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Review

Philips Hue Play Lightbar im Test: Was taugen die kleinen Leuchtstäbe?

by 2. Dezember 2018
Postiv

vielseitig einsetzbar
gewohnter Hue-Komfort

Negativ

recht teuer
nicht so elegant wie die Signe
am TV und PC noch Luft nach oben

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung
Fazit

Die Philips Hue Play Lightbar ist vielseitig einsetzbar. In ihrem Kerngebiet sehe ich aber noch viel Luft nach oben.

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Es ist einige Wochen her, dass Philips für sein smartes Lichtsystem Hue die Philips Hue Play Lightbar vorgestellt und in den Handel gebracht hat. Ich hatte nun Gelegenheit, mir die kleinen Leuchtstäbe genauer anzuschauen. Was taugen sie und wofür lassen sich die Philips Hue Play Lightbars einsetzen?

Verschiedene Aufstellungsmöglichkeiten

Beginnen wir mit dem Lieferumfang, den ihr im Karton findet. Vertrieben wird die Philips Hue Play Lightbar im Zweierpack (also zwei Leuchtstäbe) für rund 130 Euro UVP, z. B. bei Amazon. Zusätzlich könnt ihr einzelne Erweiterungen für rund 60 Euro pro Stück erwerben. In dem beim Set beiliegenden Netzteil können bis zu drei Lightbars mit dem daran fest montierten und gut 1,3 m langen Kabel angeschlossen werden.

Ein Überblick über den Lieferumfang.


Zudem ist noch einiges an Zubehör zum Montieren der auf der Rückseite leicht schrägen (siehe Bild unten) Leuchtstäbe dabei. Dies sind ein Ständer zum horizontalen oder vertikalen Aufstellen der Leuchten (werden daran festgeschraubt) sowie eine Scheibe, um sie an glatte Oberflächen (z. B. die Rückseite des Fernsehers) mit den beiliegenden runden Klebestreifen zu fixieren. Somit ist bereits ein großes Spektrum am Aufstellungsmöglichkeiten abgedeckt, wobei ihr die Play Lightbars theoretisch auch einfach auf die Seite oder die Rückseite legen könnt, um auf diese Weise etwas anzustrahlen (z. B. eine Wand).

So sieht die Play Lightbar von hinten aus.

Sinn und Zweck

Primär wurden die Philips Hue Play Lightbar für die Montage links und rechts am Fernseher oder Monitor oder danebenstehend promotet (siehe Promo-Bild von Philips weiter unten). Allerdings machen die Teile meiner Meinung nach im Zusammenspiel mit einem Fernseher nur bedingt Sinn. Denn sie können zum einen nur einfarbig zur Zeit leuchten und Philips Hue Play steckt auch noch sehr in den Kinderschuhen. Somit können sie zwar den Bereich hinter eurem TV-Gerät beleuchten, aber wirkliche Vorteile beim Fernsehgucken selbst bringen sie derzeit aus meiner Sicht noch nicht so sehr. Da ist eher ein Ambilight-Fernseher oder die Selbstbau-Alternative von DreamScreen empfehlenswert. Am Computer mag es im Zusammenspiel mit Hue Sync mehr Sinn ergeben, dann aber wohl eher für Gamer oder das Videos schauen, was ich persönlich beides eher am Smart TV samt Konsole mache.

So stellt sich Philips den Einsatz der Hue Play Lightbar vor. (Quelle Philips Hue)


Bleibt die Frage, wofür man die Philips Hue Play Lightbar einsetzen kann. Ich sehe sie nach aktuellem Stand der Dinge eher als indirekte Beleuchtung, so wie es auch bei der Philips Hue Signe der Fall ist. Allerdings ist sie zwar deutlich kleiner, aber doch etwas klobiger und bei weitem nicht so elegant wie die Signe. Ihre Maße: ca. 25 cm lang, 3,5 cm hoch und 4,5 cm breit. Ich kann ich sie mir aber z. B. gut in einem Regal oder auf einem Schrank liegend vorstellen, wenn davor z. B. Bücher oder ähnliches stehen. So kann eine Wand beleuchtet werden, ohne dass ihr die schlichten, aber doch recht klobigen Lampen seht. In diesem Bereich gibt es sicherlich noch viele weitere Möglichkeiten, um die recht kompakten Leuchten unterzurbingen und einzusetzen.

Gewohnte Einrichtung

Natürlich kann auch die Philips Hue Play Lightbar in den von Philips Hue gewohnten 16 Millionen Farben leuchten und nach belieben gedimmt werden. Maximal leuchtet sie mit einer Helligkeit von 530 lm. Erhältlich ist die Lightbar übrigens in den Farben Schwarz und Weiß, wobei sie immer aus Kunststoff gefertigt ist, das aber durchaus einen einigermaßen wertigen Eindruck macht. Mir liegt, wie ihr an den Bildern sehen könnt, die weiße Variante vor.

Gewohnt einfache Einrichtung und Bedienung über die Hue App.


Die Einrichtung ist gewohnt einfach und erfolgt über die Hue App. Schließt das Netzteil einfach an den Strom an, dann die beiden Play Lightbars an das Netzteil. Unter „Einstellungen“ und dann „Lampeneinstellungen“ findet die App sie dann binnen Sekunden – schon ist sie in der Hue App verwaltbar. Das ist so einfach, dass ich dazu gar nicht mehr Worte verlieren möchte. Im Notfall hilft ein Blick in die beiliegende Anleitung.

Mein Fazit zur Philips Hue Play Lightbar

Hmmm, ein Fazit zu finden ist gar nicht so einfach. Positiv ist auf jeden Fall, dass die Play Lightbar sehr vielseitig einsetzbar ist. Im von Philips Hue eigentlich vorgesehenen Verwendungszweck im Bereich synchrone und dynamische Beleuchtung zum TV und Computerbildschirm, sehe ich durchaus noch Luft nach oben. Da fände ich sie eher als statisches Hintergrundlicht sinnig, wenn ihr so etwas haben möchtet.

Als indirekte Beleuchtung von Schränken, Wänden und Co kann ich sie mir persönlich besser vorstellen, wobei ihr da etwas das Design im Weg steht. Letztendlich muss jeder von euch selbst entscheiden, wofür die Play Lightbar zum Einsatz kommt. Durch ihre relativ kompakten Abmessungen lässt sie sich sicherlich an der einen oder anderen Stelle recht gut verstecken und einsetzen.

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Marcus
Der Neue im Team. Als begeisterter "Smart-Homer" habe ich große Freude daran, immer neue Technologien kennenzulernen und in mein tägliches Leben zu integrieren - aber nur da, wo es Sinn macht...

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