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Review

Dyson Pure Hot+Cool 2018: verbesserter Luftreiniger mit Heizen und Kühlen im Test

by 25. März 2019
Postiv

reinigt, heizt und kühlt
schickes Design
hochwertige Verarbeitung
App-Steuerung + Fernbedienung
Zeitplanung
leise

Negativ

teuer
(noch) kein Alexa und Co

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung
Fazit

Der Dyson Pure Hot+Cool ist ein wirklich guter Luftreiniger, der auch heizt und ventiliert. Die Qualität ist auf gewohnt hohem Dyson-Niveau - der Preis aber leider auch.

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Mittlerweile ist es gut 2 Jahre her, dass euch Chris den Dyson Pure Hot+Cool Link vorgestellt hat. Der Luftreiniger mit Heiz- und Kühlfunktion beheizte und kühlte damals sein Arbeitszimmer. Vor wenigen Wochen ist mit dem Dyson Pure Hot+Cool 2018 ein Nachfolgemodell im Handel erschienen.

Das „Link“ im Namen ist zwar weggefallen, die Steuerung über die Dyson Link App ist aber dennoch weiter gegeben. Aber was gibt es genau für Unterschiede zwischen der alten und neuen Version? Genau das habe ich mir angeschaut. Die Ergebnisse und meine Eindrücke lest ihr im Test des Dyson Pure Hot+Cool 2018.

Der neue Dyson Pure Hot+Cool 2018

Beginnen wir doch mit den gravierenden Unterschieden zwischen dem von Chris im Jahr 2016 getesteten Modell und seinem Nachfolger. Zunächst war ich überrascht, in was für einem großen Karton das Gerät geliefert wird. Dieser misst fast einen Meter Länge. Das ist aber dann auf den zweiten Blick doch nicht so verwunderlich, denn das Gerät selbst ist bereits rund 78 cm hoch. Damit ist es im Vergleich zur Vorgängergeneration um rund 15 cm gewachsen.

Der Lieferumfang des Dyson Pure Hot+Cool.


Auch optisch hat sich einiges getan. Durch die veränderte Größe sind auch die Dimensionen etwas anders. Neben ein paar Details fällt vor allem das größere Display an der Front auf – eines der großen Neuerungen des Dyson Pure Hot+Cool 2018. Was dieses bringt, thematisiere ich weiter unten noch einmal ausführlicher.

Das Display fällt in der neuen Generation deutlich größer aus.


Neben den offensichtlichen Verbesserungen hat sich auch im Inneren einiges getan. Unter anderem wurde der HEPA-Filter verbessert, um noch mehr Schadstoffe aus der Luft zu reinigen. Ebenfalls von Vorteil ist, dass sich das Gerät nun nicht mehr nur um 180 Grad um die eigene Achse, sondern mit 350 Grad fast komplett im Kreis drehen kann.

Dies führt zusammen mit den verbesserten Luftauslässen – das Gerät arbeitet natürlich weiterhin komplett ohne sichtbare Rotorblätter – dass die beheizte bzw. ventilierte und gereinigte Luft noch besser und schneller im ganzen Raum verteilt wird. Es ist wirklich beeindruckend, wie schnell nach dem Einschalten mir bereits warme Luft aus dem Gerät entgegen bläst, wenn die Temperatureinstellungen entsprechend eingedreht sind.

Auch die Erkennung der Luftverschmutzung erfolgt sehr präzise und in Echtzeit. Eine direkt neben dem Gerät ausgepustete Kerze führte gleich mal zu einem Alarm auf dem Display (siehe Foto unten). Eine genaue Untersuchung über die Reinigungswirkung des Gerätes ist mir mangels Fachkunde sowie Messgeräten leider nicht möglich. Ob es eine Erleichterung für Allergiker, wohl eine der primären Zielgruppen des Dyson Pure Hot+Cool 2018, wirklich eine Erleichterung bringt, kann ich mangels Allergien (zum Glück) ebenfalls nicht wirklich beurteilen. Ich gehe nach meinen Eindrücken aber stark davon aus…

Eine ausgepustete Kerze und schon schlägt der Dyson Pure Hot+Cool Alarm.

Gut, aber auch ziemlich teuer

Alle die Neuerungen haben aber einen unangenehmen Nebeneffekt: Statt zuvor 599 Euro kostet die 2018er-Generation nun laut UVP noch einige Euro mehr. Ist bei dem ohnehin enormen Preis jetzt keine riesige Preissteigerung, aber zumindest eine Erwähnung wert. Bei Amazon gibt es das Gerät aber bereits wieder für die altbekannten 599 Euro. Dass der Dyson Pure Hot+Cool 2018 wahrlich kein Schnäppchen ist, hatte Chris damals ja bereits als einen von wenigen Kritikpunkten moniert.

Würde man sich einen billigen Ventilator, eine günstige Heizung und einen preiswerten Luftreiniger zulegen, wäre der Gesamtpreis sicherlich geringer. Aber die Qualität eben auch. Denn eines kann Dyson zweifelsohne: Technisch hochwertige Produkte mit einem ungewöhnlichen und schicken Design auf den Markt bringen. Das gilt auch für diesen Luftbehandler.

Die Inbetriebnahme ist einfach

Bevor sich der Dyson Pure Hot+Cool der 2018er Generation über die Luft in eurem Zuhause hermachen kann, müssen zunächst die beiden beiliegenden Aktivkohlefilter eingebaut werden. Das ist wirklich simpel. Links und rechts am „Körper“ des Gerätes findet ihr zwei Hebel, mit denen ihr die Abdeckung löst. Dann die passgenau gearbeiteten Filter in die Blenden legen und wieder anbauen – fertig! Ist etwas anders als beim Vorgänger, klappt aber auch hier tadellos.

Der Filtereinbau ist einfach.


Nachdem dann noch der Stecker in die Steckdose gewandert ist, kann der Dyson Pure Hot+Cool sofort benutzt werden. Verwendet hierfür einfach die beiliegende Fernbedienung, mit der ihr alle Funktionen steuern könnt. Hierzu zählen die Temperatur, die Stärke des Ventilators, die Luftausströmung-Richtung, die Rotation (in 4 Stufen), Timer sowie den Nachtmodus. Das klappt alles wunderbar.

Hier ist das größere und bessere Display eine große Hilfe und sinnvolle Verbesserung, da es ein gut sichtbares Feedback über die gewählten Einstellungen gibt. Änderungen werden weiterhin kurz eingeblendet, bevor dann wieder der „Standardscreen“ mit den gewählten Einstellungen sowie der Auswertung der Luftqualität der letzten Sekunden angezeigt wird.

Per App von überall steuern

Ebenfalls natürlich weiterhin möglich ist die Steuerung über die Dyson Link App, die es kostenlos für iOS und Android gibt. Nach einer kurzen Registrierung mit E-Mail, Name und Passwort könnt ihr euer Smartphone oder Tablet mit dem Dyson Pure Hot+Cool verbinden. Dies erfolgt via Bluetooth und klappte in meinem Selbstversuch tadellos und mit wenigen Schritten. Danach kommunizieren die beiden Geräte via WLAN.

Einmal eingerichtet könnt ihr über die Dyson Link App nicht nur das Gerät steuern. Zur Verfügung stehen euch die gleichen Optionen wie mit der Fernbedienung. Sondern ihr könnt eben auch auf die gesammelten Daten und Statistiken zugreifen, die zum Teil auch auf dem kleinen Display am Gerät selbst angezeigt werden. Hierzu zählen unter anderem die Auswertung der Belastung der Luft durch Schadstoffe wie Feinstaub und VOCs (flüchtige organische Verbindungen), die Luftfeuchtigkeit und der Temperaturverlauf. Zudem seht ihr auf den ersten Blick auf dem Startscreen der App, wie gut die Luft in eurem Zuhause und auch draußen vor der Tür (wenn Daten für eure Umgebung vorhanden sind) derzeit ist.

Auch eine kontinuierliche Überwachung ist möglich, selbst wenn das Gerät gerade nicht aktiv ist. Dann schaltet es sich automatisch ein, wenn bestimmte Grenzwerte überschritten sind. Zudem können auch Timer programmiert werden, um einen Raum zu bestimmten Zeiten mit dem Dyson Pure Hot+Cool 2018 zu heizen oder kühlen bzw. die enthaltene Luft zu reinigen.

Theoretisch versteht sich der Dyson Pure Hot+Cool auch mit Alexa. Einen eigenen Skill gibt es bereits. Zum Laufen gebracht habe ich die Sparchsteuerung aber nicht. Nach etwas Lesen habe ich herausgefunden, dass Alexa derzeit wohl nur in den USA von der Dyson Link App unterstützt wird. Wann es hierzulande der Fall sein wird, ist derzeit nicht bekannt. Auch sonst hätte es aus meiner Sicht gerne noch etwas „smarter“ sein dürfen. Die Fernsteuerung per App ist nett. Aber eine Anbindung an IFTTT sowie das eine oder andere Smart Home Gateway hätte mich wahrlich nicht gestört. Hier verschenkt Dyson meiner Meinung nach noch einiges an Potential.

Mein Fazit zum Dyson Pure Hot+Cool 2018

Letztendlich ist dies aber zusammen mit dem doch recht hohen Preis aber auch der einzige wirkliche Kritikpunkt, den ich am Dyson Pure Hot+Cool 2018 ausmachen kann. Bezüglich der gezeigten Leistung und der Qualität ist das Gerät über jeden Zweifel erhaben und hat mich absolut überzeugt. In Räumen ohne Heizung ist er Gold wert. Und auch im Kampf gegen Schadstoffe in der Luft (z. B. für Allergiker) lässt sich das Gerät nicht zweimal bitten.

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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

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