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Review: Heizungssteuerung Honeywell evohome im Test

Eine komfortable Lösung der Heizungsautomatik, welche ich nicht mehr missen möchte in meinem Leben - mit großem Energiesparpotential.

Nachdem ich den ersten Artikel zum Thema Honeywell evohome verfasst hatte, konnte ich es kaum erwarten die Hardware einmal in die Finger zu bekommen und zu schauen ob die Geräte versprechen was der Hersteller verspricht.

Im Testpaket enthalten waren folgende Komponenten

Honeywell evohome Display Einheit

Das reicht zwar nicht um meine komplette Wohnung zu verdrahten, aber für einen Feldversuch mit vier verschiedenen Räumen um meine Neugier zu befriedigen reicht es alle male aus.

Besonderheiten bei der Installation

Beim erstmaligen Starten der Zentrale erscheint ein Einrichtungsassistent („Geführte Konfiguration) der keiner weiteren Erklärung hier Bedarf, in dieser werden Räume definiert, Thermostate hinzugefügt, diese den Räumen zugewiesen und Heizprotokolle angelegt. Bei Bedarf kann ein Gateway hinzugefügt, sowie mit weiteren extra zu erwerbenden Komponenten ein Kesselrückgriff oder eine Warmwasseranforderung festgelegt werden.

Hat man die Installation abgeschlossen und stellt fest, man hat etwas wichtiges vergessen oder möchte Änderungen vornehmen, kann man das im Installationsmenü jederzeit nachholen. Um dahin zukommen muss nur die Taste „Einstellen“ im Hauptmenü ca. 3 Sekunden lang gedrückt gehalten werden. Das schreibe ich hier so explizit, da dies einer der wenigen nicht selbsterklärenden Schritte in diesem System ist und auch dessen Erklärung in der Anleitung etwas versteckt ist.

Das Einrichten den entsprechenden Protokolle pro Raum geht locker von der Hand, wenn man das Prinzip einmal verstanden hat. Grundsätzlich hat mal die Wahl zwischen zwei Möglichkeiten

Wobei beides schnell und einfach anzuwenden ist. Nach Erstellen eines Zeitplanes für einen bestimmten Raum, wird man außerdem gefragt ob man dieses auf weitere Räume anwenden möchte. Das erspart überflüssiges Wiederholen von Eingaben – Sind Hersteller die mitdenken nicht super? :-)

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Honeywell Zentrale - Heizplan

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Honeywell Zentrale - Systemkonfiguration

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Honeywell Zentrale - Einstellungen

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Honeywell Zentrale - Installationsmenü

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Nach kurzer Zeit hatten die Thermostate recht genau raus, wann Sie anfangen mussten mit heizen, damit das Zimmer zum gewünschten Zeitpunkt die angegebene Temperatur hat (in der Zentrale heißt der Stichpunkt schlicht „Optimierung“ und muss nicht zwangsweise aktiviert sein, man kann genauso einstellen, dass die Geräte erst zum eingestellten Zeitpunkt beginnen zu heizen). Das zentrale Bediengerät hilft hier bei der Kontrolle gut weiter, denn auf diesem werden nicht nur die Ist- sondern auch die Soll-Temperaturen des jeweiligen Raumes angezeigt, sodass man genau nachvollziehen kann, wie weit der Heizvorgang ist.

Was euch vielleicht aufgefallen ist – während der ganzen Beschreibung mussten wir nicht ein einziges Mal einen PC oder Tablet in Betrieb nehmen um das gesamte System zu installieren und zu konfigurieren. Das birgt den Vorteil, dass man dieses auch ohne weiteres in Wohnungen/Häusern einsetzen kann welche entweder kein Internetanschluss haben oder deren Bewohner sich mit solcher Technik nicht auskennen.

Besondere Anwendungs-Szenarien

So könnte man ohne weiteres ein solches System für die Großeltern in deren Wohnung installieren, alles nach deren Vorstellungen einstellen und wenn man es ganz genau machen will via Gateway sogar monitoren ob alles wie gewünscht funktioniert.

Hat man das System in der eigenen Wohnung in Betrieb und ist unterwegs, sei es auf Dienstreise oder in Urlaub, kann man dank der App schnell und einfach den Status der Heizung überprüfen, kann im Zweifelsfall Anpassungen direkt vornehmen und muss sich nicht den Rest der Reise Gedanken machen, wieviel Geld man gerade verschwendet – ein eigentlich unbezahlbares Feature finde ich!

Für Nutzer, die Ihre Wohnung regelmäßig lüften (ein bis zweimal am Tag ist empfohlen) bietet die zentrale einen schnellen Überblick ob auch wirklich alle Fenster zu sind, das erkennt man dann einfach an den Temperaturdifferenzen. Ein Szenario auf das die meisten erst kommen, wenn Sie das erste Mail aus dem Haus gegangen und das Fenster offen stehen gelassen haben ;)

Sicherheit

Gerade an den ersten Tagen war ich unsicher ob das neu installierte System tut was es soll, zu oft habe ich bereits selbstregulierende Thermostate und ausfallende Smart-Home-Zentralen erlebt. Die Befürchtungen stellten sich bis jetzt jedoch als unbegründet heraus. Da wäre es gut gewesen auch von unterwegs kurz mal via App nachschauen zu können, ob das Haus noch steht – geht laut Hersteller auch mit dem sogenannten Gateway.

Jedes der Thermostate ist mit Akkus/Batterien ausgestattet, nach einem Monat Testzeit sind noch alle Anzeigen komplett voll und laut Hersteller sollen die bis zu zwei Jahren halten.

Beim Kauf einer Smart Home-Lösung stellen sich viele die Frage nach der Nachhaltigkeit des Projektes. Wird der Hersteller die Produktlinien weiterführen und entwickeln oder irgendwann das Geschäft damit einstellen, so wie es kürzlich Samsung mit seiner LED-Sparte gemacht hat? Für Honeywell sprechen hier einige Faktoren:

Auf den ersten Blick vermisse ich keine Funktionen, nach ein paar Tagen und dem Gefühl, dass System komplett zu beherrschen, möchte ich mehr. Aktuell scheint es noch an Funktionen zu fehlen, die z.B. Sensoren einbeziehen, so wäre es sicher sinnvoll, dass die Heizung ausgeht sobald man das Fenster öffnet (Lüften). Der Hersteller scheint das aber schon erkannt zu haben, so kann man erste Skripte auf https://ifttt.com/honeywell_evohome herunterladen. Hier finden sich sicher bald Lösungen für alle möglichen Anwendungen.

Zuverlässigkeit

Alle vier Thermostate sowie das zentrale Bedienelement funktionieren einwandfrei, ohne Ausfall oder Fehlermeldungen. Alles weitere wird sich erst über einen längeren Zeitraum bzw. in kritischen Situationen (Stichwort Softwareupgrade) zeigen.

Einen Blick fürs Detail beweist der Hersteller Honeywell in den unterschiedlichsten Bereichen, nicht nur, dass die Software der Zentrale sinnvoll von Tag- zu Nachmodus wechselt um die Augen zu schonen und Energie zu sparen, in der Grundausstattung auch Adapter dabei sind, die die Displays der Thermostate an schrägen um in manchen Räumen einen besseren Blick darauf zu haben, so kam z.B. auch die bestellte Hardware sicher verpackt in recycelten Polstermaterial.

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Honeywell Heizkörperthermostat - Display Frontansicht

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Honeywell Heizkörperthermostat - Seitenansicht

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Honeywell Heizkörperthermostat - Draufsicht - Display

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Hier bekommt man das Gefühl, dass Honeywell auch als Unternehmen an die Umwelt denkt und nicht nur an das nächste Quartalsergebnis . Das hinterlässt zumindest bei mir als Konsument und Kunde ein wohlig warmes Gefühl und ist ein Grund für mich, Produkte dieses Herstellers anderen vorzuziehen.

Fazit

Ich für meinen Teil bin jedenfalls sehr zufrieden mit der Lösung von Honeywell und will diese komfortable Lösung der Heizungsautomatik nicht mehr missen in meinem Leben. Sicher kann man sagen man braucht es nicht unbedingt, aber wenn man sich überlegt wieviele Handgriffe und Heizkosten man über die Jahre spart, ist die evohome-Lösung von Honeywell auf jeden Fall eine ernsthafte Überlegung wert.

Preislich liegt das link[icons icon="icon-link" color="#1e73be" size="13"])

Habt Ihr noch Fragen, Ideen oder Anmerkungen die euch beim Lesen dieses Artikels in den Kopf gekommen sind? Dann raus damit und einfach kommentieren!

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