erkennung.

Protonet ZOE DropMonatliche Gebühren fallen für die Nutzung von ZOE nicht an, weil es weder an einen externen Cloud-Anbieter angeschlossen ist, noch einer konstanten Internetverbindung bedarf. Darüber hinaus werden alle Informationen und Stimmdaten im integrierten und verschlüsselten Speicher lokal abgelegt. Alle Daten bleiben somit beim Anwender und werden nicht bei einem externen Anbieter hochgeladen oder gespeichert.

Zu Protonet ZOE gehören neben dem Hub so genannte „Drops“. Das sind kleine Geräte, die überall im Haus platziert werden und so flächendeckend in allen Räumen und Stockwerken Sprachbefehle empfangen können. Sie sind jedoch manuell abschaltbar, damit Privates auch privat bleibt und nicht aus Versehen als Sprachbefehl fehlinterpretiert wird.

Vor allem die Sprachsteuerung ist ein extrem spannender Aspekt, denn hierzulande gibt es noch keine wirklich gute Sprachsteuerung im Raum, auf die man im Smart Home zurückgreifen kann. Zwar sind „Siri“ und „hey google“ für einige Smart Home Systeme verfügbar – bedeutet aber stets, dass man das Smartphone zücken oder zumindest in dessen Reichweite sein muss. Ein kleines Tutorial für Android hatte ja Danie Bö hier auf siio mal veröffentlicht und Daniel Kö für Apple mit Siri Fans hier. Systeme die das gesprochene Wort im Raum erkennen und verarbeiten können, wie etwa Amazon Echo oder Amazon Eco Dot & Tab, lassen in Deutschland noch auf sich warten. Daher könnte Zoe von Protonet hier eine kleine Revolution darstellen. Selbst wenn Amazons Alexa hierzulande eventuell mal verfügbar sein sollte, hat Zoe von Protonet einen entscheidenden Vorteil: Die Stimmdaten werden lokal ausgewertet und nicht in der Cloud!

Programmiersprachen und Netzwerk

ZOE Connectivity

ZOE Connectivity

Durch die „IFTTT (if this then that)“-Engine lassen sich ZOE eine beliebige Anzahl von Aktionen, wie beispielsweise beim Aufschließen der Wohnungstür das Licht anzuschalten oder die Musikanlage zu starten, beibringen. Zudem lernt Protonet ZOE mit der Zeit dazu und koordiniert auf Wunsch die diversen Smart-Devices von selbst.

Die Smart Home Zentrale ist mit zwei USB-Ports versehen und spricht die gängigen Programmiersprachen. Zudem unterstützt sie Wireless, Bluetooth, Z-Wave und auch Cloud Connected Devices.

Das bedeutet, Protonet ZOE kann neben den drops auch mit Geräten anderer Hersteller wie Google NEST, Philips Hue, aber auch Nest Cam, Lock, Garage oder Security verbunden werden. Das Besondere: die gesamte Software von ZOE ist Open Source und kann somit schnell und beliebig erweitert werden.

Auch eine Remote-App für iOS ist in Planung.

Preis und Lieferbarkeit

Protonet ZOE Wand grau

Unterstützer der Crowdfunding-Kampagne erhalten wie üblich bis zu 50% Rabatt auf das Produkt. Die Kampagne selbst läuft noch bis Anfang April und hat in allen Investitionskategorien noch Plätze zu vergeben. Da das Finanzierungsziel von 100.000 Dollar bereits erreicht worden ist, wird ZOE also definitiv realisiert werden können.

Nach Markteinführung in Europa, die für Dezember 2016 avisiert ist, wird Protonet ZOE für 299 Euro erhältlich bzw. der ZOE Drop hingegen für 99 Euro erhältlich sein – zuzüglich Mehrwertsteuer, versteht sich.

Mehr dazu auf der Crowdfunding-Kampagne auf Indiegogo:
oder unter:  https://Protonet.info/de/

ZOE_Design

ZOE Designs

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tobias

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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