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Ich habe eine Neue! – Oder: Mein Umzug von Devolo zu homee

by Grusi10. Juli 2017

Was auch im normalen Leben manchmal vorkommt: eine Trennung. Auch ich bin diesen schweren Schritt gegangen und habe mir eine Neue gesucht – eine neue Smart-Home-Lösung.
In diesem Beitrag möchte ich über meinem Umstieg von Devolo-Home-Control auf das homee Smart Home System berichten.

Gut ausgestattet und eingerichtet mit einem Devolo-Home-Control-System verspürte ich oft den Wunsch nach mehr. Nicht, dass die vorhandene Lösung nicht lief, nein der Spieltrieb war ausschlaggebend für diesen Schritt.
Aber einfach mal so einen Wechsel vornehmen? Mir war klar, dass es nicht so einfach wird und mit viel Arbeit, Frust und Ausprobieren verbunden ist. Hier schildere ich einfach mal, wie es mir bei der Trennung ergangen ist und wie ich mit der Neuen klargekommen bin, bzw. warum ich homee gar nicht mehr missen möchte.

Wie war ich bisher eingerichtet?

Zum Einstieg in die Smart-Home-Welt habe ich mich seinerzeit für Devolo entschieden. Ein damals neues Produkt, welches auf dem Markt kam und sich durch Softwareupdates und zusätzlich erschienene Produkte wie Alarmsirene, Luftfeuchtemelder, etc. ständig weiterentwickelt wurde.

Mit den richtigen Aktoren, Regeln, Zeitsteuerungen und Szenen ist dieses System für Anfänger ideal geeignet und hat sich im Laufe der Zeit als ein sehr zuverlässiges System entwickelt. Egal, ob Heizungssteuerung, Lichtsteuerung in Kombination mit Philips Hue, oder als Alarmsystem, alles ist einfach und schnell realisierbar. Die Komponenten arbeiten zuverlässig und schnell, die Weboberfläche und Smartphoneapp ist nach und nach immer brauchbarer geworden.

Warum wollte ich wechseln?

Da ich gerne an Systemen „rumbastel“ und immer wieder neue Möglichkeiten ausprobieren möchte, kam ich mit dem vorhandenen System irgendwann an meine Grenzen. Alles war eingerichtet, verrichtete zuverlässig seinen Dienst, aber mir wurde langweilig …

Was habe ich vom neuen System erwartet?

Ich wollte jetzt nicht das Rad neu erfinden und möglichst die installierten Komponenten wie Bewegungs-/Fenster-/Türmelder, Heizkörperthermostate, Sirene usw. weiter nutzen. Also sollte es auf jeden Fall ein System sein, welches Z-Wave als Funkstandard nutzt und kompatibel zu meinen Devolo-Produkten ist. Im Grunde genommen sollte es eine neue Home-Control-Zentrale sein, die „mehr“ kann. Gerade bei der Vielfalt der zur auf dem Markt zur Verfügung stehenden Komponenten anderer Hersteller möchte ich das ein- oder andere Produkt gerne in mein System mit einbinden.

Da leider auch bei den Funkstandards einige verschiedene vorhanden sind, sollte es ein System sein, welches vielleicht nicht „nur“ im Z-Wave-Bereich funkt. Darüber hinaus wäre es ideal, wenn ich alle bisher erstellten Regeln, Zeitpläne, etc. auch mit dem neuen System umsetzten kann, ohne groß umzudenken. Abgerundet dazu soll natürlich auch die mobile App flüssig laufen und übersichtlich aufgebaut sein.

 

Warum habe ich mich für homee entschieden?

Nach einiger Recherche bin ich dann auf homee gestoßen – ein modulares System im Würfel-Look, welches dank der sehr guten Kompatibilität zu Produkten sehr vieler Hersteller Vielfältigkeit verspricht.
Die kleinen Würfel sind einfach – wie Legosteine – stapelbar. Neben der Zentrale, die als „Brain“ WLAN funkt, unterstützt jeder der drei zusätzlich erhältlichen Würfel einen anderen Funkstandard (ZigBee, EnOcean und Z-Wave). Damit sind die Möglichkeiten zur Nutzung schier unbegrenzt. Auf der Herstellerseite www.hom.ee/products findet man eine gut gegliederte Aufstellung der unterstützten Komponenten. Meine vorhandenen Devolo-Komponenten stehen auch auf der Liste, was Grundvoraussetzung für mein neues System war.

Aber auch die Funkstandard-übergreifende Steuerung von Geräten ist kein Problem. So kann man z.B. die Fernbedienung aus dem Philips Hue System (ZigBee) nutzen, um Steckdosen die auf WLAN basieren zu steuern, oder Z-Wave Heizungsregler damit einzustellen, und vieles weitere.

Wie bin ich vorgegangen?

Ein „einfacher“ Umzug wurde aber bei weitem nicht daraus. Zuerst habe ich mir alle „alten“ Regeln, Szenen und Zeitsteuerungen aus dem vorhandenen System ausgedruckt, bevor ich die homee-Zentrale zusammen mit dem ZigBee und dem ZWave-Würfel eingerichtet habe. Die Zentrale war über die IOS-App Ruck Zuck über WLAN eingebunden, und ich fand eine leere Benutzeroberfläche vor, deren Einrichtung fast selbsterklärend ist.

 

 

Mit welchen Problemen hatte ich zu kämpfen?

Nun mussten die vorhandenen Sensoren und Aktoren angelernt werden, was jedoch schnell zu einer Geduldsprobe ausartete. Nachdem ich jeden Sensor mindestens 1-2 mal exkludiert hatte, war es dann möglich, diesen an homee anzulernen. Nun waren alle Komponenten erkannt, betriebsbereit und warteten auf die entsprechenden Regeln, die bei homee übrigens Homeegramme heißen. Sollte mal was daneben gehen, kann man bequem auf erstellte Backups zurückgreifen und den letzten funktionierenden Stand wieder herstellen.

Wie läuft das neue System?

Die Homeegramme beinhalten nun alle meine „alten“ Regeln und Zeitsteuerungen, die ich bisher nutzte. Einfach verständliche „WENN-DANN-Regeln“, welche mit „UND“, sowie „ODER“ verknüpft werden können und leicht einzurichten sind. Bei vielen Komponenten sind zusätzliche Funktionen wie Aufwach-, Temperatur-, Helligkeitsmeldeintervalle, etc. konfigurierbar. Sogar die Anbindung an den IFTTT-Maker-Channel funktionieren reibungslos und zuverlässig. Hiermit realisiere ich z.B. Schaltungen bei Sonnenauf- /untergang, die das homee-System bisher noch nicht bietet.

 

Nach 3 Tagen läuft das neue System mehr als zufriedenstellend. Die Weboberfläche ist super schnell, die Zuverlässigkeit top. Die anfänglichen Schwierigkeiten mit dem Anlernen der Komponenten waren schnell vergessen. Dazu muss man sagen, dass es bei neuen Komponenten, die noch nicht an einem anderen System angemeldet waren, der Anmeldeprozess wesentlich angenehmer von Statten geht. Geräte welche noch an einem anderen System angelernt sind, müssen zunächst sauber exkludiert und somit von dessen System getrennt werden.

Ich habe inzwischen auch zusätzliche, neue Komponenten von Fibaro (Bewegungsmelder / Unterputzaktoren) und Sensative Strip (Tür-/Fenstermelder) eingebunden und bin begeistert von der Hersteller- und Funkstandard-übergreifenden Kompatibilität. Da wird mein HomeControl-System in Zukunft sicher noch ordentlich aufgerüstet.

Die Community auf der homee-Homepage ist recht groß, der Support meldet sich bei Fragen, Problemen der User recht schnell. Was mir besonders gefällt ist der Einblick in geplante Updates und Features des Systems, die laufend bekanntgegeben werden. Ebenso ist der monatliche Rhythmus für Softwareupdates lobenswert. Der User bleibt auf dem Laufenden und hat auch die Möglichkeit, selber neue Komponenten diverser Hersteller vorzuschlagen, die in die Kompatibilitätsliste aufgenommen werden sollen.

Fazit

Als Fazit kann ich für mich selber sagen, mit meiner „Neuen“ den richtigen Schritt in die richtige Richtung gemacht zu haben und mich nun freue, was das homee-System in Zukunft noch zu bieten hat. Schon jetzt sind die Möglichkeiten weitaus größer geworden und der „Spieltrieb“ erwacht ständig neu. Ich bereue den Umstieg nicht!

ZWave-SmartHome
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Grusi
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Hallo, ich bin Michel, wohne nahe der holländischen Grenze. Beruflich als Systemadmin und privat als Hobbytüftler beschäftige ich mich gerne mit Technik - insbesondere der Haussteuerung. Gerne teile ich meine Erfahungen hier mit Gleichgesinnten.
28 Comments
  • Dirk Schmidt
    10. Juli 2017 at 21:45

    Hi,
    das hört sich gut ! Ich würde gerne auch weg von Fibaro hinzu Homee.
    Gibt es die Möglichkeit Homematic Gerät mit zu verbinden ? Es gibt da ein paar schöne Homematic Aktoren die mit Zwave zusammen wäre der Knaller.
    Grüße Dirk

  • Addy
    11. Juli 2017 at 12:42

    Den gleichen Umstieg und die damit verbundenen Erfahrungen, habe ich auch gemacht. Sprachsteuerung mit Echo Dot, funktioniert nahezu perfekt.

    • Adam
      12. Juli 2017 at 9:30

      Nur zum Verständnis, ich habe mehrere Funk-Standard und kann gleichzeitig auf eine HC2 oder Philips Bridge verzichten?! Könnte ich die dann sogar „verkaufen“?!

      Kann man die Sonos Lautsprecher mit einbinden?! Wie sieht es mit Überwachungskameras aus?!

      Danke schon mal.

      Gruß

      • Adam
        12. Juli 2017 at 9:35

        Dazu habe ich gleich noch eine weitere Frage:

        Kann ich beispielsweise mit einem Philips Bewegungsmelder mein Fibaro Dimmer ansteuern?!

        • Grusi
          Grusi
          12. Juli 2017 at 10:22

          Hallo,
          genau das ist der Riesen-Vorteil des Systems. Je nachdem, welche Würfel (Funkstandards) man nutzt, können die Geräte übergreifend gesteuert werden. So kann man mit einem Z-Wave Bewegungsmelder z.B. eine ZigBee Lampe ansteuern usw. , PhilipsHUE Leuchten können (ohne Bridge) direkt mit dem ZigBee-Würfel geschaltet werden. Somit hat man eine Vielzahl an Komponenten, die miteinander harmonisieren. Die Liste der kompatiblen Komponenten findet man auf homee.de – diese wird übrigens ständig erweitert.

          • Adam
            12. Juli 2017 at 11:27

            Okay, das klingt ja erstmal großartig. Aber wie ist es mit Philips HUE und Firmware Updates oder Fibaro Updates?! Können die über Homee laufen?!

            Habe gelesen das TV ( Ambilight ) und Homee wohl nicht laufen, das ist etwas schade. Und ich kann ja eine Lampe nicht an zwei Systemen koppeln, wie ich gelesen habe.

            Danke für die Aufklärung

          • Adam
            12. Juli 2017 at 11:28

            Das bedeutet aber auch, das ich KEINE HC2 mehr benötige ?! Außer für Updates der Komponenten, oder wie läuft das da?!

          • Grusi
            Grusi
            12. Juli 2017 at 11:38

            Hy nochmal, die FW-Updates laufen nicht über die homee – sondern über die Zentralen der jeweiligen Hersteller

          • 12. Juli 2017 at 11:43

            Du willst von dem HC2 zu homee wechseln? homee ist trotz aller Komponenten eher ein Einsteigersystem. Solche Dinge wie die Einbindung von netatmo-Kamera-Produkten, Lightberry-Integration oder vergleichbares wird damit zum Beispiel (Keine Programmierung möglich) nicht funktionieren.

            OTA-Updates von fremden Herstellern wird es so schnell auch nicht geben, da der Hersteller diese zur Verfügung stellen müsste.

            Edit: Grusi war schneller ;)

          • Adam
            12. Juli 2017 at 11:54

            Okay, das heißt, wenn ich eine HC2 habe und eine Bridge, dann ist es „sinnvoller“ auf den zu bleiben. Ohne diese kann ich auch keine Updates auf den jeweiligen Komponenten „fahren“.

            Die Hue Produkte lassen sich ja über die Fibaro APP zum glück steuern, auch wenn nicht gerade „hübsch“. Schade das es die Szenen nicht bei Fibaro gibt für die HUE Lampen :(

      • faeki83
        13. Juli 2017 at 7:45

        Sonos läuft noch nicht mit homee. Die Programmierer haben das aber schon aufgegriffen. Sobald Sonos die API öffentlich bekannt macht, kann das Team Sonos integrieren. Sollte also bald machbar sein :) … War für mich auch ein Grund zu homee zu wechseln. Weitere Produkte wie Kameras usw stehen ebenfalls schon in der Pipeline. Das Geräteportfolio wird ständig erweitert.

        Melde Dich doch einfach mal auf hom.ee in der Community an. Dort kannst Du alle Deine Fragen und noch viel mehr beantworten lassen bzw. nachlesen. Es lohnt sich. Sind alle nett und hilfsbereit und absolut aktiv!!!!

  • Bastian
    15. Juli 2017 at 21:37

    Hi Michel,

    Vielen Dank für Deinen coolen Bericht. Weißt Du bzw. kannst Du testen, ob auch die Rademacher-Lösungen unterstützt werden? Ihr habt ja einiges dazu hier im Blog, aber ich glaube nicht von Dir als Autor. Auf der Homee-Seite ist Rademacher nicht aufgeführt, aber soweit ich weiß, funkt der HomePilot ja auch auch mit (einer Art) von Z-Wave.

    Allerbesten Dank und viele Grüße,

    Bastian

  • Roman
    17. Juli 2017 at 22:30

    Ich stehe seit längerem vor dieser Entscheidung und muss mich herzlichst für den tollen Beitrag bedanken. Meine Frau wird dich dafür hassen, den die nächste Zeit werde ich mich dann diesem Projekt widmen ;-)

    Zumal ich unbedingt Rollläden steuern möchte und ich bei Devolo ewig auf die Dinger warte.

    • Grusi
      Grusi
      18. Juli 2017 at 8:08

      Roman, es wird sich lohnen. Du bist mit homee mega-flexibel. Klar geht etwas Zeit drauf, aber wenn man das Ergebnis sieht, macht man es gerne. Une eine Wenn-Dann Regel könnte ja heissen: WENN homee fertig – DANN lad deine Frau zum Essen ein. Viel Erfolg

  • Guenther
    28. Juli 2017 at 1:22

    Prinzipiell sehr interessant (auch preislich) aber leider:
    – keine Homekit Unterstützung
    – keine Sonos Unterstützung
    – keine Sonnenaufgang/-untergangs-Funktionen
    Bleibe somit dzt. noch beim Eigenbau :-)

    • Grusi
      Grusi
      28. Juli 2017 at 7:34

      Zu Sonos hier einige Infos: https://www.siio.de/sonos-amazon-echo-und-die-offene-api/

      Sonnenaufgang-/untergang wurde bereits in die neue Beta eingebaut und funktioniert hervorragend. Die offizielle Version hierzu kommt Anfang August raus. Durch die regelmäßigen Updates bleibt es weiterhin spannend, da sehr viel an Funktionen aber auch kompatiblen Geräten ergänzt wird. Ich denke, da kommt in Zukunft noch einiges…..Gegenüber dem „Eigenbau“ hat man hier schon einige Vorteile, wie ich finde

  • Thomas
    2. September 2017 at 19:17

    ioBroker.net verspricht ähnliche Flexibilität jedoch ist es eher für jemand der selbst Hand anlegen will. Hat jemand Erfahrung mit ioBroker und Z-Wave?

    • sasa
      28. September 2017 at 12:58

      das wuerde mich auch interessieren..

      Hat mal jemand ioBroker.net und homee ausprobiert und kann nen Feedback, gerade zu Zeitaufwand, usability und optischen Eindruck/ Steuerung geben, bei einfachen Anwendungen wie Rolladensteuerung bspw.?

  • Reinhold
    26. September 2017 at 16:47

    Hi,
    finde den Bericht gut, habe mich persönglich aber bereits für IP-Symcon entschieden. Was echt gut wäre, wenn es mal einen Vergleich der Systme mit den Vor und Nachteilen usw. geben würde. Der Markt ist so gross und es gibt einfach keine passende Datenbank dazu.

  • Michael
    26. November 2017 at 21:22

    Mich stört am ansonsten sehr interessanten homee tierisch die Weigerung, die hue-Bridge als eigenes Gerät zu supporten. Klar wollen die den Zigbee-Würfel verkaufen. Aber die Farbsteuerung ist qualitativ nicht dieselbe wie über die Bridge. Zudem sind attraktive Drittanbieter-Apps für hue sowie auch die Interaktion mit Ambilight Fernsehern nicht einsetzbar. Weiterhin gibts für hue keine Updates, es sei denn man hält ne Bridge vor und ist bereit, hierzu alle Lampen „umzulernen“.
    Solange hier kein Umdenken stattfindet, sind bei homee sicherlich einige Interessenten raus. Ich jedenfalls.

    • crissxcross
      19. Dezember 2017 at 2:57

      von Kundensicht völlig nachvollziebar – technisch ist es aber korrekt, die Leuchtmittel direkt mit dem Würfel, der ja ein ZigBee Gateway ist, zu verbinden.
      Zum einen kannst du bei der Hue Bridge keine feste IP vergeben, das muss immer seitens des Routers passieren. Ändert sich also die IP der Hue Bridge, sind die Leuchten nicht mehr erreichbar – Ärger und Frust ist vorprogrammiert.

      Über die Bridge würden die Leuchten via API angesteuert werden, diese ist nicht standardisiert und kann vom Hersteller (Philips) jederzeit geändert werden. Dies ist eine weitere Fehlerquelle – dagegen ist das ZigBee Protokoll ein Standard der sich erstmal nicht ändern wird.
      Aber im Kern sehe ich auch mehr die IKEA Tradfri, Osram Lightify und Belkin WeMo Nutzer als Zielgruppe. Hue hat in der Tat viele Drittanbieter Apps und wer Hue deswegen nutzt sollte bei der Hue Bridge bleiben.

  • Kobi
    18. Dezember 2017 at 23:13

    Ich hab Homee gekauft und nutze es auch, aber ich bin absolut unzufrieden. Ich habe z.B. 20 Unterputz-Dimmer von Fibaro (Z-Wave) verbaut. Wenn ich jetzt per Homegramm alle Lampen ausschalten will, dauert das ca. 2 Minuten. Also lächerlich, wenn man aus der Bude läuft und per Master-Switch alles ausmachen möchte. Da steht man dann und wartet ne gefühlte Ewigkeit um zu prüfen welche der Lampen vergessen wurde. Emails an den Hersteller seit 2 Wochen ohne Antwort – im Forum auch nur Hilfe durch User oder eben keine. Das Thema hue nervt auch. Es wäre so einfach, aber wird aus politischen oder wirtschaftlichen Gründen nicht umgesetzt obwohl viele darum betteln. Wenn mein grundlegendes Problem nicht behoben wird, kommt Homee wieder weg. Z-Wave können ja zum Glück auch noch andere.

    • crissxcross
      19. Dezember 2017 at 3:08

      wenn ich es richtig verstehe, feuerst du blind einen ausschalt Befehl an alle Lampen und Geräte?
      Das mag bis zu einer bestimmten Z-Wave Netzwerkgröße unbemerkt gut gehen, aber sobald das Netzwerk größer wird, bekommst du die von dir beschriebenen probleme – und das unabhängig ob dein Gateway homee, devolo, schwaiger oder Fibaro heisst.
      Das Gateway sendet in diesem Moment nacheinander den Befehl „aus“ an alle von dir adressierten Geräte und erwartet auch eine Antwort.
      Besser ist es, den Gerätezustand vorher zu prüfen und nur wenn dieser „an“ ist, einen Ausschaltbefehl zu senden.
      Ich möchte an dieser Stelle Aleksander Roslan von Zwavestore zitieren, der inzwischen 2x HC2 im Cluster installiert hat, da er einfach so unglaublich viele Z-Wave Geräte verwendet: „ich schieße keinen Befehl blind in das Netzwerk, ich fahre immer zuerst eine Prüfung nach dem Zustand des Gerätes“.

      Ich hatte ein ähnliches Problem, bei welchem mein Küchenlicht Disco gespielt hat. Ich hab es auf den Z-Wave Stack vom homee geschoben, bis ich eines besseren belehrt wurde. Ich habe zwei Dinge falsch gemacht: 1- ich hatte Prüfzeitpunkte und Verzögerungen in den Homeegrammen und ging fälschlicherweise in der Annahme das ein Homeegramm abgebrochen wird wenn die Bedingung nicht erfüllt ist.
      2 – ich habe meine Szene mit keinen Bedingungen umschrieben, sondern hatte nur einen Bewegungsmelder als Trigger gesetzt. Das führte dazu, das bei jeder Erkennung von Bewegung der Einschaltbefehl gesendet wurde. Das war unnötiger Netzwerktraffic.

      Setze bei dir eine Bedingung in die Homeegramme, so das du nur Geräte schalten lässt, die auch wirklich „an“ sind.

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