Solarmodule aus Kunststoff liefern Strom für Wiener U-Bahnstation

Marcus
Geschrieben von Marcus
ssmaart-Haus

Photovoltaikmodule sind eine tolle Sache, wenn es um die autarke und umweltfreundliche Energiegewinnung geht. Es gibt sie in verschiedenen Ausführungen und sind z. B. als Mini-PV-Anlage für jeden Haushalt geeignet.

Ein spannendes Projekt gibt es hierzu in Österreich. Dort werden neuerdings neuartige Kunststoff-Solarmodule an einer U-Bahnstation in Wien genutzt, um einen Teil der benötigten Energie des Bahnhodes zu erzeugen. Der Pilotversuch ist Teil eines EU-Förderprogramms zur Senkung des CO2-Ausstoßes durch Mobilitätsanbieter in europäischen Städten. Die installierte Anlage auf einem Flachdach der U3-Station Ottakring soll auf einer 360 Quadratmeter großen Fläche rund 62.000 Kilowattstunden Sonnenstrom im Jahr erzeugen. Dies würde eine CO2-Ersparnis von 21 Tonnen pro Jahr zur Folge haben und rund 15 Prozent des Energiebedarfs der Station Ottakring decken.

Der Vorteil der innovativen Photovoltaikanlage ist das um zehnmal geringere Gewicht als bei herkömmlichen Modulen. Eines der neuen Kunststoff-Solarmodule wiegt lediglich 2 kg, während herkömmliche aus Glas rund 20 kg auf die Waage bringen. Das bietet verschiedene Vorteile und eröffnet weitere Möglichkeiten für die Installation von Photovoltaik auf Dächern und anderen Flächen, bei denen nur eine begrenzte Belastbarkeit gegeben ist.

Quelle: DAS Energy

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

Marcus

Marcus

Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

1 Kommentar

  • Kunststoff als grüne Alternative zu verkaufen ist idiotisch auch wenn Module leichter sind. Diese Dächer können locker auch 20 kg pro Modul tragen. Außerdem ist das Dach nur halb voll. Kunststoff hält garantiert keine 20-25 Jahre und Entsorgung auch beschissen.

Gib deinen Senf dazu!