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Review

Logitech Harmony Ultimate im Test – Smarte Universalfernbedienung

by 16. September 2014
Postiv

- einfaceh Einrichtung
- unterstützt neben vielen IR Geräten auch Philips Hue Leuchten
- Display der Harmony erlaubt übersichtlichen Zugriff auf Gerätefunktionen
- oft verwendete Tasten sind "phyikalische" Tasten

Negativ

- benötigt PC oder Mac für die Einrichtung
- glänzende Oberfläche nicht ganz optimal (Fettfinger)
- Touchscreen könnte etwas schneller reagieren

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung
Fazit

Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch ob der Bedienung war. Der Touchscreen könnte ein My schneller reagieren und die glänzende Oberfläche ist für einen Gebrauchsgegenstand wie eine Fernbedienung nicht ganz optimal. Allerdings ist das Kritik auf sehr hohem Niveau. Verarbeitung und Funktionsumfang lassen kaum Wünsche offen, die Akkulaufzeit geht in Ordnung und die Einrichtung sollte auch technisch „Unbegabten“ ohne Probleme gelingen. Mein persönlicher Wermutstropfen ist die fehlende Unterstützung der Playstation 4. Davon abgesehen ist die Logitech Harmony Ultimate ein äußerst praktischer Helfer für das Wohnzimmer, den ich nicht mehr missen möchte.

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Ob Couchpotato, Kontrollfreak oder Purist: Es gibt sicher kaum jemanden, der sich im Wohnzimmer gerne mit einem halben Dutzend unterschiedlicher Fernbedienungen umgibt. Besonders dramatisch wird das ganze vor allem, wenn zum Heimkinoabend das „Batteriekarussell“ beginnen muss, da in ein oder zwei Exemplaren die Spannungsquellen entladen sind und gerade kein Ersatz Verfügung steht. Ordnung ins Chaos kann hier eine Universalfernbedienung wie Logitechs Harmony Ultimate bringen. Diese wartet mit einem Touchscreen, WLAN- und Bluetoothsteuerung sowie über 225.000 kompatiblen Geräten auf. Im Test durfte der handliche Helfer zeigen was er kann.

Unboxing

Nach dem Öffnen der wertigen Verpackung, lächeln mich bereits die Fernbedienung selbst, eine Ladestation und das sogenannte Harmony Hub an. Letzteres stellt die „Empfangszentrale“ dar, welche bei der Einrichtung ins WLAN eingebunden wird und anschließend sowohl von der Harmony als auch per Smartphone-App angesprochen werden kann. Die kompakt gehaltene Ladestation erinnert etwas an die Basistation von Schnurlostelefonen. Die Oberflächen beider Geräte – wie auch die Oberseite der Fernbedienung – wurden mit schwarzem Klavierlack überzogen. Damit sind sie leider recht anfällig für sichtbare Fingerabdrücke und sämtliche Staubkrümel. Davon abgesehen fällt das Design angenehm schlicht und unauffällig aus.

Doch nun zum Herzstück: Die Harmony Fernbedienung ist etwa 19cm lang und liegt dank der ergonomisch geformten Rückseite gut in der Hand. Am unteren Ende befindet sich ein Micro-USB Anschluss über welchen die Verbindung zum PC/Mac hergestellt wird. Links und rechts davon hat der Hersteller Kontakte zum Aufladen des fest installierten Akkus angebracht. Die Vorderseite zieren die typischen Tasten wie Lautstärke, Channelwahl, ein Steuerkreuz, Play, Pause, Rewind, Forward und so weiter. Etwa ein Drittel der Fläche nimmt das Touchdisplay ein, welches auf wischen und tippen reagiert. Insgesamt hinterlässt die Harmony einen wertigen Eindruck. Die Tasten haben kein unnötiges Spiel und angemessene Druckpunkte.

Bild @ philipp G

Logitech Harmony Ultimate auf Ladestation

Nimmt man nun noch die obere Einlage der Verpackung der Harmony Ultimate heraus, kommen zwei Infrarotsender, Kurzanleitungen, drei USB-auf-Micro-USB-Kabel sowie zwei Netzteile mit Adaptern für das deutsche und das „Commonwealth“ Stromnetz zum Vorschein. Somit sind Energieversorgung und Konnektivität für die Einrichtung sichergestellt.

Einrichtung

Gleich etwas Positives vorweg: Die Einrichtung der Logitech Harmony Ultimate bedarf keines ingenieurwissenschaftlichen Studiums und ist nach etwa 15 min abgeschlossen. Erwähnenswert ist jedoch, dass ein PC bzw. ein Mac benötigt wird.

Zunächst sollte das Harmony Hub in der heimischen „Entertainment-Ecke“ aufgestellt und mit Strom versorgt werden. Ebenso werden die beiden mitgelieferten IR-Sender per Kabel am Hub angeschlossen und anschließend in der Nähe der anzusteuernden Geräte platziert.

Nun geht es ans Programmieren der Universalfernbedienung. Dazu wird die besagte USB-Verbindung zu einem Rechner benötigt. Auf der offiziellen Website setup.myharmony.com muss die MyHarmony-Desktop-Software heruntergeladen und ein Account erstellt werden. Installiert und gestartet, führt dieses Programm Schritt für Schritt durch die Einrichtung. Nach der Einbindung ins heimische WLAN können die vorhandenen Gerätschaften hinzugefügt werden. Im Test klappte das mit einem Samsung TV und einem Denon AV-Receiver auf Anhieb. Bedauerlicherweise gab es jedoch Probleme mit der Playstation 4. Diese kann nach aktuellem Stand nicht mit der Harmony bedient werden – ein echtes Manko, wo Sonys PS4 doch zu den beliebtesten Spielekonsolen in deutschen Wohnzimmern zählt.

Ins Auge fällt übrigens auch der Reiter „Haussteuerung“. So zeigt sich die Harmony kompatibel zu Nest-Thermostaten und Philips‘ Hue-System.

Logitech Harmony Haussteuerung

Logitech Harmony Haussteuerung

Sind alle gewünschten Geräte hinzugefügt, können im nächsten Schritt Aktionen erstellt werden. Hierbei werden bestimmte Abläufe hinterlegt, die mit dem Auslösen der Aktion ausgeführt werden. So wählt beispielsweise der Fernseher beim Einschalten direkt den Lieblingssender oder das Einschalten des Bluray Players wird mit dem Wechsel auf den entsprechenden Eingang an TV und AV-Receiver gekoppelt.

Im vorletzten Schritt bietet die MyHarmony-Desktop-Software die Möglichkeit die favorisierten TV-Sender auf dem Homebildschirm des Harmony Displays festzulegen und anzuordnen um den Zugriff auf selbige komfortabler zu gestalten.

Bild @ philipp G

Logitech Harmony Ultimate – Favorite Senderlogos

Abschließend werden Fernbedienung und Hub synchronisiert, danach kann die Verbindung zum PC gekappt werden und der Einsatz der frisch programmierten Universalfernbedienung beginnen.

Die Nutzung im Alltag

Zunächst einmal war ich ehrlich gesagt ein wenig überrascht. Die eingerichteten Geräte konnten sofort und vollumfänglich mit der Harmony bedient werden. Unglaublich, wie schnell man sich an die Verwendung eines „zentralen Schalters“ gewöhnen kann! Die am häufigsten verwendeten Tasten sind in physischer Form vorhanden. Der Rest ist per Touchscreen zu finden. Dieser erfüllt seinen Zweck bestens: Während andere Universalfernbedienungen meist überladen wirken, ermöglicht das Display einen übersichtlichen Zugriff auf alles, was die gerätespezifischen Bedienungen auch bieten – und mehr. Die Auflösung ist dabei so gewählt, dass die Schrift stets gut lesbar ist. Einzig die Reaktionsgeschwindigkeit könnte noch ein klein wenig höher sein. Besonders angetan haben es mir die programmierbaren Aktionen, welche die typischen Einschaltszenarien, Kanal- und Signaleingangswechsel etc. deutlich beschleunigen.

Nach etwa einer Woche zeigt sich der Akku der Harmony erschöpft. Das mag keine überragende Dauer sein, verglichen mit gewöhnlichen Fernbedienungen. Im Hinblick auf den Funktionsumfang und den durch das Display gewonnenen Mehrwert, ist das Niveau hier aber durchaus angemessen. Sehr gut gefällt mir hier auch, dass Logitech direkt die Ladestation für den integrierten Akku mitliefert. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, kann sie natürlich auch immer nach Nutzung darin platzieren.

Die Harmony App (exisitert für iOS und Android) dagegen konnte mich nicht wirklich überzeugen. Hier fehlen mir einfach die haptischen Tasten (Play, Pause, Lautstärke etc.) für schnelle „Befehle“. Die Steuerung über die reinen Wisch- und Toucheingaben ist mir stellenweise zu langwierig.

Fazit

Ich muss zugeben, dass ich zunächst etwas skeptisch ob der Bedienung war. Der Touchscreen könnte ein My schneller reagieren und die glänzende Oberfläche ist für einen Gebrauchsgegenstand wie eine Fernbedienung nicht ganz optimal. Allerdings ist das Kritik auf sehr hohem Niveau. Verarbeitung und Funktionsumfang lassen kaum Wünsche offen, die Akkulaufzeit geht in Ordnung und die Einrichtung sollte auch technisch „Unbegabten“ ohne Probleme gelingen. Mein persönlicher Wermutstropfen ist die fehlende Unterstützung der Playstation 4. Davon abgesehen ist die Logitech Harmony Ultimate ein äußerst praktischer Helfer für das Wohnzimmer, den ich nicht mehr missen möchte.

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Philipp
  • BotnetPhreek
    24. Oktober 2014 at 0:59

    Funktioniert denn der Bluetooth Adapter mit dem die PS3 ansteuerbar war?

  • Philipp
    24. Oktober 2014 at 1:03

    Hallo Heiko, testen konnte ich das ganze leider nicht, da ich den Bluetooth Adapter nicht hier habe. Laut Logitech Support ist er jedoch nicht zur PS4 kompatibel.

  • Patti
    16. Dezember 2016 at 14:11

    Ich habe herausgefunden, dass der Adapter mittlerweile kompatibel ist.

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Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung