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Siri Smart Speaker: Was wir bisher über den Apple HomePod wissen (Update)

by tobias23. Januar 2018

Nachdem Apple von der US-amerikanischen Zulassungsbehörde FCC das finale „Go!“ für den HomePod erhalten hat, mehren sich die Hinweise darauf, wie das Gerät künftig agieren und gesteuert werden wird. Wir haben mal eben die wichtigsten Fakten für euch zusammengetragen – von HomeKit-Szenen über Multiroom bis hin zur individuellen Stimmenerkennung.

Der am 5. Juni 2017 angekündigte Apple HomePod hätte bereits vor Ablauf des letzten Jahres zumindest in den USA ausgeliefert werden sollen (siehe: Apples Lautsprecher wird real. Nach einigen Verzögerungen scheint es aber nun nicht mehr lange zu dauern, bis die ersten Nutzer den edlen Siri Speaker bei sich im Wohnzimmer aufstellen können.

Neben den Dokumenten der FCC finden sich auch in der aktuellen Beta-Version des neuen iOS 11.2.5 (Golden Master) eindeutige Hinweise darauf, wie sich das Gerät in die Apple-Umwelt einfügen soll. Vieles war indes schon zuvor bekannt. So kann man hier unter anderem schon etwaige HomePod-Icons ausfindig machen, die Namen wie beispielsweise „Siri-off“ tragen. Man kann also davon ausgehen, dass der HomePod genau wie Amazon Echo oder Google Home mit dem Always-On-Feature ausgeliefert werden.

Apple HomePod-Siri-Off

Hauptsache Multi: Musikwiedergabe und Stimmerkennung

Wie ebenfalls bereits im Rahmen der WWDC letzten Jahres angekündigt, soll es möglich sein, mindestens zwei HomePods miteinander zu verbinden, umso entweder via Airplay 2 echtes Multiroom-Streaming zu ermöglichen. Doch auch Stereosound mit zwei miteinander verbunden HomePods wird es geben. Auch hierzu finden sich bereits eindeutige Hinweise in der Golden Master-Version des neuen iOS.

Wesentlich interessanter dürfte indes die Möglichkeit sein, verschiedene Stimmen voneinander unterscheiden zu können. Auch wenn diese Information noch nicht ganz gesichert ist, gehen die meisten Experten indes davon aus, dass der HomePod natürlich Multivoice, also individuelle Stimmenerkennung mit an Bord haben wird. Mit diesem Feature sollte es dann auch möglich sein, Text- und Sprachnachrichten an andere HomePod-Nutzer zu versenden (Amazon Echo lässt grüßen) bzw. auch individuelle Nutzerrechte einzuschränken.

Apple HomePod und die Home-App: HomeKit-Szenen per Stimme steuern

Ebenfalls bereits gesichert ist die Tatsache, dass man mit dem HomePod nicht nur HomeKit-Szenen aktivieren kann, sondern auch solche Szenen möglich sein werden, die Siri gänzlich ausschalten. Dafür spricht auch die Tatsache, dass das Gerät nicht über eine eigene App konfiguriert wird, sondern mit der bereits verfügbaren Apple Home-App. Hier lässt sich für den Lautsprecher zudem auch ein individueller Name vergeben sowie dessen Standort festlegen. So, wie man das auch sonst von der Einrichtung neuer HomeKit-Geräte gewohnt ist.

Apple-HomePod-HomeKit-Szenen-Icons-Siri

Was bisher zu fehlen scheint: iCloud! Die Synchronisation von Laptop, Smartphone und Tablet nehmen wir mittlerweile als selbstverständlich hin, im HomePod scheint sie indes noch zu fehlen. Das bedeutet im Umkehrschluss, dass Siri derzeit per HomePod nicht in der Lage ist, Kalender, Aufgaben oder Erinnerungen abzurufen. Kaum vorstellbar, dass Apple diese Funktion nicht nachreichen wird, zumal sie im Rahmen der Präsentation prominente Erwähnung fand.

Verfügbarkeit und Preis des Apple HomePod

Noch im ersten Quartal diesen Jahres sollen die Länder USA, Großbritannien und Australien mit der Auslieferung des Siri-Lautsprechers rechnen dürfen. Aktuelle Preislage: 349 US-Dollar. Für den deutschen Sprachraum gibt es derzeit weder einen Release-Termin, noch eine etwaige OVP. Lange wird es aber wohl nicht mehr dauern, wenn man bedenkt, dass der deutsche Markt bereits mit Google Home und Amazon Echo zwei starke Konkurrenten am Markt hat, denen man aus Apples Sicht so schnell wie möglich Paroli bieten sollte.

Update, 24. Januar 2018

Und wieder tut sich etwas: so heißt es seitens Apple, dass der HomePod noch vor Ablauf des nächsten Monats mit der Auslieferung des HomePod begonnen werden soll. Vorerst jedoch nur in den USA. Für Deutschland sei hingegen das Frühjahr angepeilt, so heißt es. Auch der Preis für die Absicherung des HomePod im Rahmen des Apple Care+-Programms steht fest: 39 US-Dollar.

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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