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Review

Eve Energy & Eve Button: HomeKit-Plug und -Schalter im Test

by 23. Oktober 2018
Postiv

gute Steckdose für HomeKit (Eve Energy)
kompakte Abmessungen (Eve Energy)
edle Optik (Eve Button)

Negativ

fummeliger Schalter (Eve Energy)
manchmal keine Reaktion (Eve Button)

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
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Preis-Leistung
Fazit

Eve Energy und Eve Button sind zwei solide HomeKit-Geräte, denen es nach meinen Praxiseindrücken an der einen oder anderen Stelle noch etwas am letzten Feinschliff fehlt.

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Steckdosen für Alexa und Google Assistant gibt es zahllose. Bei Siri und HomeKit sieht es schon etwas spartanischer aus. Kogeek und die Parce Plus fallen da spontan ein. Aber auch Eve, ehemals Elgato Eve, hat mit Eve Energy eine HomeKit-Steckdoe im Programm. Und genau die haben wir uns für euch genauer angeschaut – und zwar zusammen mit dem Eve Button, einem kleinen Schalter ebenfalls für HomeKit. Was taugt das Duo?

Einrichten des Eve Energy

Habt ihr euch die HomeKit-Steckdose Energy von Eve zugelegt, bekommt ihr einen mit 5,5 x 5,5 cm große und knapp 7,5 cm tiefe (über das gesamte Teil gemessen) relativ kompakte Steckdose mit max. 11 A / 2500 W Ausgangsleistung.

So schaut die Eve Energy aus der Nähe aus.


Nachdem ihr diese in eine Wandsteckdose gesteckt habt, könnt ihr sie über die Eve-App einrichten. Die Einrichtung erfolgt, wie bei allen Eve-Geräten für HomeKit. Zunächst führt ihr eine Suche nach neuen Geräten durch. Nachdem ihr einen Eintrag des Eve Energy in der Liste findet, tippt ihr diesen an. Es folgt der obligatorische Scan des HomeKit-Codes, der auf einer Seite der Steckdose aufgeklebt ist. Den einfach vor die Kamera halten und schon ist das Gerät verbunden. Dann noch einen Raum zuweisen sowie einen Namen und ein Symbol vergeben – fertig!

Die Funktionen der Eve Energy

Über die Eve-App habt ihr dann die üblichen Möglichkeiten, wie es bei smarten Steckdosen Standard ist. Das Ein- und Ausschalten per Button ist alternativ auch per Sprache über Siri und den von euch vergebenen Namen möglich. Manchmal braucht sie aber einen Moment, bis sie reagiert. Da habe ich schon schnellere Smart Plugs im Test gehabt…

Ist die Steckdose eingeschaltet, leuchtet ein kleines LED grün. Neben der Steuerung per Sprache über Siri oder per App (Eve oder Home) gibt es auch einen physischen Schalter. Dieser versteckt sich in dem kleinen LED. Zunächst habe ich diesen offen gestanden gar nicht bemerkt, so unscheinbar ist er. Zudem ist er auch noch ziemlich fummelig in der Bedienung, da er wirklich sehr klein ist. Das machen andere smarte Zwischenstecker offensichtlicher und besser, sind so leichter zu bedienen.

Übersicht der Anzeigen und Funktionen


Aber noch einmal zurück zur App-Steuerung: Dort seht ihr verschiedene Daten, z. B. den aktuellen und den Gesamtverbrauch. Zudem könnt ihr euch auch die Energiekosten anzeigen lassen. Voraussetzung ist natürlich, dass ihr die aktuellen Energiekosten (€/kWh) eingetragen habt. Dies ist unter „Einstellungen“ möglich. Alternativ ist die Verwendung natürlich auch über die Home-App von Apple möglich, wobei diese gewohnt nicht so viele Funktionen bietet wie dei Eve-App.

Und was kann der Eve Button so?

Der Eve Button ist ein sehr kompakter, weil nur 5,4 x 5,4 x 1,3 cm großer Schalter. Nachdem ihr ihn auf die gleiche Weise, wie ich oben für den Eve Energy beschrieben habe, zu eurem HomeKit-Netzwerk hinzugefügt habt, findet ihr auch diesen in der Eve-App.

Der Eve Button schaut edel aus.


Während der Einrichtung habt ihr dann die Möglichkeit, die drei Funktionen nach euren Wünschen zu belegen. Dies sind im Einzelnen „Einmal drücken“, „Zweimal drücken“ und „Lange drücken“. Wählt ihr eine der drei Optionen, wird euch eine Liste eurer bisher angelegten bzw. der verfügbaren Szenen angezeigt. Zudem könnt ihr eigene Szenen einrichten, z. B. mit einer Hue Lampe oder der Eve Energy. So könnt ihr diesen mit einem kurzen Klick einschalten und mit einem langen Klick wieder ausschalten.

Damit ist dann auch das Fehlen des Knopfes an der Eve Energy nicht mehr so schlimm. Allerdings ist dann eben noch ein Eve Button notwendig, was natürlich die Anschaffungskosten weiter steigen lässt. Zudem solltet ihr euch unbedingt einen festen Platz für den Button angewöhnen. Denn der ist so klein, dass er schnell mal verloren gehen bzw. verlegt werden kann.

Optisch sieht der Eve Button, der über eine Knopfbatterie mit Strom versorgt wird, wirklich edel aus mit seiner schwarzen Hochglanzoberfläche und dem Aluminium-Rahmen. Drückt ihr auf den Button, leuchtet eine kleine LED auf. Allerdings war die Reaktionszeit auch hier in meinem Test teilweise recht langsam, was aber wohl auch HomeKit-geschuldet ist. Zudem blieb gelegentlich die gewünschte Reaktion komplett aus?!?

Mein Fazit

Im Großen und Ganzen macht der Eve Energy Plug einen mehr als soliden Eindruck. Ein paar Kritikpunkte gibt es aber doch. Preislich liegt er mit knapp 50 Euro bei Amazon im Mittelfeld der HomeKit-Steckdosen. Dafür ist er angenehm kompakt.

Gleiches gilt für den Button, der edel ausschaut und sicherlich für den einen oder anderen Zweck seine Verwendung finden kann. Ich habe ihn z. B. unter meinem Couchtisch liegen, um mit ihm die Steckdose, an der eine Steckdosenleiste mit verschiedenen Geräten im Home-Entertainment-Bereich rund um meinen Fernseher angeschlossen sind, zu schalten. Ihn könnt ihr bei Interesse für gut 40 Euro bei Amazon erwerben. Aber auch hier gibt es leider den einen oder anderen Kritikpunkt, da das Teil in meinem Praxistest leider nicht zu 100 Prozent zuverlässig arbeiten wollte.

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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...
  • egal
    26. Oktober 2018 at 11:05

    Die Aussage das der Eve Energy keinen physicher Schalter hat stimmt nicht und sollte daher nicht als Negativmerkmal genannt werden. Anleitung lesen hilft manchmal. Einfach mal auf die LED(taste) drücken auf dem und „tada“ ein Schalter zum direkten an- und ausschalten.

    • Marcus
      26. Oktober 2018 at 11:17

      Tatsache, du hast recht. Den habe ich tatsächlich übersehen… Oups. Habe den Test daraufhin angepasst!

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