Flex-Staubsauger Conga Rockstar 1200 Ultimate ErgoFlex vs. Redkey F10 im Vergleich

Geschrieben von crissxcross
Juicyfields

Staubsaugen ist nicht die schönste Arbeit daheim, vor allem nicht, wenn man auch gründlich unter den Möbeln und in jeder Ecke saugen will.
Praktischerweise haben immer mehr Akku-Handstaubsauger „einen Knick“.
Zwei dieser Akkusauger haben wir gegeneinander antreten lassen.

Was bisher ein unschlagbarer Vorteil von Saugrobotern war, beherrschen nun auch immer mehr Akku-Handstaubsaugern: Unter den Möbeln saugen, ohne sich verrenken zu müssen.

So hatte ich vor einiger Zeit hier den Redkey F10 vorgestellt.

Ein sehr solider Akku-Handstaubsauger mit einem Flexrohr, dass bei Bedarf geknickt werden kann und man somit unter Möbeln wie Couch, Kinderbett und Co. problemlos saugen kann, ohne sich dabei verrenken oder flach auf den Boden legen zu müssen.

Ein weiterer Akku-Handstaubsauger, der dieses Feature mit „dem Knick“ ebenfalls beherrscht ist der Conga Rockstar 1200 Ultimate ErgoFlex.

In diesem Beitrag schauen wir uns den Conga Rockstar etwas genauer an und ziehen einen direkten Vergleich mit dem Redkey F10.
Welcher der beiden wird im Alltag wohl besser abschneiden?

#Preisklasse

Schauen wir uns zuerst einmal die Preise der Kontrahenten an.

Der Cecotec Conga RockStar 1200 Ultimate ErgoFlex hat eine UVP von 369 Euro.
Derzeit gibt es ihn schon ab 229 Euro auf Amazon zu kaufen.

Conga Rockstar 1200 Akku Handstaubsauger

Der Redkey F10 ist mit einer UVP von 189 Euro zu haben und hat derzeit einen Preis von 169 Euro auf Amazon.

Redkey F10

Spannend, was der Conga Rockstar für den Mehrpreis wohl bieten hat?

#Technische Eckdaten

Werfen wir einen Blick auf die technischen Eckdaten der beiden Modelle:

vorn Conga Rockstar; hinten Redkey F10

Bei der Akkukapazität liegen beide Modelle gleich auf und haben einen (wechselbaren) Lithium-Ionen-Akku mit 2500 mAh.

Auch in der Saugkraft liegen beide ziemlich gleich auf. Der Redkey gibt diese mit 23.000 Pa an, der Cecotec Conga Rockstar mit 24.000 Pa.

Conga Rockstar vs. Redkey F10 Akku-Handstaubsauger

Beide schaffen es damit auf eine gute Stunde Reinigungszeit, bei minimaler Stufe.

In Puncto Gewicht sehen wir die ersten größeren Unterschiede. Während der Redkey F10 mit 5,86 kg daherkommt, bringt es der Conga Rockstar auf gerade mal 2,5 kg.

#unboxing

Beim Auspacken hat man das Gefühl, den Grund für den Mehrpreis zu kennen.

Lieferumfang des Conga Rockstar 1200

Denn neben dem Conga Rockstar Akku-Handstaubsauger, kommt unheimlich viel Zubehör zum Vorschein:

  • Bodenbürste 2-in-1
  • Cepillo Jalisco Bürste (Mikrofater Bürste)
  • Best Friend Care Bürste für Tierhaare
  • Motorbetriebene Bürste für Polsterstoff
  • Ausziehbares Saugrohr
  • Gestreckte Bürste
  • Verbindungsaufsatz
  • Biegsames Rohr
  • Wandhalterung
  • Bedienungsanleitung

Mit diesem Umfang übertrumpft der Conga Rockstar den Redkey F10 in Punkto Zubehör um längen. Denn beim F10 gibt es neben der Bodendüse nur noch eine Fugendüse und eine breitere Düse für Polster.

Somit ist der Rockstar Akkuhandstaubsauger nicht nur für die Bodenreinigung prädestiniert, sondern auch für die ganzen kleinen Aufgaben ringsherum. Wie das Absaugen der Polstermöbel, des Schreibtisches oder das Absaugen vom Stuck und den Zimmerecken.

Apropos Bodenreinigung. Hierfür kommt der Conga Rockstar mit zwei verschiedenen Bürsten.

  • 1) Die Kombibürste ähnelt jener, über die auch der Redkey F10 verfügt. Sie hat abwechselnd eine Gummilippe und Borsten. Sie ist eine universelle Bürste für Hartböden und Teppiche
zwei verschiedene Bürsten für die Bodendüse
  • 2) Die Jalisco Bürste ist aus Microfaser und perfekt für Hartböden wie Parkett und Fliesen. Diese Mikrofaser Bürste kehrt sogar winzige Partikel in den Saugkanal des Akku-Handstaubsaugers.
Jalisco Bürste ist aus Microfaser

Zur Wandhalterung muss man jedoch sagen: Es ist einfach eine Wandhalterung und nicht wie bei dem Redkey F10 zugleich eine Ladestation.
Hier beim Conga, wird das Ladekabel direkt in den Staubsauger eingesteckt, was ich als etwas Nachteilig empfinde.

Ob der Ladevorgang abgeschlossen ist, zeigt eine bicolor LED. Während des Ladevorgangs leuchtet diese orange. Ist der Ladevorgang abgeschlossen, leuchtet diese grün.
Eine Statusanzeige der Ladekapazität gibt es bei dem Rockstar leider nicht.

Der Redkey F10 zeigt dies über 3 Leds am Akku an, so dass man auch während des Reinigungsvorganges die Restzeit abschätzen kann.

#Verarbeitung

In Punkto Verarbeitung und Material machen beide Modelle einen sehr soliden Eindruck. Die Steckstellen haben große Druckknöpfe und rasten gut ein und alles sitzt straff.

Beim Redkey F10 hatte ich in meinem damaligen Beitrag schon die großen Gummiräder der Bodendüse positiv hervorgehoben.

Redkey F10 mit großen Gummirädern

Diese gibt es bei dem Conga Rockstar nicht. Dieser hat 4-Mini-Räder, leider aus Plastik.

vorn Rockstar ; hinten Redkey

Jene sind es aber, welche den Rockstar unheimlich wenig machen. So kann er quasi um die Ecke gefahren werden. Er ist deutlich flexibler als der Redkey!

Bodendüse des Conga Rockstar extrem wendig

#Alltag

Im Alltag machen beide Modelle bei der Bodenreinigung einen guten Job.
Was das Reinigungsergebnis betrifft, so hat der Conga Rockstar dank der Microfaserbürste auf Hartböden die Nase vorn.

Conga Rockstar im Alltag

Vom „Fahrgefühl“ ziehe ich aufgrund der Gummiräder den Redkey F10 vor.
Aber das ist meine völlig subjektive Meinung.

Zudem hat der Redkey LEDs an der Front der Bodendüse. Diese machen vor allem Sinn, wenn man unter Möbeln saugt.
Und hier liegt, dank knickbarem Saugrohr, die Spezialität beider Akku-Handstaubsauger.

Redkey F10 mit LEDs an der Front der Bodendüse

Die Mechanik des „knickens“ ist bei beiden Akku-Saugern gleich. Ein Fingerdruck auf den Knopf am Rohr und dieses „knickt ein“.
So gelangt man Rückenschonend unter Schränke, die Couch, die Essbank oder das Babybett und die Kommode.
Eine Funktion die ich bei einem Akkusauger nicht mehr missen möchte!

Für die Hartböden unserer Wohnung komme ich bei beiden Akku-Handstaubsaugern in der geringsten Stufe zurecht. Auf Teppichen und Läufern muss dann aber die Saugleistung für ein besseres Ergebnis erhöht werden.

Die Saugleistung kann bei beiden Akku-Handstaubsaugern variiert werden.
Während dies beim Redkey F10 über die Plus (+) und Minus (-) Taste Stufenlos geht, stehen bei dem Rockstar nur 3 Stufen zur Verfügung: „Eco“, „Täglich“ und „Turbo“.

Conga Rockstar sehr wendig – ideal für Hartböden

Abhängig von der Saugleistung geht natürlich auch die Akkuleistung schneller zu Neige.
Auf niedrigster Stufe schaffen aber beide Staubsauger gut und gerne 60 Minuten.

Beim Conga Rockstar ist nach der Bodenarbeit aber noch nicht Schluss. Dank des umfangreichen Zubehöres und seines geringen Gewichts, kann der Conga Rockstar in vielen andern Bereichen zum Einsatz kommen.

Flexibler Schlauch, super Erweiterung für das viele Zubehör

Die längliche (weiche) Bürste ist ideal zum Staub absaugen auf Möbeln. Super praktisch ist dies dank dem flexiblen Schlauch vor allem auf höheren Schränken. Aber auch die Notebooktastatur oder der Schreibtisch sind mit der Bürste schnell abgesaugt.  

Staub saugen statt Staub wischen

Mit der Fugendüse lässt sich zum Beispiel der Stuck an der Decke absaugen. Und die motorisierte Polsterbürste ist ideal, um Samstagvormittag die Autositze abzusaugen.

Im Fußraum des Autos braucht der Rockstar dann aber die höchste Saugleistung um ein passables Ergebnis zu erzielen. Und da ist dann nach 10 Minuten auch schon leider Schluss beim Akku.

Conga Rockstar: Motorisierte Polsterdüse zum Auto aussaugen

Hier würde ein zweiter Akku Sinn machen, denn jener ist wechselbar.
Übrigens kann der Akku bei beiden hier getesteten Modellen abgenommen werden.

Conga Rockstar: Akku abnehmbar

Mit so viel Zubehör kann der Redkey nicht aufwarten. Er kommt mit einer Fugendüse und einer breiteren Düse für Polster. Leider nicht motorisiert.

#Staubsauger enleeren

Ist die Reinigung abgeschlossen, muss der Akku-Staubsauger noch entleert werden.
Dies ist bei dem Rockstar, sowie auch bei dem Redkey F10 identisch gelöst.
Entweder öffnet man den Behälter an der Unterseite, oder man nimmt den gesamten Behälter über eine halbe Drehung ab und entleert diesen dann im Müll.
Das geht schnell und sehr einfach.

#Fazit

Ein Saugroboter ist schön und gut, aber er fährt eben nicht die Treppenstufen ab, saugt auch nicht das Auto von innen oder den Staub von Möbeln.

Für diese Bereiche sind Akku-Staubsaugern wie der Redkey F10 oder der Conga Rockstar eine perfekte Ergänzung im Haushalt.

Zwischen den beiden hier getesteten Modellen kann ich keinen Favoriten herausstellen.

Beim Conga Rockstar ist es die enorme Wendigkeit, die herauszustellen ist.
Sie ist vor allem beim Absaugen der Treppe hilfreich.

Außerdem gefällt mir die Jalisco Bürste aus Microfaser sehr gut. Diese macht auf Hartböden einen perfekten Job.

Und nicht zu vergessen: das geringe Gewicht des Rockstar, einhergehend mit dem vielen Zubehör. Vor allem die längliche weiche Bürste ist multifunktional einsetzbar!

Etwas enttäuscht war ich beim Auto aussaugen, da ging dem Rockstar zu schnell die Puste aus. Und das Gimmick der LEDs an der Bodendüse fehlt mir.
Auch unschön: die fehlende Dockingstation. Die Wandhalterung hat keine Lademöglichkeit.

Für Teppiche sehe ich den Redkey F10 vorn aber auch auf Hartböden fährt er sich durch die großen Gummiräder sehr angenehm.
Die LED Anzeige der Saugleistung und das Stufenlose variieren jener, gefällt mir beim Redkey F10 sehr gut.

Redkey: LEDs an der Front der Bodenbürste

Bei beiden Modellen ist das „Knicken“ des Staubsaugerrohres ein tolles Feature.
Eine Kaufempfehlung gibt es daher für beide Modelle.

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crissxcross

Chris, Gründer und Blogger von siio.
Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.

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