DJI ROMO P2 Test: Beeindruckende Saug- und Wischleistung im transparenten Look

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24.09.2026autorenew

DJI ROMO P2 im Test: Wie gut reinigen 36.000 Pa und der verlängerte Wischarm? Meine Erfahrungen mit Saugkraft, Wischleistung und Hinderniserkennung.

Der DJI Romo P2: Konsequent weiterentwickelt und auf dem besten Weg zum Marktleader!

Bereits in meinem Test des DJI ROMO P überzeugte mich der transparente Saugroboter mit gründlicher Hartbodenreinigung und zuverlässiger Hinderniserkennung. Beim Wischen blieb hingegen etwas Verbesserungspotenzial: Eingetrockneter Kaffee hinterließ gelegentlich Spuren, angetrocknete Essensreste benötigten mehrere Durchgänge. Das Ergebnis was solide, aber noch nicht absolute Spitze. Doch hier hat sich was getan.

Beim ROMO P2 legt DJI nun konsequent nach. Die maximale Saugleistung steigt von 25.000 auf bärenstarke 36.000 Pa. Besonders spannend ist allerdings der verlängerte Wischarm: Er schwenkt um bis zu 123 Grad aus und reicht 7,8 cm weiter als beim Vorgänger. Das verspricht zusätzliche Reichweite entlang von Möbeln und unter Überständen. Da kommt Vorfreude auf...

Im Mittelpunkt dieses Tests stehen deshalb Saugleistung und Wischleistung: Wie gründlich reinigt der P2 Teppiche, wie gut löst er hartnäckige Flecken und welchen Unterschied macht der neue Wischarm? Dazu kommt die überarbeitete Hinderniserkennung, die nun auch transparente Gegenstände erfassen soll. Das auffällige und mir ins Herz gewachsene Schaukasten-Design bleibt – bei der Reinigung soll die zweite Generation nun nochmals zulegen. Mal schauen, ob ich DJI Fan bleibe.

BILDBESCHREIBUNG
Der DJI Romo P2 zieht blank und zwar den Boden - Der transparente Saugwischroboter leistet im Test ganze Arbeit!

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Design und Ausstattung: Vertrauter Durchblick, neue Mechanik

DJI bleibt beim transparenten Gehäuse von Roboter und Station. Leitungen, Behälter und Teile der Mechanik sind also sichtbar – der ROMO P2 trägt seinen technischen Aufbau weiterhin offen zur Schau. Mir gefällt diese eigenständige Optik, auch wenn sie zwischen klassischen Wohnzimmermöbeln durchaus auffällt. Das gute daran, der Hersteller muss gezwungener Maßen auf Ordnung und Qualität auch im Inneren achten. Entsprechend wird das Gerät sehr aufgeräumt, hochwertig und stabil. Hier gilt "Innen hui, Außen hui"!

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Nur die Inneren Werte zählen - Davon kann der DJI Romo P2 ein Lied singen - Aufgeräumt und qualitativ hochwertig präsentiert er seine Hardware
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Das Gehäuse schimmert in Regenbogenfarben gegen das Licht. Ein toller Effekt...
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Wie Effektlack - Da kommt Freude auf...


Mit 9,8 cm Bauhöhe ist der Roboter genauso hoch wie sein Vorgänger. Trotz fehlendem Laserturm gehört er damit nicht zu den besonders flachen Modellen. Vor dem Kauf würde ich deshalb die Bodenfreiheit unter Sofa und Sideboard genau checken. Die Station benötigt ebenfalls ausreichend Platz, insbesondere nach oben zum Herausnehmen der Wassertanks. Sie ist allerdings weder besonders hoch noch breit und marktüblich dimensioniert.

Den Romo P2 kann man in verschiedenen Paketen kaufen, ähnlich wie man es von den Drohnen kennt. Für 1099 Euro erhält man eine umfassende Combo mit z.B. zusätzlichen Bürstenrollen und Reinigungsmittel. Die nachfolgende Tabelle zeigt den Lieferumfang und die Unterschiede der Packages:

Lieferumfang

ROMO P2 Standard

ROMO P2 Clean More Combo

DJI ROMO P2 Roboter

1×

1×

DJI ROMO P2 Basisstation (Wassertank-Version)

1×

1×

ROMO 2 Serie Basisstation-Bodenplatte

1×

1×

ROMO AC-Stromkabel

1×

1×

ROMO Reinigungslösung (weiße Flasche)

1×

1×

ROMO Boden-Geruchsentferner (weiße Flasche)

1×

1×

Zusätzliches Zubehör aus dem Reinigungszubehörset

ROMO Gummirollenbürste

–

1 Paar

ROMO 2 Serie Seitenbürste

–

1 Paar

ROMO Wischpads

–

4 Paar / 8 Stück

ROMO 2 Serie Hochleistungsfilter

–

2 Stück

BILDBESCHREIBUNG
Lieferumfang des DJI Romo P2

Die wesentlichen Veränderungen stecken unter dem Gehäuse: ein überarbeitetes Bürstensystem, ein absenkbarer Saugschacht für Teppiche, aktive Kletterhilfen und der deutlich weiter ausschwenkende Wischarm.

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Doppelrollen um Haarverwicklungen zu vermeiden, ausfahrbare Seitenbürste und weit schwenbarer Wischmopp, Unterbodenbeleuchtung, ausfahrbare Hilfsräder für hohe Schwellen - Der Romo P2 bietet einige Features für die gründliche Reinigung
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Staubbehälter an Bord kann leicht nach hinten entnommen werden. Dadurch gibt es keine Klappe auf der Oberseite.

Die wichtigsten technischen Daten des DJI Romo P2 habe ich nachfolgend zusammengefasst:

Merkmal

DJI ROMO P2

Abmessungen Roboter (B × T × H)

351 × 351 × 98 mm

Gewicht Roboter

4,9 kg

Maximaler Saugdruck

36.000 Pa laut Hersteller

Staubbehälter Roboter

215 ml

Wischsystem

Zwei rotierende Pads, ausfahrbarer Wischarm

Schwenkbereich des Arms

Bis 123°

Zusätzliche Armreichweite

7,8 cm gegenüber dem ROMO P

Hindernisüberwindung

Bis 4 cm einzeln; bis 8,5 cm bei definierten Doppelstufen

Akku

5.000 mAh / 72 Wh

Ladezeit

Etwa 2,5 Stunden unter Laborbedingungen

Abmessungen Station (B × T × H)

425 × 453 × 440 mm

Frischwasser / Schmutzwasser

4 l / 3,2 l

Staubbeutel

2,4 l

Verbindung

WLAN mit 2,4 und 5 GHz

App

DJI Home (nicht im App Store / Play Store)

Bevor es losgehen konnte wurde zunächst die Etage kartiert. Das lief problemlos und entsprach dem tatsächlichem Grundriss sehr gut. Die Karte war in wenigen Minuten im Kasten.

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Erste Kartierung erfolgreich
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Letzter Feinschliff der Karte

Saugleistung: Der ROMO P2 legt besonders auf Teppichen nach

Beim Saugen hinterließ der ROMO P2 einen starken Eindruck. Auf Hartboden nahm er feinen Staub und gröbere Partikel gründlich auf. Die beiden Seitenbürsten führten Schmutz zur zentralen Aufnahme, während der Roboter die freien Flächen systematisch abarbeitete.

Gegenüber dem ROMO P rückte für mich vor allem die Teppichreinigung stärker in den Vordergrund. Der Vorgänger hatte bereits auf Hartboden überzeugt. Beim P2 erhöht DJI den maximalen Saugdruck um 44 Prozent und ergänzt eine absenkbare Druckplatte. Diese dichtet den Saugkanal zum Teppich teilweise ab.

Im Praxiseinsatz passte das Ergebnis zum technischen Aufwand: Auch auf Teppichen gelang die Aufnahme von Schmutz und Haaren gründlich. Die höhere Pascal-Zahl allein erklärt das allerdings nicht – Bürsten, Luftführung und Fahrstrategie tragen ebenfalls zum Ergebnis bei.

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Mit kurz- bis mittelflorigen Teppichen kommt der Romo P2 super klar. Hier zeigt er seine ganze Stärke und erzielt das beste Saugergebnis in unseren bisherigen Tests.

Bei Hochflor würde ich weiterhin genau hinsehen. Die Mopps werden angehoben, bleiben jedoch am Roboter. Je nach Florhöhe können sie die Fasern berühren. Eine automatische Moppablage in der Station wäre hier die flexiblere Lösung.

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Die Mopps werden angehoben, um den Teppich nicht zu beschmutzen. Das klappt bei kurzen Teppichen gut. Wünschenswert wäre allerdings, wenn auch das Ablegen der Mopps in der Station möglich wäre.

Haare und Kanten: Zwei Seitenbürsten arbeiten zusammen

Auch beim Umgang mit Haaren machte das Bürstensystem einen guten Eindruck. Nach den Reinigungsfahrten blieb wenig an den Rollen hängen, sodass sich der anschließende Pflegeaufwand in Grenzen hielt.

DJI nennt die Konstruktion DualSweep. Die Seitenbürsten besitzen jeweils zwei Borstenbüschel mit einer Anordnung von 120 Grad. Ihre Kehrbereiche überlappen sich mit denen der Hauptrollen, um Haare möglichst direkt zur Absaugung zu transportieren.

Für unterschiedliche Bodenbeläge gibt es Gummirollen sowie eine Variante mit Borsten und Gummi. Welche Ausführung zusätzlich beiliegt, hängt vom gewählten Paket ab.

An den Raumrändern fiel mir die langsamere, gezielte Arbeitsweise auf. Der Roboter bearbeitete zunächst die freien Flächen und widmete sich anschließend den Kanten. Das Ergebnis war gründlich, auch wenn die runde Bauform in engen Winkeln Grenzen setzt.

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Haare werden zur Mitte geführt und abgesaugt - Ein bewährtes System bei Premiumsaugrobotern

Wischleistung: Der längere Arm macht den Unterschied

Beim Wischen lag mein Augenmerk besonders auf dem neuen Roboterarm. Schon der ROMO P hatte entlang gerader Wände ordentlich gearbeitet. Der P2 erweitert diesen Bereich: Sein Arm schwenkt um bis zu 123 Grad aus und reicht laut DJI 7,8 cm weiter. Unter geeigneten Möbelüberständen soll er dadurch 4,5 cm tiefer reinigen.

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Reinigt sauber um Sockel und Möbelbeine...
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an Ecken und Kanten...
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unter Rändern...
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und randlos selbst vor der eigenen Tür...

Im Einsatz fiel vor allem auf, wie weit das rechte Wischpad seitlich aus dem Gehäuse herausragte. Entlang von Sockeln und um Möbelbeine herum konnte es Bereiche bearbeiten, für die der Roboter selbst keinen Platz fand. Damit wurde die ohnehin gute Randreinigung des Vorgängers nochmals vielseitiger.

Auch auf der freien Fläche gefiel mir das Wischergebnis sehr gut. Leichte Flecken verschwanden zuverlässig, bei leicht angetrockneten Flecken arbeitete der P2 ebenso relativ gründlich. Anspruchsvolle Rückstände blieben allerdings ein Fall für zusätzliche Durchgänge. Gerade hier lohnt es sich, die Reinigungsintensität passend einzustellen und den Roboter regelmäßig auf Reinigungstour zu schicken.

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Wischt mit gutem Anpressdruck und individuell einstellbarer Feuchte

Der verlängerte Arm verbessert vor allem die erreichbare Fläche. Er ist nicht automatisch ein Garant dafür, dass jeder hartnäckige Fleck schneller verschwindet. Nach dem Wischen achtete ich deshalb sowohl auf verbliebene Rückstände als auch auf Schlieren im Gegenlicht. Insgesamt hinterlässt der Romo einen sehr gleichmäßigen Wasserfilm, wischt streifenfrei und ohne Lücken zu hinterlassen. Ein fabelhaftes Ergebnis.

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Der DJI Romo wischt den alten Travertin Roma

Eine Besonderheit gibt es noch - Die Funktion "Boden entfetten." Dabei reinigt der ROMO P2 den Boden in zwei Schritten:

  1. Mit Reinigungslösung wischen: Die feuchten, rotierenden Pads lösen fettige Rückstände.

  2. Mit klarem Wasser nachwischen: Ein weiterer Wischdurchgang nimmt verbliebene Schmutz- und Reinigungsmittelreste auf.

Das soll insbesondere auf Küchenböden Fettfilme und Schlieren reduzieren. „Entfetten“ bezeichnet also einen speziellen Reinigungsablauf, keine zusätzliche mechanische Funktion, ist aber eine willkommene Ergänzung im wöchentlichen Wischzyklus.

Letztlich habe ich das Gerät auch auf geöltem Parkett getestet und dort nur trocken Wischen lassen, mit der Einstellung "erst Saugen, dann wischen". Das funktionierte wunderbar und sanft genug für das empfindliche Holz.

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Hinderniserkennung: Der sichere Blick wird noch vielseitiger

Die Hinderniserkennung gehörte bereits beim ROMO P zu seinen größten Stärken. Beim P2 erweitert DJI diese Stärke um die Erkennung transparenter Gegenstände und angepasste Reaktionen auf unterschiedliche Verschmutzungen.

Im Alltag bewegte sich der Roboter kontrolliert zwischen Möbelbeinen und herumliegenden Gegenständen, was insbesondere in unserem Kinder-Hundehaushalt Gold wert ist. Kleine Hindernisse wurden umfahren, ohne dass die Reinigung ständig ins Stocken geriet. Enge Durchfahrten behandelte er stellenweise vorsichtig – hier lohnt sich ein Blick darauf, ob tatsächlich alle zugänglichen Flächen erreicht wurden, was leicht über die App geprüft werden kann.

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Für Haustiere lässt sich die Hinderniserkennung noch weiter erhöhen und anpassen

Für die Erkennung kombiniert DJI einen 3D-ToF-LiDAR mit zwei Fischaugen-Bildsensoren. Eine zusätzliche Sensoreinheit unterstützt den ausgefahrenen Arm. Die beworbene Erkennung von Kabeln ab 2 mm Durchmesser gilt unter geeigneten Bedingungen. Im Test gelang es dem P2 jedenfalls zuverlässig mit typischen Handyladekabeln.

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Scharfer Blick für beste Hinderniserkennung - Im Test erkennt er selbst Kabel problemlos und weicht allen Hindernissen problemlos aus.

Auch transparente Objekte bleiben an Voraussetzungen gebunden: Feste Hindernisse müssen laut Hersteller höher als 6 cm sein. Senkrechte Glasflächen lassen sich besser erkennen als schräg stehende. Für bestimmte Erkennungsfunktionen nennt DJI außerdem mindestens 0,1 Lux Umgebungshelligkeit.
Für dunkle Bereiche kann der Romo P2 sich allerdings selbst helfen. Die neue und stylische Unterbodenbeleuchtung (meine Bezeichnung dafür) geniert ausreichend Licht, um ihm quasi im Dunkeln die "Augen zu öffen". Seht selbst:

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Das Licht am Unterboden macht einiges sichtbar...
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...und hilft zudem bei der Hinderniskennung

Die Navigation ist in Summe angenehm unauffällig. Für mich war wichtiger, wie zuverlässig der P2 auf einzelne Gegenstände reagierte und wie nah er trotzdem an ihnen reinigen konnte mit gutem Endresultat.

Schwellen überwinden: Jetzt hilft der Roboter aktiv nach

Die neuen Roboterbeine erweitern den Einsatzbereich gegenüber dem Vorgänger deutlich. Statt nur mit den Antriebsrädern gegen eine Kante anzufahren, kann der P2 sein Gehäuse aktiv anheben.

Die beworbenen 8,5 cm benötigen allerdings eine Erklärung:

Hindernis

Herstellerangabe

Einzelne Stufe

Bis 4 cm

Doppelstufe

Insgesamt bis 8,5 cm

Aufbau der getesteten Doppelstufe

Erste Stufe bis 4 cm hoch und 20–22 cm breit, zweite Stufe bis 4,5 cm hoch

Eine beliebige 8,5 cm hohe Schwelle ist damit nicht gemeint. Für Wohnungen mit ausgeprägten Türschwellen ist die Kletterhilfe dennoch eine interessante Erweiterung. Entscheidend bleiben Höhe, Form und Platz zum Anfahren.

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Schwelle erkannt und Stützräder ausgefahren
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Anfahrt an die Schwelle
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Geschafft - 4.5 cm erklommen!

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Reinigungsstation: Viel Automatik, aber kein wartungsfreies Jahr

Die Station übernimmt Staubentleerung, Wasserversorgung, Moppwäsche und Trocknung. Die Tanks fassen 4 Liter Frischwasser und 3,2 Liter Schmutzwasser, der Staubbeutel 2,4 Liter - Das sind marktübliche Dimensionen.

Beim P2 ergänzt DJI das Waschbrett um eine schmutzabweisende Oberfläche. Vier Hochdruckdüsen spülen Rückstände zur 16 mm großen Absaugöffnung. Im Einsatz blieb der Waschbereich dadurch erfreulich sauber.

Die Angabe „365 Tage wartungsfrei“ bezieht sich ausschließlich auf dieses Waschbrett und stammt aus einem Labortest. Tanks leeren, Wasser nachfüllen und Verbrauchsmaterial wechseln bleiben weiterhin Aufgabe des Hausherrchen bzw. Hausfräuleins.

Auch die Temperaturangabe verdient Präzision: Die beworbenen 80 °C werden laut Hersteller im Heizelement erreicht. Das bedeutet nicht, dass die Wischpads durchgehend mit 80 °C gewaschen werden. Für deren Trocknung nennt DJI 60 °C. Das Ganze hilft dennoch Bakterien abzutöten und fördert aktiv die Hygiene am Boden.

Zur P2-Ausstattung gehören außerdem automatische Reinigungsmitteldosierung, ein Boden-Geruchsentferner, Staubbehältertrocknung und UV-Licht für den Staubbeutel. Bei den Folgekosten sollte man die vorgesehenen Reinigungslösungen und Ersatzbeutel natürlich berücksichtigen. Im Premiumbereich gibt es aber kaum Modelle, bei denen diese Zubehörteile fehlen. Man könnte natürlich noch anbringen, dass eine Version mit Zyklonenabsaugung nachhaltiger wäre.

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Die Station mit sanften Zügen und eben "cleanem" Design
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Der Reinigungsbereich ist leicht zu erreichen und gut zu reinigen
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Frischwasserbehälter

App und Lautstärke: Viele Einstellungen, angenehmer Betrieb

Die DJI Home App bündelt Karten, Reinigungsaufträge und Wartungshinweise. Räume und Reinigungsabläufe lassen sich individuell konfigurieren, mehrere Etagenkarten sind ebenfalls möglich. Der Roboter unterstützt 2,4- und 5-GHz-WLAN.

Praktisch finde ich die Auswahl zwischen gleichzeitigem Saugen und Wischen sowie getrennten Durchgängen. Die angekündigte Bearbeitung von Möbeln innerhalb der Karte sollte erst dann als verfügbare Funktion gelten, wenn das entsprechende Firmware-Update tatsächlich installiert ist.

Beim Betrieb empfand ich den P2 als angenehm leise. Die kurze Staubabsaugung war deutlich präsenter als die normale Reinigungsfahrt. DJI nennt folgende Laborwerte:

Betriebsart

Herstellerangabe

Leises Wischen

38 dBA

Saugen und Wischen

Etwa 54 dBA

Trocknung

Etwa 40 dBA

Der 5.000-mAh-Akku ermöglicht laut Hersteller etwa drei Stunden leises Saugen. Die vollständige Ladung dauert ungefähr 2,5 Stunden, gemessen bei ausgeschalteter Trocknung. Damit sind große Flächen gut abgedeckt und im Falle des Nachladens auch schnell zu Ende gereinigt. Nachfolgend habe ich einige Bilder aus der App für euch bereitgestellt:

Einstellungen aus der App

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Basisstation einrichten

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Einstellungen für die Reinigung an der Basisstation
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Basisstation Dashboard

Die Reinigung starten

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Reinigungsmodus wählen und starten
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Reinigung abgeschlossen
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Individuelle Reinigungsaufgaben festlegen. Besonders gut - Diese können direkt mit dem Button an der Basisstation verknüpft werden.

Preis und Folgekosten: Premiumklasse mit überschaubarem Combo-Aufpreis

Der ROMO P2 kostet regulär 1.299 Euro, die Clean More Combo 1.349 Euro. Zur Recherche im September 2026 lagen die Angebotspreise bei 1.059 beziehungsweise 1.099 Euro - 100 Euro Gutschein im DJI Shop --> Link zum Angebot. Für 40 Euro Aufpreis würde ich die Combo bevorzugen, die sonst für 100 Euro angeboten wird: Zusätzliche Rollen, Seitenbürsten, acht Wischpads und zwei Filter bilden zudem einen brauchbaren Ersatzteilvorrat.

Im Marktvergleich liegt DJI damit unter den Einführungspreisen von jeweils rund 1.599 Euro für Dreames X60 Pro Ultra Complete und Roborocks Saros 20 Sonic. Aktuelle Angebote können diesen Abstand allerdings verkleinern. Dennoch sehe ich den DJI Romo P2, vor allem wenn man die großen Fortschritte, den guten Kundenservice und die hohe Qualität des Roboters betrachtet, aktuell als das attraktivere Gesamtpaket und würde von Dreame und Roborock daher Abstand nehmen. Beide Firmen haben mich in den letzten zwei Jahren in Sachen Langlebigkeit und Kundenservice nicht überzeugt.

Zu den Folgekosten gehören Staubbeutel, Reinigungslösung, gegebenenfalls Geruchsentferner sowie verschleißende Filter, Bürsten und Wischpads. Dazu kommen Strom und Wasser, insbesondere für Moppwäsche und Trocknung. Eine belastbare Jahressumme lässt sich ohne längere Verbrauchsmessung nicht nennen. Das beworbene wartungsfreie Waschbrett spart Pflegeaufwand, beseitigt diese laufenden Kosten aber nicht.

Mein Fazit: Mehr Reichweite für den fahrenden Schaukasten

Der DJI ROMO P2 entwickelt die Stärken des Vorgängers sinnvoll weiter. Besonders interessant fand ich die Kombination aus gründlicher Schmutzaufnahme und dem deutlich beweglicheren Wischarm. Dieser erweitert die Reinigung an Möbeln und Überständen spürbar und ist für mich die entscheidende Neuerung.

Die sichere Hinderniserkennung ergänzte das Paket i.S. komfortabler und spontaner Reinigung ohne langes Aufräumen. Dazu kommen aktive Kletterhilfen und eine komfortable Station mit hohem Hygienefaktor. Grenzen bleiben bei empfindlichem Hochflor, sehr engen Bereichen und hartnäckigen Rückständen, die zusätzliche Wischdurchgänge erfordern.

Wer bereits einen ROMO P besitzt, sollte vor allem prüfen, ob mehr Wischreichweite und höhere Schwellenüberwindung im eigenen Zuhause einen Unterschied machen. In den meisten Fällen lohnt der Umstieg vom Vorgänger nicht. Für einen Neukauf ist der P2 besonders interessant, wenn gründliches Saugen auf Hartboden und Teppichen, tiefgreifende Randreinigung und zuverlässige Hinderniserkennung im Vordergrund stehen und evtl. Kinder oder Hunde/Katzen im Haushalt mit leben, sodass die Reinigung etwas komplexer ist und von den technischen Raffinessen des Romo P2 profitiert. Meinen Segen hat er!

Alle Vor- und Nachteile im Überblick:

  • Gründliche Schmutz- und Haaraufnahme

  • Weit ausschwenkender Wischarm

  • Sichere Hinderniserkennung

  • Aktive Hilfe beim Überfahren von Schwellen

  • Angenehmes Betriebsgeräusch

  • Umfangreiche Stationsautomatik

  • Keine automatische Moppablage

  • Mit 9,8 cm nicht besonders flach

  • Teilweise vorsichtig an Engstellen

  • Folgekosten für Beutel und Reinigungslösungen

  • Wartungsversprechen gilt nur für das Waschbrett

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