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Fibaro HCL vs. Homematic – Teil 1: Fibaro HCL unboxing

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Geschrieben von crissxcross
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This article is now available in english on siio.com.[/vc_column_text][/vc_column_inner][/vc_row_inner][/vc_column][/vc_row][vc_row][vc_column][vc_column_text]Was kann das Fibaro Home Center Lite? Kann es ein äquivalenter Ersatz für die Homematic sein? Kann Z-Wave der Hausautomatisierungs-Standard der Zukunft werden?  Das möchte ich in den nächsten Tagen und Wochen herausfinden und werde die Fibaro HCL testen.

Ich verwende Homematic nun schon seit mehr als 5 Jahren. Damals mit der Homematic CCU1 und ein paar Heizkörperthermostaten begonnen, wurde es später nach meinem Umzug in die neue Wohnung zu einem recht großen Projekt. Inzwischen hantiere ich mit der Homematic CCU2 und einigen Skripten um all die Automatisierungen zu realisieren, welche ich denke zu benötigen.

Allerdings fehlen mir bei Homematic so einige Features, welche viele andere Systeme von Haus aus an Board haben. Ich denke dabei nur an die Anwesenheitsprüfung, das versenden von Push-Nachrichten und die Möglichkeit Wetterdaten aus dem Internet zu beziehen um auf Grundlage dieser, Regeln und Szenen zu erstellen. Auch die grafische Oberfläche der Homematic WebUI ist mehr etwas für Nerds als für den Massenmarkt. Eine eigene iOS App von Homematic gibt es nicht und die Drittanbieter Apps sind auch keine Überflieger in Punkto Usability.

Ich möchte Homematic in keinster Weise schlecht reden, im Gegenteil – Ich bin ein großer Homematic Fan und denke das eQ-3 einen sehr guten Job als Pionier der Hausautomatisierung mit Homematic und MAX! gemacht hat.

Fibaro Home Center Lite – der Apple im Smart Home?

Wonach ich suche, ist ein System was einfach funktioniert, ohne das ich viel Zeit investieren muss. Vergleichen wir es mal mit Android und Apple:

Nutze ich Android habe ich für einen schmalen Taler ein System mit vielen offenen Schnittstellen. Wenn ich viel Zeit zum basteln habe, werde ich sicher all meine gewünschten Features „zusammenbauen“. So ist es auch bei Homematic. Natürlich kann ich mir mit Scripten und API’s Wetterdaten in das System einspielen und diese als Variablen nutzen. Das funktioniert bis Homematic oder der Anbieter der Wetterdaten ein Update ausrollt. Dann beginne ich von vorn und investiere wieder einige Stunden meiner Zeit.

Wie ist es bei Apple? Ganz einfach: entweder es geht, oder es geht nicht. Entweder kommt die Funktion von Haus aus mit und es funktioniert – oder es gibt schlichtweg diese Funktion nicht. Mit basteln ist da nicht viel, denn Schnittstellen gibt es kaum. Dafür muss ich allerdings bei Apple auch ein paar Euro mehr ausgeben.

Ich möchte nicht zuviel vorweg nehmen, aber die Wetterdaten können in der Fibaro HCL Standardmäßig in Szenen und Automationen verwendet werden. Diese kommen von Yahoo.de. Ob das Feature die HCL gleich zum Apple im Smart Home macht? – nein. Allerdings sehe ich einige Parallelen zwischen Fibaro und Apple.

Die Designaffinität lässt sich bei Apple nicht leugnen, so auch bei Fibaro – und auch das Preisniveau ist bei Fibaro etwas über dem üblichen Durchschnitt im SmartHome.

Jetzt umsteigen von Homematic auf – Z-Wave?

Ich habe mir das Fibaro HCL (Home Center Lite[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″]), welches auf Z-Wave Basis arbeitet, auf der CeBIT2014 angesehen und war recht schnell von den Funktionen und Möglichkeiten begeistert. Die Kompatibilität von Z-Wave Produkten untereinander ist hier einer der größten Aspekte. Da ich mehrere Gewerke (Licht, Heizung, Sicherheit, …) vernetzen möchte, denke ich das Z-Wave eine gute Wahl ist. Auch die Integration von Philips Hue und anderen SmartHome WLAN Komponenten in das Fibaro HCL wurde mit dem kommenden Softwareupdate angekündigt.

Fibaro Z-Wave-Steckdose mit Verbrauchsanzeioge per LED Ring ©Fibaro

Fibaro Z-Wave-Steckdose mit Verbrauchsanzeioge per LED Ring ©Fibaro

Auch das Design von Fibaro ist ein wichtiger Aspekt – zwar nicht für mich, aber für meine Freundin. SmartHome ist keine Technik welche wir hinter dem Schreibtisch installieren, oder dort wo Sie sowieso keiner sieht. SmartHome Komponenten werden im Wohn-, Schlaf- und Kinderzimmer installiert und sollten daher auch zu unserem Lebensstil passen – also den WAF[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] (Woman Accesptet Faktor) mitbringen. Schauen wir uns daher doch einmal das Fibaro HCL etwas genauer an.

Fibaro HCL – unboxing

In üblicher Apple-Manier hat auch Fibaro bereits bei der Verpackung auf jedes Detail geachtet. Macht man die rechteckige weiße Box auf, verbirgt sich unter dem Deckel bereits das wirklich kleine Fibaro Home Center Lite (9cm x 9cm x 3,3cm). Darunter befindet sich ein Fach, in dem Netzwerkkabel und Antenne untergebracht sind. Das Netzteil befindet sich eine „Etage“ tiefer. Für jene, die Wert auf solche Details legen, bereitet das Auspacken mit Sicherheit Freude, denn das Zubehör ist auf den Millimeter genau geschlichtet vorzufinden.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Fibaro HCL Boxed – Front“ description=“bereits bei der Verpackung der Fibaro HCL wurde auf Details geachtet“]
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bereits bei der Verpackung der Fibaro HCL wurde auf Details geachtet

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL Boxed – Side“ description=“Die Verpackung der HCL zeigt bereits einige Einblicke in die grafische Oberfläche“]
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Die Verpackung der HCL zeigt bereits einige Einblicke in die grafische Oberfläche

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL – Box open“ description=“Nach dem öffnen zeigt sich das nur 9x9x3,3cm kleine Home Center Lite“]
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Nach dem öffnen zeigt sich das nur 9x9x3,3cm kleine Home Center Lite

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL – Content“ description=“Antenne und Netzwerkkabel finden in der Verpackung ihren Platz“]
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Antenne und Netzwerkkabel finden in der Verpackung ihren Platz

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL – Accessoires“ description=“Neben der Antenne liegt auch das Netzteil der Verpackung bei“]
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Neben der Antenne liegt auch das Netzteil der Verpackung bei

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Das Fibaro Home Center Lite verfügt an der Rechten sowie auch an der Linken Seite über modulare Erweiterungs-Schnittstellen. Diese können optional mit einem GSM Modul und einem externen Akku bestückt werden. Mithilfe des Akkus arbeitet das Fibaro HCL auch bei einem Stromausfall weiter und ist über das GSM Modul auch weiterhin von aussen erreichbar.

Bild: © Fibaro.com

Fibaro HCL mit Erweiterungskit GSM Modul und Akku

An der Unterseite befindet sich der LAN Port für die Verbindung des Fibaro HCL mit dem heimischen Netzwerk, sowie der Eingang für die Stromversorgung.

Der Antennenanschluss ist auf der Rückseite. Auch wenn es damit so ausschaut als hätte das Fibaro HCL WLAN Support, ist dem leider nicht so. Über die Antenne kommuniziert die Fibaro HCL mit den Z-Wave Aktoren und Sensoren.

[carousel arrows=“display“ buttons=“display“ caption=“display“] [panel title=“Fibaro Home Center Lite – HCL – Frontansicht“ description=“Fibaro HCL Home Center Lite verfügt über 5 Status LEDS an der Front“]
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Fibaro HCL Home Center Lite verfügt über 5 Status LEDS an der Front

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL Seitenansicht“ description=“Seitenansicht des Z-Wave basierenden Fibaro Home Center Lite“]
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Fibaro HCL Seitenansicht

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL – Seitenklappe geöffnet“ description=“Das Fibao Home Center Lite hat an jeder Seite ein Erweiterungs-Steckplatz“]
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Das Fibao Home Center Lite hat an jeder Seite ein Erweiterungs-Steckplatz

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL – Rückansicht“ description=“An der Rückseite befindet sich der Ein-/Ausschalter und der Antennenanschluss“]
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An der Rückseite befindet sich der Ein-/Ausschalter und der Antennenanschluss

[/panel] [panel title=“Fibaro – HCL Unterseite“ description=“An der Unterseite des Home Center Lite befindet sich der Netzteil Anschluss sowie LAN Port“]
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An der Unterseite des Home Center Lite befindet sich der Netzteil Anschluss sowie LAN Port

[/panel] [panel title=“Fibaro HCL mit Antenne“ description=“Fibaro HCL mit Antenne für Z-Wave Signal“]
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Fibaro HCL mit Antenne für Z-Wave Signal

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Das Fibaro Home Center Lite[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] kostet derzeit 279 Euro. (Im Vergleich: die Homematic CCU2 kostet 149,- Euro) Weitere Komponenten wie Heizkörperthermostate[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″], Sensoren[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] oder Funk-Steckdosen[icons icon=“icon-link“ color=“#1e73be“ size=“13″] kosten um die 60 Euro. Ob daher ein Umstieg von Homematic auf Z-Wave Sinn macht, möchte ich in den nächsten Tagen und Wochen herausfinden, und werde natürlich hier darüber berichten.

In meinem nächsten Blog zeige ich euch die Weboberfläche des Fibaro HCL sowie auch die iOS App und werde schauen wie gut die Usability ist.

Alle Beiträge dieser Reihe findest du unter dem TAG: HomematicVSFibaro[/vc_column_text][/vc_column][/vc_row]

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crissxcross

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Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

3 Kommentare

  • Nach längerem Suchen einer Funktionsbeschreibung über Fibaro-Produkte, speziell Fibaro HCL, habe ich diesen wirklich guten und mit viel Mühe aufbereiteten Beitrag gefunden. Leider sind die bei vielen Händlern verfügbaren Produktbeschreibungen zu sparsam oder sogar falsch, helfen also dem interessierten potentiellen Nutzer nicht wirklich weiter.

    Deshalb vielen Dank für die beiden Beiträge zum Fibaro HCL und bitte weiter so aufmerksam testen!

  • Danke für deinen Beitrag, hat mir sehr geholfen.
    Ich nutze derzeit ganz frisch das Homematic System und ich frage mich nun, ob ich doch noch auf Z-Wave / Fibaro wechsel.
    Die wichtigste Frage ist natürlich, was kann fibaro im Vergleich zur homematic nicht?
    Bisher sehe ich nur Vorteile: mehr Geräte vieler Hersteller, fibaro Design der Hard und Software wesentlich schöner.
    Zudem scheint es mir, als könnte man mit fibaro die gleichen Dinge realisieren wie mit homematic (z.B. Wenn, dann, sonst)
    Was ist also der Nachteil? Auf Amazon lese ich von häufigen Problemen und dass Szenen einfach nicht ausgeführt werden.
    Zudem lese ich an einigen Stellen, dass fibaro aussen hui und innen pfui ist :) schlechte Qualität der Bauteile also.
    Einen Nachteile habe ich jedoch entdeckt, oder irre ich mich hier? Es gibt keine unterputz Schaltaktoren mit z.B. Merten Adapter oder? Welche Hardware gibt es z.B. bei Homematic aber nicht bei fibaro/ z-Wave?
    Und können Fremdhersteller mit Z-Wave Protokoll genauso umfangreich und komfortabel in der Fibaro Zentrale benutzt werden, wie die eigenen Komponenten?
    Über Aufklärende Worte oder jede Hilfe zum Thema Umstieg auf Fibaro wäre ich dankbar, sodass ich besser entscheiden kann ob nun homematic oder nicht.
    Viele Grüße Peter

    • Hallo Peter

      oha viele Fragen. Also: inzwischen habe ich das Fibaro System 1 Jahr und 8 Monate. Falls du meine weiteren Beiträge verfolgt hast, bin ich nach einer Weile von dem HCL auf die „große“ HC2 umgestiegen und bin bis heute der Meinung, das du derzeit kein mächtigeres Werkzeug im Smart Home Markt derzeit bekommen kannst.
      Der große Vorteil von Fibaro ist natürlich das Geräte Design und das Z-Wave Protokoll. Leider gehen aber nicht immer alle Geräte an dem Fibaro Home Center „out of the Box“, nur weil Sie Z-Wave sprechen. Geräte mit „einfachen“ Funktionen wie Zwischenstecker sind gar kein Problem, aber komplexe Geräte wie der Z-Weather Multisensor / Windsensor gehen nicht einfach mal so, ohne das Ihn Fibaro implementiert. Dennoch muss ich sagen gehen bisher alle „angesagten“ Z-Wave Produkte und es Fibaro implementiert Pi mal Daumen mit jede Update 4-6 neue Geräte.
      Da wären wir auch bei dem Problem, was Fibaro die negativen Bewertungen auf Amazon beschert. Das große Update von 3.x auf die 4.x. hat viele Kisten „abgeschossen“. Seither bringt man viele kleinere Updates raus und vor allem auch beta Versionen. Wer auf möchte kann diese testen, wer auf Nummer sicher gehen will wartet einfach bis aus der beta die Stable wird.

      Nach meinem Umzug im Oktober diesen Jahres habe ich aus der großen Spielwiese Fibaro ein produktives System gemacht. Glaub mir, wenn hier was schief geht verlässt mich meine Freundin :-) Ungezählt schätze ich, sind es zur Zeit um die 180 Geräte, von Lichtsteuerung, über Türschloss, Zwischenstecker, (…) und alles läuft stabil. Wie ich Eingangs sagte, du bekommst ein mächtiges Werkzeug an die Hand und musst damit auch lernen umzugehen. Anders gesagt: 99% der Fehler sitzen vor dem PC bzw. vor der Fibaro. Wenn Szenen nicht starten hat das seinen Grund. Hier auf siio hat sich die größte Community rund um Fibaro im deutschsprachigen Raum entwickelt. Im forum wirst du viel Hilfe finden, zudem haben wir noch eine Facebookgruppe und wir entwicklen stetig neue Spielereien und zeigen dir in Tutorials, wir du diese umsetzen kannst. Heute haben wir ein Artikel veröffentlicht, welcher dir zeigt, wie du mit Gestensteuerung dein Fibaro Smart Home steuern kannst. Alle Tutorials sammeln wir unter: http://www.siio.de/Fibaro-db -> dort siehst du eine Spalte „HCL Kompatibel“ ist dort ein X, geht es nur mit der „großen“ HC2.

      Ich weis, das der Umstieg teuer ist. Die Homematic Komponenten müssen verkauft werden, Z-Wave Geräte angeschafft. Ich bin mir aber sicher, das du aufgrund des Z-Wave Standard (derzeit über 400 Hersteller mit 1400 Geräten weltweit, ca 5 neue Geräte pro Woche … ) mit der Fibaro besser für die Zukunfs gerüstet bist. Meine Empfehlung wäre aber, gleich zu Beginn auf die große HC2 zu setzen, welche dir alle Möglichkeiten eröffnet. Dank LUA Programmierung (keine Angst davor, viele Beispiel Scripte findest du hier auf siio) kannst du Webdienste und Multimedia Geräte mit einbinden.
      Bei Fragen poste Sie hier oder nutze das Forum :-)
      mfg
      Chris

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