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Noch ein RaZberry Nutzer – Installation und erste Eindrücke

by AlphaX23. Oktober 2015

So bin ich auf´s Smart Home gekommen, warum ich Z-Way auf dem Raspberry Pi nutze und das sind meine ersten  Eindrücke.

Hallo erstmal siio-Leser/innen. Ich bin ein recht frischer RaZberry-Nutzer und werde demnächst einige meiner Erfahrungen mit euch teilen, denn ab sofort blogge ich hier als AlphaX2 auf siio. Heute wollte ich einfach mal von meinem Einstieg mit dem RaZberry und der Z-Way-Software berichten.

Demnächst werden auch Artikel zu einigen Geräten folgen, die bei mir im Einsatz sind. Außerdem soll es auch für die Programmier- und Skriptfreunde etwas geben, denn die RaZberry-API will ja schließlich genutzt werden.

Damit wäre auch schon ein Punkt für die Wahl des RaZberry angesprochen. Denn einer der großen Pluspunkte des RaZberry sehe ich darin, das mit den verschiedenen APIs so ziemlich alles denkbar ist, von einfachen Skripten bis zur komplett eigenen Smart-Home Nutzeroberfläche. Außerdem hatte ich bereits einen RaspberryPi 2 zu Hause, der einige Dienste wie ownCloud hostet. Weiterhin erscheint mir Z-Wave im Moment einer der sinnvollsten Standards im Markt auf die man setzen kann. Vor allem, weil ich keine Lust habe im Zweifel auf einen einzigen Anbieter und dessen proprietäre Lösung angewiesen zu sein. Zudem bot sich mit dem Preis des Moduls ein günstiger Einstieg ins intelligente Zuhause.

Installation und Software

Das RaZberry Modul ist ganz vereinfacht gesagt die Antenne, die nötig ist, damit der RaspberryPi Z-Wave Signale senden und empfangen kann. Dabei handelt es sich um eine kleine Platine, welche einfach auf die Erweiterungs-Pins gesteckt wird und den Raspberry entsprechend um eine Z-Wave Schnittstelle erweitert. In Verbindung mit der passenden Software „Z-Way„, wird er so zur Smart-Home Zentrale für Z-Wave Geräte. Die Größe des Moduls lässt einen Einsatz in den gängigen Gehäusen zu, einzig auf andere Steckkarten und Erweiterungen muss möglicherweise verzichtet werden.

Bild © crissxcross

Rasperry PI – oben rechts das aufgesteckte Z-Wave Modul
Bild © crissxcross

Das Modul wird lediglich aufgesteckt, die Software dann über einen Konsolen-Befehl installiert. Für Raspberry-Nutzer garantiert keine Herausforderung, aber mit etwas Zeit und Muse für jeden zu bewältigen. Etwas schade ist jedoch, dass die Software nicht als normales Linux-Paket daher kommt, stattdessen wird die Installation der Software wird über ein Bash-Script realisiert, dabei werden auch Sachen am Paketmanager vorbei installiert, was weder ideal noch nötig wäre. Auf Wunsch gibt es auch ein Raspbian-Image mit vorinstallierter Z-Way Software.

Die Installation hat Daniel hier auf siio in seinem Blog Beitrag: Razberry: Verwandle dein Raspberry Pi in eine Z-Wave Smart Home Zentrale, Schritt für Schritt beschrieben.

Wer möchte kann über die Z-Way Software einen Online-Zugriff einrichten, womit DynDNS, Port-Weiterleitungen und ähnliche technische Dinge entfallen und ein Zugriff von außen möglich ist – ein Muss ist das indes nicht. Auch kommt das RaZberry ohne Online-Konto und persönliche Daten aus. Gesteuert wird das ganze über eine Weboberfläche, oder passende Apps. Die sind übrigens für Android und iOS verfügbar, welche aber zum Teil auch nur die Weboberfläche nutzen.

Allerdings haben auch Nutzer von Windows Phone, oder anderen Plattformen die Chance das kluge Haus zu steuern – die Weboberfläche passt sich im Browser sehr gut den Geräten an und funktioniert damit auch auf dem kleinen Smartphone-Display recht gut. Auf dieser Oberfläche, welche in eine einfachere Alltags (SmartHome UI) – und eine Experten-Ansicht (Expert UI) getrennt wird, können nicht nur Sensor-Werte ausgelesen, oder Schalter betätigt werden, sondern auch einfache (z.B. Bewegung → Licht an) sowie komplexere Szenen und Schaltungen lassen sich dort einrichten.

Zur Vereinfachung und Erweiterung der Möglichkeiten gibt es zudem verschiedene „Apps“ und Plugins, die sich über die Oberfläche nutzen lassen. Wer sich jetzt denkt: „hey die Oberfläche kommt mir bekannt vor!“ – der irrt nicht. Z-Way läuft auch auf der WD NAS. Dort fungiert ein USB Dongle als „Z-Wave Antenne“. Kevin hatte vor kurzem hier darüber berichtet.  Einen guten Eindruck von der Z-Way Oberfläche vermittelt dieses Video:

[youtube url=“http://www.youtube.com/watch?v=DonM5uzgbD8″ rel=“0″ showsearch=“0″ showinfo=“0″]

Dennoch: die Oberfläche könnte oft bequemer und intuitiver sein und wirklich komplett und fertig ist sie ebenso wenig – z.B. fehlt momentan noch die Möglichkeit einen Heizplan für Thermostate zu erstellen. Auch das Erstellen von Regeln und Szenen geht bei anderen Herstellern deutlich leichter von der Hand, z.B. via Drag and Drop. Hier ist noch einige Luft nach oben, gerade im Vergleich zu den größeren Herstellern, wie Devolo, oder Fibaro.

Absolut positiv darf jedoch erwähnt werden, dass die Entwickler wirklich aktiv sind und teils täglich neue Testversionen der Software bereitstellen, die neue Funktionen mitbringen sowie Fehler korrigieren. Ich nutze übrigens aktuell Version 2.1.2-rc2. Auch im offiziellen Forum wird Feedback aufgenommen und berücksichtigt. Notfalls setzen sich Entwickler sogar via Mail mit dir in Verbindung, ebenso werden Code-Beiträge via GitHub in das Projekt aufgenommen.

Wenn du Probleme, Ideen oder Ideen zu Z-Way hast, kannst du diese auch gern in unserem deutschsprachigen siio Forum posten.

Erste Schritte zum Smart-Home

Das RaZberry als Controller fühlt sich natürlich etwas einsam, daher hatte ich auch ein paar Sensor/Aktor-Spielzeuge besorgt, genauer zwei einfache DüWi Zwischenstecker und ein Multisensor (magisches Auge) von Fibaro.

Das schlichte Schalten von Lampen über die DüWi Stecker ist natürlich eine der einfachsten Formen der Automatisierung und musste direkt mal ausprobiert werden. Hier einfach auf dem Tablet mit einem einfachen Tippen die Lampe erleuchten zu lassen, wirkt im ersten Moment fast magisch und man fühlt sich verdammt cool. Tatsächlich habe ich die Zwischenstecker jetzt sehr pragmatisch im Einsatz: so z.B. wenn zwar eigentlich eine Lampe vorhanden ist, sich diese aber immer etwas schlecht erreichen lässt.

So ist im Wohnzimmer ein Deckenfluter, der ein wirklich tolles Licht wirft und für eine sehr angenehme Beleuchtung sorgt, trotzdem bleibt er oft aus, da der Schalter schlecht zu erreichen ist. Warum? In der Ecke, mit einer Pflanze, der Schalter irgendwo am Boden und so – wer kennt’s nicht. Mittlerweile nutze ich auch einige Zwischenstecker in der Küche, um die Kaffeemaschine zeitgesteuert anzuwerfen, oder um Toaster und andere Geräte vom Netz nehmen zu können/checken zu können, dass sie aus sind.

Endlich mal die API testen!

Ein anderes, klassisches Szenario habe ich dann noch im Bad ausprobiert, dort jedoch mit einem selbst geschriebenem Stück Software (endlich mal die API testen!). Meine Sprache der Wahl ist Python, da diese direkt auf dem Pi läuft und wegen der schnellen, einfachen Handhabung einfach super ist.

Theoretisch kann aber jede Sprache genutzt werden, die mit HTTP-Requests umgehen kann; also z.B. auch JavaScript, Java oder gar C++. JavaScript ist im Bezug auf Z-Way sogar doppelt geeignet, weil es auch direkt in der Z-Way-Oberfläche nutzbar ist.

API Beispiel Z-Way

API Beispiel Z-Way

Mein Script wurde täglich 21 Uhr gestartet und lief bis Morgens 8 Uhr, was im Raspberry über Cron geregelt wurde. Das Script hat dann die verschiedenen Stati des Fibaro-Sensors und des DüWi-Steckers im Bad über die Z-Way API abgefragt und dabei verschiedene ausgelesene Werte, wie die Helligkeit des Fibaro Auges, genutzt. Nach dem Auslesen der Werte wurde entschieden was getan werden soll. Damit das Licht überhaupt anging, mussten folgende drei Bedingungen erfüllt sein:

  1. Es muss eine Bewegung registriert worden sein
  2. Die Lampe muss noch aus sein, sonst braucht sie ja nicht eingeschaltet werden
  3. Die Helligkeit muss unter 100 Lux liegen, sonst ist noch genügend zu sehen

Das Skript lief in einer endlos Schleife, um auch keine Bewegung zu verpassen. Eine Bindung an eine Veränderung wäre aber auch möglich, damit das Script nur aktiv wird, wenn der Sensor eine Bewegung erkennt.

Jedenfalls: Sollte die Prüfung positiv ausfallen, wurde das Licht eingeschaltet. Da ja nicht alles und jeder im Bad gleich lange braucht, wurde das Licht nicht automatisiert ausgeschaltet, sondern blieb zunächst einfach an. Wenn das Bad später wieder verlassen wurde, konnte das Licht direkt über den Taster am DüWi-Zwischenstecker gelöscht werden. Mit ein wenig Tuning im Skript konnte das Licht aber auch automatisiert ausgehen.

Das soll es für den Anfang erstmal gewesen sein. Was interessiert euch eigentlich noch? Ihr wollt das Skript sehen/erklärt bekommen? Lieber ein paar weitere Infos über das RaZberry-Modul, oder die Z-Way Software? Lasst es mich wissen und berichtet auch gern von eigenen Erfahrungen. -> Dafür gibts da unten die Kommentarfunktion ;-)

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22 Comments
  • Niclas K
    3. Oktober 2015 at 11:19

    Hi,
    super Text. Gerne mehr.
    Ich werde wohl auch dieses Jahr noch mit Razperry anfangen mit eigenem GUI und dem Pi Touch Display

  • Chris679
    3. Oktober 2015 at 11:59

    Hi, ich bin ebenfalls Nutzer eines pis mit Razberry und freu mich immer, wenn ich etwas Neues darüber hier auf siio lesen kann…Da ich mich mit programmieren nicht so auskenne, bin ich auch froh, wenn jemand anderes sein Wissen mit mir teilt Die Szene wie du sie beschrieben hast, habe ich für die Küchre auf etwas andere Weise erstellt…ich habe es mit einer wenn-dann App direkt auf der Web Oberfläche erstellt und das Feintuning dann in den Einstellungen des motionsensors vorgenommen…Leider bekomme ich es nicht hin, dass der Sensor kleine Bewegungen erkennt…zum Beispiel geht bei mir das Licht aus, wenn ich ruhig da stehe und Gemüse oder etwas ähnliches schneide…Auch ist es manchmal so, dass wenn ich in der Küche bin und das Licht ausgeht, es trotz Bewegung nicht erneut angeht. Und das obwohl es in den Einstellungen so eingestellt ist. Hast du da ähnliche Erfahrungen? mit freundlichen Grüßen Chris

    • crissxcross
      3. Oktober 2015 at 13:36

      ola, ich bin kein RaZberry Nutzer, ich verwende die HC2 aber… wir haben wohl alle die gleichen Sorgen :-)
      Also zu 1) das dass Licht ausgeht wenn du ruhig da stehst, das kannst du nicht über den Motion ändern. Ich mache es an anderen Dingen fest, das ich im Raum bin. Im Wohnzimmer am TV, wenn dieser eingeschalten ist, dann geht das Licht nicht aus.
      Aber hier villeicht mal Parameter 3 verändern (desto geringer desto sensibler)

      zu 2) das dass Licht trotz wiederholter Bewegung nicht angeht liegt wiederum am Motion Sensor. Dieser hat ein Zeitfenster in welchem er „Blind“ ist. Das kannst du im Parameter 4 korrigieren.

  • dk00000
    3. Oktober 2015 at 13:43

    Ich finde die Z-Way GUI nicht sonderlich benutzerfreundlich. Nutze stattdessen Pimatic, damit eröffnen sich auch weitere zahlreiche Möglichkeiten. Einfach mal selbst unter pimatic.org reinschauen. Für fast alles gibts inzwischen ein Plugin.

    • crissxcross
      3. Oktober 2015 at 13:59

      danke für den Tipp. Hab gerade mal hier auf die demo geschaut http://demo.pimatic.org/
      Von der Oberfläche ist diese in der Struktur der WebUi von Z-Way sehr ähnlich. Z-Way ist massiv bunt und verwirrt daher etwas. Was müsste deiner Meinung nach an Z-Way geändert werden, damit es Benutzerfreundlicher ist bzw. an pimatic herankommt?

      • 5. Oktober 2015 at 9:51

        Es hat sich ja mit dem neuen Release schon einiges getan. Trotzdem finde ich es sehr verschachtelt, die relevanten Informationen sind viel zu klein dargestellt (Bezeichnung und Bild sind recht groß, z.B. der Messwert o.ä. zu klein) zudem benötige ich einfach mehr Klicks um das gleiche Ergebnis zu erreichen wie in Pimatic (z.B. wenn ich meinen Rolladen nicht nur Auf oder Ab sondern per Schieberegler individuell fahren möchte). Die Frage wäre eher – was müsste Z-Way mitbringen, damit Leute wie ich wieder zurückwechseln. Eine Antwort darauf habe ich nicht.
        Ich denke, dass Leute mit weniger technischem Interesse eher Z-Way benutzen werden und Leute mit dem Hang zu DIY (sowohl HW als auch SW) eher zu pimatic tendieren.
        Mal eine andere Frage – wie sicher ist denn der remote Login? Diverse Security-Tests wurden ja hier schon durchgeführt. Ich denke z-Way könnte man sich da auch mal ansehen!

      • Raimund
        6. Oktober 2015 at 23:30

        Auf die Frage würde ich gerne Antworten:
        – Verlinken von Apps auf der Home-Seite (ich habe ein zeitgesteuertes Profil „Wecker“, welches ich häufig verändere. Der Weg dort hin ist sehr weit)
        – Direktes Starten der Home-Seite anstelle der Übersichtsseite. (erstere konfiguriere ich nach eigenen Wünschen, da ist es schade, dass ich zum Start zunächst einmal klicken muss)
        – Auswahl der Apps (Erst mit Öffnen der App erscheint meist eine Beschreibung, hier sucht man lange)
        – Widget zur App analog Home-Seite (Andoid)
        – Sortierung / Clusterung von Apps. (gerade wenn ich Regeln verschachteln muss, weil zB ein Sensor-Status als Schalter fungieren soll, wird es schnell unübersichtlich)
        – Individuelles Anordnen von Elementen (Siehe Pimatic) schafft zusätzlich Übersicht.

  • Dennis
    3. Oktober 2015 at 17:01

    Moin Moin,

    ich habe auch nen Raspi 2 als HomeServer (Für unbedarfte User ist hier immer die Zeitschrift c’t empfehlenswert, viele Bastelbeiträge), hierüber laufen aktuell Downloads sowie der Logitech MediaServer für andere Raspis, die per SqueezeLite eine SqueezeBox emulieren – Musik im ganzen Raum, schön. :-)
    Mir fehlt aktuell noch etwas der Mehrwert bei moderatem Geldeinsatz. 40€ für einen Lichtschalter ist schon mal ne Hausnummer.
    Wenn man damit das ganze Haus ausstatten will (15 Lichtschalter aktuell, vermutlich 10 schaltbare Steckdosen oben drauf), wird man ganz schnell arm.
    Sicherlich, wenns irgendwann massentauglich wird (was Devolo anscheinend gar nicht so verkehrt macht), sieht das auch wieder anders aus, LEDs sind ja auch in den letzten 2 Jahren massiv im Preis gesunken.
    Naja, soviel zu mir.

    Grundsätzlich habe ich mal eine Frage: Bei vielen Smart Home Videos fällt auf, dass eine meines Erachtens nach sehr lange Verzögerung zwischen Aktion und Reaktion (Bewegung und Licht an) besteht.
    Ist das bei euch auch so? Wäre für mich aktuell noch ein NoGo, für 2-3 Sekunden im dunklen Raum zu stehen, bis das Licht an ist..
    Ist das unter den verschiedenen Smart Home Systemen unterschiedlich?

    • boomx
      3. Oktober 2015 at 17:40

      Hi,

      Danke für deinen Beitrag. Bei deinem Beispiel dauert es mit dem HC2 weniger als 1 Sekunde bis das Licht angeht. Kann man so sehr gut nutzen.

      Gruss

    • crissxcross
      3. Oktober 2015 at 18:00

      die Verzögerung ist von verschiedenen Dingen abhängig.
      – Funksystem. – Ich verwende Z-Wave und hatte vorher Homematic. Bei beiden keinerlei Verzögerung
      – Störungen im Feld: Wenn das Signal nicht beim esten Versuch ankommt, senden (je nach Funksystem) die Controller das Signal erneut. Dann kommt es zu Verzögerungen. Bei Systemen wie 433Mhz (nicht bidirektional) gibt es keine Rückmeldung ob das Signal angekommen ist. Da würde das Licht einfach nicht angehen wenn das Signal aufgrund von Störungen ect nicht angekommen ist
      – Cloud. Wenn das System vollständig Cloudbasiert ist, kommt es definitv zu verzögerungen, da die Signale in einem Rechenzentrum verarbeitet werden, dann via Internet an das Gateway gesendet und dieses dann erst via Funk das Commando an die Lampe schickt.

      Aktuell teste ich das Schwaiger Gateway. Ist zwar Cloudbasiert aber die Commandos werden im Gateway verarbeitet. Hier merskt du keinerlei Verzögerung. Gleiches kann ich auch vom Devolo System sagen sowie WD / Z-Way und wie boomx schon sage auch beim HC2 keinerlei Verzögerung , ausser wenn es Störungen im Feld gibt,wie ich oben beschrieben habe.

      • Dennis
        3. Oktober 2015 at 18:04

        Danke für die Info :-)
        Mich wunderte es schon länger, dass man in den Demo Videos (auch in dem hier im Beitrag) eine merkbare Verzögerung hat.

        • crissxcross
          3. Oktober 2015 at 20:16

          im Video läuft es ja flüssig. Lampe via App geschalten usw.
          Einzig der Wandschalter und die Lampe am Bett – da ist folgendes passiert: die Geräte wurde angelernt und noch weitere.
          Für das Video wurde die NAS + Schalter + Licht an eine andere Position gebracht. Damit stimmt das Routing nicht mehr da einige Komponenten fehlen, nicht mehr erreichbar sind ect.
          Hier hätte man eine Netzwerk Reorganisation machen müssen. Ist aber nicht passiert. Daher wird das Signal über die 1. Route gesendet. Wenn es keine Antwort vom Empfänger gibt wird es noch 2x versucht, danach wird eine alternative Route gewählt. Daher die Verzögerung im Video.

    • AlphaX2
      AlphaX2
      3. Oktober 2015 at 23:17

      Die Kostenfrage ist sicherlich ein Punkt, aber hier muss man glaube ich zwei Sachen sehen:

      1. Smart-Home ist ein Thema das gerade im Kommen ist und wie du schon sagst je mehr Lösungen und Hersteller um die Kunden werben, desto eher wird sich da auch preislich etwas tun (müssen).

      2. Merke ich im Moment, dass der reale Bedarf bei mir weniger ist, als zunächst angenommen. Klar kann man jede Steckdose im Haus mit einem Zwischenstecker ausstatten, aber in einigen Fällen bringt es keinen echten Vorteil – dann spar ich mir die eben. Auch muss es nicht immer mit Strommessfunktion, oder Dimmer sein.

      Wegen den Verzögerungen: Bisher schaltet es ohne wirkliche Verzögerung, also alles unter 1/2s würde ich gefühlt sagen, ganz wie den Schalter klicken ist es manchmal nicht. Aber wirklich merkliche Verzögerungen wüsste ich nur von D-Link (nur gehört und wohl arg lang) und selbst erlebt habe ich es auch schon mit Eve Energy Zwischensteckern, also Apple HomeKit – vor allem wenn man genug Störquellen und/oder schlechten Empfang hat mit Bluetooth/WLAN.

      AlphaX2

  • Chris679
    3. Oktober 2015 at 23:00

    @chrissxcross es ist bereits keinerlei Blindzeit eingestellt, das ist ja das was mich verwirrt

  • Karl
    4. Oktober 2015 at 11:09

    @chris679Mitunter ist ein Schalter ganz nützlich, zB auch in Kombination mit einem Bewegungssensor:Gehe ich kurz in den Raum geht das Licht automatisch an, bleibe ich länger dort, betätige ich den Schalter.

  • Karl
    4. Oktober 2015 at 11:20

    Sehr interessanter Artikel – Danke!Was mir definitiv noch am Markt fehlt, ist eine bezahlbare Lösung die mehrere Standards unterstützt und die Programmierung durch einfachste Oberflächen auf Android und iOS realisiert. So einfach das jeder ohne technische Kenntnisse das machen kann und damit man bei Ausfall einfach ein neues Gerät kauft, die „Programmierung“ per App neu drauf kopiert und fertig. Als Standards sollten unterstützt werden:EnOcean, Z-Wave, ZigBee Light (HUE).Ich könnte mir leicht was basteln, aber was ist bei Hausverkauf, oder wenn ich nicht mehr im Haus bin, aus welchem Grund auch immer.Ist Homee die Lösung? Für mich geht es dort nicht schnell genug vorwärts.

    • crissxcross
      5. Oktober 2015 at 15:47

      jo Karl – genau das wünschen sich alle :-) dann hätten wir den Massenmarkt wenn das so einfach wäre.
      Meine Meinung dazu ist: Ich glaube nicht das man 3,4,5 oder mehr Standars in einem Gateway braucht. Ein Standard und den richtig. EnOcen hat seine Vorteile des batterielosen betriebs verloren. Um es in Sicherheitsrelevanten Bereichen einsetzen zu könne, benötigt man einen Rückkanal. Dafür reicht die autark gewonnene Energie meist nicht aus, daher haben EnOcean Geräte inzwischen teilweise auch Batterien. Ich sehen dessen Vorteil mehr in der Gebäudeautomatisierung. Also Schulen, Büros ect. Hier amortisiert sich der hohe Preis schneller.
      Ein weiterer Nachteil bei mehreren Funksystemen in einem Gateway: Vorteile wie Meshnetzwerke kannst du nicht nutzen, wenn der User alles Mixt, denn Meshnetworking funktioniert nur innerhalb des Funkstandards. Ausserdem sollte man immer im Kopf behalten, das man das System möglichst autarkt aufbaut. Am besten Geräte Direktverknüpfungen erstellen. Ich hab keine Lust wenn das Gateway ausfällt, das es kalt und dunkel ist in der Wohnung. Auch Geräteverknüpfungen gehen nur im gemeinsamen Funkstandard. Ich denke das Z-Wave ein großes Ökosystem hat um alles abzudecken.

      Das mit den einfachen Szenen erstellen. Nun, kleine Gimmiks wie: Licht an wenn Tür auf oder Heizung zu wenn Fenster auf. Okay das sollte via Wizard wirklich sehr einfach gehen. Da sind Homee, Devolo und Fibaro mit seinen Magic Scenes auf dem richtigen Weg. Aber eine voll umfängliche Hausautomatisierung – wo du bisher auf KNX Basis 40tausend Euro und mehr bezahlt hat. Wo wegen einem einfachen Lichtschalter umprogrammieren jemand kam, das wirst du nicht mel eben so mit einer Android App revolutionieren.
      Meine Meinung hier ist: Jede Wohnung, jedes Haus ist individuell und die Wünsche jedes einzelnen sind unterschiedlich. Das kannst du nicht in Standard A B C Regeln pressen und via Wirzard abfragen. Hierfür wirst du immer den Smart Home Integrator brauchen – oder du investierst viel Zeit, beließt dich in Magazinen und Blogs wie siio und bastelst selber.

  • Noel
    15. November 2015 at 20:13

    Moin,
    ein sehr interessanter Artikel. Alledings ergeben sich bei mir Fragen zur API. Gibt es eine Möglicheit eine RS232 Schnitstelle zu nutzen um z. B. einen Beamer zu steuren? Bzw. über TCP/IP Socket Befehle zu senden? Kann anstatt das RazBerry Modul auch ein USB Z-Wave Stick Verwendet werden, oder gibt es dadurch Nachteile?
    Gruß Noel

  • Stefan
    30. Oktober 2016 at 14:24

    Hey, da du scheinbar Erfahrung mit dem Thema RaZberry Modul gemacht hast, kannst du mir vielleicht helfen. Versuche jetzt schon einige Zeit, das Daughter Board (allerdings schon die Version 2) unter OpenHAB zum Laufen zu bekommen, jedoch leider ohne Erfolg. Ich habe als Hardware den Pi3. Vielleicht könntest du helfen und ein Tutorial schreiben, dass Problem schein noch nicht gelöst zu sein. Vielen Dank schonmal vorab!

    • AlphaX2
      AlphaX2
      31. Oktober 2016 at 14:00

      Hallo Stefan,

      leider fehlt mir dazu quasi alles! Zunächst habe ich immer noch meinen Pi2 und das RaZBerry-Board 1 und mit OpenHab habe ich noch nie etwas gemacht. Ich nutze immer noch ZWay.

      Sollte ich irgendwann die Zeit aufbringen können, werde ich mir OpenHab mal ansehen. Dann könnte ich auf jeden Fall auch ein Tutorial dazu schreiben oder würde dir eine Rückmeldung geben. Solltest du es schaffen, kannst du sicherlich auch etwas schreiben, dann lässt es sich vielleicht für Siio verwenden?

      P.S. schon im Forum probiert – vielleicht kann dort jemand helfen?

      Gabriel.

  • Guido
    19. März 2017 at 21:59

    Danke für die Infos.
    Kann die App Push-Meldungen aufs Handy schicken oder wird IFTTT unterstützt?

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