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Smart Home Hub: homey ab sofort mit Alexa Smart Home-Skill

by tobias21. Januar 2018

Die smarte Kugel aus dem Hause Athom, liebevoll auf den Namen „homey“ getauft, verfügt jetzt auch ganz offiziell über einen eigenen Smart Home Alexa-Skill. So soll die Steuerung eures schlauen Zuhauses noch einfacher werden.

Amazon Alexa-Skill für den homey

Die Steuerung des Smart Home ohne Sprachassistenten ist ja schon länger kaum noch vorstellbar. So ist es auch kein Zufall, dass der homey den Google Assistant, aber auch den Facebook Messenger bereits auf der Feature-Liste hatte. Nun kommt mit dem Alexa-Skill auch die Sprachassistenten Marke Amazon hinzu. Einen kleinen homey-Test findet ihr übrigens auch hier: Ein Gateway für fast alle Fälle.

Seit dieser Woche ist der homey-Skill offiziell verfügbar. Da es sich hier um einen echten Smart Home-Skill handelt, sind Standardspracheingaben wie „Alexa, sag homey, alle Lichter ausschalten!“ nicht länger von Nöten. Ein einfaches „Alexa, schalte alle Lichter aus!“ reicht künftig völlig aus, um euer Zuhause dunkel zu schalten. Hierbei spielt es keine Rolle, ob die angeschlossenen Geräte bereits selbst über Alexa-Integration verfügen oder nicht. Das gilt natürlich für Z-Wave-Geräte ebenso wie für ZigBee, WLAN, Infrarot usw.

homey mit Amazon Alexa SprachsteuerungAber: die Steuerung via Alexa ist derzeit auf Leuchten, Thermostate sowie Zwischenstecker limitiert. Dies läge nicht am homey, sondern an Amazons Smart Home Skill-Bestimmungen, heißt es offiziell. Sobald diese Beschränkungen aufgehoben seien, soll sich dies auch im homey-Skill bemerkbar machen. In der Pressemitteilung heißt es darüber hinaus, dass es auch der allgemeine homey-Alexa-Skill noch zum Download bereitstünde, konnte ihn aber selbst nicht finden.

Der homey Smart Home-Skill ist ab sofort auf deutsch und englisch verfügbar und kann wie gehabt bei Amazon heruntergeladen und aktiviert werden.

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tobias
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Tobias schreibt die News auf siio.de, ist Buchautor in Sachen Smart Home und fährt privat einen ziemlich wilden Gerätemix - Hallo aus Berlin.
  • Bernd
    22. Januar 2018 at 9:37

    Hallo Tobias,du bist wohl der erste Deutsche der was über Homey blogt, ich habe Homey seit Beginn an und freue mich über Artikel darüber. Der Alexa Skill ist ein kleiner Meilenstein, obwohl Athom gesagt hat das sie die deutsche Sprachsteuerung integrieren wollen ist da ja leider wenig passiert,abgesehen vom Sprachsteuerungsteil ist Homey schon mächtig, um einiges sympatischer als Fibaro HC oder Zipato.

    Die Sache mit Flows anlegen wird bestimmt auch noch besser werden.
    Leider schöpfe ich nicht das ganze Potential aus. Ich habe ne Hemmschwelle meine Hue Lampen umzuziehen, da man ja irgendwann ja mal Updates auf die Lampen spielen möchte und ich da keine Lust drauf habe alles zu resetten etc. Homey bietet das was eigentlich Samsung Smartthings einen bieten kann, es ist einfach herrlich 10 € Bewegungsmelder von Xiaomi einzubinden, die Teile sind total cool für die Größe.So genug gebrubbelt freu mich auf mehr Artikel von homey. Danke!

  • Chris679
    22. Januar 2018 at 17:43

    Mit der HomeKit oder auch mit der Homeykit App (im Athom AppStore) kann man auch Siri so ziemlich alle Geräte steuern lassen😊

  • Undertaker
    6. Februar 2018 at 14:03

    Ich denke es gibt mehr deutsche Homey Nutzer als vermutet.
    Von der Vielfältigkeit und der Masse an Sensoren gibt es kein vergleichbares System. Bei mir wird unter Anderem von Hue über Lightify, die gesamte Unterhaltungselektronik und sogar ein Aquarium und eine Computer Kühlung, gesteuert.
    Natürlich gibt es auch ein paar Problemchen, aber anhand meiner Erfahrung mit Devolo und Homee Zentralen, kann niemand nur annähernd Homey das Wasser reichen. Selbst die doppelt so teure Fibaro Zentrale ist ein Witz dagegen.
    Ich würde mich auch freuen, hier viel mehr über Homey zu lesen, denn die Möglichkeiten mit dieser Zentrale sind nahezu unbegrenzt.
    Ich hoffe, das bald eine deutsche Übersetzung der Software umgesetzt wird. Nicht das ich mit meinem Schulenglich Probleme hätte, aber der Markt würde sich dann ganz weit öffnen und einige deutsche Smarthome Entwickler würde der kalte Schweiß auf der Stirn stehen.

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