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Schönere Photovoltaik: Tesla will günstige Solardächer anbieten

by tobias23. November 2016
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Nachdem Elon Musk im Juli diesen Jahres seine Zukunftsvision für Tesla verkündet hatte, lässt das Unternehmen nun Taten folgen. Dank der jetzt genehmigten Fusion mit dem Photovoltaik-Anbieter SolarCity schwingt sich ganz nebenbei Tesla zum Solarenergie-Anbieter auf – und kündigt effiziente, günstige und vor allem schönere Solardächer an.

Vor wenigen Monaten war es Elon Musk, seines Zeichens CEO von Tesla, der einem staunendem Publikum verkündete, den Kernbereich des Unternehmens bald schon in mehrere Richtungen ausdehnen zu wollen: Tesla-LKWs, Tesla-Carsharing und ganz besonders nachhaltige Energieproduktion, sprich: Solarenergie sollten bald schon zum Tesla Portfolio gehören.

Alte Bekannte: Tesla und SolarCity

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Nun hat die Mitgliederversammlung des Unternehmens mit einer Zustimmung von 85 Prozent der zwei Millarden Dollar schweren Fusion mit dem Photovoltaik-Anbieter SolarCity zugestimmt. Tesla und SolarCity sind indes keine Unbekannten. Kerngeschäft von SolarCity sind Solar-und-Energieanlagen mit integriertem Energiespeicher, die via Smartphone-App gesteuert werden können. So stammen beispielsweise die Solarmodule von Teslas Schnellladestationen aus dem Hause SolarCity. Zudem ist Tesla CEO Musk gleichzeitig Aufsichtsratvorsitzender bei SolarCity. Eine Fusion schien also nur eine Frage der Zeit zu sein.

Glas-Schindeln statt herkömmliches Panels

elon-tesla-solarcityDank der Fusion verfügt Tesla nun über alle wichtigen Komponenten, um eine Komplettlösung aus Elektroauto, Powerwall-Akku als Stromspeicher sowie einem Strom erzeugenden Solar-Garagendach zu liefern – und zwar aus einer Hand.

Aber nicht nur das: Während der Sitzung mit den Aktionären ließ der CEO, der scheinbar alles verkaufen kann, abermals seine Vision eines Tesla-Solardachs verlautbaren. Schöner solle es aussehen, haltbarer sein und zudem auch effizienter. Statt aus herkömmlichen Solarpanels solle es stattdessen aus Glasschindeln bestehen – und damit deutlich leichter und transportabel sein. Das würde sich zudem auch kostenminimierend auf die Auslieferung auswirken.

Bereits Ende Oktober hatte Tesla allerdings einen ersten Vorgeschmack auf das geliefert, wie das Solardach Marke Tesla zukünftig aussehen und arbeiten könnte, siehe Video:

[vimeo url=“https://player.vimeo.com/video/189402941″ title=“0″ fs=“0″]

Preis und Verfügbarkeit

Produziert werden sollen die Glas-Schindeln, die nicht mehr aussehen wir herkömmliche Solar-Panels, gemeinsam mit Panasonic. Musk erwartet seinerseits, dass die ersten Dächer bereits im Sommer 2017 installiert werden können.

Wieviel indes ein mit Solarelementen der Marke Tesla gedecktes Dach samt Powerwall-Batterie bzw. Powerpack kosten soll, ist noch unklar. Der Preis der aktuellen Powerwall-Batterie liegt bei ca. 5000 Dollar. Im Sommer wissen wir dann hoffentlich mehr.

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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.

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