Gardena smart: Intelligentes Bewässerungssystem im Test

Das Thermometer klettert schon fast auf sommerliche Temperaturen. Beste Voraussetzungen, den Garten etwas smarter zu machen. Ich hatte die Möglichkeit, mir das Gardena smart Control Starterset anzusehen, welches verspricht, die Bewässerung vollkommen automatisch und intelligent durchzuführen. Wie gut es sich im Alltag bewährt, liest du hier.

Die Schläuche und Beregner hatte ich schon bei den ersten Sonnenstrahlen aus dem Schuppen geholt und so den Garten fit für den Sommer gemacht. Jetzt soll die Bewässerung natürlich auch noch smart werden.
Meine Erwartungen an ein smartes Bewässerungssystem sind klar: Nicht nur ein stupider Zeitplan soll das kühle Nass auf den Rasen bringen, auch die Bodenfeuchtigkeit und das aktuelle Wetter soll darin einbezogen werden, um den Bewässerungszyklus ggf. auszusetzen.

Rückblick: In der letzten Saison nutzte ich das Fibaro Home Center um die Bewässerung in meinem Garten zu steuern. Dieses bietet für die Bewässerungszyklen einen Zeitplan, um per Zwischenstecker oder Relais eine Pumpe, bzw. ein Magnetventil zu schalten.

Intelligente Gartenbewässerung ganz einfach – mit dem Fibaro Home Center

Eine Wetterbedingte Steuerung war vorgesehen, jedoch nicht out-of-the-Box automatisch integriert. Die „Regenverzögerung“ musste manuell- oder per virtual Device (welches wir hier zur Verfügung gestellt hatten) gesetzt werden.
Leider hatte Fibaro etwas an der API geändert, so dass eine automatische Steuerung per VD nicht mehr möglich war. Schade.
Ob diese Aufgabe nun das Gardena smart Control-Bewässerungssystem übernehmen kann?

Unboxing

Gardena smart Control Bewässerungs-System

Gardena smart Control Bewässerungs-System

Gardena smart Control Bewässerungs-System

Gardena smart Control Bewässerungs-System

Gardena smart Control Bewässerungs-System

Mit einem praktischen Tragegriff lässt sich das Gardena smart Control Starterset sehr bequem aus dem Baumarkt tragen :-). Darin befindet sich neben dem Sensor, welcher Bodenfeuchtigkeit, Helligkeit und Lufttemperatur messen kann, auch das Watercontrol. Dieses Magnetventil wird direkt an den Wasserhahn geschraubt, um die Wasserzufuhr zu steuern.
Um alle Geräte miteinander – und mit dem heimischen Netzwerk zu verbinden, liegt dem Gardena Starterset auch das hauseigene Gateway bei. Dieses kann wahlweise via LAN Kabel – oder per WLAN mit dem heimischen Netzwerkrouter verbunden werden. Die Gardena Geräte selbst funken mit einem proprietären Funksystem.

Ausserdem habe ich den Gardena smart Power Zwischenstecker getestet, welcher standardmäßig nicht im Starterset enthalten ist.

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Gateway einrichten

„Viele Wegen führen nach Rom“ – und  so lässt sich das Gardena smart Gateway entweder via LAN Kabel oder per WLAN mit dem heimischen Router verbinden. Wer also ein Netzwerkanschluss am Router oder einem Netzwerkswitch frei hat, der kann dort das Gateway einstöpseln. Etwas flexibler geht es via WLAN, denn so kann das Gateway frei im Haus oder der Gartenlaube positioniert werden. WLAN Empfang vorausgesetzt.

Nach dem Verbinden des Gardena smart Gateway mit der Spannungsversorgung, bootet dieses im Hotspot-Modus, sofern es sich mit keinem anderen WLAN Netzwerk verbinden kann.
Das Passwort für das WLAN Netzwerk des Gardena smart Gateway ergibt sich aus den letzten acht-Stellen der Gateway ID. Diese findest du als Aufkleber auf der Unterseite des Gardena Gateway.
Ist dein Smartphone, Tablet oder Notebook mit dem Gardena Gateway verbunden, kannst du die Konfigurationsseite im Browser deiner Wahl öffnen. Du erreichst diese unter der IP: http://10.0.0.1
Das Passwort für den Admin Zugang ergibt sich wiederum aus den ersten Ziffern […]