Smart Home als effiziente Erleichterung im Alltag

Geschrieben von Hamashi
Juicyfields

Ein Zuhause, das durch den Einsatz technischer Systeme für mehr Komfort seiner Bewohner sorgt und dabei noch Energie effizienter ist, wird als ein Smart Home bezeichnet. Durch Home Connect ist der Zugriff auf diese Systeme unabhängig von Ort, jederzeit über das Smartphone möglich.   

Was ist das Smarte an Home Connect?

 
Mit diversen Apps einzelne Geräte zu steuern ist noch nicht smart. Erst wenn alles intuitiv miteinander verbunden ist, kann man von einem wirklichen Smart Home reden. Im Grunde genommen besteht so etwas immer aus drei Arten von Komponenten: 

  • Sensoren (Dinge, die etwas feststellen oder messen) 
  • Aktoren (Dinge, die etwas ausführen, z. B. ein- oder ausschalten) 
  • Steuerung (die Logik dazwischen, welche als Input die Daten der Sensoren erhält und als Output entsprechende Anweisungen an die Aktoren erteilt) 

Welche Möglichkeiten bietet ein Smart Home?

Anstelle eines nervigen Weckerklingelns wird durch passende Beleuchtung ein Sonnenaufgang simuliert.
Der Lieblingssong wird abgespielt, der Kaffeeautomat eingeschaltet und betörender Kaffeeduft breitet sich aus, bevor die Arbeit im Home Office starten kann.  

Sobald man das Haus verlässt, geht das Licht aus, die Heizung wird heruntergeregelt, der Saugroboter beginnt mit der Arbeit ganz von allein.
Bevor man nach Hause kommt, wird wenn nötig die Heizung hochgedreht.  

Bei längerer Abwesenheit, z. B. während einer Urlaubsreise, simuliert das Smart Home, dass das Haus bewohnt ist und hält Einbrecher fern.  

Worauf sollte man bei der Planung eines Smart Homes achten?

Homematic-IP-Bosch-Smart-Home-Kooperation
Bildunterschrift: Bosch kooperiert mit eQ-3 und unterstützt die Weiterentwicklung des Homematic IP Funkprotokolls.

Ein Smart Home lässt sich mit einer Smart Home Zentrale aufbauen. Diese wird per WLAN angeschlossen und kommuniziert drahtlos mit den anderen Geräten.
Das kann z. B. über Zigbee, Bluetooth, Thread oder Z-Wave erfolgen.

Es geht aber auch ohne eigene Zentrale mittels eines Internetservers.
Dafür stehen Dienste wie Home Connect Plus oder IFTTT zur Verfügung. 

Im Wesentlichen gibt es zwei Varianten. Die erste ist ein herstellerspezifischer Standard. Alles aus einer Hand ist garantiert kompatibel.
Der Nachteil: Man ist von diesem einen Hersteller abhängig.  

Die zweite Variante bilden die Works-With-Label der großen Player (Amazon, Google, Apple, Samsung).
Viele Gerätehersteller kennzeichnen ihre Geräte mit dem entsprechenden Logo.
So hat man eine etwas größere Auswahl.  In drei Schritten zur passenden Lösung 
Im ersten Schritt ist zu überlegen, welche Aufgaben das Smart Home übernehmen soll. 

Foto by stockWERK @ Fotolia
Smart Home Do it yourself

Im zweiten Schritt wird eine Vorauswahl in Frage kommender Geräte getroffen.  
auf dieser Grundlage lässt sich im dritten Schritt eine Entscheidung für den passenden Standard fällen.  So erhält man auch gleich einen Eindruck von den Kosten. Diese können sich in einem breiten Rahmen zwischen wenigen hundert bis mehreren tausend Euro bewegen und hängen sehr stark von den individuellen Bedürfnissen und den verwendeten Systemen ab.  

Fazit:

Gut durchdacht und geplant lässt sich das eigene Zuhause in ein echtes Smart Home zum Wohlfühlen für alle Bewohner verwandeln. 

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Hamashi

Zahlen Narr, Technik Lover, ewiger Student. Stark am Thema erneuerbare Energien interessiert, immernoch auf der Suche nach dem richtigen Smart Home System. In der Freizeit gern mit Freunden unterwegs.

Gib deinen Senf dazu!