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Neuer Echo Dot, Show, Plus uvm.: Amazon stellt einen Haufen neuer Alexa-Produkte vor

Marcus
Geschrieben von Marcus
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Nachdem die Gerüchteküche in den vergangenen Tagen bereits fleißig brodelte, hat Amazon am heutigen Abend in seiner Zentrale in Seattle eine ganze Reihe von neuen Alexa-Geräten vorgestellt.

Neuer Echo Dot, Sub und Iput

Zunächst wurde neben einigen Verbesserungen für Alexa selbst als erstes neues Produkt der neue Echo Dot präsentiert. Dieser war ja bereits vor einigen Wochen geleakt worden. Er ist nun mit einem in verschiedenen Farben erhältlichen Stoff bezogen und soll auch bei der Musikwiedergabe besser klingen – mal schauen, ob das wirklich stimmt bei der weiterhin sehr kompakten Gerätegröße. Edler aussehen tut er aber schon mal. Der Preis liegt bei rund 50 US-Dollar.

Für mehr Bass sorgt der neue und 130 US-Dollar teure Echo Sub, ein Subwoofer für die Echo-Lautsprecher. Dieser harmoniert z. B. wunderbar mit zwei als Stereo-Paar gepaarten Echos. Ebenfalls neu ist Echo Input. Hierbei handelt es sich um ein Gerät, dass eure bereits vorhandenen „dummen“ Lautsprecher smart machen kann. Für nur 35 US-Dollar könnt ihr so auch diese mit Alexa ausrüsten und in das Ökosystem von Amazons Sprachassistent einbinden – Sonos lässt grüßen.

Bildquelle: Cnet

Ebenfalls neu vorgestellt wurde ein neuer Echo Plus, also der Alexa-Lautsprecher mit ZigBee-Hub. Er wird in der neuen Generation auch einen Temperaturfühler enthalten und macht damit einen weiteren Sensor dieser Art im jeweiligen Zimmer überflüssig. Zudem soll er noch mehr Bass bieten und klarer klingen, so Amazon. Zudem unterstützt er „Local Voice Control“, dank dem die Sprachsteuerung von lokalen Geräten keine Internetverbindung mehr benötigt. Der Preis liegt bei 150 US-Dollar.

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In die gleiche Richtung gehen auch die neuen Echo Link Amp (für 299 US-Dollar nächstes Jahr) und Echo Link (für 199 US-Dollar noch dieses Jahr) als Verstärker zum Anschluss verschiedener Geräte sowie auch eine Ankündigung von Amazon, dass man die Schnittstellen für Multiroom erweitern wolle. So soll es Entwicklern möglich sein, diese Schnittstelle anzuzapfen und somit ihre eigenen Lautsprecher über die Alexa-App Multiroom-fähig zu machen.

Eigener Smart Plug von Amazon

Ebenfalls bestätigt hat sich das Gerücht um eine eigene smarte Steckdose von Amazon. Somit bekommen die zahllosen Hersteller von smarten Steckdosen für Alexa einen übermächtigen Kontrahenten. Der Amazon Smart Plug benötigt keine Bridge wie den Echo Plus. Der US-Preis liegt bei 25 Dollar. Für Deutschland ist leider nich nichts bekannt – wie bei den meisten anderen Produtneuheiten auch.

Ebenfalls von der Gerüchteküche erwartet wurde eine Alexa-Mikrowelle. Und genau diese wurde auch vorgestellt: die Amazon Basics Microwave. Die lässt sich, wie sollte es anders sein, über einen Echo per Sprache steuern. Zudem ist auch der Dash Replenishment Service integriert. Der Preis liegt bei nur 60 US-Dollar, der Verkauf soll später dieses Jahr starten.

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Weiter ging es dann mit der Echo Wall Clock, einer analogen Uhr mit Alexa. Auch sie hat keinen Lautsprecher integriert, sondern arbeitet mit einem Echo zusammen, um euch z. B. gestellte Timer anzuzeigen.

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Viele Verbesserungen für Alexa

Neben den vielen neuen Produkten hat Amazon auch einige Neuerungen für Alexa selbst vorgestellt. Dazu zählt unter anderem „Alexa Hunches“. Diese Funktion schlägt euch Dinge vor. Sagt ihr z. B. Beispiel „Alexa, Gute Nacht“, dann schlägt sie euch vor, die Haustür abzuschließen, wenn dies noch nicht erledigt ist. Neu ist auch das Alexa Connect Kit, das in Geräte integriert werden kann, um diese mit Alexa kompatibel zu machen.

Mehr Sicherheit mit Alexa und Ring

Interessant ist auch „Alexa Guard“. Teilt ihr Alexa mit, dass ihr das Haus verlasst, schalten alle Echos quasi in den Wachhund-Modus. Sie melden sich, sobald sie etwas verdächtiges hören. Dazu passt auch, dass die Ring-Klingel nun verschiedene Smart Locks wie das Danalock über die Ring-App schließen und öffnen kann.

Außedem wurden auch noch neue Produkte von Ring vorgestellt: die Ring Stick Up Cam mit oder ohne Akku. Sie kostet 180 US-Dollar. Und Alexa hat nun auch eine Doorbell Api, dank der ihr auf einem Echo Show oder Spot die Kamera der Türklingen anzeigen sowie auch kommunizieren könnt.

Neuer Echo Show und Fire TV Recast

Und wo das Stichwort bereits gefallen ist: Auch einen neuen Echo Show hat Amazon präsentiert. Dieser hat ein komplett neues Design, noch besseren Sound und wie der Echo Plus einen ZigBee-Hub integriert. Der Preis liegt bei 230 US-Dollar, also so viel wie der alte Echo Show vor der Preissenkung vor einigen Wochen. Unterstützt werden unter anderem Skype sowie (wie erwartet) Firefox und Silk. damit kommen endlich noch mehr Möglichkeiten, um den Bildschirm des Gerätes zu nutzen…

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Neu ist auch ein Produkt namens Fire TV Recast. Dies ist, wie bereits in den letzten Monaten durch die Gerüchteküche gewabert ist, ein DVR von Amazon. Er wird einfach mit einem Antennenkabel verbunden und kann so TV-Sendungen aufnehmen. Die Aufnahmen werden dann over-the-air an Fire TV, Echo Show und Co gestreamt. Der Fire TV Recast soll zwei bis vier Sendungen zeitgleich aufnehmen können. Es wird zwei Versionen mit zwei Tunern und 500 GB für 230 US-Dollar sowie mit 4 Tunern und 1 TB Speicher geben.

Alexa fürs Auto

Zu guter Letzt ging es dann auch noch um das Thema Alexa und Auto, das uns in den vergangenen Tagen ja schon beschäftigt hat. Mit dem Echo Auto wurde ein Gerät vorgestellt, das Alexa ins Auto bringt, ähnlich wie Ankers Roav Viva. Dank Echo Auto könnt ihr die vielen Vorteile und Funktionen von Alexa nun auch auf vier Rädern nutzen. Der Preis liegt bei 50 US-Dollar.

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Man-o-man, das war ganz schön viel, was Amazon da heute Abend aus dem Hut gezaubert hat… Was findet ihr interessant? Lasst es uns in den Kommentaren wissen!

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Marcus

Marcus

Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

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