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Z-Wave Multimedia & HomeAutomation Zentrale – Fibaro HCL auf der Cebit vorgestellt

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Geschrieben von crissxcross
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Smart und wunderschön

Smart Home ist in aller Munde. Musste man vor einigen Jahren noch neu bauen um in den Genuss der Hausautomatisierung zu kommen, gibt es inzwischen hervorragende Systeme zum nachrüsten. Der Polnische Hersteller Fibaro vereint in seiner neu vorgestellten SmartHome Zentrale mehr als nur  die Hausautomatisierung. Auch Multimedia Komponenten können mit der neuen Fibaro HC Lite angesteuert und damit in Szenen eingebunden werden.

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Fibaro HCL – Home Center Lite auf der Cebit 2014

Vor allem bei designaffinen Käufern hat sich Fibaro einen guten Namen in der Smart Home Branche gemacht. Das auf dem Z-Wave Standard basierende System kann nicht nur viel, sondern sieht dabei auch sehr gut aus. Die Komponenten sind im Design sehr ansprechend und die Weboberfläche sowie die Smartphone & Tablet App sind sehr durchdacht.

Die Fibaro App, als eine Schnittstelle in das intelligente Zuhause – kann ab sofort noch deutlich freier gestaltet und personalisiert werden. So können nun Namen, Tabellen und Icons angepasst werden.

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Oberfläche der Fibaro Bild©fibaro.com

Einmal mehr beweist Fibaro nun mit der HCL ihre Designaffinität. Auf den minimalistischen Größen von nur 9 x 9 x 3,3 cm präsentiert sich die neue Z-Wave Zentrale: Home Center Lite. Diese ist damit deutlich kleiner, aber vor allem auch kostengünstiger als ihr „großer Bruder“ Im Vergleich: kostete das Home Center 2 ca 600 Euro, so kommt das Fibaro Home Center Lite (HCL) bereits mit einer UVP von 279 Euro daher.

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Fibaro Home Center 2 vs. Home Center Lite

Ausgestattet mit einem sehr leistungsfähigen Cortex A8-Prozessor, basiert das HCL auf einem Linux System. Mit dieser Leistung unterstützt das HCL bis zu 230 Geräte. Durch den Z-Wave Standard ist das System in jeder Mietwohnung oder Eigenheim nachrüstbar, ohne in die bestehende Verkabelung eingreifen zu müssen.

Volle Kontrolle über Multimedia Geräte

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Fibaro HCL kann jetzt auch Multimedia Geräte integrieren

Mit der neuen Firmware, welche voraussichtlich Mitte Juni 2014 verfügbar sein wird, ist es möglich noch stärker Home-Multimedia Geräte in sogenannte Szenen einzubinden. Damit wird es möglich sein, kompatible TV-, Heimkino- & Hi-Fi Komponenten per WLAN über die Fibaro App anzusteuern. Somit hat man mit der Smartphone oder Tablet App nicht nur Zugriff auf das intelligente Zuhause wie Steckdose, Rauchmelder und Jalousien, sondern auch auf die gesamte Multimedia Welt.
Wozu dann noch eine andere Fernbedienung verwenden ? :-)

Auf der CeBIT 2014 präsentierte Fibaro auf dem Stand der Z-Wave Allianz dazu bereits die Integration des Soundsystems von Sonos per W-LAN.

Energiemanagement

Die Fibaro Z-Wave Steckdose (je 59 Euro) mit der integrierten Energieerfassung, ist allein durch ihren LED Ring ein Hingucker! Sie kann per App oder Automatisierung (zum Beispiel per Bewegungsmelder oder Zeitplan geschaltet werden) und verfügt über eine Verbrauchsdatenerfassung.

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Fibaro Z-Wave Steckdose mit Verbrauchsdatenerfassung

In Verbindung mit der Power-Management-Funktionalität der Fibaro HCL kannst du nun deinen Energieverbrauch grafisch auswerten und deutlich die „Strom hungrigen“ Geräte ausmachen. In Charts kann der Energieverbrauch durch verschiedene Statistiken dargestellt werden.

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Fibaro Steckdosen mit LED Ring

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Fibaro HCL Oberfläche Energiemanagement

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Sicherheit

Fibaro setzt auch hier auf ein hohes Maß an Design. Dies zeigt sich vor allem bei dem Fibao Z-Wave Rauchmelder (je 65 Euro) welcher in minimalistischen Design trotzdem sehr ansprechend aussieht.

Ob Rohrbruch oder auslaufende Waschmaschine. Der Fibaro Flutsensor (Wassermelder) (je 59 Euro), ebenfalls mit Z-Wave Standard, warnt sofort bei Wassereinfall. Weiterhin verfügt Fibaro über einen CO2 Sensor in seinem Portfolio welcher bei austretendem Gas frühzeitig warnt.

Fensterkontakte (je um die 49 Euro) warnen bei geöffneten Fenstern oder Türen, so das auch ein Einbruch nicht unerkannt bleibt.

In Verbindung mit einer IP Kamera kann diese bei einem erkannten Einbruch sofort aktiviert werden, denn neben Z-Wave Sicherheits-Komponenten lassen sich an der Fibaro HCL auch IP basierte Geräte anmelden. Das Kamerabild wird direkt in der HCL Weboberfläche angezeigt. Sollte die verwendete Kamera auch über einen Bewegungsmelder verfügen, so lässt sich dieser sogar über die Software auswerten.

Die Integration der IP Kameras erfolgt über sogenannte „virtuelle Module“ über die sich weitere IP basierende Elemente integrieren lassen.

Auf der CeBIT zeigte Fibaro zum Beispiel die Integration von Netatmo, Philips Hue und dem Google Nest Thermostat, welche alle IP basierend angesprochen werden.

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Fibaro Z-Wave kann WLAN Geräte ansprechen wie Netatmo und Hue Leuchten

Magischer Garten

Während der Erstinstallation der Fibaro HCL können Stockwerke, beziehungsweise Bereiche angelegt werden, welchen sich dann Z-Wave Geräte, Schalter, Sensoren und sonstige Elemente zuordnen lassen. So könnte der Bereich auch „Garage“ oder „Garten“ heißen

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Fibaro bewässert mit Z-Wave an heißen tagen den Garten

Wozu?

Fibaro kümmert sich ab sofort auch um deinen Rasen. :-) Anhand der Wettervorhersage und er Niederschlagsprognose per Internet startet das Fibaro Home Center Lite die Bewässerung nur an heißen Tagen. An regnerischen Tagen bleibt der Rasensprenger aus.

Modular erweiterbar

Die Fibaro HCL kann modular erweitert werden. Mithilfe des Battery Pack und dem GSM Modul kann trotz eines Stromausfalls aus der Ferne auf das Smart Home zugegriffen werden. Da viele Z-Wave Komponenten Batterie betrieben funktionieren kann so zum Beispiel der Status von Verschluss (Fensterkontakten) Rauchmeldern und vielem anderen weiterhin kontrolliert werden.

Heiß oder Kalt?

last but not least – natürlich unterstützt das Fibaro Home Center Lite, wie auch viele andere Smart Home Zentralen, den Bereich Klima & Heizen. So kann an kalten Wintertagen per Zeit- ,Wochenplan oder ganz individuell aus dem Büro heraus- kurz vor dem Feierabend die Wohnung auf eine mollig warme Temperatur eingestellt werden.

Damit die Wohnung auch schön mollig warm wird muss noch das Heizkörperventil geöffnet werden. Dies könnte das Heizkörperthermostat von Danfoss (je um die 65 Euro) übernehmen. Denn der größte Vorteil des Z-Wave Standards ist die einfache Kompatibilität aller Komponenten untereinander. Vergleichbar ist dies mit WLAN. Jedes Gerät welches WLAN unterstützt kann mit allen anderen WLAN Geräten kommunizieren.

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Danfoss Herizkörperthermostat – Z-Wave

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Danfoss Herizkörperthermostat – Z-Wave

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Wo bist du?

Sogar Geolocation oder auch Geofencing genannt unterstützt das neue Fibaro Home Control Center. Mithilfe der Fibaro App auf deinem Smartphone weiss die HCL wo du, oder andere Familienmitglieder gerade sind. So können nicht verwendete Geräte beim Verlassen des Hauses automatisch abgeschaltet werden. Auf Wunsch kann eine Anwesenheits-Simulation gestartet werden, welche zufällig Lichter aktiviert um Einbrecher abzuschrecken.

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Fibaro HCL unterstützt Geolocation (Geofencing)

Das HCL berechnet sogar deinen Heimweg. Das System kalkuliert dabei die voraussichtliche Ankunftszeit und stellt die Heizung so ein, das die Ziel- (Komfort-) temperatur bei deiner Ankunft erreicht ist.

Wahnsinn oder?

Seit der Cebit spiele ich wirklich mit dem Gedanken meine Homematic gegen das Fibaro Home Center Lite zu tauschen. Vielleicht gibt es wirklich hier bald einen Blog mit dem Titel: tschüss Homematic – Fibaro HCL #supergeil ! :-D

Was haltet ihr von der neuen Z-Wave Zentrale? #Kommentar

Diesen Blogpost hat geschrieben ...

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crissxcross

Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

3 Kommentare

  • Fibaro ist für mich aktuell ne gute Wahl, wenn auch
    wegen der Software des Home Centers manchmal
    ein zwei umdates nötig sind….
    Aber das kennen wir ja auch von so manchen Betriebssystem
    was auf den Smartphone läuft

  • Hi crissxcross,

    ich bin Neuling im Bereich Smart Home und habe auch im Forum schon ein paar Fragen gestellt. Vielen Dank erst einmal für viele spannende Berichte hier im Blog!
    Ich liebäugle derzeit auch mit dem Fibaro HCL. Deine Vergleiche zu HomeMatic sind zwischenzeitlich ja schon eine Weile her. Wie siehst Du die Systeme stand heute zueinander?

    Dass Fibaro in Bezug auf User Interface, Flexibilität und offener Standard (Z-Wave) Vorteile hat, scheint mir klar zu sein. Mich würde interessieren, ob HomeMatic in Bezug auf Stabilität noch einen Vorteil mitbringt, weil das System schon länger auf dem Markt ist und vermutlich Schnittstellen in einem proprietären System auch leichter zu handhaben sind.

    Danke für Dein Feedback!

    Viele Grüße
    Froschkoenig

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