Der DJI ROMO P im Test: Fahrender Schaukasten & starker Saugroboter

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06.07.2026autorenew

Im Test des DJI ROMO P stellten wir den transparenten Saugroboter hinsichtlich Navigation, Saugleistung, Wischfunktion, Hinderniserkennung und Komfort auf die Probe.

DJI zurück auf dem Boden - Der erste Saugroboter lässt tief blicken

Mit dem [url="https://store.dji.com/de/product/dji-romo-p-water-tank-version",name="DJI ROMO P",title="DJI ROMO P kaufen"] gelingt DJI ein auffälliger Start im Saugrobotermarkt. In meinem mehrwöchigen Test wollte ich wissen, ob der Drohnenspezialist seine Technikkompetenz schon im ersten Anlauf überzeugend auf den Haushalt übertragen kann.

Die Ausstattung klingt jedenfalls vielversprechend: 25.000 Pa Saugleistung, präzise Hinderniserkennung, rotierende Wischpads und eine weitgehend automatisierte Station wecken Ambitionen der Oberklasse. Entscheidend ist am Ende aber nicht das Datenblatt, sondern wie souverän sich der ROMO P im Alltag schlägt.

BILDBESCHREIBUNG
Der DJI ROMO P zeigt offen, was in ihm steckt. Auffällig, hochwertig und sicher nicht für jeden Geschmack.

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Design und Verarbeitungsqualität

Schon beim Auspacken wird klar: Der ROMO P könnte auffälliger kaum sein. Sowohl der Roboter als auch die Station setzen auf ein vollständig transparentes Gehäuse, durch das Leitungen, Filter, Tanks und Teile der Mechanik sichtbar sind.

Bildbeschreibung: Verpackung des DJI ROMO P direkt nach dem Öffnen
Bereits beim Öffnen der Verpackung wird deutlich: Hier kommt kein gewöhnlicher Haushaltshelfer.
Bildbeschreibung: Sicher verpackter DJI ROMO P im Karton
Der ROMO P erreicht uns ordentlich und transportsicher verpackt.
Bildbeschreibung: Schnell montierter DJI ROMO P mit aufgeräumtem Innenleben
Schnell aufgebaut, sauber verarbeitet und im Inneren erstaunlich ordentlich gestaltet.
Bildbeschreibung: Innenansicht des DJI ROMO P mit sichtbaren Komponenten
Das präsentable Innenleben dürfte einiges an zusätzlichen Entwicklungsaufwand gekostet haben und erklärt einen Teil des Preises.

Der transparente Aufbau ist nicht nur Show. Im Alltag sieht man schneller, wo sich Schmutz sammelt, wann ein Behälter voll ist oder ein Filter Zuwendung braucht. Gerade bei einem Saug- und Wischroboter mit Absaugstation ist das ein echter Vorteil. Hinzu kommt, dass wichtige Bauteile direkt beschriftet sind, wie nachfolgende Bilder zeigen:

Bildbeschreibung: Beschriftete Tasten am Gehäuse des DJI ROMO P
Tasten und Funktionen sind direkt am Gehäuse erklärt.
Bildbeschreibung: Beschriftung zentraler Komponenten am DJI ROMO P
Auch zentrale Komponenten sind eindeutig markiert.

Optisch bleibt der ROMO P natürlich Geschmackssache. In modernen Räumen wirkt er schnell wie ein Designobjekt, in klassischeren Einrichtungen fällt er deutlich stärker auf als typische schwarze oder weiße Konkurrenz und könnte unruhig im gemütlichen Wohnzimmer wirken. Meine Frau war nach den ersten Bildern noch skeptisch, vor Ort gefiel ihr die ungewöhnliche Optik dann aber überraschend gut.

Die Verarbeitung überzeugt insgesamt. Nichts klappert, nichts wirkt billig, und das Gesamtbild passt zum technischen Anspruch. Kleine Kritikpunkte gibt es dennoch: Das schwarze Stromkabel stört die ansonsten klare Optik etwas und wie widerstandsfähig das transparente Material nach Monaten oder Jahren aussieht, lässt sich seriös nur langfristig beurteilen. Nach drei Wochen im Einsatz machte es aber noch einen tadellosen Eindruck. Mit 351 × 351 × 98 mm ist der Roboter außerdem relativ flach gebaut, was auch am fehlenden LiDAR-Turm liegt.

Bildbeschreibung: Lieferumfang des DJI ROMO P mit Zubehör
Der Lieferumfang des DJI ROMO P im Überblick.

Navigation und Erkennung von Hindernissen

Die Navigation gehört für mich klar zu den größten Stärken des ROMO P. Er fährt nicht hektisch kreuz und quer, sondern reinigt in ruhigen, nachvollziehbaren Bahnen. Das wirkt durchdacht, effizient und im Alltag angenehm souverän.

Bildbeschreibung: Sensorik des DJI ROMO P mit Fischaugensensoren und LiDAR
Fischaugensensoren und Weitwinkel-LiDAR sorgen für eine sehr sichere Orientierung.

Im Testparcours umfuhr der Roboter alle ausgelegten Hindernisse, darunter Schuhe, Spielzeug, Kabel und simulierte Tierhinterlassenschaften. Laut Hersteller erkennt er Kabel ab 2 mm Durchmesser und Objekte ab 15 mm Höhe. In der Praxis konnte er die Werte bestätigen. Hilfreich ist die integrierte LED, die der kamerabasierten Erkennung in dunkleren Bereichen unter die Arme greift und so auch Fahrten in dunklen Räumen ermöglicht.

Bildbeschreibung: DJI ROMO P bei wenig Licht mit aktiver LED-Beleuchtung
LED und LiDAR helfen dem ROMO P auch dann, wenn es unter Möbeln oder in Ecken dunkler wird.

Ganz ohne Einschränkungen bleibt das System nicht. Ein Teppich wurde im Test zunächst nur teilweise erkannt und erst nach erneuter Kartierung sauber eingebunden. Zudem können stark spiegelnde Oberflächen visuelle Systeme generell irritieren. Trotzdem navigiert der DJI im Alltag außergewöhnlich sicher. Ich habe den Eindruck, dass hier durchaus Kartierungserfahrung aus dem Drohnensektor eingeflossen ist.

Saugleistung in der Praxis

Im Alltag überzeugte der ROMO P vor allem auf Hartboden. Staub, Krümel, Tierhaare und selbst Kaninchenstreu nahm er zuverlässig auf. Die beworbenen 25.000 Pa klingen beeindruckend, sind aber noch kein Automatismus für Spitzenwerte in jedem standardisierten Labortest.

CHIP ermittelte z.B. 31,1 beziehungsweise 61,2 Prozent Staubaufnahme; die maximale Saugleistung erhielt dort die Note 3,1. Das klingt nüchterner, als der Herstellerwert vermuten lässt. In meiner Wohnung mit viel Hartboden und zwei Teppichen blieb im Alltag aber kaum etwas sichtbar liegen. Auch 10 von 10 Hundehaarknäuel auf Hochflor wurden eingesammelt, was für die Praxis deutlich aussagekräftiger ist als eine Pascal-Zahl allein.

Bildbeschreibung: DJI ROMO P bei der Reinigung eines Hartbodens
Auf Hartboden liefert der ROMO P ein insgesamt überzeugendes Reinigungsergebnis.

Teppiche erkennt der Roboter automatisch und hebt die Wischpads an. Für Kurz- und Mittelflor funktioniert das gut, bei Hochflor ist die Lösung aber nicht immer ideal, weil die Mopps nicht in der Station abgelegt werden können. Wer viele empfindliche Teppiche besitzt, findet diese Funktion eher bei Topmodellen von Dreame oder Mova. Die Wischscheiben selbst sind zudem fest montiert.

Bildbeschreibung: Teppicheinstellungen in der App des DJI ROMO P
Die Teppichbehandlung lässt sich in der App individuell konfigurieren.

Damit ist der DJI ROMO P realistisch eingeordnet weder Blender noch unangefochtener Staubmeister. Im Wohnalltag, so viel kann ich sagen, reinigt er besser, als die trockenen Laborwerte von CHIP zunächst vermuten lassen.

Bildbeschreibung: Reinigungsoptionen in der DJI Home App
Individuelle Reinigungseinstellungen in der App.
Bildbeschreibung: Optionen für Flüssigkeiten in der App des DJI ROMO P
Eigene Optionen für den Umgang mit Flüssigkeiten.
Bildbeschreibung: Tiefenreinigungsfunktion in der App
Für stärkere Verschmutzungen steht eine Tiefenreinigung bereit.

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Haare und Tierfell

Wer lange Haare oder Tiere im Haushalt hat, wird das Bürstensystem zu schätzen wissen. Zwei gegenläufige Hauptbürsten reduzieren Haarverwicklungen spürbar. DJI legt dafür gleich zwei Varianten bei: eine Gummibürste für glatte Böden und Haare sowie eine Hybridbürste aus Gummi und Borsten für mehr Teppichanteil.

Bildbeschreibung: Geteilte Hauptbürste des DJI ROMO P
Die geteilte Bürste führt Haare gezielt zur Mitte ab.
Bildbeschreibung: Unterseite des DJI ROMO P mit Bürsten und Wischsystem
Ein Blick auf die Unterseite des ROMO P.

Im Härtetest mit bis zu 25 cm langen Haaren blieben am Ende nur zwei Haare an der Walze hängen. Das ist bemerkenswert wenig und spart im Alltag tatsächlich Wartungszeit. Für Haushalte mit langen Haaren oder Fellnasen ist das ein echter Pluspunkt.

Bildbeschreibung: Haustier-Einstellungen in der App des DJI ROMO P
Spezielle Einstellungen unterstützen Haushalte mit Haustieren.

Reinigung an Ecken und Kanten

Dank ausfahrbarer Seitenbürste und seitlich beweglichem Wischmopp kommt der ROMO P erstaunlich nah an Sockelleisten und Möbel heran. Teilweise blieb im Test nur rund ein Millimeter Abstand zur Wand. Gerade entlang von Kanten ist das Ergebnis entsprechend stark.

Bildbeschreibung: Seitenbürste des DJI ROMO P nahe an einer Kante
Die Seitenbürste erreicht Schmutz weit unter Kanten und Randbereichen.
Bildbeschreibung: Reinigung unter einer Tür mit dem DJI ROMO P
Auch unter Türen kehrt der Roboter gründlich.

Im Eckentest wurden alle zehn Partikel aufgenommen. Ganz tief im letzten Winkel bleibt die runde Bauform aber naturgemäß im Nachteil. Der letzte Krümel darf sich dort also gelegentlich noch sicher fühlen 😅. Für den Alltag zählt die Kantenreinigung dennoch klar zu den Stärken des Geräts.

Wischleistung im Alltag

Der ROMO P arbeitet mit zwei rotierenden Pads. Auf unseren leicht unebenen Fliesen gefiel mir dieses System besser als bei [url="https://www.siio.de/quack/6255/jonr-x9-pro-test-jonrs-neues-flaggschiff-auf-dem-pruefstand/",name="Saugrobotern mit Walze",title="JONR X9 PRO mit Wischpads"], weil die längeren Fasern tiefer in Fugen reichen. Die Wassermenge lässt sich passend zum Boden regulieren.

Bildbeschreibung: Gleichmäßige Wasserverteilung des DJI ROMO P auf dem Boden
Beim Wischen verteilt der ROMO P das Wasser erfreulich gleichmäßig.
Bildbeschreibung: Ausfahrbarer Mopp des DJI ROMO P nahe am Rand
Der ausfahrbare Mopp bringt die Reinigung bis an den Rand.

Leichte Flecken und frische Spritzer entfernt der Roboter zuverlässig. Eingetrockneter Kaffee oder Espresso hinterließen vereinzelt noch leichte Spuren. Besonders gute Ergebnisse erzielte im Test der Modus, der zunächst mit Reinigungsmittel und danach nochmals mit Wasser wischt, da er eine entfettende Wirkung und damit weniger Schlieren zeigt.

Bildbeschreibung: Wischfunktion zur Entfettung in der App oder während des Betriebs
Praktischer Modus in der App: Nach der Entfettung zeigte der Boden im Test deutlich weniger Schlieren.

Unter dem Babystuhl meiner Tochter sah man die Grenzen des Systems deutlicher: Für angetrocknete Essensreste wie z.B. Babybrei brauchte er bis zu vier Durchgänge. Rotierende Pads neigen dazu, stärkere Verschmutzungen anfangs etwas zu verteilen, während moderne Walzensysteme oft schneller arbeiten. Positiv ist allerdings, dass der ROMO P Flüssigkeiten intelligent behandelt: Er hebt die Hauptbürste an und fährt bei stark verschmutzten Mopps selbstständig zur Zwischenreinigung zurück. Empfehlenswert ist, das Gerät mehrmals wöchentlich fahren zu lassen, sodass es hartnäckige Flecken möglichst schnell entfernt, bevor sie Tage lang antrocknen.

In Summe gilt also: Für die tägliche Pflege ist die Wischfunktion sehr gut geeignet und macht einen guten Job. Hartnäckige Rückständen erfordern mehrere Fahrten oder direkt einen [url="https://www.siio.de/quack/4786/osotek-h200-pro-plus-im-test-hygienisch-rein/",name="Saugwischer",title="Saugwischer im Test"] beziehungsweise den klassischen Wischmopp.

Reinigungs- und Absaugstation

Die Station entleert den 260-ml-Staubbehälter, füllt Wasser nach, wäscht die Mopps und trocknet sie mit Warmluft. Frisch- und Schmutzwassertank fassen vier beziehungsweise 3,2 Liter, der Staubbeutel 2,4 Liter. Im Alltag reduziert das den manuellen Aufwand deutlich.

Besonders interessant fand ich die Selbstreinigung: Hochdruck-Wasserstrahlen spülen die Stationswanne aus, anschließend werden Rückstände abgesaugt. Dadurch blieb der Waschbereich im Test erfreulich sauber und entwickelte sich nicht zu jener kleinen biologischen Forschungsstation, die man von schlechteren Lösungen kennt.

Bildbeschreibung: Zubehör wie Reinigungsmittel, Geruchsentferner und Staubbeutel
Reinigungsmittel, Geruchsentferner und Staubbeutel im Überblick.
Bildbeschreibung: Waschbrett der Station des DJI ROMO P
Das Waschbrett der Station im Detail.

Beim P-Modell kommen zusätzlich UV-Behandlung, Staubboxtrocknung wie bei [url="https://www.siio.de/quack/4777/narwal-freo-z-ultra-im-test---ein-echter-hingucker/",name="Narwal",title="Trocknung des Staubbeutels bei Narwal"], automatische Reinigungsmitteldosierung und ein Geruchsentferner hinzu. Die oft genannten 200 wartungsfreien Tage beziehen sich allerdings nur auf das Waschbrett. Die gemessenen Waschtemperaturen bewegen sich je nach Angabe zwischen 60 und 75 Grad.

Bildbeschreibung: Einstellungen der Basisstation in der App
Die Station lässt sich in der App umfangreich konfigurieren.

Praktisch ist auch der rückseitige Zugang zum Staubbehälter, der unkompliziert und vergleichsweise staubarm gelöst wurde.

Bildbeschreibung: Rückseite der Station mit Anschlüssen und Staubfach
Anschlüsse und Staubbeutelfach an der Rückseite der Station.
Bildbeschreibung: Herausnehmbarer Staubbehälter an der Rückseite der Station
Der Behälter wird bequem nach hinten entnommen.

Lautstärke und Akkulaufzeit

Mit rund 56 dB(A) beim Saugen und Wischen arbeitet der ROMO P angenehm leise. Gespräche, Fernsehen oder Homeoffice werden dadurch kaum gestört. Die Staubentleerung ist mit etwa 65 dB(A) deutlich präsenter, dauert aber nur kurz.

Bildbeschreibung: DJI ROMO P im Betrieb mit Fokus auf leisen Lauf
DJI hat hörbar Wert auf Geräuschreduzierung gelegt.

Die Mopptrocknung bleibt mit ungefähr 40 dB(A) angenehm dezent. Dennoch: Nach dem Einschlafen eines Babys würde ich die Absaugung lieber verschieben (spreche aus Erfahrung ;) ). Der 5.000-mAh-Akku ermöglicht bei moderater Leistung ungefähr drei Stunden Laufzeit. Ist mehr Energie nötig, lädt der Roboter nach und setzt die Reinigung anschließend an der passenden Stelle fort.

Einrichtung und DJI Home App

Die Inbetriebnahme über die DJI Home App verläuft unkompliziert, auch wenn mich der Download außerhalb von Play Store und App Store persönlich immer etwas skeptisch macht. Nach der WLAN-Verbindung führt die Anwendung verständlich durch die wichtigsten Schritte.

Bildbeschreibung: Dashboard der DJI Home App auf dem Smartphone
Das Dashboard der DJI Home App.
Bildbeschreibung: Reinigungseinstellungen in der DJI Home App
Zahlreiche Optionen für die Reinigung.
Bildbeschreibung: Wartungsübersicht in der App des DJI ROMO P
Übersicht zu Wartung und Verschleißteilen.

Rund 70 Quadratmeter kartierte der Roboter in etwa zehn Minuten. Räume lassen sich aufteilen, benennen und für mehrere Etagen speichern.

Bildbeschreibung: Kartenansicht mit Reinigungsverlauf in der DJI Home App
Karte mit dem zuletzt gefahrenen Reinigungsverlauf.

Virtuelle Wände, Sperrzonen, raumbezogene Einstellungen, Live-Kamera und Zwei-Wege-Audio sind vorhanden. Schwächen zeigen sich bei einzelnen Übersetzungen, in Teilen der Menüführung und bei der Sprachsteuerung. Matter wurde nachgereicht, der integrierte Assistent verstand im Test aber nur Chinesisch und Englisch. In Summe kam ich mit der App gut zurecht.

Datenschutz und Gerätesicherheit

Live-Kamera und Zwei-Wege-Kommunikation machen den ROMO P zum mobilen Kontrollpunkt in der Wohnung, erhöhen aber auch die Anforderungen an Sicherheit und Datenschutz. Eine kritische Schwachstelle in der MQTT-Berechtigungsprüfung hätte potenziell den Zugriff auf fremde Geräte ermöglicht. DJI schloss die zentrale Lücke laut eigenen Angaben am 8. und 10. Februar 2026 serverseitig.

Ich würde die Fernvideo-Funktion deshalb nur bewusst aktivieren und Updates zeitnah einspielen. Der Kamerazugriff ist per Passwort geschützt und wird vom Roboter hörbar angekündigt. Praktisch ist das Feature ohne Frage, vollkommen risikofrei aber eben nicht.

Bildbeschreibung: Hinweis in der App zur Absicherung der Fernvideo-Funktion
Die App fordert sinnvoll zur Absicherung der Fernvideo-Steuerung auf.

Preis und Gegenwert

Die ursprüngliche UVP von 1.899 Euro war sehr ambitioniert. Inzwischen ist der ROMO P teils ab etwa 900 Euro zu finden, was deutlich besser zu Ausstattung und Marktlage passt. Ein Teil des Aufpreises steckt sichtbar im transparenten und aufwendig gestalteten Chassis.

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Der DJI ROMO P im Herstellershop: [url="https://store.dji.com/de/product/dji-romo-p-water-tank-version",name="Zum Kauf",title="DJI ROMO P kaufen"]

Was ist der Unterschied zwischen den DJI Romo Modellen?

ROMO S, A und P ähneln sich bei Navigation, Saugleistung und Bürstensystem stark. Der Aufpreis des P-Modells erklärt sich vor allem über das transparente Design sowie UV-Funktion, Geruchsentferner und zusätzliche Hygienefunktionen. Wer darauf verzichten kann, fährt mit den günstigeren Varianten definitiv wirtschaftlicher.

Auch die [url="https://store.dji.com/de/product/dji-romo-p-water-tank-version",name="Ersatzteilpreise",title="Ersatzteile DJI ROMO P"] bewegen sich insgesamt auf dem Niveau anderer Premiumhersteller.

Bildbeschreibung: Kleine Flasche Reinigungsmittel für den DJI ROMO P
Das Reinigungsmittel bleibt preislich noch vertretbar, ist angesichts der kleinen Flasche aber nicht gerade günstig.

Mein Fazit zum DJI ROMO P Test

Der DJI ROMO P ist für mich vor allem ein Saugroboter mit viel Komfort und starker Navigation gepaart mit herausstechendem Design. Er kartiert präzise, erkennt Hindernisse sehr sicher und bewegt sich bemerkenswert souverän durch die Wohnung. Damit erreicht er nahezu jede Ecke, auch wenn mal nicht perfekt aufgeräumt ist. Im Alltag ist das oft wertvoller als jede große Pascal-Zahl.

Auf Hartboden reinigt er gründlich, arbeitet nah an Kanten und kommt sehr gut mit Haaren zurecht. Die Wischfunktion eignet sich hervorragend für die regelmäßige Pflege, bei eingetrockneten Flecken braucht sie aber mehrere Anläufe. Die Station reduziert den Wartungsaufwand spürbar und ergänzt das Paket um UV-Funktion sowie Geruchsentfernung für eine gute Hygiene.

Unterm Strich passt der DJI ROMO P besonders gut zu Haushalten mit viel Hartboden, Haaren, Tieren und herumliegenden Hindernissen. Wer maximale Teppichleistung oder das knappste Preis-Leistungs-Verhältnis sucht, wird eher woanders fündig. Wer dagegen einen leisen, intelligenten und komfortablen Haushaltshelfer sucht, bekommt hier ein technisch sehr starkes Gesamtpaket.

  • Sehr sichere Navigation und Hinderniserkennung

  • Gute Reinigungsleistung auf Hartboden

  • Gründliche Arbeit entlang von Kanten

  • Starke Haaraufnahme mit wenigen Verwicklungen

  • Angenehm leiser Betrieb

  • Komfortable, selbstreinigende Station

  • Funktionsreiche App mit Kamera und Zwei-Wege-Audio

  • Eigenständiges transparentes Design

  • Mehrere Durchgänge bei hartnäckigen Flecken nötig

  • Keine automatische Moppablage für Hochflor

  • Noch eingeschränkte Sprachintegration

  • Kamera- und Cloudfunktionen bleiben sensibel

  • Deutlicher Aufpreis gegenüber ROMO S und A

Kaufen könnt Ihr das Gerät u.a. bei Amazon:

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Technische Daten des DJI ROMO P

Kategorie

Technische Angabe

Gerätetyp

Saug- und Wischroboter mit automatischer Reinigungs- und Absaugstation

Modellnummer Roboter

CR8E

Abmessungen Roboter

351 × 351 × 98 mm

Gewicht Roboter

4,4 kg

Gehäuse

Transparent

Maximale Saugkraft

25.000 Pa laut Hersteller

Staubbehälter im Roboter

260 ml

Integrierter Wassertank

164 ml

Hauptbürsten

Zwei gegenläufig arbeitende Anti-Verwicklungsbürsten

Seitenreinigung

Ausfahrbare Seitenbürste

Wischsystem

Zwei rotierende Wischpads mit ausfahrbarem Wischarm

Navigation

Binokulare Fischaugensensoren und Weitwinkel-Festkörper-LiDAR

Hinderniserkennung

Kabel ab 2 mm Durchmesser und Hindernisse ab 15 mm Höhe unter geeigneten Bedingungen

Akku

5.000 mAh beziehungsweise 72 Wh

Akkuspannung

14,4 V

Maximale Laufzeit

Etwa 3 Stunden im leisen reinen Saugmodus

Flächenleistung pro Akkuladung

Laut DJI bis etwa 178 m² im leisen Saugmodus

Ladeleistung

55 W

Ladezeit

Etwa 2,5 Stunden von 0 auf 100 Prozent

Reinigungsmodi

Saugen und Wischen, nur Saugen, nur Wischen sowie zuerst Saugen und anschließend Wischen

Lautstärke beim Saugen und Wischen

Etwa 56 dB(A)

WLAN

Wi-Fi 4 und Wi-Fi 5: 802.11 b/g/n sowie 802.11 a/n/ac

Bluetooth

Bluetooth 5.0

App

DJI Home App

Kamera

Live-Kamerabild, Fernsteuerung sowie Video- und Sprachkommunikation

Betriebstemperatur

0 bis 40 °C

Ladetemperatur

5 bis 40 °C

Hindernisüberwindung

bis max. 2 cm

Technische Daten der Station

Kategorie

Technische Angabe

Modellnummer

CS8E

Abmessungen

425 × 453 × 440 mm

Gewicht

10 kg

Frischwassertank

4 Liter

Schmutzwassertank

3,2 Liter

Staubbeutel

2,4 Liter

Wischfläche pro Tankfüllung

Laut DJI bis zu etwa 200 m²

Stromanschluss

220 bis 240 V bei 50 bis 60 Hz

Leistung beim Laden

55 W

Leistung beim Trocknen und Laden

110 W

Leistung bei der Staubabsaugung

635 W

Leistung bei der Heißwasser-Selbstreinigung

1.100 W

Lautstärke bei der Staubentleerung

Etwa 65 dB(A)

Lautstärke beim Trocknen

Etwa 40 dB(A)

Moppwäsche

Automatische Reinigung mit Hochdruck-Wasserstrahlen

Mopptrocknung

Automatische Warmlufttrocknung

Staubbehältertrocknung

Vorhanden

Reinigungsmitteldosierung

Automatische Dosierung der Reinigungslösung

Boden-Geruchsentferner

Separates Fach, nur beim ROMO P

UV-Funktion

UV-Lampe für den Staubbeutel

Bluetooth

Bluetooth 5.1

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