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Balkonkraftwerk: die Mini-PV Anlage kommt, bald!

by crissxcross19. Mai 2019

Ich will sparen: Strom sparen. Für welche Mini PV Anlage ich mich entschieden habe, wie ich zur Entscheidungsfindung gekommen bin, welche Vorbereitungen ich für das Monitoring und Energiemanagement getroffen habe und warum meine erste Bestellung ein totaler Flop war, das liest du hier, imneuen Teil meines „Smart-Home-Umzugtagebuchs“.

Eigentlich wollte ich heute in meinem Smart-Home-Umzugstagebuch über meine ersten smarten Umbauten im Bereich „Lichtsteuerung“ schreiben, mit welchen ich an der einen oder anderen Stelle mir (und der Familie) den Alltag leichter mache. Da ich in aber noch einige Lampen integrieren muss und hier und da an ein paar Homeegrammen feile, mag ich lieber über etwas anderes erzählen: Mini PV. Denn dafür laufen die Vorbereitungen schon auf Hochtouren undich habe micht bereits für ein Komplettpaket entschieden.

Mini PV – ich will sparen!

Nach dem Umzug in das neue Haus war klar: Kohle für eine „echte“ PV Anlage ist erstmal nicht drin.
Aber das Thema „Mini-PV“ Anlagen oder Balkonmodule, bzw. Gurillia PV (wie auch immer man es nennen will), hat mich die letzten Jahre schon sehr interessiert. In der Mietwohnung ohne Balkon hatte ich jedoch keine Möglichkeit dazu.

Daher soll das Projekt jetzt im eigenen Haus unbedingt umgesetzt werden. Und die Bedingungen sind gut! Neben dem Haus steht ein „Schuppen“ dessen Dach eine Ost-/West-Ausrichtung hat.

Da sollen sie drauf, die PV Module

So begann ich im Internet nach Anbietern und Lösungen zu forschen.
Schnell stößt man auf folgende:

Solmate – über die wir hier schon berichtet hatten. Eine Crowdfunding finanzierte Lösung, die man entweder am Balkon anbauen oder im Garten aufstellen kann.
Das Modul kommt Stecker fertig und muss quasi nur noch aufgestellt werden. Das ganze hat aber auch seinen Preis: ab 549 Euro für 275 Wpeak

Soltemate von EET kommt Steckerfertig

 

Du wirst in diesem Beitrag öfters die Abkürzung „Wpeak“ lesen. Wunder dich also nicht, es steht für „Watt peak“. Also die maximale Leistung, welche das Modul / die Anlage unter optimalen Bedingungen (korrekter Winkel zur Sonne, ohne Beschattung und Sternstaub geworfen von polnischen Jungfrauen im 3. Mond des Jupiter).

Soll heißen, es sind Laborwerte und im Praxiseinsatz erreicht man den Wert quasi nicht. An richtig guten Tagen kommst du aber sehr nah heran.
Er ist aber ein guter Anhaltspunkt, um die stark variierenden Preise zu vergleichen.

Übrigens hat der Micro Wechselrichter von Solemate Hardwaremäßig ZigBee an Board. Softwareseitig ist es wohl noch nicht integriert. Aber das könnte spannend werden, ich beobachte das mal weiter.

Weiter ging es über SIMON. Auch hierbei handelt es sich um ein fix-und-fertig Steckermodul, mit der Möglichkeit es am Balkongeländer zu befestigen oder einfach im Garten aufzustellen. Das PV-Panel von Simon ist nicht ganz so groß und wuchtig wie die Standard PV-Module, damit es perfekt an ein Balkongeländer passt.
Allerdings mit 599 Euro für 150 Wpeak alles andere als ein Schnäppchen.

SIMON – Balkonkraftwerk, Steckerfertig.

Auch KIOTO mit dem Namen „Mein Kraftwerk“ sollte man in dieser Aufzählung hier erwähnen.
Der Ansatz ist  identisch zu Solmate und SIMON, vielleicht etwas Designaffiner.
Für 599 Euro bekommt man 290 Wpeak

Kioto – Mein Kraftwerk. Mini PV Anlage für die Steckdose

Was man sich als Mieter in einer Wohnung mit Balkon aber auf jeden Fall mal ansehen sollte ist „indielux„.
Die Module kommen mit der sogenannten Wieland-Dose. Der Unterschied: Mit einem Schuko-Stecker können 600 Watt in eine normale Steckdose gespeist werden, was in etwa 2 Module sind. Mit einer Wieland RST20i3-Dose kann man bis zu 20 Module anschließen.
Ob ein Balkonmodul wirklich fest verdrahtet werden muss – da streiten sich die Geister!
In jedem Fall kann man sagen, das seit der Änderung der DIN VDE 0100-551-1 kein Elektriker mehr für den Anschluss von Mini-PV Anlagen (Steckdosen Anlagen) nötig ist.
Die Indielux Module lassen sich wahlweise am Balkongeländer installieren oder aber auch an der Wand.
Und sie sind auch schon auf Amazon verfügbar. Ab 350 Euro bekommt man 280 Wpeak.

Mehr Power !

Ich habe Platz auf dem (Schuppen)-Dach und will die maximale Power für möglichst wenig Geld.
Auf der Suche bin ich dann auf Webshops wie Greenakku und Solar-pac.de gestoßen.
Diese sind auf Mini PV Anlagen spezialisiert und die Preise sind knackig – auf den ersten Blick?!

Hier finden sich auch die kleinen 1-Panel Anlagen, welche am Balkongeländer installiert werden können.
Preise: ab 268 Euro gibt es 280 Wpeak
Hinzu kommt dann allerdings noch das Montagematerial (+59 Euro) und der Versand (+44 Euro).
Daher sollte man bei den Angeboten genau vergleichen.

Ich war auf der Suche nach 1.000Wpeak oder gern mehr, denn 4 Panele passen locker auf das Dach.
Eine Ost- / West Ausrichtung habe ich mir vorgestellt, denn dann habe ich – so mein Gedanke, den ganzen Tag über grünen Strom und kann meine Grundlast (Standby Strom) decken.

Wieviel Power brauche ich überhaupt?

Mein Kollege Stefan hat mir dann „bei voller Fahrt“ die Bremsklötze vor die Räder geworfen.

„Wieviel Strom verbrauchst du denn eigentlich am Tag?“
„Wann sind deine Haupt-Lastzeiten?“

Das sind wirklich wichtige Fragen! Denn was nützt mir eine Anlage, die völlig überdimensioniert ist? Denn schließlich gibt es bei den Kleinstanlagen keine Vergütung bei Einspeisung des Stroms in das öffentliche Netz.

Wissen ist besser als Schätzen

Um herauszufinden, was eigentlich der „Standbystromverbrauch“ von meinem Haus ist und wann unsere „Hauptlastzeiten“ sind, musste ich an den Zählerkasten.
Mithilfe der Aeotec 3-Phasen Amperezange sollte der Gesamtverbrauch vom Haus, direkt am Hausanschluss gemessen werden. Da ich diese Werte später sowieso benötige, wenn ich Produktion und Verbrauch der Mini PV Anlage mithilfe von homee visualisieren möchte, wird dies also keine temporäre Installation sein.

Installation Aeotec 3-Phasen Zange

!! Elektrische Arbeiten sind nur vom ausgebildeten Elektriker durchzuführen!!!
Auch wenn du weißt, das der schwarze Draht der Böse ist, blau der Gute und der grün/gelbe Draht für die erneuerbaren Energien ist – wenn du keine Ausbildung hat, lass deine Finger aus dem Sicherungskasten!

Für die Installation werden jeweils 3x Phase und 3x Neutralleiter hinter den Sicherungsautomaten der entsprechenden, (ankommenden) Phase geklemmt.
Dann wird um jede ankommende Phase eine Klemme mit Magnetkern gelegt. Durch das entstehende Magnetfeld wird der Stromverbrauch auf der jeweiligen Phase gemessen. Wichtig: Auf den Klemmen ist ein Pfeil aufgezeichnet, dieser muss in die Richtung zeigen, wie der Strom fließt. In diesem Fall in Richtung der Sicherungsautomaten.

Aotec Zange installiert

Wenn ich schon mal hier bin, installiere ich gleich eine zweite Zange, welche die Produktion messen wird.
Perfekterweise, ist der Schuppen mit 3 Phasen (für Kraftstrom) angebunden. Die Mini-PV Anlage wird nur auf einer Phase einspeisen. So habe ich später eine Phase für die reine Produktion und zwei weitere Phasen um Verbraucher im Garten (Ladestation Rasenmähroboter, Beleuchtung Schuppen, Steckdosen im Schuppen, ect.) anzuschließen.
Gut, das es auch eine 1-Phasen Amperezange von Aeotec gibt, welche ich auf der Phase installiert habe, auf welcher die Mini-PV Anlage einspeisen wird.

Aeotec 1-Phasen Ampere Zange

Ab ins Z-Wave Netzwerk

Nach der Montage der Aeotec Amperezangen, können diese via Z-Wave an den homee angelernt werden.
Oder, via Z-Wave mit dem homee-Energiemanager verbunden werden.
In einem meiner letzten Blog-Posts schrieb ich bereits, das ich die Aeotec-Zange ungern in meinem „Produktivsystem“ haben möchte, da diese viele Informationen in das Z-Wave Netzwerk sendet. Klar, bei jeder Watt-Änderung muss diese einen neuen Energiereport an das Gateway senden. Bei einem Haus passiert eben viel auf einer Stromleitung.
Daher war es die charmanteste Lösung, die Amperezangen direkt via Z-Wave an den homee-Energiemanager anzulernen.
Zumal dieser aufgrund seiner Bauform auch im Zählerschrank montiert werden kann – wo sich auch die Aeotec-Zangen befinden.

Montage des homee Energiemanager auf der Hutschiene

homee-Energiemanager

Was ist das eigentlich?
Dabei handelt es sich um ein Stück Hardware, das prinzipiell auch ein eigener homee-Cube sein hätte können.
Denn es wird mit 5V Spannung versorgt, hat ein Betriebssystem – und für die Einrichtung gibt es eine eigene App.
Der homee-Energiemanager verbindet sich per WLAN (oder per Adapter via LAN) mit dem heimischen Netzwerk und kann dann mit dem homee verknüpft werden. Eben so, wie man die FRITZ!DECT Geräte, oder jene von netatmo dem homee hinzufügt.

homee Energiemanager – benötigt nur 5V Anschluss

Danach steht im homee ein neues Widget für die Visualisierung der Stromproduktion und des Netzbezugs zur Verfügung. Gemessen von den Aeotec Zangen.

homee Widget – Energiemanager

In einer weiteren Ansicht schlüsselt homee dann bekannte Verbraucher (all jene mit Energiemesssteckdosen) und unbekannte Verbraucher (alles, dessen Verbrauch homee nicht kennen kann) auf.

Energiemanager zeigt die Verbraucher auf

Auf der anderen Seite übergibt homee all seine verfügbaren Geräte (egal auf welchem Funksystem diese basieren), an den homee-Energiemanager.
In dessen App stehen diese dann für Energiemanagement-Regeln zu Verfügung.

Dort kann man zum Beispiel definieren, das ein Gerät mindestens für 1 Stunde am Tag laufen muss. (lies: Poolpumpe, …)

homee Energiemanager App

Der hEM (homee Energiemanager) wird diese und die anderen Geräte dann in entsprechend preiorisierter Reihenfolge einschalten, sobald Sonnenstrom zur Verfügung steht. Reicht dieser nicht aus, so wird sich der hEM darum kümmern, dass das Gerät seine Mindestlaufzeit pro Tag erreicht.
Grundsätzlich ist der hEM für größere PV-Anlagen vorgesehen und kostet regulär 379 Euro. Daher schieße ich hier mit Kanonen auf Spatzen.

Strom sehen – Eine Milchbrötchen-Rechnung

Grundsätzlich können die Aeotec Zangen natürlich auch direkt mit dem homee via Z-Wave verbunden werden und dank der Verlaufsdaten sieht man auch im homee sehr schön, wann die Hauptlastzeiten sind und wieviel Standby-Strom das Haus / die Wohnung verbraucht.

Bei mir sind es knapp 200 Watt Standby-Strom. Also die Last, welche das Haus kontinuierlich verbraucht. Daran Teil haben Router, Satelliten vom WLAN-Meshsystem, Amazon Echos, die Zwischenstecker! (ca. 0,5 Watt jeder), die Heizung, die Pumpen der Heizung, die Pumpen der Solarthermie usw.
Also alles Geräte, die man nicht einfach mal abschalten kann. In Summe macht das:

Verbrauch in Watt: 200
Betriebsstunden : 24/ Tag ; 7 Tage / Woche
Strompreis pro kWh: 0,28 Euro

Verbrauch
Verbrauch / Tag: 4,80 kWh
Verbrauch / Woche: 33,60 kWh
Verbrauch / Monat: 134,40 kWh
Verbrauch / Jahr: 1 747,20 kWh

Kosten
Kosten pro Tag: 1,34 €
Kosten pro Woche: 9,41 €
Kosten pro Monat: 37,63 €
Kosten pro Jahr: 489,22 €

Da diese Werte fest stehen, ist die Rechnung sehr realistisch. Zudem werden die Strompreise weiter steigen.
Das bestärkte mich in meinem Projekt: ich will eine Mini-PV Anlage um genau diesen Grundbedarf zu decken!
Darüberhinaus habe ich einen Vorteil: Ich arbeite Großteils von Zuhause aus und meine Freundin ist aufgrund ihres Babyjahrs ebenfalls zu Hause. Das heißt, unsere Hauptlastzeit ist um die Mittagsstunde: Essen kochen, Wäsche waschen, Notebook aufladen usw.

homee Energiemanavger- Verlaufsdaten

Wann rechnet sich die Mini-PV Anlage?

Diese Rechnung wiederum ist eher eine Milchbrötchen-Rechnung. Denn das Wetter (insbesondere die Sonnenstunden) kann ich nicht vorhersagen.
Gehen wir mal von durchschnittlichen Verhältnissen aus: Ich habe mich für eine 620 Wpeak Anlage entschieden, mit zwei  Modulen zu je 310 Wpeak. Diese sollen auf jeweils einer Dachhälfte (Ost-/ West-Ausrichtung) montiert werden.
Da die Watt-Peack Angabe (wie schon festgestellt) nur unter Laborbedingungen erreicht wird, gehen wir mal davon aus, das jedes Modul 2/3 seiner Leistung schafft.
Bei 310 Watt sind das 206 Watt. Oh, da sind sie wieder, meine 200 Watt :-)

Die PV Module sind zwar auf beiden Dachseiten montiert, so dass ich Tagsüber immer Produktion haben müsste, aber  leider scheint Nachts die Sonne nicht. Daher können wir für unsere Rechnung nur 5-8 Sonnenstunden pro Tag annehmen.
Damit hätte ich eine Produktion von 1,6 kWh pro Tag, was eine Einsparung von 5,38 Euro im Monat bedeutet.
Also knapp 70 Euro im Jahr.

Wenn die Anlage mehr Strom produziert und ich es schaffe, Lasten zu verschieben (lies: Notebook, iPad, Staubsaugerroboter laden, Wasserbett beheizen usw.), amortisiert sich die Anlage nach 7-8 Jahren.

Jetzt noch den Strom für die Solarthermie Pumpe selbst produzieren!

Welche Anlage soll es sein?

So,

  • nun kenne ich meinen Standby-Verbrauch des Hauses
  • ich weiß, das ich eine Ost-  / West Ausrichtung benötige
  • ich will eine garantierte Leistung

Leistung: Ich habe mich, wie schon erwähnt für 2x 310 Wpeak Anlage entschieden. Da die Wpeak Angabe eine Angabe unter optimalen Bedingungen ist, habe ich die Leistung gut 1/3 höher angesetzt, als meine Grundlast beträgt.

Ost- / West Ausrichtung: Da ich den ganzen Tag über diese Grundlast decken möchte, benötige ich eine Ost- / West Ausrichtung und daher auch 2x Panele mit den genannten 310 Wpeak.
Die Ost- / Westausrichtung hat massiv Einfluss auf die Wahl des Wechselrichters, denn nicht bei jedem Wechselrichter kann man die PV-Module einfach unterschiedlich ausrichten.
Das Wichtige ist, der Wechselrichter benötigt dafür zwei Tracker. Sprich: er benötigt zwei separate Eingänge.
Denn würde man einfach zwei Module hintereinander schalten und verschieden ausrichten, so würde jenes, das gerade keine Sonnenseite hat, einen Widerstand bilden. Kurzum, es funktioniert nicht.
Ausserdem muss der Wechselrichter für die erwartete Leistung ausgelegt sein – was aber bei den Komplettpaketen der Fall sein sollte.

Garantie: Nun hast du in meinem Rechenbeispiel gesehen, das es recht lange dauert, bis sich die Anschaffung amortisiert. Fatal wäre es nun, wenn ein PV-Modul nach wenigen Jahren erheblich weniger Leistung bringen würde oder der Wechselrichter kaputt geht. Denn dann, geht die komplette Rechnung nicht mehr auf!
Bei den PV-Modulen geben inzwischen fast alle Hersteller 10 bis 12 Jahre Funktionsgarantie und eine 25 Jahre lineare Leistungsgarantie. Soll heißen: Die Solarpanele verlieren jedes Jahr einwenig Leistung (linearen) Degeneration. Nach 25 Jahren sollten dies zwischen 15% und 20% sein. Die Garantie deckt den Fall ab, dass ein Modul schon eher massiv Leistung verliert, was nicht linear wäre.

Kritischer ist da der Punkt „Wechselrichter“. Jener ist meist das schwächste Glied in der Kette, das am ersten kaputt geht. Einige Modelle werden unter den PV-Modulen installiert und sind somit einer großen Temperaturschwankung ausgesetzt.
Daher habe ich mich für ein Paket mit einem „Evertech“ Wechselrichter entschieden, denn der Hersteller gibt 25 Jahre Garantie. Top – man kann nur hoffen das es den Hersteller in 25 Jahren noch gibt ;-)

Wer billig kauft, kauft zweimal

Nun hatte ich alle Parameter abgesteckt und zog los in das große Internet zum kaufen.
Billig soll es sein, „dann amortisiert es sich schneller“…  so dachte ich und landete bei Greenakku.de, einem Shop der Firma „Bosswerk“.

  • 28. April: Bestellung, Lieferzeitangabe: 2-4 Werktage.
  • 06.Mai: Erste Nachfrage von mir, wann geliefert wird.
  • 07.Mai: Antwort dass das Kommunikationsmodul des Wechselrichter nicht lieferbar ist und daher nichts von der Bestellung versandt. Voraussichtlich könne man am 14.Mai liefern.
    • (Das Modul wird weiterhin mit 2-3 Tagen Lieferzeit im Shop angeboten)
  • 07.Mai: Am selben Tag die Bitte, das Teil zu stornieren und den Rest umgehen zu versenden.
  • 13.Mai: Erfolgte die Stornierung und Erstattung des Kommunikationsmoduls
  • 14.Mai: Nachfrage wann der Versand der restlichen Ware erfolgt
    • Telefonisch niemand erreichbar
    • PayPal Fall eröffnet und um Stornierung der gesamten Bestellung gebeten
  • 16.Mai:Antwort das man nicht nächste Woche vielleicht  liefern kann
  • 18.Mai: Status Quo: Geld noch nicht erstattet.

Eine traurige Chronik einer Bestellung mit einem Wert über 825 Euro.
Hätte ich nur mal eher die Bewertungen von Greenakku bei Trusted-Shops gelesen.

An jedem sonnigen Tag (wie heute zum Beispiel 😡 ) ärgere ich mich nun noch mehr, das ich immer noch keinen Strom produziere. Und mein homee zeigt mir den Stromverbrauch des Hauses an , aber der Pfeil bei Produktion bleibt grau: 0 Watt Produktion 😭.

Ein sonniger Tag, ohne PV Anlage 🤬

Daher zog ich weiter im Internet und kam auf „solar-pac.de
Der Shop schien auf den ersten Blick etwas teurer als greenakku zu sein, aber das täuscht. Denn bei Solarpac ist im Preis bereits das Montagematerial enthalten. Jenes musste man bei Greenakku per Drop & Down-Menü dazu klicken.
Und so wurde bei greenakku aus dem 596 Euro Paket + 86 Euro Montagematerial + 22 Euro Anschlusskabel + 78 Euro Kommunikationsbridge + 45 Euro ein 825 Euro Warenkorb.

Bei Solarpac kostet das Paket 839 Euro – alle Bestellungen ab 500 Euro sind Versandkostenfrei.
Da ich Stockschrauben anstelle der sonst beiliegenden Dachhaken benötige, rief ich bei dem Shop an und erreichte jemanden- sehr seriös! Inzwischen habe ich bei solar-pac.de bestellt und hoffe auf die Lieferung in 4-6 Tagen.

Ich werde berichten, hier in meinem Smart-Home-Umzugstagebuch.

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crissxcross
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Chris, Gründer und Blogger von siio. Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.
12 Comments
  • Esprit Home
    19. Mai 2019 at 10:05

    Super Artikel, genau auf den Punkt gebracht, optimal wenn man auch etwas derartiges gerade plant! Prima auch endlich mal etwas praktisches von dem mysteriösen Homee Energiemanager zu lesen. Ist immer wieder schön und auch spannend hier Infos zu einem derartigen aktuellen Thema zu bekommen. Wie immer mit viel Sachverstand und Leidenschaft geschrieben. Viele Grüße, Tobi

  • 19. Mai 2019 at 13:07

    Klasse Artikel und ein interessantes Thema. Halte uns bitte auf dem Laufenden!!

  • Björn
    19. Mai 2019 at 23:14

    25 Jahre lineare Leistungsgarantie. Soll heißen, es wird garantiert, dass das Modul mindestens 25 Jahre die Leistung wie am ersten Tag abliefert. Erst dann wird die Leistung etwas abnehmen.

    Das stimmt leider nicht. Die Solarpanele unterliegen einer (linearen) Degeneration. Die bedeutet, dass diese pro Jahr ein klein wenig der maximalen Leistung einbüßen. Nach 25 Jahren sollten dies zwischen 15% und 20% sein, dass sollte einkalkuliert sein. Die Garantie deckt den Fall ab, dass ein Modul z.B. nach fünf Jahren schon 10% Verlust hat und damit nicht linear wäre.

  • Dennis
    20. Mai 2019 at 10:45

    Moin!
    Heißt es nicht eigentlich, Südseite ist optimal?
    Eine Information bzgl. Rücklaufsicherung des Stromzählers wär noch optimal, ansonsten ein schöner, zusammenfassender Beitrag :-)

    Gruß

    • crissxcross
      20. Mai 2019 at 13:41

      mit der Rückaufsperre das kommt im nächsten Artikel, jetzt hast du schon gespoilert ;-)

      • Dennis
        27. Mai 2019 at 8:57

        Hupsi. Bin gespannt und aktuell selbst mit dem Energieversorger in Kontakt, wie ein Zählertausch abläuft… mal schauen

  • Thomas
    21. Mai 2019 at 14:49

    Danke für den Artikel. Dann werde ich von Greenakku mal lieber die Finger lassen. Mir schwebt sowieso SolMate vor, obwohl das als Komplettlösung etwas teuer ist. Aber ich will in jedem Fall eine Lösung mit Speicher (meine Hauptlastzeit ist abends, der Rest ist StandBy, Kabelmodem, Router, NAS, Kühlschrank, etc.) und wenn dabei so ein schickes Komplettsystem rauskommt, umso besser. Gegen basteln habe ich prinzipiell nichts und als gelernter Elektroniker auch keine Scheu aber man wird faul mit den Jahren :) Bin gespannt. SolMate hat den Vorteil, dass es wirklich eine Nulleinspeisung möglich macht. Kann mir noch nicht genau vorstellen, wie das funktioniert aber wenn es funktioniert ist es cool. Ob und wann sich so eine Anlage rentiert ist mir relativ egal. Ich habe Bock drauf und das dann investierte Geld ist so oder so gut ausgegeben. Macht vielleicht einen Unterschied, ob man 15.000 oder nur 2.400 Euro ausgibt :)

    By the way, du kannst auch die Module auf Ost und Westseite mit zwei einzelnen Microwechselrichtern betreiben. Die Ausgänge der Microwechselrichter kann man einfach parallel schalten. Dafür gibt es sogar fertig konfektionierte Wieland-Kabel. Nachteil: Du brauchst zwei Wechselrichter aber der Vorteil, Ost und West trennen zu können überwiegt.

  • Jens.O
    21. Mai 2019 at 16:02

    Hallo crissxcross

    Zur Info. Das betreiben solcher Anlagen mit diesem Stromzähler ist verboten. Der Stromzähler besitzt keine Rücklaufsperre. Somit läuft der Zähler rückwärts und das ist verboten.

    Jens

    • crissxcross
      22. Mai 2019 at 10:29

      jo, das wird dann auch ein Thema im nächsten Artikel, wenn die Anlage da ist.
      Natürlich werde ich es dem Netzbetreiber melden, der den Zähler tauschen wird – aber alle Details dazu, im nächsten Blogpost.
      Übrigens, Solar-pac.de hat gestern verschickt!
      Von Greenakku kam nichts, weder Ware noch eine Stornierung und auch kein Geld zurück. Der PayPal Fall ist offen und unbeantwortet von deren Seite.

      • Thomas
        22. Mai 2019 at 11:12

        Keine Sorge. PayPal kümmert sich in der Regel sehr gut um sowas. Du wirst das Geld von PayPal zurück bekommen, denn da bist du gegen versichert. Das ist ja das gute an PayPal.

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