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Review

Nanoleaf Remote Test: wie gut ist die Dodekaeder-Fernbedienung für HomeKit?

by 25. September 2018
Postiv

+ Alternative zu App-oder Sprachsteuerung
+ 12 Seiten = 12 Möglichkeiten

Negativ

- Nanloeaf-App mit Luft nach oben
- wie lange hält das Plastik?

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
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Preis-Leistung
Fazit

Ob es DIE Smart-Home-Steuerung werden wird, würde ich stark anzweifeln, dennoch ist sie eine gute Alternative zu App oder Sprachsteuerung.

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Seit einigen Wochen ist Nanoleaf Remote auch hierzulande erhältlich. Mittlerweile hatten wir Gelegenheit, die HomeKit-Fernbedienung im Dodekaeder-Design (zwölfseitiger Würfel) genauer unter die Lupe zu nehmen. Wie unsere Eindrücke sind, erfahrt ihr in unserem Nanoleaf Remote Testbericht!

Was ist die Nanoleaf Remote?

Bevor ich mit meinem Testbericht anfange, kurz noch einmal das Produkt generell vorgestellt – für alle, die von der Nanoleaf Remote bisher noch nichts gehört haben. Es handelt sich hierbei um einen Würfel aus weißem Kunststoff, der als Fernbedienung für euer HomeKit-Smart-Home eingesetzt werden kann.

Das Gerät hat insgesamt zwölf Seiten, die allesamt durchnummeriert sind. Diese einzelnen Seiten könnt ihr per App mit unterschiedlichen Geräten und Szenen verknüpfen, z. B. der Lichtsteuerung oder ähnliches. Prädestiniert ist natürlich das Zusammenspiel mit den Nanoleaf Light Panels, die wir euch in Kürze ebenfalls in einem Test vorstellen werden. Aber auch viele andere HomeKit-Szenen und -Geräte lassen sich so steuern – quasi als Alternative zur App sowie der Siri-Sprachsteuerung.

Der erste Eindruck

Nachdem das Teil in einem recht kleinen, aber ansprechend gestalteten Karton angekommen ist, kam die erste Überraschung: der Würfel wird in zwei Teilen geliefert. Ok, auf den zweiten Blick ist dann auch klar warum dass der Fall ist. Denn die beiden AA-Batterien, die zum Lieferumfang gehören, müssen in der Mitte des Würfels eingepflanzt werden.

Das ist dabei…

Also Deckel der Batterieabdeckung ab, Batterien rein und dann wieder zu das Ding. Beim Zusammensetzen der beiden Würfelhälften gibt es zwei kleine Haken, die an entsprechender Gegenstelle auf der anderen Hälfte einhaken müssen. Dafür ist etwas Geschick und Kraft notwendig, bis es kräftig knackt – nur nicht zu kräftig! Dann ist die Remote geschlossen.


Um den Würfel wieder zu öffnen, muss man mit einem Schraubenzieher in einem kleinen Schlitz hinterhaken. Einen richtig stabilen Eindruck hat das auf mich nicht gemacht. Daher ist die Frage, wie viele Batteriewechsel das Teil unbeschadet übersteht. Langzeiterfahrungen kann ich euch hierzu – und auch zur Batterielaufzeit – leider noch nicht präsentieren…

App und HomeKit einrichten

Zunächst braucht ihr die kostenlosen App „Nanoleaf Smarter“, die es kostenlos für iOS und Android gibt. Nach dem kostenlosen Download steht erst einmal die obligatorische Registrierung mit Name, Username, E-Mail und Passwort – vorausgesetzt, dass ihr noch keinen Account bei Nanoleaf habt, weil ihr z. B. die Light Panels bereits im Einsatz habt. Danach wählt ihr aus der Liste der aktuell drei Nanoleaf-Geräte die Remote aus.

Im nachfolgenden Schritt folgt das Scannen des üblichen HomeKit-Codes. Dieser ist auf der Innenseite am Batteriefach angebracht. Habt ihr das Gerät bereits zusammengebaut, müsst ihr es also wieder öffnen. Weiteres kleines Hindernis ist die Tatsache, dass die Remote nach dem Bewegen erst einmal leuchtet. So kann die Kamera den Code nicht erkennen, weil sie geblendet wird. Also kurz das Teil ruhig halten und warten, bis der Code gescannt wurde.

Nun ist die Nanoleaf Remote Teil eures HomeKit-Netzwerkes und es blinkt aufgeregt grün. Ihr könnt noch den Namen ändern, ihr einen Raum zuweisen etc. – Standardkram eben… Alternativ zur Nanoleaf-App könnt ihr auch direkt die Home-App nehmen.

Zwölf Seiten, zwölf Aktionen

So, nun kommt die eigentliche „Arbeit“. Dank der zwölf Seiten der Nanoleaf Remote habt ihr nun die Möglichkeit, zwölf verschiedene Geräte oder Szenen von HomeKit hiermit zu verknüpfen. Dies erfolgt entweder über besagte Home-App von Apple oder die App von Nanoleaf. Allerdings könnt ihr über die Hersteller-App nur Szenarien für die Nanoleaf-Produkte wie eben die Light Panels (nur in Zusammenspiel mit dem Rhythm-Modul möglich) vornehmen.

Über die Home-App ist hingegen die Integration aller HomeKit-Geräte möglich. Die Einrichtrung ist eigentlich ziemlich einfach. Ihr wählt einfach die Seite (in der Home-App Taste genannt) und wählt dann je nach App eine Lichteinstellung bzw. ein Gerät oder eben ein HomeKit-Szenario aus, das aktiviert oder deaktiviert werden soll, wenn die entsprechende Seite ausgewählt wird.

Einrichten über die Home-App (erstes Bild links) oder die Nanoleaf-App (Bild 2 und 3).

Habt ihr die Verknüpfungen vorgenommen, könnt ihr die Nanoleaf Remote entsprechend verwenden. Dreht einfach die entsprechende Seite nach oben (dank kleiner Zahlen zu erkennen), um die jeweils verknüpfte Aktion auszuführen. Die Ausführung dauert einen kurzen Moment. Der Würfel brummt dann immer einmal kurz, wenn er einen Befehl erkannt hat. So steuert ihr euer Smart Home quasi im Handumdrehen. Oder würfelt einfach aus, welche Lichtstimmung als nächstes erstrahlen soll.

Ein nettes Gimmick ist, dass die Remote in unterschiedlichen Farben leuchtet, je nachdem, welche Seite ihr nach oben dreht. Das hilft etwas beim „Navigieren“. Denn wenn ihr die verschiedenen Verknüpfungen nicht per Edding oder Aufkleber auf der Remote vermerkt, müsst ihr euch merken (oder ausprobieren), was auf welcher Seite hinterlegt ist und damit passiert.

Mein Fazit zur Nanoleaf Remote

Dass sich die Nanoleaf Remote jetzt als DIE Smart-Home-Steuerung schlechthin durchsetzen wird, würde ich doch mal stark anzweifeln. Sie ist aber dennoch eine nette Spielerei, die z. B. ganz bequem ist, um verschiedene Lichtstimmungen im Wohnzimmer einfach und ohne App oder Siri aufzurufen. Von daher hat sie meiner Meinung schon ihre Daseinsberechtigung. Der Preis von rund 60 Euro ist für HomeKit-Zubehör fast schon günstig…
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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

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