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Gartenbewässerung mit dem Fibaro RGBW-Modul und Magnetventilen

by Hoggle14. Juni 2017

In diesem Tutorial erfährst du, wie ich mit dem Fibaro Home Center 2, einem LUA Script und Magnetventilen, welche ich über das Fibaro RGBW Modul steuere meine Bewässerung smart gemacht habe – ganz ohne Fibaro Bewässerungspanel.

Die Automatisierung der Gartenbewässerung wurde bei uns vor ca. zwei Jahren ein Thema, weil ich wenig Lust hatte im Hochsommer Abends fast eine Stunde mit der Bewässerung der noch recht jungen Hecke, Büsche, Blumenbeete- und Kästen zu verbringen. Auch waren mit der automatischen Bewässerung die Pflanzen während unseres Sommerurlaubes und sonstiger Abwesenheiten gerettet. Also zog sukzessive das Gardena Micro-Drip-System in den Garten ein. Die in einer Regenwasserzisterne untergebracht und durch ein Fibaro Relais gesteuerte Pumpe macht eigentlich gut Druck. Mittlerweile gibt es aber drei verschiedene Bewässerungskreise, die auch noch unterschiedlich lange bewässert werden sollen. Das Micro-Drip-System bietet zwar auch in der Wassermenge variabel verstellbare Düsen, so das während einer bestimmten Zeitspanne die in dem Kreis befindlichen Pflanzen unterschiedlich viel Wasser erhalten können, aber bei mir haben diese variablen Düsen eher schlecht als recht funktioniert. Mit den Fix-Mengen-Düsen hatte ich bessere Erfahrungen gesammelt und stelle nun langsam wieder auf diese um. Umso wichtiger ist es, die verschiedenen Kreise individuell zu steuern. Das betrifft die Bewässerungslänge, also auch das Bewässerungsintervall.

Bisher habe ich mit einem LUA-Script bei warmen und zusätzlich bei heißen Tagen einfach die, mit einem Fibaro-Relais versehenen Zisternen-Pumpe angeschaltet und der Garten wurde bewässert. Leider haben die Blumenkästen dabei immer zu viel Wasser abbekommen. Nach dem jetzt der dritte Kreis (Tropfschlauch) hinzukam, wurde es eng an dem Wasserverteiler und so gut war dann der Druck bei den drei Kreisen auch nicht mehr.

Grund genug, die einzelnen Bewässerungskreise endlich einzeln und automatisiert zu schalten!

Damit nahmen die Probleme ihren Lauf. Welche Ventile? Welches Fibaro-Modul? Und warum das ein oder das andere?

Chris hat dazu hier bereits etwas geschrieben:

Die Ventile und deren Unterbringung

Letztendlich habe ich mich für eine vormontierte Ventilbox entschieden, weil ich wenig Lust hatte, die Teile einzeln zusammenzustellen und dabei mehr zu vergessen als zu haben. Per Google waren fix eher wenige Shops ausfindig gemacht und nur einer hat mir letztlich ein Angebot für eine Ventibox mit Gleichstromventilen gemacht. Gleichstromventile sollten es sein, da auch das RGBW-Modul mit Gleichstrom arbeitet. Das RGBW-Modul wollte ich nutzen, weil ich mit einem RGBW vier Ventile ansteuern kann. Die sonst weit verbreiten Hunter-Ventile benötigen Wechselstrom. Ich wollte mir aber nicht vier Relais (bzw. 2x 2-fach-Relais) anschaffen. Die Gardena-Ventile und Ventilbox wollte ich zwar anfangs auch gerne nutzen, weil mir die einfache Montage in der Ventilbox gefiel, aber das Gardena Ventil benötigt Wechselstrom. Es würde zwar anfangs mit dem RGBW Modul zusammenarbeiten, aber nach einiger Zeit verkleben die Ventile und sind dann nicht mehr zu gebrauchen. Im schlimmsten Fall versagen die Ventile im geöffneten Zustand den Dienst.

Der Gardena Wasserverteiler Automatic wäre auch eine günstige Option gewesen. Hier wird bei Druckverlust immer nur von einem Kanal auf den nächsten „weiter“ geschalten (Pumpe an bzw. aus – hört sich gut an). Wenn jedoch die Pumpe manuell eingeschaltet wird, beispielsweise zum reinigen der Gartengeräte oder zum befüllen der Gießkanne, bringt dies den Startpunkt für die Bewässerung durcheinander. Außer man hat je Kanal die gleiche Bewässerungszeit – denn dann wäre der Startpunkt des Gardena Wasserverteilers nicht relevant. Den Wasserverteiler kann man nach Herstellerauskunft auch nur manuell wieder auf eine bestimmte Position stellen, aber nicht automatisch. Damit kam der Wasserverteiler für mich nicht mehr in Frage.

Die Ventilbox bietet grundsätzlich ausreichend Platz für das Netzteil sowie die Verkabelung.

Ventile in Ventilbox vormontiert

 

 

Das RGBW-Modul kann nicht im Bewässerungs-Panel des HC integriert werden! Ich nutze daher für meine Steuerung vein LUA-Script bzw. ein VD.

Ventilbox und Netzteil, Gleichspannung

Als DC-Ventile wurden mir diese 24 Volt Baccara-Ventile angeboten:

Verwendete 24Volt Baccara-Ventile

Das Ventil hat nur zwei schwarze Kabel. Nach Rücksprache mit dem Händler und dem Hersteller ist hierbei die Polung egal, sonst wären werksseitig unterschiedlich-farbige Kabel verbaut worden.

Da meine vorhandene Standard-Verteilerbox zu klein für das RGBW und den Anschluss war,  habe ich mir eine größere bestellt:

Links Standard-Verteilerbox, rechts größere Verteilerbox

Dem Netzteil habe ich eine Buche gegönnt, weil ich dessen Ende nicht abschneiden wollte. Auf der Buchse ist auch vermerkt, was Plus und Minus ist, damit das RGBW richtig angeschlossen werden kann. Und wieder ein Problem weniger (das Nachmessen mit dem Multimeter hat das Ganze bestätigt). Mit dieser Verdrahtung kann schon mal das Inkludieren des RGBW erfolgen (die Steckklemme habe ich schon anfangs verbaut, weil die Ventile jeweils dort angeschlossen werden müssen):

  • Plus geht auf den 12/24 Volt-Anschluss des RGBW
  • Minus geht auf den GND-Anschluss des RGBW

An die Stromversorgung angeschlossenes RGBW

Von jedem Ventil geht ein Kabel in die Steckklemme (also die 24 Volt) und das andere Kabel des Ventils geht auf einen der vier Ausgäng (R, G, B oder W).

Nach dem ersten Praxis-Nasstest der Ventilbox habe ich mich jedoch dazu entscheiden, dass Netzteil wegen möglichem Spritzwasser nicht in der Ventilbox unterzubringen. Außerdem wird es bei ungeübten Fingern schnell sehr eng in so einer Abzweigdose. Ich war auch unsicher, ob das RGBW noch zum HC funkt, wenn es durch eine Abzweigdose und die Ventilbox abgeschirmt wird. Von der Weihnachtsbeleuchtung hatte ich noch eine wetterfeste Box, in der dass RGBW und das Netzteil wunderbar Platz fanden. Von der Box führt ein für außen geeignetes Kabel zur nächsten Steckdose.

Beide Boxen offen mit Verkabelung

Box mit Netzteil

Das fertige Konstrukt sieht dann so aus:

Fertige Boxen

Draußen sieht das Ganze dann so aus:

Inklusion des RGBW-Moduls

Nach der Verkabelung des RGBW-Moduls mit dem Netzteil, kam der Moment der Wahrheit. Immerhin mein erstes RGBW-Modul. Laut Anleitung startet die Auto-Inklusion, sobald das HC in den Inklusionsmodus gesetzt wird und das Modul erstmalig in der Nähe des HC mit Strom versorgt wird. Und so war es auch, Es lief perfekt durch!

Abschließend wurde sogleich die Frage nach den zu steuernden Geräten gestellt. Ausgewählt habe ich „Output / Input“ (wobei 451 die ID des Modules ist).

Auswahl des Typs

Die nun angelegten Module habe ich entsprechend umbenannt und dem Bereich „Garten“ zugewiesen. Anschließend habe ich noch das verfügbare Firmwareupdate des RGBW-Modus auf die Version 26.25 durchlaufen lassen.

Firmwareupdate des RGBW

Oben im Header der Fibaro WebUI könnt ihr den Verlauf  und den Status verfolgen:

Anzeige des Updateverlaufes

Der gesamte Updateprozess hat bei mir gute sieben Minuten gedauert.

Insgesamt hatte ich dann fünf Module mehr:

Neu hinzugefügte Module

Bewässerungs-Automatisierung im HC2

Bisher hatte ich ein VD (Virtuelles Device), mit dem ich meine Zisternen-Pumpe manuell aktiviert – oder nach individuell eingestellten Timer ausgeschaltet habe. Darüberhinaus konnte ich über ein LUA-Script, an warmen Tagen einmal und an heißen Tagen zweimal bewässern.

Mein „altes“ VD habe ich um die drei Ventile erweitert, damit ich individuell und einzeln eingreifen kann:

 

Mein VD könnt Ihr euch hier herunterladen

Allerdings ist es nicht so schön Plug&Play, wie ihr es von den VDs und Scripten von Boomx gewohnt seid. Ihr müsst also noch selber Hand anlegen.
Da mein Bewässerungs-VD aber nicht so komplex ist, sollte dies durchaus machbar sein. Bei Problemen, postet diese gern hier in den Kommentaren – ich und die siio Crew versuchen euch bestmöglich weiter zu helfen.

Mein bestehendes LUA-Script habe ich auch angepasst und aus den bisherigen zwei historisch gewachsenen Scripten ist nun eines geworden. Jetzt hat jeder Kreislauf den vollen Wasserdruck und seinen individuellen Bewässerungszeitraum.

Mein Automatismus für die Bewässerung richtet sich nach der Außentemperatur sowie der Regenmenge, welche durch die Netatmo Wetterstation gemessen wurde. Auf einen Bodenfeuchtigkeitsmesser habe ich (noch) verzichtet. Aber an meinem RGBW-Modul wäre ja grundsätzlich noch ein Input verfügbar. (Wie man einen Bodenfeuchtemesser an das RGBW Modul anschließt hatte Chris hier beschrieben.)

Mein Script sieht dabei wie folgt aus: Ähnlich dem VD müsst Ihr es natürlich noch auf eure Bedürfnisse anpassen.
Aufgrund des ständigen Regens der letzten Wochen, konnte ich es leider nicht ausführlich testen.

Meine Icons habe ich aus dem Fibaro-Forum:

Der Sommer und der nächste Urlaub können kommen! Fibaro sei Dank.

Weitere Ausbaumöglichkeiten

  • Erstellung eines VDs dass nicht nur einen Timer hat, sondern schon zum Startzeitpunkt des ersten Timers mit angeben kann, ob ein weiterer Bewässerungsturnus (für ein anderes Ventil) erfolgen soll.
  • Integration der Bodenfeuchtigkeit
  • … ?

Meine Einkaufsliste:

Sofern man etwas Geduld hat, kann man einige Dinge auch bei den Amazon-Blitzangeboten bekommen. Das Hama-Multimeter ist zum Beispiel regelmäßig unter den Blitzangeboten und reicht für diese Zwecke aus.

Schönen Dank auch noch an Amon Reich von HLC24 für die technische Unterstützung. Ganz ohne hätte ich mich da nicht so herangetraut.

Wie immer: hinterlasst gern eure Ideen und Anmerkungen in den Kommentaren.

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Hoggle
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Beruflich komme ich weder aus dem Software- oder IT-Bereich, sondern aus dem Rechnungswesen. Smart Home ist dabei eine spannende Ablenkung. Ja, manchmal auch Spielerei, aber das macht es so interessant und es ist irgendwie nie zu Ende....
24 Comments
  • secundani
    secundani
    15. Juni 2017 at 14:48

    Hallo Hoggle,
    habe gerade deine Scene entdeckt und finde es toll wie Du es gelöst hast.
    Ich habe im Moment eine etwas kleinere Bewässerung am Start und würde gern dein System übernehmen. Also ich habe auch zwei Bereiche, die ich allerdings noch mit einem Gardena Ventil und einem 1×2,5 Switch über das Panel steuere. Gern würde ich das auch mit einem RGBW lösen.
    Kann ich so etwas auch ohne ein Netatmo (muss ich noch anschaffen) machen und nur den Wert vom Fibaro Wetter verarbeiten?

    Dazu hätte ich ein paar Fragen, da ich in Lua immer noch in den Kinderschuhen stecke.
    1. Was für GV muss ich anlegen
    2. Ich verstehe das hier gar nicht
    function varTime()
    local currentDate = os.date(„*t“);
    local startSource = fibaro:getSourceTrigger()
    local Wasserzeit = os.date(„%H:%M“, -3600+ Wasserzeit[1]*60*60 + Wasserzeit[2]*60)
    local Wasserzeit2 = os.date(„%H:%M“, -3600+ Wasserzeit2[1]*60*60 + Wasserzeit2[2]*60)
    kannst Du mir da was erklären?
    3. und wo kommt der Wert „2“ in dieser Zeile her?
    tonumber(fibaro:getGlobalValue(„rain_hour“)) <= tonumber("2") ) )

    Es wäre toll wenn Du mich da unterstützen könntest.

    Ich wünsche eine schöne Restwoche
    Gruß secundani

    • Hoggle
      Hoggle
      15. Juni 2017 at 23:14

      Hi,

      ob Du die Wetterinfo vom HC oder Netatmo oder über einen anderen Dienst (Openweather, WeatherUnderground) nimmst, ist letztlich egal.
      Der gelieferte Wert muss nur zu Deiner Umgebung „passen“. Die verschiedenen Wetterdienste waren bei mir zu unterschiedlich und zu weit weg…..
      Das Script ist auch nach und nach entstanden, das war nicht so auf einmal fertig…. :-)

      zu 1: Eine globale Variable (GV; hier war die „Gartenpumpe“ gemeint) musst Du nicht nutzen (kannst sie löschen) , ich hatte diese nur, weil ein anderes Script meine Pumpe nach einem bestimmten Zeitraum ausschaltet (wenn dies vergessen wurde).

      zu 2.: hier wird insbesondere die Zeit aus zB Zeile 21 und 22 für das HC „übersetzt“, damit es unten in den Bedingungen abgefragt werden kann.

      zu 3.: die GV kommen vom Netatmo-Regensensor, die Bewässerung soll angehen, wenn es in der letzten Stunde weniger als 2 Liter geregnet hat.

      VG Hoggle

  • 16. Juni 2017 at 19:40

    Hallo Hoggle,

    danke für das super Tutorial! Ich hatte die Bewässerung vor zwei Wochen ähnlich umgesetzt, jedoch fehlten mir bisher die Scripte. Habe deine Szene sowie das VD bei mir implementiert und auf meine Module angepasst. Läuft alles wie es soll.
    Eine Frage hätte ich zu deiner GV „rain_hour“:

    Wie kann ich die Variable über den Fibaro Wetterdienst befüllen lassen, hast du da ein Script laufen?

    Danke dir!

    Beste Grüße

  • Hoggle
    17. Juni 2017 at 11:15

    Dafür nutze ich Netatmo und die Scripte /VDs von Boomx dazu.

  • maccwinn
    17. Juni 2017 at 20:25

    Hallo Hoggle,

    coole Steuerung! Ich würde gerne dein VD nutzen und etwas umbauen. Da ich bisher mit den Wetterdiensten nicht so gute Erfahrung gemacht habe, würde ich nur das VD manuell nutzen.

    Ich habe zwei Ventile die je an einem Wallplug hängen und ich diese immer manuell einschalte. Hatte aber schon öfters vergessen wieder auszuschalten!

    Wo muss ich den die ID in den VD ändern? Vielen Dank!

    • Hoggle
      Hoggle
      18. Juni 2017 at 8:38

      Hi,

      schau Dir mal in dem VD den Start- (Zeile 20, 23 , 26 bzw 40, 42, 44) und den Stop-Button an.
      meine IDs der Ventile sind (wie oben in dem LUA-Scrip)t:
      local V1 = 454 –Hecke – die drei verschiedenen Ventile der Kreisläufe
      local V2 = 455 –Beet
      local V3 = 456 –Kästen

      im Start-Button musst Du dann ggf noch d1e Zeile 11 und 37 auskommentieren. das ist meine vorgelagerte Pumpe.

      VG Hoggle

  • maccwinn
    18. Juni 2017 at 8:37

    Haus schon mal versucht, aber ich verstehe das beim Reiter 7 nicht mit deiner Pumpe? (ID 106) Die schaltest Du grundsätzlich immer ein? Kann ich diese auslöschen, da ich ja nur die Kreisläufe ein und ausschalte?

    Gruß

    • Hoggle
      Hoggle
      18. Juni 2017 at 8:40

      Ja, die Pumpe (ID 104) versorgt die Ventile mit Wasser.
      Die geht als erstes an und als letztes aus.
      Die kannst Du bei Dir löschen, wenn due nur mit zwei WPs arbeitest.

  • maccwinn
    18. Juni 2017 at 10:14

    Habe es hinbekommen! Super Danke!

    Wie läuft das bei dir mit den Wetterdaten? Bisher wird ja alles nur berücksichtigt was aktuell ist oder in der Vergangenheit wenn es geregnet hat. Es müsste irgendwie auch berücksichtigt werden können wenn es z. B. am Abend regen soll, denn es bringt ja nichts wenn beregnet wird und 2 Stunden später regnet es!?

    • Hoggle
      Hoggle
      18. Juni 2017 at 10:29

      Grundsätzlich kannst Du über WetterUnderground (und das VD dazu) eine Vorhersage in das HC bekommen.
      Aber ob das so zuverlässige Vorhersagen sind?
      Relevant wäre dann auch eine zuverlässige Plan-Regenmenge. Nur ein paar Tropfen Regen sind nicht relevant.

      Da ich das Wasser aus einer Regenwasserzisterne hole, ist das unter monetären Gesichtspunkten für mich egal.
      Dann haben die Pflanzten eben nur etwas mehr Wasser bekommen.

  • maccwinn
    18. Juni 2017 at 10:41

    Ja da gebe ich dir recht. Deshalb sehe ich es am sinnvollsten, es manuell zu aktivieren, auch wenn es nicht wirklich smart ist.

    • Hoggle
      Hoggle
      18. Juni 2017 at 21:36

      Solange Du daran denkst, das Ganze zu aktivieren und im Urlaub damit keine Probleme hast, perfekt.

  • ACHIM
    18. Juni 2017 at 11:05

    Vor deinen Schläuchen habe ich aber Angst. Der grüne Schlauch sieht nach Billigware aus. Wenn er platzt und Du es einen Tag später merkst ….

    Wenn hinten etwas rauskommen soll, sind 1/2 Schläuche aber auch eher eine Notlösung. Da brauchst Du mind. 3/4 (mit Gardena Profi-Anschlüssen, damit kein neues Nadelöhr entsteht – gibts bei Amazon).

    Nur mal so: bei einer Schlauchlänge von 30 m ist bei den 1/2-Mädchen-Schläuchen der Druckverlust bei 1,5 bar, bei 3/4 Zoll 0,2 bar.

    Besser wären natürlich 1 Zoll PE-Rohre, wenn man die sinnvoll verlegt bekommt.

    Die Steuerungen hätte ich alle ins Haus oder in einen Schuppen gelegt. Da muss man halt 1x Kabel ziehen. Wenn man die PE-Rohre in die Erde verlegt, würde ich das nochmal ändern.

    • Hoggle
      Hoggle
      19. Juni 2017 at 10:43

      Der grüne ist ein guter Aldi-Schlauch. Der hat auch schon ein paar Jahre hinter sich.
      Von dem signifikant teureren Garden bin ich etwas enttäuscht, weil das anti-verdrehen wohl nur im Labor eintritt…

      Der Schlauchdurchmesser orientieren sich eher an Micro-Drip-Basisgeräten, die nicht weit von der Ventilbox sind.
      Hatte mir auch schon überlegt, die Ventilbox an den 25-Schlauch aus der Zisterne zu hängen und müsste den Durchmesser kurz nach den Ventilen wieder reduzieren. Aber ob sich der Aufwand dafür lohnt? Zwischen Ventil und Basisgerät ist ja max 1,5m… k. A.

      Der fehlende Schuppen war ein Problem. Den wird es sonicht geben.
      Sonst wäre das deutlich einfacher gewesen….

  • Volker
    19. Juni 2017 at 16:57

    Hallo Hoggle,
    was sind bei dir „Fix-Mengen-Düsen“ ?

  • achimi
    19. Juni 2017 at 19:30

    3/4 Zoll und Gardena Profianschlüsse (mehr Durchlass) helfen immer. Nadelöhre beseitigen, sonst kommt hinten halt nichts an. Kostet ja nicht die Welt, Schläuche gibts als Meterware.

  • achim
    19. Juni 2017 at 19:37

    3/4 Zoll und Gardena Profianschlüsse (mehr Durchlass) helfen immer. Nadelöhre beseitigen, sonst kommt hinten halt nichts an. Kostet ja nicht die Welt, Schläuche gibts als Meterware.

  • Gerhard
    20. Juni 2017 at 17:32

    Hallo Hoggle,
    vielen Dank für deinen Bericht. Ich bastle seit ca. einem 3/4 Jahr an einer Lösung und habe jetzt 7 Gardena-Ventlie im Einsatz. Dein VD kommt mir da sehr gelegen. 1 Stück Feuchtemesser habe ich wieder verworfen. Ich bräuchte mehrere und die bezahlbaren Dinger sind nicht wirklich präzise.
    Ich nutze den Netatmo Regensensor und lass mir die Werte über das hier veröffentliche Skript liefern.
    Der Wasserduchsatz war eigentlich das größte Problem, da die üblichen Wasserhähne und Leitungen zu wenig Menge liefern und der Druck, den ich am Eingang (Feinfilter mit Druckminderer) einstellen kann nicht alles ist. Meine 25mm Schlauchleitungen sind da regelmässig unterfordert. Auch der Einsatz von Gardena T80 und T300 hat sich als Fehlinvestition erwiesen, da man zur Abdeckung meiner Fläche zu viele brauchte. Was da Gardena in seinen Werbefilmchen zeigt ist realistisch nicht umsetzbar. Wenn man deren Berechnungstabelle, die wiederum sehr gut ist, verwendet kommt man schnell drauf das man mindesten 3/4 Wasserrohre und die entsprechenden Wasserhähne durchgängig vom Anschluss bis zum Ventil braucht um halbwegs eine Rasenfläche von 300qm (l-förmig in 800 qm verteilt) zu beregnen. Ich bin dann auf die Turbinenversenkregner umgestiegen die ein größere Fläche erreichen, allerdings einen geringeren Durchsatz pro qm beregnetet Fläche haben. Ich hoffe die drehen sich nach dem ersten Winter genau so toll wie jetzt.

    Weißt du ob man die Netatmo Vorhersage für die Regenmenge in das Script einbauen kann? Jetzt würde ich selbst dann beregnen wenn es 3 Tage vorher heiß und trocken war, aber nun eine 14 tägige Regenfront im Anmarsch ist. (Auch da würden mir die Feuchtesensoren nicht helfen.)

    • Hoggle
      Hoggle
      20. Juni 2017 at 18:41

      Hi,

      hat Netatmo eine eigen Vorhersage?
      Kannst Dir mal das WeatherUnderground-VD ansehen, da ist eine Vorhersage dabei.

      VG Hoggle

      • boomx
        20. Juni 2017 at 19:29

        Haben Sie. Ist allerdings über die API nicht verfügbar. Von daher müsste auf dein VD zurückgegriffen werden…

  • Gerhard
    21. Juni 2017 at 15:42

    Hi Hoggle,
    hast du mir einen Link zum WU-VD hab nichts gefunden.

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