Strype: Das digitale Siegel der Telekom zum Aufkleben

Geschrieben von Nase
ssmaart-Haus

Egal ob Bohrmaschine, Motorrad oder Schuppentür: Mit dem aufklebbaren Siegel Strype können wir in Zukunft alles Mögliche im Blick behalten.

Registriert wird von Strype, wenn das zugehörige Klebeband-Siegel gedehnt, zerschnitten oder abgemacht wird. Deshalb muss der Gegenstand quasi an irgendwas Feststehendem angeklebt werden. Oder man klebt das Siegel gleich an die Tür bzw. das Fenster. Das Ganze empfiehlt sich besonders bei teuren Gegenständen, die eine Weile stehen – zum Beispiel die Harley im Winterschlaf in der Garage, die Dachgepäckbox auf dem Auto oder die High-End-Bohrmaschine im Geräteschuppen. Firmen könnten damit ihre Container oder anderes Zeug sichern.

Die Hersteller versprechen, dass die Klebebänder auf fast allen Untergründen haften. Die Überwachung soll ganz einfach funktionieren: App downloaden (iOS, Android und Windows, auch für Tablet) und sich anmelden, den Sender anbringen und los geht’s.

Das Gerät ist spritzwassergeschützt und läuft von –10 bis +44 Grad Celsius. Drin ist eine Lithium Polymer Batterie, die mit Micro-USB aufgeladen werden kann und die sich sich bei niedrigem Ladestand selbständig meldet. Fest im Gerät verbaut ist eine M2M-Simkarte der Telekom.

Die Oberherrschaft über Strype halten die Telekom und Kooperationspartner Ingram Micro.

Hier geht’s zur Webseite von Strype. Dort findet sich allerdings keine „Kaufen“-Funktion. Ich hab das Siegel bei Conrad.de gefunden. Kostenpunkt: 39,99 Euro für ein Set mit zwei Klebestreifen und einem Klebe-Pad. Die Telekom selbst gibt den Preis für die Hardware mit zwei Klebebändern und 100 Alarmierungen mit 49,95 Euro an. Weitere Alarmierungen können über die App bestellt werden – 100 Stück für 2,99 Euro. Die Klebebänder kosten etwa 1 Euro pro Stück.

Foto @ telekom.com

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Nase

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