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Review

Netzwerkspeicher My Cloud – WD EX2 NAS im Test vs. Synology

by 15. Juli 2014
Postiv

- schnelle und leichte Installation
- Übersichtliche WebUI
- einfache Benutzerrechte Vergabe

Negativ

- aktuell noch wenige Apps im WD NAS App Store verfügbar

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Installation
Funktionsumfang
Bedienung
Nutzen
Preis-Leistung
Fazit

Man erhält ein rundum gelungenes System auf welchem man seine Daten beruhigt sicher ablegen kann. Die Weboberfläche ist sehr aufgeräumt und übersichtlich. Vor allem Einsteiger werden hier schnell alle Funktionen finden welche sie benötigen.

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Zum vernetzten Haus gehört, meiner Meinung nach, inzwischen fast selbstverständlich auch ein NAS. Schließlich sammeln wir neben Musik, privaten Dokumenten vor allem Bilder unserer Liebsten und das in möglichst hoher Auflösung. Schnell kommen so mehrere Gigabyte an Daten zusammen, welche vor allem sicher liegen sollen. Musik und Filme sind vielleicht wiederbringlich oder verschmerzlich, doch die Momentaufnahmen der Bilder kommen nicht mehr wieder. Eine hohe Verantwortung für so ein NAS.

Ich habe mir das NAS des Festplatten Markenherstellers WD mal etwas genauer nach diesen Aspekten angesehen:

  • Bilder & Photostation
  • Multimediabspielfähigkeiten
  • Datensicherheit

Als Referenz zum WD EX2 NAS setze ich das Betriebssystem DSM 5.0 (Diskstation Manager) von Synology.

Unboxing

Entgegen seiner vielen Wettbewerber setzt WD bei dem EX2 NAS nicht auf ein eckiges Metallgehäuse, sondern lehnt sein Design an die WD My Book Serie an. Die Verarbeitung ist hochwertig und an der geschlossenen Front befinden sich neben dem Markenbrand lediglich drei dezente LED’s, welche neben dem Einschaltzustand auch die Aktivitäten der beiden Festplatten signalisieren.

Nachdem ich die WD EX2 NAS ausgepackt hatte, meinte meine Freundin das die WD EX2 NAS viel schöner aussehe als die schwarze Kiste welche wir da stehen hätten. Sie meinte damit unsere Synology NAS. Den WAF (Woman acceptance factor) hat die WD EX2 damit bestanden.

Festplatten & Lüfter

Die Festplatten werden hochkant von oben in das System eingesteckt, rechts und links von der Hauptplatine – was für ein NAS sehr ungewöhnlich ist. Neben einem passiv Kühler auf der Platine, welcher den SoC kühlt, hat WD noch einen nur 35 × 35 mm kleinen Lüfter verbaut. Dieser ist hochkant, leicht schräg hinter der vorderen, geschlossenen Abdeckung im unteren Bereich verbaut, so das dieser die Luft von oben ansaugt und in das System bläst. Tolles Feature: der kleine Lüfter mit einer maximalen Drehzahl von 9.500 Umdrehungen pro Minute schaltet sich lediglich bei hoher Systemtemperatur ein, so das dass WD EX2 im Normalbetrieb quasi Lüfterlos arbeitet.

Anschlüsse

Auf der Rückseite stehen neben dem Gigabit LAN Anschluss und der Netzteilbuchse noch zwei USB 3.0 Ports zur Verfügung. An diese können weitere Speicher wie USB Sticks oder externe Festplatten angeschlossen werden.

Bild © crissxcross

Neben dem Gigabit LAN Anschluss stehen 2 schnelle USB 3.0 Ports zur Verfügung

My Cloud

Das WD EX2 trägt den Zusatznamen „My Cloud“ Im Prinzip nutzt du mit dem WD EX2 NAS deine eigene „Wolke“ – also deinen privaten Server. All deine Daten liegen auf deinem Heimischen NAS, anstatt auf irgendwelchen Servern im Netz und du kannst dennoch von überall aus per App’s auf deine Daten und Bilder zugreifen, genauso wie du dies von Dopbox & Co. gewohnt bist. Die Funktionsweise dabei ist so ähnlich wie bei dem AVM MyFritz! Dienst – ohne das du Kenntnisse über DynDNS und Portfreigaben haben musst, werden mit der Registrierung deines Gerätes, Informationen über Benutzer & NAS auf den WD-Servern abgelegt. Über die WD My Cloud Apps erhältst du so Fernzugriff auf dein eigenes NAS welches an deinem Router Zuhause angesteckt ist, welcher über Internetzugriff verfügt. Die Portfreischaltung erfolgt durch UPnP, so dass auch ein Laie die MyCloud Funktionen nutzen kann.

Technische Daten

Abmessungen:

  • Höhe 209 mm
  • Tiefe 160 mm
  • Breite 220,2 mm
  • Gewicht 3,3 kg

Prozessor: 1,2GHz

RAM: 512MB

Installation

Nachdem das WD EX2 NAS über das Netzteil mit Strom versorgt ist und das Netzwerkkabel einen freien Platz am Router oder in einem Switch gefunden hat, kann von der WD Setup-Seite die aktuelle Software heruntergeladen werden. Die Softwareinstallation ist recht einfach und mit drei einfachen Installationsschritten schnell erledigt. Hier kann bereits der vorhin angesprochene „My Cloud“ Service für den Zugriff auf die NAS ausserhalb des eigenen Netzwerks, über diverse Apps, eingerichtet werden.

Weboberfläche

Nach der Ersteinrichtung ist die Weboberfläche des WD EX2 NAS nun über seine IP Adresse erreichbar. Was mir hier etwas unschön auffiel ist, das in dem gesamten Installationsprozess kein Administrator-Kennwort vergeben werden musste. So kann man sich auf der Weboberfläche nun mit dem Benutzer „admin“ anmelden, ohne Passwort. Auch nach dem ersten Login wird man nicht darum geben ein Kennwort zu vergeben, geschweige denn darauf hingewiesen. Natürlich vermeidet dies gerade bei Einteigern Fehler während der Einrichtung, aber soll das mein Datentresor werden?

Das Dashboard

Nach dem Login gelangt man auf das Dashboard. Mit einem Blick hat man schnell alle wichtigen Zustände und Daten des Systems erfasst. Neben der freien Kapazität zeigt das WD EX2 NAS hier auch die Systemzustände der Festplatten und des RAID Verbunds an. Liegt ein Firmwareupdate an so wirst du auch direkt im Dashboard darüber informiert. Neben der Prozessorlast und der RAM Auslastung zeigt das System an dieser Stelle auch die Anzahl der angelegten Benutzer, installierten Apps und die Anzahl der mit dem NAS verbundenen Geräte. Vom Informationsgehalt steht das WD EX2 NAS der Synology Diskstation an dieser Stelle nichts nach.

Weboberfläche & Einstellungen

Erster Eindruck der Weboberfläche – aufgeräumt, strukturiert – super! Ich mag solche Weboberflächen in denen man alle wichtigen Menüpunkte sofort erfassen kann und wenn man alle einmal durchklickt, man das Gefühl hat, man kennt nun alle wichtigen Einstellungs-Möglichkeiten. Kurz die Parallele zum Synology DSM gezogen, welches die Weboberfläche über ein Desktop-Layout aufbaut. Hier findet man ähnlich wie in den Windows Systemeinstellungen viele Icons für die verschiedenen Bereiche. Das System biete unter jedem Bereich eine schier unendliche Möglichkeit an Einstellungen.

Trotz der übersichtlichen Menüstruktur, war ich vom WD EX2 NAS sehr positiv überrascht welche Möglichkeiten mir im Menüpunkt „Einstellungen“ geboten werden. Es lassen sich alle wesentlichen Funktionen ein- oder ausschalten und konfigurieren.

Wer zusätzlich, oder statt dem WD My Cloud einen DynDns Zugang nutzen möchte um vielleicht Webseiten auf der NAS zu hosten oder einen FTP zu betreiben kann dies ebenfalls konfigurieren.
Weiterhin unterstützt das WD EX2 NAS:

  • AFP (Apple File Protokoll)
  • FTP möglich
  • DLNA Mediaserver – streamen von Inhalten
  • iTunes Server
  • email & SMS Benachrichtigung bei Kritischen Meldungen

Die WD EX2 ermöglicht auch das aktivieren oder deaktivieren des Festplatten-Ruhezustandes. Tiefgreifendere Einstellungen wie zum Beispiel die Zeit nach welcher die Festplatten in den Ruhezustand gehen kann nicht eingestellt werden, diese liegt immer bei zehn Minuten. Wer das WD EX2 NAS zu bestimmten Tageszeiten (eventuell Nachts) nicht benötigt kann dieses auch ganz ausschalten. Über den Energiesparplan kann festgelegt werden, wann dieses herunte- und wann es wieder hochfahren soll. Eine tolle Funktion die grafisch über Zeitstreifen umgesetzt wurde, welche per Drag & Drop „zurechtgeschoben“ werden können.

Datensicherung

Die WD EX2 NAS verfügt über zwei Festplattenschächte und unterstützt das RAID 1. Dabei steht quasi netto nur eine Festplatte zur Verfügung. Die zweite Festplatte spiegelt die Inhalte der Ersten. Sollte eine Festplatte ausfallen, so können die Daten dank der gespiegelten Festplatte wiederhergestellt werden. Doch was wenn das gesamte NAS, vielleicht durch Äußere Einwirkungen zerstört wird. Dies ist gar nicht so abwegig. Natürlich möchten wir an Fälle wie Brand, Überschwemmung oder Diebstahl nicht denken, aber was ist wenn? Alle Familienbilder und damit viele Erinnerungen weg? Daher finde ich diesen Punkt besonders wichtig.

Die WD EX2 NAS bietet folgende Möglichkeiten die Daten nach Extern zu sichern:

  • USB Sicherung – > sichert alle oder ausgewählte Daten auf ein per USB angeschlossenes Speichermedium. Macht natürlich auch in den oben genannten „worst Cases“ wenig Sinn wenn der Speicher dauerhaft am NAS verbleibt
  • Remotesicherungen -> finde ich eine sehr sinnvolle Sache. Damit ist es möglich das gesamte NAS über das Internet hinweg auf ein anderes WD NAS (entweder Baugleich oder sogar aus einer anderen Modellreihe – WD My Cloud EX2, EX4 oder auch Mirror) zu sichern. Also eine 1 : 1 Kopie.
  • Cloud Sicherung – > wer solche Dienste verwendet kann seine Daten auch dorthin sichern. Sinnvoll für jene die kein zweites NAS zum sichern der Daten haben. Ich persönlich finde diese Lösung nicht so sexy – schließlich trägt die WD NAS den Zusatz – „My Cloud“, damit ich meine Daten eben nicht in der Wolke auf irgendwelchen Servern ablege.

Benutzerrechte

Das NAS ist in der Regel das zentrale Speichermedium im Heimnetzwerk. Doch nicht alle Nutzer und schon gar nicht Gäste im Netz sollen Zugriff auf alle Daten haben. Eine einfach zu handhabende Benutzer- und Rechteverwaltung ist daher sehr wichtig. In der Weboberfläche des WD EX2 NAS lassen sich für jeden Nutzer individuell Lese- & Schreibrechte für jeden Ordner anlegen. Zudem lassen sich Nutzer in Gruppen zusammenfassen um die Lese- & Schreibrechte einfacher zu administrieren. Dies eignet sich zum Beispiel besonders, wenn man mehrere FTP Nutzer hat, welche alle auf verschiedene Ordner gleiche Rechte haben sollen. Hier gilt: Nutzerrecht schlägt Gruppenrecht. So lassen sich für Gruppen einheitliche „Richtlinien“ schaffen. Einzelne Benutzer können zusätzliche „Sonderrechte“ erhalten.

Die Zugriffsrechte der einzelnen Nutzer auf die jeweiligen Ordner kann in der Weboberfläche eingestellt werden unter:

  • Benutzer > am Ende der Seite unter: Freigabezugriff erfolgen

Zum anderen lassen sich die Ordner individuell in ihren Freigaben konfigurieren. Unter Freigaben > links betreffenden Ordner auswählen, kann eingestellt werden:

  • ob der Ordner öffentlichen Zugriff erlaubt, also Jeder (Everyone) darauf zugreifen kann
  • Dateien nach dem Löschen im Papierkorb landen oder vollständig gelöscht werden
  • Medien Serving: Ob der Zugriff über DLNA erlaubt ist
  • zudem lassen sich die Zugriffsprotokolle FTP, WebDAV und NFS de- & aktivieren

Sind besonders viele Nutzer zu verwalten, kann das WD EX2 NAS auch in eine Windows Domäne eingebunden werden und kann auf die Benutzer und Rechtevergabe der Active Directory zurückgreifen.

Alles in allem finde ich die Strukturierung der Benutzerrechte und Freigaben auf der WD EX2 sehr übersichtlich und gelungen. In einer ähnlichen Struktur findet man dies auch bei der DSM von Synology. Hier lassen Benutzer ebenfalls in Gruppen zusammenfassen und die Rechte der einzelnen Benutzer bzw. Gruppen über den Menüpunkt „Gemeinsame Ordner“ auf die jeweiligen Ordner festlegen. Funktionen wie die Medienindizierung, also DLNA, werden hier nicht direkt am Ordner definiert, sondern über einen eigenen Menüpunkt gesteuert. Im Endeffekt Geschmackssache. Für Nutzer welche noch nicht so viel mit der Rechteverwaltung experimentiert haben finde ich die Anordnung und Strukturierung in der Weboberfläche der WD EX2 deutlich einfacher.

Apps

Apps als Modewort für „Applikations“, also kleine Programme, bezeichnen Erweiterungen welche auf dem NAS installiert werden können. Auch dies ist bei der WD EX2 NAS möglich. Leider in einem sehr, sehr geringen Maß. Bisher stehen nur eine Handvoll Apps zur Funktionserweiterung zur Verfügung, darunter WordPress womit man Blogs oder Webseiten auf der heimischen NAS hosten könnte. Auch DVBLink wäre hier als App nennenswert, womit man Videostreams eines DVBT Sticks aufzeichnen könnte. Für den visierten Multimedia Anwender leider bislang viel zu wenig, es fehlt einfach an der Community welche „third party“ (Drittanbieter Apps) entwickeln.

Anders ist dies bei der Synology. Hier sind es vor allem die zahlreichen Apps auf welche die Nutzer im „Paketzentrum“ zurückgreifen können, die das System so beliebt machen. In den ganzen Jahren haben neben Synology auch viele Entwickler und Firmen kleine Programme entwickelt. So stehen inzwischen neben Tools für kleinere Unternehmen auch Multimedia Tools wie Video-, Musik- bishin zu Photo-Apps zur Verfügung. Hier hilft eindeutig die bereits bestehende Community.

Photostation & Bilder

Wo wir gerade bei Apps sind… Wie Eingangs beschrieben nutze ich die NAS vor allem um meine Bilder & Photos sicher zu wissen. Die NAS soll dabei kein „dummes Datengrab“ sein, auf welche ich die Daten nur ablege. Ich möchte mir die Bilder natürlich ansehen und das auf allen Geräten, egal ob auf Smartphone, Tablet oder TV Gerät.

Eine spezielle App vermisse ich daher auf dem WD EX2 NAS. Über ein paar Umwege ist das NAS dennoch als Photostation ganz brauchbar, aber Funktionen, wie das versenden und die temporäre Freigabe von Alben und Galerien an Freunde und Familienmitglieder fehlt leider noch.

Man könnte die Bilder in Ordnern ablegen welche dann „Alben“ entsprechen und sich somit die Bilder Struktur selbst schaffen. Als Smartphone App bietet WD hierzu die App „WD Photos“ kostenfrei an mit welcher sich die Bilder wirklich sehr komfortabel ansehen lassen. Auch das hochladen von Bildern auf die WD NAS, welche man mit dem Smartphone aufgenommen hat ist möglich. Eine Funktion die Bilder auf ein TV per DLNA zu streamen (Smartphone dient nur als Fernbedienung) ist leider nicht vorhanden.

Dafür bietet die WD Produktpalette den WD TV HD Streaming Media Player, welcher per HDMI an das TV Gerät angeschlossen wird und auf Medieninhalte wie Musik, Filme und auch Photos zugreifen kann. So können diese auf dem TV Gerät wiedergegeben werden. Der WD TV Media Player kann über eine eigene App gesteuert werden.

Item not available.

Synology bietet für diese Anwendung als Erweiterung auf dem NAS die „Photostation“ welche es erlaubt Alben anzulegen und diese entweder öffentlich zu teilen oder nur speziellen Nutzern den Zugriff zu gewähren. So lassen sich aus dem Album heraus direkt Freigabelinks versenden und die Bilder auch in einer Diashow anzeigen.

Neben der Web / Browseransicht lassen sich die Alben zusätzlich auf Smartphone oder Tablet (per App) betrachten und direkt auf ein DLNA fähiges Gerät streamen.

Von einer NAS welche den Zusatz „My Cloud“ trägt, hätte ich diese Funktion auf jedenfall erwartet. Liebes WD-Team, nachsitzen!

Wer dennoch nicht auf eine schöne Fotopräsentation mit der Möglichkeit diese mit Freunden und Verwandten teilen zu können verzichten möchte könnte diese vielleicht über die App „WordPress“ nachbauen. Hierfür gibt es ein paar nette Designs & Plugins speziell für die Präsentation von Bildern. Die Benutzerverwaltung ist in WordPress sowieso vorhanden. Diese Variante erfordert allerdings fundierte Kenntnisse in WordPress – oder einfach viel Zeit sich damit zu beschäftigen.

Fazit

Das EX2 gibt es wahlweise als Leergehäuse oder auch bestückt mit 4TB ,6TB oder 8TB.Der WD App Store bietet bislang nur wenige Apps welche die Funktion des NAS „aufbohren“ Hoffentlich legt dort WD bald nach. Vielleicht findet sich dann auch eine spezielle Photoverwaltungs-App.

Dennoch, für den Preis erhält man ein rundum gelungenes System auf welchem man seine Daten beruhigt sicher ablegen kann. Die Weboberfläche ist sehr aufgeräumt und übersichtlich. Vor allem Einsteiger werden hier schnell alle Funktionen finden welche sie benötigen.

WD EX2 NAS pegelt sich während Inaktivität auf 5 Watt ein

WD EX2 NAS pegelt sich während Inaktivität auf 5 Watt ein

Der Stromverbrauch der WD EX2 ist natürlich von der verwendeten Festplatten abhängig. Eine sehr detailierte Aufschlüsselung der Leistungsmessungen findest du hier

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crissxcross
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Chris, Gründer und Blogger von siio. Gelernter IT-Systemelektroniker, seit vielen Jahren beruflich als Produktmanager im Smart Home unterwegs. Technikverliebter Familienvater, Apple Fan. Nach einigen Jahren Stadtleben wieder froh auf dem Land zu sein.
  • 20. Juli 2014 at 0:44

    Der NAS ist wirklich super! Ich denke mit der Zeit werden schon noch einige Apps kommen, die den NAS noch besser machen. Preislich ist er sicherlich auch fair mit 350 Euro in der kleinsten Version, die für daheim eigentlich ausreichend ist.

  • Tobias
    10. Januar 2015 at 13:27

    Hallo crissxcross,

    ich habe mich etwas auf deiner Website zum Thema NAS (WD My Cloud EX2 / Synology DS213j) belesen. Da ich so etwas für daheim im Auge habe, bin ich seit einiger Zeit sehr unschlüssig, für welche NAS ich mich letztendlich entscheiden soll. Die WD macht natürlich optisch sowie Menüführungstechnisch den besseren Eindruck, aber ich möchte mich davon nicht blenden lassen. Leider kursieren im Internet zu unterschiedliche Meinungen Vielleicht kannst Du mir einen Tipp geben? Ich wäre Dir sehr dankbar dafür.
    Grüße
    Tobias

    • crissxcross
      10. Januar 2015 at 13:29

      Hi,

      Ist wie bei einem Auto. Wenn du viel transportieren möchtest, kaufst du dir mindestens einen Kombi, sofern du Preisbewusst bist. Du kannst dir im Bestenfall aber auch einen Transporter kaufen.
      Auf keinen Fall aber solltest du dir einen Smart kaufen, nur um zu sparen.
      Also – die Frage ist, was möchtest du mit der NAS machen?

      Legst du Wert darauf das deine Daten wirklich sicher sind? Oder sollen da nur Filme drauf rumliegen und du benötigst ein maximum an Speicher?
      Benötigst du Multimedia Aspekte wie ein Fotoalbum oder eine Filmdatenbank?
      Möchtest du IP Kameras anschließen und deren Aufnahmen speichern?

      Freue mich auf dein Feedback.

      • tobias
        10. Januar 2015 at 13:30

        Hallo,
        danke schonmal für deine Antwort.
        Zu deinen Fragen:
        “Legst du Wert darauf das deine Daten wirklich sicher sind? Oder sollen da nur Filme drauf rumliegen und du benötigst ein maximum an Speicher?”
        Sollte beides gegeben sein.

        “Benötigst du Multimedia Aspekte wie ein Fotoalbum oder eine Filmdatenbank?”
        Möchte mit XBMC/Kodi darauf zugreifen

        “Möchtest du IP Kameras anschließen und deren Aufnahmen speichern?”
        Wäre für später eine evtl. Überlegung aber kein Muß.

        MfG Tobias

        • crissxcross
          10. Januar 2015 at 13:37

          Hey

          okay, also Daten sicher und viel Speicher ist so etwa die Eierlegende Wollmichsau. Du kannst die Daten vollständig spiegeln (Mirror) oder auch mehrere Festplatten in ein Verbund schalten.
          Ich würde hier entweder auf ein 4-bay Gerät gehen um, in einem Volume 2 Festplatten miteinander zu spiegeln für die wichtigen Daten und ein zweites Volumen in welchem beide Festplatten zusammengeschalten eine große Kapazität ergeben für Filme Musik ect.

          Wenn du keine Filmverwaltung oder Bilderverwaltung benötigtst, weil das dann dein Mediaplayer übernimmt, so wäre auch das WD My Cloud eine Variante. Synology punktet mit vielen verschiedenen Apps für Multimedia & Co.

          IP Kameras – dann auf jedenfall Synology. Dort hast du die IP Survillance Station als Sp. Dabei handelt es sich um eine wirklich klasse Überwachungssoftware mit passender guter Smartphone und Tablet App.

          Zusammengefasst, wenn du preisbewusst kaufen möchtest und die IP Kamera Geschichte nicht im Fokus steht dann schau dir die WD EX4 Geräte an. Fertig bestückt sind die in Preis Leistung unschlagbar – logisch sollte man vom Marktführer für Festplatten erwarten. Wenn du bereit bist mehr Geld auszugeben, schau dir ein 4 bay Synology Gerät an. Alternativ 2bay mit der Möglichkeit Extensions anzuschließen. (Die Erweiterungsunits beginnen immer mit der Modellbezeichung DX… )

  • Tobias
    10. Januar 2015 at 13:50

    Okay, soweit sogut. Da ich mir die beiden Geräte (DS213j oder EX2) zum Ziel gesetzt habe (Spiegelung der Platten nicht unbedingt von nöten aber für später eine Option, wichtiger ist WOL und Energieverbrauch), gehe ich davon aus, das du eher zur Synology tendieren würdest, liege ich da richtig?

  • 9. Januar 2016 at 13:36

    Hallo crissxcross
    Ich habe da mal eine Frage zur ex2.
    Wodurch wird beim abspielen von Musikstücken die Abspielfolge generiert?
    Auf dem TV alphabetisch auf meinem Tab und Smartphone in nummerischer Reihenfolge!?
    Kann ich die Reihenfolge beeinflussen?
    Danke
    Olaf

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