2
Review

Danapad im Test: Das Danalock Smartlock via PinCode öffnen

by 15. Oktober 2018
Postiv

+ stabiles IP54 Gehäuse für Aussenmontage
+ einfache Montage, Installation & Einrichtung
+ Montagematerial + Batterien im Lieferumfang
+ farblich, LED beleuchtete Tastenfelder visulisieren korrekte oder falsche Pin Eingabe

Negativ

- fehlende Funktionen (zeitliche Begrenzung der PinCodes)
- keine Benachrichtung per Push bei Öffnen der Tür durch PinCode
- große Bauform des PinPads

Rating
Bewertung des Autor
Bewertung der Leser
Rate Here
Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung
Fazit

Stabiles Pinpad für den Aussenbereich, mit minimalen Funktionen.

Bewertung des Autor
Bewertung der Leser
3 ratings
You have rated this

Nachdem Nuki auf der IFA sein KeyPad vorgestellt hatte ging es Schlag-auf-Schlag und auch Danalock veröffentlichte ein entsprechendes Modell. Ich habe es mir angesehen.

Das Danalock Türschloss ist nicht nur in puncto Montage etwas anders als das Wettbewerbsprodukt von Nuki, es ist auch in verschiedenen Ausführungen erhältlich. So gibt es die aktuelle Version 3 des Smartlock wahlweise mit Z-Wave oder mit ZigBee. Beide Modelle haben jedoch Bluetooth mit an Board. Darüberhinaus gibt es auch die „Bluetooth only“ Version.

Die Funktion eines smarten Türschlosses haben Nuki und Danalock aber dennoch gemeinsam und damit auch die Herausforderungen im Alltag. Das Türschloss per Smartphone aufsperren erspart zwar das Mitführen des physikalischen Schlüssels, – das Öffnen per App ist dennoch unpraktisch im Alltag. Und wer noch gar kein Smartphone besitzt, wie zum Beispiel die Sprößlinge oder noch nie eins besessen hat, wie die Oma, benötigt dennoch eine Möglichkeit, um das Smartlock zu öffnen.

Auch wenn Danalock eine Widget Lösung anbietet, welche das Entsperren des Smartphones und das Öffnen der App überflüssig macht, muss das Handy stets aus der Hosentasche hervorgeholt werden.
Komfortabler ist da schon die Nutzung der SiriShortcut-Funktion (hier mehr) – welche aber auch das Smartphone bedarf, sofern man keine Apple Watch trägt. Apropos Apple Watch, auch dafür gibt es eine App aus dem Hause Danalock.

Da ich daheim auch oft ohne Handy unterwegs bin, interessierte mich das neue optionale Zubehör aus dem Hause Danalock – welches auf den Namen DanaPad hört umso mehr.

DanaPad -#Unboxing

Packt man den (von Danalock gewohnten) stabilen Pappkarton aus, hält man ein relativ schweres, rundes und im Danalock Stil gehaltenes PinPad in den Händen. Um ehrlich zu sein war ich etwas erschrocken wie groß das DanaPad doch ausgefallen ist. Im Gegensatz zum Nuki Pad ist das DanaPad schon ein ganz schöner Brummer. Es hat einen Durchmesser von 8,5 cm und ist 3,5 cm dick.
Im Vergleich: Das Nuki Pad ist nur 9 cm mal 3 cm groß und nur 1,5 cm dünn!

Aber in bestehende Schalterserien schmieden sich beide Modelle (weder Nuki noch DanaPad) nicht ein. Warum kann man nicht ein PinPad in quadratischer Form bauen, welches dann in die Schalterserien von Busch, Jäger und Co. passt? Das ZipaPad macht da, wie ich finde, einen guten Anfang. Auch wenn es keine Adapter für Schalterserien gibt, passt es sich dem Stil meiner Lichtschalter sehr gut an.

DanaPad vs. ZipaPad

Nun gut, dafür kann das DanaPad mit IP54 auftrumpen. Es ist also vollständig gegen Staub und Strahlwasser (aus allen Richtungen) geschützt. Einer Montage an der Haustür, im Außenbereich steht damit nichts im Wege.

Die Montage ist – bis auf das Öffnen des Batteriefach-Deckels, selbstredend einfach. Montageplatte anhalten, anzeichnen, Löcher bohren und festschrauben.
Beim Öffnen des Batteriefach-Deckels war ich zunächst wohl zu zögerlich mit dem Schraubenzieher am Werke, denn die Klappe schließt gut ab (klar muss sie ja auch im Außenbereich der Witterung Stand halten). Mit etwas mehr Druck öffnete das gute Stück dann endlich.

Im Inneren trennt ein Folienstück die Batterie von den Kontakten. Wird dieses entfernt, kann es mit der Installation und Einrichtung losgehen.

DanaPad #Einrichtung

Ist die Spannungsversorgung hergestellt, heisst es: Danalock (Deutschland) App öffnen und oben links auf das Menü klicken. Darunter den Menüpunkt „Gerät installieren“ wählen und das DanaPad auswählen, welches das Smartphone schon per Bluetooth gefunden hat.

Ist die Installationsroutine durchlaufen, taucht das DanaPad nicht wie die Schlösser in der Übersicht auf, sondern als Zubehör in den Einstellungen vom jeweiligen Danalock Türschloss.

Man beachte: Ein DanaPad kann nur mit einem Türschloss verknüpft werden. Hast du also zwei Türschlösser, brauchst du ggf. auch zwei DanaPads. Bei einem Preis von 129 Euro pro DanaPad kann das schnell ein teurer Spaß werden.

In den Einstellungen vom Türschloss findest du das DanaPad unter dem Abschnitt „Erweiterungen“. Um es mit dem Türschloss zu verknüpfen, benötigt dieses die passende (neuste) Firmware.
Sind Türschloss und DanaPad verknüpft, kannst du hier auch (mehrere) PinCodes anlegen. Leider bleibt es genau bei dieser Funktion. Es können bis zu 20 PinCodes angelegt werden, welche alle samt den gleichen Zweck erfüllen: Sie öffnen das Türschloss. Bislang konnte ich keine Funktion finden, welche die PinCodes auf einen Wochentag oder auf ein Zeitfenster begrenzt. Trotzdessen, das dies die Beschreibung von Danalock selbst so suggeriert

Der Besitzer des Schlosses generiert einfach bis zu 20 Zahlencodes in seiner App und vergibt damit zeitbegrenzte, wiederkehrende oder dauerhafte Berechtigungen zum Öffnen und Schließen des Danalock V3 an andere Nutzer.

Quelle: http://www.soular.de/nach-hersteller/danalock/17195/zubehoer-funk-zutrittskontrolle-danalock-danapad

Weder in der Danalock Deutschland-App, noch in der englischsprachigen Danalock App, konnte ich eine entsprechende Option dafür finden. In beiden Apps lassen sich lediglich PinCodes definieren. Und auch in dem Menüpunkt „User“ ist keine neue Option hinzugekommen, wo man ggf. einen PinCode mit einem Benutzer verknüpfen könnte. So erhält man natürlich auch keine Benachrichtigung darüber, welcher Nutzer, bzw. welcher PinCode gerade die Tür geöffnet hat.

Ich hoffe das alsbald ein Update erscheint, welches die vermissten Funktionen nachliefert.

Damit ist Nuki dem DanaPad, welches die eben so vermissten Funktion bereits unterstützt, weit voraus.
Wer dennoch 129 Euro übrig hat, kann das DanaPad zum Beispiel hier kaufen.

siio-App
About The Author
crissxcross
crissxcross
Chris, Gründer und Blogger von siio. Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.
  • Simon
    18. Oktober 2018 at 15:47

    Danke für die kurze Beschreibung. Gibt’s auch noch einen Test zur Funktionsweise?

    Zwei Negativpunkte kann ich nicht nachvollziehen:
    1. Keine Push-Benachrichtung
    Hat das überhaupt etwas mit dem Pad zu tun? Das DanaLock verfügt doch über keine Bridge.

    2. Große Bauform
    Das sollte in vielen Fällen hinfällig sein, denn es wird doch sicher meist/oft im Außenbereich angebracht. Und außer einem Briefkasten hängt bei mir z.B. nichts anderes, schon gar keine Markenschalter.

    • crissxcross
      21. Oktober 2018 at 0:18

      Bezüglich der Pushmitteilung: Wenn man einen PinCode einem Benutzer zuweisen könnte, dann wäre es problemlos möglich das der Hausherr über das Öffnen via PinCode informiert wird.
      Wenn ich einem Handwerker oder der Putzkraft einen PinCode zuteile, will ich schon informiert werden, wenn diese damit die Tür öffnen.

      Bezüglich der Baugröße: Im Vergleich zum Wettbewerb, dem NUKI PinPad ist es einfach viel zu groß. Und viele wohnen zur Miete in einem Mehrfamilienhaus. Dort wirkt das 8,5cm im Durchmesser große PinPad einfach unschön.

Leave a Response

Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung