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Do It Yourself – Folge 1 – Raspberry Pi als Low Budget Smart Home Zentrale

by danielboe8. Juli 2014

Haus- und Heimautomatisierung spielt in unser Gesellschaft eine immer wichtiger werdende Rolle. Es gibt viele Standarts, noch viel mehr Hersteller und wenn man sich für ein Gesamtsystem entschieden hat, ist man meist daran gebunden oder man nutzt erweiterbare Lösungen wie Homee. Alternativ baut man das Ganze selbst und ermöglicht somit jede denkbare Erweiterbarkeit sowie die Funktionen seiner kleinen Zentrale selbst zu bestimmen. Ziel ist es einen handelsüblichen Raspberry Pi in eine kleine Smart Home Zentrale mit allem was dazugehört zu verwandeln.

Update: Eine aktuellere und eventuell auch einfachere Anleitung findet ihr inzwischen HIER (Neue Pimatic Version mit Arduino Plugin)

Das habe ich für die kommenden Folgen geplant (Reihenfolge kann abweichen):

  • Wireless Sensor -> Funk Temperatursensoren / Multisensoren
  • Licht-/Helligkeit Sensor
  • Feuchtigkeits-/Temperatursensor bauen und integrieren
  • Tür- und Fensterkontakte
  • Automatisierte Ereignisse wie:
    • Anwesenheitskontrolle
    • Radio anschalten, wenn der PC an ist
    • Heizung an, wenn Zimmer/Wohnung zu kalt / Aus wenn Fenster auf
    • bestimmte Lampengruppen mit einer Taste steuern (Stimmungslicht)
  • Türschloss
  • Integration von anderen fertigen Lösungen und/oder Komponenten (z.B. Z-Wave)

Änderungen vorbehalten – Sollte ich in den nächsten Tagen/Wochen andere Ideen oder Geistesblitze haben könnte es sein, dass ich den Kurs unseres kleinen Do-It-Yourself-Projektes nochmal anpasse. Habt Ihr Ideen oder Wünsche was die kleine Zentrale können sollte und vielleicht schon eine Idee, in der Umsetzung? Dann schreibt uns und gemeinsam machen wir etwas draus! Im ersten Teil unserer Step-by-Step-Serie wird beschrieben, wie der Raspberry Pi inkl. der notwendigen Hard- und Software eingerichtet werden muss.

Vorab: Auch wenn in der folgenden Beschreibung Befehle wie “apt-get install“ auftauchen und das ganze sehr technisch aussieht, ist es kein Hexenwerk. Es sind keine Programmierkenntnisse oder tiefgreifendes Linuxwissen zur Umsetzung notwendig. Die Fähigkeit genau zu lesen, nachzubauen und die nötige Sorgfalt, die angegebenen Schritte in der angegebenen Reihenfolge durchzuführen ist jedoch von Vorteil ;) Solltet Ihr dennoch an irgendeiner Stelle nicht weiterkommen, stehen wir euch gern mit Rat und Tat zur Seite!

Das braucht Ihr für Folge 1:

Installation und Einrichtung des Raspberrys

  1. Auto Installer Downloaden –>ZIP for Windows
  2. SD Karte FAT32 Formatieren, ZIP auf Root entpacken.
  3. SD Karte in RPi Stecken, LAN mit Internet verbinden, 10 min warten (Status kann über HDMI verfolgt werden, aber nicht erforderlich)
  4. IP Adresse erfahren (über HDMI oder Router DHCP Log)
    raspberry - artikel - config1
  5. Putty Exe downloaden, starten, (IP: 192.168.XXX.XXX Benutzer:root Passwort: raspbian) –> das login ist immer dann wieder notwendig, wenn ihr die Verbindung trennt, z.B. bei einem Neustart. Ihr kommt so immer wieder zum Terminal.

  6. Passwort ändern:
    →neues PW eingeben, merken

  7. Sprache einstellen:
    →de_DE.UTF8 UTF8” auswählen

  8. Zeitzone:
    → Europe →Berlin auswählen

  9. Firmware Update installieren

  10. speichermanagement Erweiterung installieren

  11. ausführen und den Raspberry neu starten

Herzlichen Glückwunsch – die erste Etappe ist geschafft! Euer Raspian ist nun mit allen Grundfunktionen installiert. Linux ist weitestgehend modular, somit werden alle benötigten Pakete manuell bzw. automatisch (wenn Abhängigkeiten vorhanden sind) installiert.

dann

um alle installierten packete zu aktualisieren (mit ok bestätigen)

 

WiFi installieren

raspberry - artikel - wifihardwarerevBeim TP-Link TL-WN725N gibt es 2 Versionen. Bei Version 1 fallen die Schritte j. – p. weg, bei Version 2 sind diese unbedingt notwendig. Verschickt werden fast nur noch V2 Sticks. Identifizieren kann man die Version anhand des Typenschildes auf der Verpackung (Grafik: TP-Link)

Andere WLAN Sticks Funktionieren auch, mehr Infomaterial auf Englisch gibt es hier: elinux.org

Update 14.09.2014: Punkt 7 und Punkt 18 wurden noch einmal angepasst!


  1. installiert wichtige Tools für die Konfiguration

  2. installiert Texteditor

  3. installiert (WLAN-Verschlüsselungs-Toolkit)

  4. Paket zum USB-Gerät listen

  5. Firmware Update Utility installieren

  6. wichtig für Firmware update

  7. Firmware Update ausführen, dauert ein paar Minuten.

  8. ausführen, warten bis Raspberry neu gestartet ist und neu einloggen via SSH

  9. ins home verzeichniss wechseln

  10. ausführen und treiber downloaden.

  11. ausführen zum entpacken

  12. treiber sind nun installiert.
  13. via SSH wieder ins Raspberry einloggen

  14. zeigt wlan0, wenn Treiber initialisiert und WiFi geladen ist.
    Kommentar: So in etwa sieht der Output aus. Wichtig ist, dass „wlan0“ dabei steht.

  15. Mit dem Befehl die Netwerk-Konfigurationsdatei öffnen. Diese sieht in etwa so aus:

    Den folgenden Block am Ende ergänzen:

    Dann sieht das ganze wie folgt aus:

    Speichern mit ctrl+x –>y (yes) –> enter

  16. ausführen und Netzwerk neu starten. Wenn alles funktioniert hat, wird in der Konsole nun via DHCP eine IP zugewiesen. Das WLAN ist verbunden (siehe Screenshot):

    raspberry - artikel - wificonf1

Das LAN Kabel kann nun entfernt werden, denn das Raspberry wird sich in Zukunft automatisch per WLAN verbinden. Die neue IP Adresse steht bei “bound” (Grafik ganz unten). Damit habt Ihr es schon geschafft und eure eigene kleine Smart Home Zentrale fertig installiert. In den kommenden Folgen werden wir diese dann mithilfe verschiedener Aktoren und Sensoren mit Daten füttern und somit zu einem nicht mehr wegzudenkendem Helfer der eigenen vier Wände werden lassen.

Ausblick

Folge 2 – Einrichten des Raspberry und Pilight Homeautomatisierungssoftware – Steuerung von Steckdosen über Dein Smartphone/Tablet Das braucht Ihr für Folge 2:

  • RadioFrequenz (RF)- Sender + Empfänger
  • Mind. 1 Funksteckdose
  • PC-Arbeitsplatz
  • Installiertes Raspbian mit SSH Zugriff Tool

Bei Fragen komm doch bitte in unser Forum. Ich versuche dort weitestgehend zu helfen.

Hardware Installation und die Fernsteuerung von Funksteckdosen über das Smartphone

Do It Yourself – Folge 2: Pilight – Raspberry Pi als Low Budget Smart Home Zentrale

Einführung in Pimatic und damit die Automatisierung der Komponenten

Do It Yourself – Folge 3: Pimatic – Raspberry Pi als Low Budget Smart Home Zentrale

Zusätzliche Komponente Temperatur für Pimatic

Do It Yourself – Folge 4: Temperatursensor – Raspberry Pi als Low Budget Zentrale

Push und Heizungssteuerung

DIY – Folge 5: Push und Heizungssteuerung – Raspberry Pi Zentrale

Update: Neue Pimatic Version

Raspberry Pi DIY Zentrale (Update) – Neue Pimatic Version mit Arduino Plugin

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danielboe
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Hi, ich bin Daniel, Geschäftsführer bei der "Smarthome Agentur UG" und mein Leben dreht sich rund um Technik seit ich denken kann. Mein Interesse gilt neuen Trends, welche den Alltag erleichtern. Dinge zu verstehen und sie noch besser zu machen ist mein Motto. Wenn ich gerade nicht der Informatik Nerd bin, höre ich Musik, fahre Fahrrad oder treffe mich mit Freunden.
44 Comments
  • Alex
    12. Juli 2014 at 8:37

    Hallo,
    Schön wäre die Tür- und Fensterkontakte drahtlos zu machen. Ähnlich könnten dann auch Rauchmelder integriert werden.
    Ich hatte über ZigBee Module nachgedacht. Mir fehlt aber das KnowHow , um es selbst umzusetzen.
    Am Ende die Statusanzeige und Steuerung über einen Webserver laufen lassen und ich habe alles, was ich mir mal vorgestellt habe.
    An kleineren Teilen habe ich schon experimentiert und könnte bei Bedarf meinen Ansatz beisteuern. Es ist aber alles keine Rocket-Science.
    Gruß
    Alex

    • danielboe
      danielboe
      14. Juli 2014 at 12:43

      Hallo Alex,
      danke, dass du dich für unser kleines „do it yourself“ Projekt interessierst. Ich plane noch einen „Multisensor“ selbst zu bauen. Dieser kann dann Luft, Temperatur, Licht und Zugänge kontrollieren. Leider ist es nicht so trivial, wie es sich anhört.
      Ein weiterer wichtiger Punkt ist die Integration von bereits erhältlichen Standards. Auch hier beschäftigen sich die Entwickler von „Pilight“ und „Pimatic“ bereits mit dem Thema und auch ich werde mich daran versuchen.
      Wir freuen uns natürlich sehr über weiteren Input. Die Serie wird bald Fortgesetzt.

      Viele Grüße
      Daniel

  • 13. Juli 2014 at 21:42

    Es gibt sehr umfangreiches Projekt auf RaspPI: ccu.io
    Verwendet node. Js. Und hat schon viele Anschlüsse. Hier sind Beispiele vom Web Interface: http://dashui.ccu.io

    • crissxcross
      15. Juli 2014 at 12:50

      Hey Bluefox,

      sieht gut aus. Hast du selbst schon so ein UserInferface in Benutzung? Wie gestaltet sich die Installtion und die Usability?
      Grüße
      Chris

  • 16. Juli 2014 at 9:38

    >Hast du selbst schon so ein UserInferface in Benutzung?
    Ja, natürlich. Läuft bei mir auf dem Tablet.

    >Wie gestaltet sich die Installtion und die Usability?
    Ich kann dir schlecht sagen, wie es sich gestaltet. Für einen Entwickler ist alles gut was geht :), aber die 300 Anwender finden es gut. Man kann einfach hier ausprobieren:
    http://ccu.io/manual.html#install
    Es gibt auch Sprachsteuerung für Android und Forum http://homematic-forum.de/forum/viewforum.php?f=48

  • Patrick
    3. August 2014 at 0:50

    Hi Daniel,
    spannendes Thema! ich habe ebenfalls einen RasPi als teil der Heim Automatisierung geplant. Bisher mit 433 MHz Sender für Steckdosen ( funktioniert bereits) und Empfänger für Fenster Kontakte (Kontakte zum testen sind bestellt). Probleme habe ich noch mit der Reichweite, aber ich von gerade dabei eine Antenne aus einem Koaxialkabel zu basteln :-)
    Außerdem werde ich openHab als Server verwenden. Hast du dir das schon mal angeschaut?
    Gruß Patrick

    • danielboe
      danielboe
      5. August 2014 at 13:44

      Hallo Patrick,
      freut micht, dass du dich auch für das Thema interessierst. openHab sieht sehr spannend aus! Das werde ich auf jeden Fall probieren. Gut ist, dass z.B. Z-Wave ja schon zu funktionieren scheint. Das bietet den Vorteil, auch mal einen Rück-Kanal zu nutzen. Denn gerade bei den 433 Mhz. Steckdosen besteht immer eine geringe Chance, dass das Signal nicht empfangen wird.

  • Rüdiger
    12. September 2014 at 21:00

    Hi Daniel,
    ich versuche gerade die Schritt-für-Schritt-Anleitung auf meinem RasPi umzusetzen. Leider nicht sehr erfolgreich.
    Folgende Auffälligkeiten gibt es bei mir, auf die in dieser Anleitung nicht hingewiesen worden ist (da ich absoluter Linux-Anfänger bin, kann ich nicht beurteilen, ob das auch überhaupt eine Rolle spielt):
    nach dem ‚apt-get upgrade‘ gibts den Hinweis:
    Reading package lists… Done
    Building dependency tree
    Reading state information… Done
    The following packages have been kept back:
    libgcc1 libstdc++6
    Bei den Schritten 1 – 6 zur Installation des WLAN-Sticks (laut Verpackung V2) erfolgt am Ende des jeweiligen Schritts der Hinweis „0 not upgraded, 0 newly installed, 0 to remove und 2 not upgraded“. Die Schritte 7 – 11 erfolgen ohne weitere (Fehler-)Meldung. Nach der Eingabe des install-Befehls (Schritt 12) gibt es diese Fehlermeldung: install: cannot create regular file `/lib/modules/3.12.26+/kernel/drivers/net/wireless‘: No such file or directory.

    Habe mittlerweile gemerkt, dass es 3.12.28+ heißen muss. Nach der Änderung gab es jedenfalls keine Fehlermeldung mehr.

    In Schritt 13 habe ich die Zeile auch entsprechend angepasst. Nach Eingabe von sudo insmod /lib/modules/3.12.28+/kernel/drivers/net/wireless/8188eu.ko gab es dann die Fehlermeldung -bash: sudo: command not found.

    Ich hoffe, dass ich mein Problem einigermaßen verständlich beschrieben habe. Erwähnen möchte ich noch, dass der RasPi direkt am Router hängt (per LAN) und ich keinen Bildschirm dort per HDMI angeschlossen habe.

    Was muss ich anders machen damit es weitergehen kann?
    Gruß Rüdiger

    • danielboe
      danielboe
      12. September 2014 at 21:27

      Hallo Rüdiger,

      das erste Problem hast du schon gut gelöst. Die Firmware oder in diesem Fall die Kernel Version, welche mit „rpi-update“ installiert wird, ändert sich. Das habe ich leider nicht richtig beschrieben. Du kannst dir die aktuelle version deines Kernels mit „uname -a“ anzeigen. Das sollte dann „3.12.28+“, wie es klingt.
      Zu Schritt 13: In auto-Installer Version hat man, meiner Meinung nach, immer Superuser Rechte (sudo). Du kannst es nachinstallieren mit „apt-get install sudo“ oder du lässt es in diesem Fall weg (also dann „insmod *usw.“. Es sollte beides gehen.
      Wenn es weitere Fragen gibt, schreib mir gern!

      Viele Grüße

      Daniel

  • Rüdiger
    12. September 2014 at 21:39

    Hallo Daniel,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe beide von dir beschriebenen Varianten ausprobiert. Beide führen zu einer identischen Fehlermeldung:
    Error: could not insert module /lib/modules/3.12.28+/kernel/drivers/net/wireless/8188eu.ko: Invalid parameters.

    Viele Grüße

    Rüdiger

    • danielboe
      danielboe
      12. September 2014 at 22:14

      Okay,
      für die aktuelle Firmware gibt es noch keinen Treiber für den WLAN Stick. (Treiber: http://www.raspberrypi.org/forums/viewtopic.php?f=28&t=62371)

      Wir downgraden also wieder auf die passende firmware:
      „sudo rpi-update bdc1ecc6c89d23d9edd0ed23d2b3c13063b3beb7“
      ausführen
      nach dem Neustart am besten noch mal bei schritt 9 starten. In den Kommandos steht dann auch wieder „3.12.26+“, also genau wie im Tutorial. einfach copy-paste.

      dann geht es hoffentlich weiter ;-)

      Viele Grüße

      Daniel

  • Rüdiger
    12. September 2014 at 22:43

    Hallo Daniel,

    hat geklappt. Dank deiner Hilfe habe ich damit Teil 1 erfolgreich installiert. Jetzt heißt es noch abwarten bis die Teile aus Fernost da sind und dann geht es mit Teil 2 weiter.

    Vielen Dank.

    Rüdiger

  • Rüdiger
    13. September 2014 at 14:24

    Hallo Daniel,

    ich war gestern doch etwas zu euphorisch. Leider wird das WLAN-Modul nicht geladen. Nach Eingabe des Befehls aus Schritt 20 gibt es bereits diesen ersten Hinweis:
    [….] Running /etc/init.d/networking restart is deprecated because it may not r[warnble some interfaces … (warning).
    und dann nach bound folgt bei mir der Hinweis:
    bound to 192.168.178.26 — renewal in 378791 seconds.
    wpa_supplicant: /sbin/wpa_supplicant daemon failed to start
    run-parts: /etc/network/if-pre-up.d/wpasupplicant exited with return code 1…

    Hättest du da noch einen Tipp, wie es doch noch weitergehen könnte oder bräuchtest du noch weitere Angaben von mir?

    Viele Grüße

    Rüdiger

    • danielboe
      danielboe
      14. September 2014 at 13:02

      Hey,
      Versuche mal die interfaces Datei wie folgt zu andern ( den WLAN teil)

      auto wlan0
      allow-hotplug wlan0
      iface wlan0 inet dhcp
      wpa-ap-scan 1
      wpa-scan-ssid 1
      wpa-ssid „DEIN-WLAN-NAME“
      wpa-psk „DEIN-WLAN-SCHLÜSSEL“

      Und schau auch noch einmal, ob der WLAN stick als wlan0 erkannt wurde mit „ifconfig“
      Hier steht das ganze auch noch einmal, nur ein anderer stick: http://www.datenreise.de/raspberry-pi-wlan-einrichten-edimax/

      Gruß daniel

  • Rüdiger
    14. September 2014 at 13:31

    Hallo Daniel,

    mit deinem letzten Tipp hat’s geklappt. Kontrollleuchte am Stick blinkt und in der Fritzbox taucht er auch im Heimnetzwerk auf.

    Danke dir nochmals für deine Hilfe.

    Bin schon mal gespannt wie es weitergeht (wenn ich die Funkmodule habe).

    Viele Grüße

    Rüdiger

  • Dennis
    8. Oktober 2014 at 12:23

    Hallo,

    eine Frage dazu dem Ganzen:
    Funktioniert das alles auch genauso mit dem Raspberry Pi Modell B+ ?
    Oder ist das speziell auf Modell B zugeschrieben ?

    Danke und Gruß,
    Dennis

    • danielboe
      danielboe
      8. Oktober 2014 at 12:38

      Hallo Dennis,

      normalerweise ja. Ich konnte es noch nicht testen, da ich das B+ selber noch nicht besitze. Das B+ ist im Design komplett überarbeitet, daher wird es, gerade bei der Pin-Belegung später, Unterschiede geben. Auch bei Teil 1, wo es um die Firmware-Installation in Kombination mit den richtigen Lan-Treibern geht, wird es wohl nicht mit 1:1 abschreiben funktionieren.
      Aber für das Grundverständnis: Das B+ ist die Gleiche Hardware mit dem gleichen Linux.
      Wenn du ein B+ hast und experimentieren möchtest, gib mir gerne Feedback! Ich versuche zu helfen.

      Gruß
      Daniel

      • 8. Oktober 2014 at 12:43

        Hallo,
        GPIO-Pinbelegung etc. ist komplett kompatibel. Das heißt, das was das Modell B kann, kann B+ auch. Einzig das Board-Layout und die Anschlüsse sind unterschiedlich. Ich habe beide im Einsatz ;-)

  • Bernd
    21. November 2014 at 19:16

    Hallo Daniel,

    zuerst einmal einen Superdank für Dein Projekt. Es hat mich so richtig ermutigt als blutiger Linux-Anfänger mich dieser Herausforderung zu stellen. Es scheint ja auch alles zu funktionieren, so lange man die gleiche Hardware benutzt. In meinem Raspi-Pack befand sich aber ein Edimax WLAN-Stick. Auch dieser funktioniert für kurze Zeit. Er bucht sich ständig aus. Dies scheint an der Stromsparfunktion des Treibers zu liegen.

    Nov 21 08:31:06 pi dhclient: No DHCPOFFERS received.
    Nov 21 08:31:06 pi dhclient: No working leases in persistent database – sleeping.
    Nov 21 08:31:11 pi wpa_supplicant[1568]: wlan0: WPA: Group rekeying completed with 34:81:c4:25:b5:2f [GTK=CCMP]
    Nov 21 08:37:14 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 6
    Nov 21 08:37:20 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 12
    Nov 21 08:37:32 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 10
    Nov 21 08:37:42 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 13
    Nov 21 08:37:56 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 13
    Nov 21 08:38:09 pi dhclient: DHCPDISCOVER on eth0 to 255.255.255.255 port 67 interval 6
    Nov 21 08:38:15 pi dhclient: No DHCPOFFERS received.
    Nov 21 08:38:15 pi dhclient: No working leases in persistent database – sleeping.
    Nov 21 08:41:10 pi wpa_supplicant[1568]: wlan0: WPA: Group rekeying completed with 34:81:c4:25:b5:2f [GTK=CCMP]
    root@pi:~#

    Wie kann ich diese Stromsparfunktion – so es wirklich so ist – ausschalten? Wie gesagt, ich bin wirklich völliger Anfänger in Linux. Wo finde ich die config für dieses Gerät? Was muß darin geändert oder erweitert oder gelöscht werden?

    Um den Anschluß in Deiner Serie nicht zu verlieren möchte ich schnellstmöglich weiterkommen. Mir ist auch klar, dass ich in den nächsten Wochen noch viel erarbeiten muß. Ein kleiner Gedankenanstoß läßt mich meine jetzige Niedergeschlagenheit überwinden.

    Danke und Grüße

    Bernd

    • danielboe
      danielboe
      22. November 2014 at 0:15

      Hey Bernd,
      erst einmal freut es mich, dass ich dich zum Basteln motivieren konnte. WLAN ist eigentlich mehr das „Extra“ und prinzipiell funktionieren auch alle Dinge via LAN-Kabel (ganz klassisch). Ich werde mir trotzdem mal deinen Stick anschauen und dir Feedback geben, was du probieren kannst.
      Du kannst also weiter machen und WLAN nachträglich installieren. Wenn mal keine Lust da ist, gibt es auch ein Image welches den aktuellen Stand hat und nur auf das Raspberry Pi installiert werden muss!
      Es ist natürlich eine gute Möglichkeit sich mit Linux auseinanderzusetzen. Daher lohnt sich das „Abarbeiten“ ;-)

      Viele Grüße

      Daniel

  • Bernd
    22. November 2014 at 9:35

    Hey Daniel,

    vielen Dank für die schnelle Antwort. Ich habe auch noch die halbe Nacht gesessen und bin auch ein ganzes Stück weiter gekommen. Es lag vermutlich wirklich am Schlafmodus. Nach der Erstellung der 8192cu.conf mit dem Inhalt „options 8192cu rtw_power_mgnt=0 rtw_enusbss=0“ wird der Pi nicht mehr ständig getrennt. Jedenfalls muß ich mich nicht ständig neu verbinden. Jedoch füllt sich die syslog mit den schon oben aufgeführten Einträgen. Wenn man den Inhalt der syslog nicht beachtet stört auch nichts mehr. Wenn allerdings aller 5 Min. ein neuer Block hinzukommt, wird diese Datei in wenigen Wochen die größte auf dem Pi sein.
    Sind derartige Erscheinungen normal im Fall von WLAN-Sticks mit Schlafmodus? Wie sieht der Inhalt dieser Datei bei anderen Betreibern aus?

    Grüße
    Bernd

    • danielboe
      danielboe
      4. Dezember 2014 at 14:39

      Hallo Bernd,
      such mal nach „logrotate“ bei google. Da wirst du möglichkeiten der Automatischen syslogbereinigung finden. Warum der W-Lan treiber diesen spam erzeugt, kann ich dir leider auch nicht sagen…

      Viele Grüße

      Daniel

  • 28. November 2014 at 10:44

    Hi Daniel,

    super Idee und eine gute Reihe. Ich habe bei mir aktuell alles unter FHEM mit einem CUL laufen, bin mit der Oberfläche aber nicht besonders happy. Außerdem wirkt alles, wie aus dem letzten Jahrhundert. Das möchte ich gerne ändern, ohne alle Komponenten neu kaufen zu müssen.

    Weißt Du, ob ich mit dem CUL meine HomeMatic-Komponenten weiter betreiben kann? Eine Heizungssteuerung hast Du ja hier scheinbar nicht vorgesehen. Habe dazu leider keine Infos gefunden.

    Viele Grüße,

    Matthias

    • danielboe
      danielboe
      4. Dezember 2014 at 14:43

      Hey Matthias,
      ich habe leider noch nicht viel Erfahrung mit dem CUL und der ganzen FHEM Geschichte. Zur Heizungssteuerung mit dem MAX! Cube habe ich ja schon etwas geschrieben.
      Der CUL wird ersteimal nicht die Hauptanwendung von Pimatic werden. Mit FHEM funktioniert der CUL ja scheinbar aber mit HomeMatic. Sprich: Möglich wäre es sicher…

      Grüße

      Daniel

      • 4. Dezember 2014 at 14:46

        Danke für die Antwort! Mittlerweile bin ich schon wieder von Pimatic weg und werde wohl auf openHAB setzen. Dort kann ich den CUL und die HomeMatic-Teile mit Homegear einbinden (angeblich).

        Eigentlich schade, ich hätte gerne ein wenig mitentwickelt an dem Pimatic-Projekt ;) Aber eventuell werde ich mit openHAB ja auch nicht glücklich – wer weiß.

        • danielboe
          danielboe
          4. Dezember 2014 at 23:55

          openHAB ist sehr interessant. Es gibt dort unmengen an Bindings und möglichkeiten. Es ist aber auch nicht gerade einsteigerfreundlich und auch nicht wirklich „smart“ von der Konfiguration.
          Gib gerne hier deine Erfahrungen weiter. Ich denke, es gibt auch bei uns noch Leute mit „höheren Ansprüchen“ denen pimatic nicht reicht ;-)

          Gruß Daniel

  • crissxcross
    4. Dezember 2014 at 12:05

    Hallo zusammen,
    da das Interesse an der DIY Reihe wirklich groß ist und die Kommentare zunehmend unübersichtlicher werden,
    könnt ihr eure Fragen gern im Forum stellen. Wir haben dazu ein extra Thread eröffnet. LINK:
    Do It Yourself – Pilight – Raspberry Pi als Low Budget Smart Home Zentrale

  • RomSys
    16. Februar 2015 at 23:53

    Hi Danielboe,
    Sorry, my best possibility is to write this in english ( Reading German is no problem for me).

    I have problems with point 9 of this excelent tutorial:
    [wget <a href="https://dl.dropboxuserco…………] I retyped this line several times, but the results are errormessages.
    Programming in Linux is for me a big problem, so, I hope you can help me with it.

    Greetings, Frans

  • Tommy
    19. Februar 2015 at 12:19

    Hallo!

    Bin zufällig über diese Seite gestoßen und bin regelrecht begeistert. Nun will ich mir das alles natürlich „nachbauen“

    Nun zu meiner Frage:
    Mittlerweile gibt es ja den Raspberry Pi 2. Funktionieren die Totorials auch mit dem neuen oder soll ich mir doch lieber den alten besorgen?

    Danke und lg
    Tommy

    • danielboe
      danielboe
      24. Februar 2015 at 18:15

      Hallo Tommy,
      prinzipiell ist die Antowrt erst einmal nein. Aber es ist nur eine Frage der Zeit. Aktuell hat pilight bei mir noch nicht auf dem neuen CPU Funktioniert, dass ist aber auch kein Wunder, da es eine neue Architektur ist. Die Entwickler müssen dort natürlich noch anpassen.
      Wenn du dir gerne den neuen RPi besorgen möchtest, wird es also IM MOMENT schwieriger. Wenn du wirklich nur das pilight/pimatic Projekt verfolgst, reicht auch der „alte“ RPi. Ansonsten ist der neue Raspberry natürlich in jeder Hinsicht zu empfehlen!

      Viele Grüße

      Daniel

  • Johannes
    19. März 2015 at 14:13

    Hallo Daniel,

    ich habe leider auch ein kleines Problem, bereits beim allerersten Schritt.
    Ich habe die Zip (https://github.com/debian-pi/raspbian-ua-netinst/releases/tag/v1.0.6) wie beschrieben heruntergeladen, entpackt und auf die frisch formatierte microsd gezogen. dann in den raspi gesteckt, LAN dran, Strom dran, HDMI dran, aber ich bekomme lediglich ein buntes Bild zu sehen.
    Weißt du zufällig woran das liegen könnte? Habe es auch schon mit der zip 1.0.5 und der beta 1.0.7 versucht. Bei der beta ist lediglich etwas passiert, wenn auch nicht viel. Ein paar zeilen Code sind runtergerattert und dann ein reboot, und das ganze von vorne…

    Vielen Dank für die ganze Arbeit,
    Gruß Johannes

    • danielboe
      danielboe
      20. März 2015 at 21:10

      Hallo Johannes,

      wenn dieses bunte Kästchen kommt, hat er normalerweise nichts zum booten auf der SD Gefunden. Ist die karte auch fat32 formatiert?
      Wenn es gar nicht klappt, lad dir das original raspian image, das ist prinzipiell sowieso besser. Wie du das installierst steht hier:
      http://www.raspberrypi.org/documentation/installation/installing-images/

      • Johannes
        21. März 2015 at 2:15

        Hallo nochmal,

        erstmal vielen Dank für die Antwort!
        Die Installation über das original Image hat funktioniert.
        Allerdings habe ich schon wieder das nächste Problem:
        Wenn ich nach dem Schritt „rpi-update bdc1ecc6c89d23d9edd0ed23d2b3c13063b3beb7“ den Reboot ausführe, komme ich nicht mehr auf den RPi drauf… weder mit der angeschlossenen Tastatur, noch über LAN, angezeigt wird mir aber der normale Login Schirm…

        eine Idee woran das nun liegen könnte? :D
        Danke für die Hilfe!
        Gruß Johannes

  • David
    16. April 2015 at 9:21

    Wäre es möglich z.B. im flur über einen kleinen touch screen in der größe eines handy bildschirms alles auch zu überwachen?

    • danielboe
      danielboe
      12. Mai 2015 at 16:04

      Also es bietet sich in dieser konfiguration ein günstiges tablet an, dort kannst du einfach die pimatic website öffnen und alles steuern

      gruß daniel

  • Christian
    21. April 2015 at 23:12

    Hallo,

    leider komme ich nicht so recht weiter bei der Installation des WLan-Sticks.
    Die Ausgabe von“ iwconfig“ ergibt, dass nichts erkannt wurde. Auch die Eingabe von „lsusb“ zeigt den Stick nicht an.Die Anleitung habe ich exakt befolgt. Ich habe exakt den Stick aus dem Link gekauft. Inzwischen wird aber eine Version 2.1 ausgeliefert von Amazon.
    Was kann ich nun machen, damit es läuft.

  • dadmin_jones
    14. September 2015 at 12:21

    Hi,

    habe folgendes Anliegen:

    Ich habe mein Raspberry Pi mit eurer Anleitung soweit eingerichtet, dass ich Funksteckdosen steuern kann.
    Meine Freundin ist jedoch nicht so technikaffin und benutzt lieber die zugehörige Fernbedienung für die Funksteckdosen.
    Wenn sie nun jedoch eine Steckdose (an der etwa eine Lampe hängt) einschaltet, kann ich diese nur wieder ausschalten, wenn ich auf dem Raspberry Pi zuerst auf „ein“ und dann wieder auf „aus gehe“.

    Ich habe einen 433 MHz Receiver and Transmitter. Wäre es irgendwie möglich das Signal der Funkfernbedienung aufzufangen und den Status auf dem Raspberry Pi zu ändern, sodass die Steckdose dort als „eingeschaltet“ angezeigt wird?

    Vielen Dank für Hilfe im Voraus!

    Grüße

    Daniel

  • danielboe
    danielboe
    14. September 2015 at 12:52

    Hey dadmin_jones,
    an sich von der Idee liegst du gut aber du hast auch direkt die Schwäche der ein-Weg Kommunikation aufgezeigt. Genau aus diesem Grund funken die „teuren“ Smart Home Funkstandards zurück.
    Wenn du den Ansatz mit dem Empfänger weiter verfolgen möchtest, würde ich es lieber so machen: Die Fernbedienung steuert die Zentrale und diese schaltet dann wie Immer die Lampen. Du kannst also versuchen die Fernbedienung auf eine andere Frequenz zu stellen und dann virtuelle Lampen in der Zentrale anlegen. Wenn diese dann geschaltet werden, wird auch die „echte“ Lampe angefunkt.
    Was jetzt sicher erst einmal absolut logisch klingt, wird in der Praxis vermutlich nur mäßig gut funktionieren. Erst einmal sind es ja dann schon 2 Stationen die zuverlässig arbeiten müssen. 2. hat der Empfänger zumindest bei mir selbst mit Antenne eine nicht allzu hohe Zuverlässigkeit. 3. Wird es möglicherweise dann sowieso an der Reichweite scheitern.
    Wenn du die Idee aber weiter verfolgen möchtest, helfe ich dir gern bei der Umsetzung bzw. würde es selbst einmal bei mir testen…

    Grüße
    Daniel

  • Ben
    19. April 2016 at 16:51

    Hallo,

    ist rpi-update mit dem Hash immer noch aktuell? Denn wenn ich das so eingebe und danach rebooten lasse, kann ich den Raspberry nicht mehr booten.

    Gruß

    • danielboe
      19. April 2016 at 22:05

      Schau dir einfach mal die aktualisierte Anleitung an: http://siio.de/pimatic-homeduino-update
      Leider ändert sich in der Linux Welt immer wieder etwas, die Treiberinstallation auf diesem weg ist aus aktueller Sicht weder gut, noch weiss ich, ob es so noch funktioniert. Mit dem Pi2 dürfte es zB nicht mehr gehen. In der neuen Anleitung wird ausserdem Vieles vereinfacht. Ich hoffe, dass hilft dir weiter.

      Grüße

      Daniel

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