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WunderBar – „Internet of Things“ Gadget für Bastler

WunderBar Bild:www.relayr.io
danielboe
Geschrieben von danielboe
siio-App

Was auf den ersten Blick aussieht wie ein Schokoriegel ist in Wirklichkeit ein Stück modernste Technik aus der Welt des Smart Home. Das WunderBar von relayr (179€) ist ein Entwickler Kit, welches den Einstieg in die Appentwicklung durch intuitive Ideen erleichtern soll. Das Paket besteht aus einem Hauptmodul und 6 Sensorplatinen. Jedes der Module erfüllt dabei verschiedene Aufgaben und ist mit unterschiedlichen Sensoren ausgestattet. Der Clou: Die 2cm x 3cm großen Platinen sind alle mit der Zentraleinheit über BluetoothLE verbunden und können darüber Daten übertragen und miteinander interagieren. Die Informationen können dann per Hauptmodul vom WunderBar ins WLAN eingespeist und für andere Aktoren verwendet werden.

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WunderBar Bild:www.relayr.io

WunderBar
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WunderBar Bild:www.relayr.io

WunderBar
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Welche Module es beim WunderBar gibt

Das Hauptmodul (Master)

Das WunderBar Hauptmodul stellt die Schnittstelle zwischen den Mini-Modulen und dem Netzwerk dar. Angetrieben von einem ARM-Cortex M4 CPU, 1MB Flash und 256KB RAM stellt es außerdem 12 GPIO Pins bereit, kann also an sich schon mit zusätzlicher Hardware wie Sensoren oder Schaltern arbeiten. Versorgt wird es von einer Li-Ion Batterie, welche gerade für das stromfressende WiFi nötig ist.

WunderBar Module

WunderBar Module
Bild:www.relayr.io/wunderbar

Die Mini-Module

Die Mini-Module des WunderBar sind je nur 2 x 3 cm groß und, wenn man so will, mit minimalistischer Hardware bestückt: Einem kleinen ARM CPU, dem BluetoothLE Chipsatz und 8GPIO Pins. Angetrieben werden die Platinen nur von einer winzigen 3V Batterie (Außer Groove Modul). Der große und entscheidende Unterschied besteht in den Verschiedenen Aufgaben, denn jedes Modul ist mit unterschiedlichen Sensoren bestückt.

1. Licht-/Näherungs-/Farbsensor

  • Helligkeitsmessung: z.B. Tag & Nacht Erkennung
  • Bewegungsmeldung bei Anwesenheit: z.B. für Licht-Steuerung
  • Farbmessung des Lichtes möglich: z.B. um Lichtquellen zu identifizieren

2. Temperatur/Feuchtigkeitssensor

  • Wetterdaten sammeln und zentral bereitstellen. z.B. für Heizungssteuerung

3. 6-Achsen Beschleunigungssensor & Gyroskop

  • Gyroskopsensor für das Aufzeichnen von Bewegungs- und Positionsdaten
  • Erkennung von Vibration z.B. Alarmsystem

4. Infrarot Sender

  • Steuerung von Radios, Klimageräten u.A.

5. Mikrofon & Geräuschsensor

  • Anwesenheitserkennung, Lärmwarnung, eventuell auch Sprachbefehle

6. 4-Pin Anschluss für Grove-Bausteine

  • Erweiterung durch Grove-Bausteine. Es gibt diverse Sensoren von Gas Messung bis hin zu Feuchte-Sensoren etc. Auch die Ansteuerung von Motoren ist möglich

Fazit

Recht eindrucksvoll zeigt das WunderBar Development Kit was es alles für Möglichkeiten in der Smart Home Welt gibt. Das Zusammenspiel von Ein- und Ausgabe wird hier auch für den Laien deutlich. In Zukunft werden sicher mehr Alltagsgeräte mit derartigen Chips ausgestattet sein und miteinander „sprechen“ können. Der Preis ist sicher auf den ersten Blick etwas niederschmetternd, denn die 7 kleinen Platinen kosten zusammen 179€. Sicher kann man aber davon ausgehen, dass sich die Preise bei entsprechender Massenproduktion normalisieren. In jedem Fall ein spannendes Produkt.

Projekte und Anregungen gibt es auch schon beim Hersteller im Forum.

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Diesen Blogpost hat geschrieben ...

danielboe

danielboe

Hi, ich bin Daniel, Geschäftsführer bei der "Smarthome Agentur UG" und mein Leben dreht sich rund um Technik seit ich denken kann. Mein Interesse gilt neuen Trends, welche den Alltag erleichtern. Dinge zu verstehen und sie noch besser zu machen ist mein Motto.
Wenn ich gerade nicht der Informatik Nerd bin, höre ich Musik, fahre Fahrrad oder treffe mich mit Freunden.

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